Spielberichte 2013 / 2014

36,75 Jahre als Durchschnittsalter

TG Hanau II – HSV Nidderau III a.K. 23:20

 

Eigentlich sind 36,75 Jahre als Durchschnittsalter für eine 3te Mannschaft kein schlechter Wert. Dies sieht aber nur auf den ersten Blick so aus. Denn dieser kam wie folgt zustande: Zwei Spielern unter 20, drei zwischen 30–35, einer zwischen 45-50 und 2 zwischen 50-60.

 

Die Voraussetzungen für das Spiel standen nach den zahlreichen Absagen unter keinem guten Stern. So kam es, dass sich gerade einmal 4 Mann an der Halle trafen. Davon waren zwei Torleute. Zwei wollten direkt nach Hanau kommen. Macht zusammen sechs. Nun war statt Abfahrt und Warmmachen erst einmal telefonieren angesagt um wenigstens eine komplette Mannschaft stellen zu können. Leider war kein Aktiver mehr zu mobilisieren und so griffen wir auf einen Spieler der ehemaligen A-Jugend zurück – Vielen Dank an Eike.

 

Als wir dann in der uns unbekannten (aber schönen) Halle angekommen waren trafen wir auf zahlenmäßig überlegene Hanauer. Unser Haufen sah beim Warmmachen

 

ein wenig verloren aus. Da half es auch nichts, dass der heutige Schiedsrichter und ehemalige Spielkamerad Senol Kocdemir mit uns ein paar Bälle aufs Tor warf.

 

Zum Spiel möchte ich nicht allzu viel Worte verlieren sondern lieber auf die einzelnen tapferen Recken eingehen, die sich den Hanauern stellten.

 

Fangen wir mit den Torleuten an: Nils bestritt sein erstes Spiel seit etwa 3,5 Monaten. Ihm war es dank seiner Paraden zu verdanken, dass es den Hanauern während des gesamten Spiels nicht gelang sich entscheidend von uns ab zu setzen.

 

Atze „durfte“ aufgrund des Personalmangels erst einmal im Feld anfangen. Ob es seine Premiere war weiß ich leider nicht, aber scheinbar hat es ihm gleich so gut gefallen, dass er in der zweiten Halbzeit nicht mehr ins Tor wechseln wollte. Hätte das Spiel nur 5 Sekunden länger gedauert, wäre dieser Einsatz sehr wahrscheinlich mit einem Tor belohnt worden, stand er doch beim Abpfiff „knacke frei“ auf der halbrechten Position. Leider kam das Anspiel ein wenig zu spät….

 

Eike hatte sich ja wie bereits erwähnt kurzfristig überreden lassen. Er machte seine Sache sehr ordentlich, war es doch für ihn der erste Einsatz bei den Aktiven. Leider blieb  ihm das stolze Gefühl des Torschützen verwehrt.

 

Auch Marco lieferte eine gute Leistung ab – hätte aber mit etwas mehr Wurfglück durchaus zum Matchwinner werden können. Die Chancen waren da – also weiter so – beim nächsten Mal sind die Dinger vielleicht schon alle drin.

 

Überrascht war vielleicht der ein oder andere von Franks Leistung. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff sah man sehr gute Aktionen von ihm. Auch bei ihm gilt das gleiche wie bei Marco – Die Chancen für mehr Tore waren vorhanden.

 

Christians „Überredungskünsten“ im Vorfeld war es zu verdanken das wir überhaupt ausreichend Spieler hatten. Mit seinen Toren und Aktionen hat er einen großen Anteil an dem aus seiner Sicht nicht möglichen Endergebnis – du erinnerst dich?

 

Udo durfte auf seiner Lieblingsposition im Rückraum Mitte spielen. Mit seinen meist den freien Mann findenden Anspielen konnte er den einen oder anderen Spieler „gut“ aussehen lassen und durch eigene Aktionen die Hanauer Abwehr „alt“.

 

Bleibt noch meine Person – Immer schwer etwas über sich selbst zu schreiben. Auch für mich war es in diesem Jahr nach Rücken und Knie „fast“ das erste Spiel und dann gleich durchspielen – Puh. Ich denke ich habe es ganz ordentlich hinbekommen und meinen Anteil dazu beigetragen das wir wider Erwarten ein tolles Spiel abgeliefert haben.

 

Das Wichtigste bei einer Dritten ist aber: Alle hatten Spaß am Spiel.

 


3. Mannschaft zeigte mit 15:16 klasse 2. Halbzeit

HSV Nidderau III aK : TGS Niederrodenbach III aK 27:40 (12:24)

n der ersten Halbzeit mussten wir ein deklassierendes 12:24 hinnehmen, konnten dann aber in der 2. Hälfte ein richtig gutes Ergebnis erzielen, dabei machten Rene, Andy Marco und Lutz ein richtig gutes Spiel.
Über 4:4 und 10:13 war die Welt noch in Ordnung, dann kam der Einbruch in Form von Arbeitsverweigerung und Rodenbach hatte einen 2:11 Lauf. In der 2. Hälfte benutzten wir wieder die Stechkarten, nahmen die Arbeit erneut auf und konnten das Ergebnis einigermaßen erträglich gestalten. Liefen die Rodenbächer noch in der 1. Halbzeit viele Tempogegenstöße, konnten wir diese Art des Spiels durch Rene und Andy in der 2. Hälfte selber nutzen und verloren so diese 30 Minuten mit nur einem Tor.
Es spielten Johann Peters und Jörg Schmittmann im Tor; Rene Happel 9, Andy Meininger 6, Lutz Pörner 5, Marco Domitrovic 4, Lars Koppel 2, Max Krumbe 1, Knud Abraham, Frank Hauschild und Manfred Gerum


Der tapfere Mike oder David gegen Goliath

HSV Götzenhain II : HSV Nidderau III 32:19 (17:8)

 

Im Hinspiel mit Verstärkung der 1. Mannschaft konnten wir Götzenhain mit 33:28schlagen. Dieses Mal hieß es David gegen Goliath. Götzenhain hatte alles, was Rang und Namen hatte dabei, wir traten erst mal mit 6 Feldspielern an, von denen Mike sich im Tor versuchen musste, da er aus gesundheitlichen Gründen nicht laufen konnte. Das Lustige war, dass wir bis zum 6:4 und 8:6 mit dieser Rumpftruppe ständig in Unterzahl Paroli bieten konnten, wohl auch, weil Mike grandios den Kasten sauber hielt. Anfangs mit offenem Visier, stellte der HSVG die Abwehr defensiver ein und wir konnten nicht mehr so durch brechen. Mit großen Abwehrspielern und einem guten Torwart wurde uns der Zahn gezogen und wir wechselten (ab der 20. Min. kam noch Daniel dazu, so dass wir wenigsten ne komplette Mannschaft hatten), beim Stande von 17:8 die Seiten. Endstand lautete 32:19 und hatte trotzdem Spaß gemacht. In diesem Spiel tat sich Andreas als erfolgreicher Rückraumspieler hervor und warf ca 7-8 Tore. Rene war auch recht erfolgreich und wir (jedenfalls Rene und Andy) liefen bis zum Schluss noch erfolgreiche Tempos.

 

Da die Aufzeichnungen nicht richtig waren, kann man über die Anzahl der Tore bei den meisten Spielern nur sagen: nichts genaues weiß man nicht.

 

Es spielten: Mike Sonntag im Tor, Andy Meininger 8, Manfred Gerum 1, Frank Hauschild 1/1 (hat aber den 7m selber raus geholt), der Rest der Tore verteilt sich auf Marco Domitrovic, Rene Happel 


HSG Oberhessen nutzt aK Status schamlos aus

Nidderau III aK : HSG Oberhessen II aK 15:27 (6:12)

Am 16.11. kam die 2. von Oberhessen fast mit der kompletten 1. Mannschaft. Wir, ein eher bescheidener Haufen aufrechter mit einem Feldauswechselspieler und beinahe 4 Torhüter, später kam Frank P noch dazu. So wollte man lediglich das Spiel als Spaßfaktor über die Bühne bringen, was letztlich auch gelang. Jean Pierre, der Torwart der A Jgd hatte Lust, bei uns zu spielen und zeigte in seinem ersten Aktiven Spiel eine super Leistung.
Es spielten Jörg Ortler und Jean Pierre Düro im Tor; Christian Nowak 5, Alexander Schober 5/1, Ramon Kliehm und Tim Pohlmann je 2, Frank Poerner, Frank Hauschild, Manfred Gerum


HSV3 kämpft aufopferungsvoll Götzenhain nieder

HSV Nidderau III aK : HSV Götzenhain II 33:28 (15:14)

Am 22.09.13 hatte unsere 3. den Namensvetter aus Götzenhain zu Gast. Wir, mittlerweile im "außer Konkurrenzstatus" geführt da gleich 4 Spieler der Stammbesetzung verhindert waren, entschloss sich unsere sportliche Abteilung, den aK Status zu melden, somit konnten wir aus allen Mannschaften Spieler einsetzen, baten Spieler vom Feinsten auf. So hatten wir aus allen 4 Mannschaften Akteure dabei, inkl. A-Jgdlliche. Götzenhain legte selbstbewusst los und führte sofort mit 1:3 bevor wir aufwachten. Noch einmal ging Gö in Führung und nach offenen Schlagabtausch mühten wir uns zum 15:14 Halbzeitstand. Im ganzen Spiel gings weniger um die Abwehr, außer für den unter Stress gehaltenen Jörg S. im Tor, der einen Fehler nach dem anderen mit Glanzparaden ausbügelte, als um den gut funktionierenden Angriff. In Halbzeit 2 übernahm der HSV-G die Regie und führte bis zum 22:22 immer mit 1 Tor. Dann fingen wir uns, die wir noch nie zuvor in dieser Zusammensetzung antraten. Außer beim 26:25 waren wir nun immer mindestens 3 Tore in Führung. Frank H wollte sich noch ein wenig um die zukünftigen Getränke kümmern und warf das 30. und 33. Tor (Vielen Dank, Frank). Mit 33:28 konnten wir dann relativ gelassen dem Schlusspfiff entgegen sehen. Wann haben wir schon einmal 18 Tore in einer Halbzeit geworfen: Hut ab.

Es spielten: Jörg S; Massimo 13/3, Tobias 8, Florian S. 4, Rene 3, Christian und Frank H. je 2, Peter 1, Marco, Dirk, Manfred und Mike.


Spielberichtarchiv


Manndeckungen, weder auf ältesten, noch jüngsten Spieler verhindern Hainburger Niederlagen.

SG Hainburg II : HSV Nidderau III 20:24 (6:13)

Am letzten Spieltag mussten wir (ohne mich und einige anderen waren auch nicht dabei) nach Hainburg. Unsere 2. hatte dort mal locker 27:18 verloren und wir waren froh, dass wir eine Woche vorher den Aufstieg perfekt gemacht hatten. In der Gesamttabelle hätte Hainburg unsere 2. überholt, so wir verloren hätten und das täte unserer Nidderauer Seele ein bisschen weh. Weiterer Anreiz war die Möglichkeit, den 3. Platz der Gesamttabelle zu erobern um vor Seligenstadt a.K. zu kommen. Diese hätten allerdings ihr letztes Spiel verlieren müssen. Also gaben wir alles. Im Hinspiel wurde bei uns der älteste Spieler Mann gedeckt, allein es verhalf nicht zum Sieg. Dieses mal wollten sie unser Kücken (ok ein bisschen groß geratenes) durch eine direkte Deckung ausschalten, waren aber auch nicht gut damit beraten, denn ein ums andere mal sperrte Peter unsern Massimo frei, der dann erfolgreich abschließen konnte. Ich kann nicht viel übers Spiel sagen, da ich nicht zugegen war, nur so viel, dass zur Halbzeit eigentlich schon alles geschehen war. Mit einem guten 20:24 verabschieden wir uns mit einem weinenden und einem lachenden Auge aus der D-Klasse in Richtung C, eigentlich keine große Umstellung für uns, da in den a.K. Mannschaften oft die Spieler eingesetzt wurden, gegen die wir nun in Konkurrenz spielen werden. Einige von uns können sich noch an die Zeit erinnern, in der wir grundsätzlich erst im vorletzten oder letzten Spiel den C-Klassenerhalt schafften um diese für unsere nachrückende A-Jgd zu sichern. Nun sind wir zurück und schauen mal was geht.

Seligenstadt spielte übrigens unentschieden und somit sind wir punktgleich mit Seligenstadt auf dem 3 und 4. Platz, wir haben allerdings eine 16 Tore bessere Differenz. Nur 2 mal verloren in der, um den Aufstieg spielenden Tabelle, die mit Abstand beste Abwehr in beiden Tabellen (Hanau hat zwar weniger gefangen, musste aber 2 Spiele nicht machen, da der Gegner nicht antrat. Rechnet man den Durchschnitt der Tore hinzu, haben sie auch erheblich mehr Tore reingekriegt, als wir.

Es spielten: Jörg und Atze (seine Premiere bei uns und er soll wohl grandios gehalten haben) im Tor; Massimo, Krauti, Nastikov, Knud, Peter, Steffen, Helmut und Dirk


Nidderau III gewinnt Mutter aller Derbys

HSV Nidderau III : Nidderau II 24:21 (6:9)

In diesem Spiel ging ´s um viel und doch um nichts, da einer von uns beiden, egal wie das Spiel ausging, sicher aufgestiegen war. Wenn wir gewinnen oder unentschieden spielen, wären wir aufgestiegen, Bei Verlust mit mehr als 7 Toren wäre die 2. oben und bei weniger hätten wir gegen Hainburg im letzten Spiel am 4.5. gewinnen müssen, welches sehr schwer erscheint, da unsere 2. dort eine Woche vorher eine 27:18 Klatsche erhielt. Eigentlich war schon vor dem Spiel klar, dass einige der 2. aufhören und die jetzige Restzweite als Dritte auftreten wird und wir als 2. in die C-Klasse gehen, wir von der 3. wollten uns allerdings nichts schenken lassen und den Aufstieg erkämpfen. Aber wie auch immer, es wird so sein, dass Spieler der EX-Zweiten in der neuen 2. mitspielen werden und umgekehrt.Man könnte zum Spiel noch sagen, der 2. beste Angriff (HSV II) gegen die mit Abstand beste Abwehr (HSV III) der Liga (Aufstiegstabelle ohne aK) oder schwächste Abwehr (HSVII) gegen den mit Abstand schlechtesten Angriff (HSV III). Wir Alten, gemischt mit ein paar Youngsters, haben gelernt, dass man Spiele über die Abwehr gewinnt. Ist schwer zu verstehen bei dem neuen Handball, der fast nur über Tempo geht und oft die Abwehr vernachlässigt. Anfangs sah es absolut nicht nach Abwehrsieg aus, denn der zweitbeste Angriff machte uns richtig Sorgen. Wir schafften es auch nicht, den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen. Nils im Tor schien wieder mal einen Sahnetag, wie gegen die SU Mühlheim, zu haben. Mickrige 6 Törchen waren beim Halbzeitpfiff auf unserer Habenseite gegen immerhin 9 beim „ Gegner“ der uns auch zahlenmäßig schockte. In vielen Spielen hatten sie ihre Mühe die vielen Studenten und Zeitreisenden aufzubieten, heuer standen nach und nach plötzlich 13 Kämpfer auf dem Spielbericht (nur Joschi und Maxi fehlten). Na gut wir hatten auch Full House mit 15 und mussten einen Torwart draußen lassen, es fehlten uns aber wichtige Goalgetter in Form von Massimo, Rene und Florian, die zusammen für locker 15 Tore gut waren. Deshalb nur 6? Jedenfalls ging ´s über Gleichstand bis 4:4 plötzlich in eine 3 Tore Dominanz 4:7 bis 6:9 der Gäste über. Diese 3 Tore verteidigte die 2. bis zum 13:16. Ich guckte auf das Zahlenfeld und traute meinen Augen nicht. Alle Dämme brachen denn 13:17 war für uns kaum noch aufzuholen. Bedenkt man, dass wir im Schnitt so 20 Tore warfen (aufgeschönt durch ein 30:7 gegen einen wirklich schwachen Gegner) konnten wir es statistisch nicht mehr schaffen. Aber so wollten wir dann doch nicht enden. Ich stellte den Angriff um, die Außen auf Halb und die Halben auf Außen und plötzlich fing Nasty an sich links außen 3 mal durchzureißen. Peter schlug im Mannschaftsrat eine Manndeckung auf den gefährlichsten Spieler der Gäste, Markus, vor er wurde von mir einstimmig angenommen. Zur Belohnung durfte er sie machen und er machte seinen Part gut. Damit war´s um die 2. geschehen. Peter hatte ihn voll im Griff. Plötzlich stand s 17:17. Einmal konnte die 2. noch beim 17:18 in Führung gehen, weil Wolfgang unserem Helmut ein Tor verweigerte, das aber regulär war. Gut, ein Einzelschiri kann nicht alles sehen. Ab da ließen wir nichts mehr anbrennen und übernahmen das Spiel. Denn diese Steilvorlage in Form von Verwirken eines 4 Tore-Vorsprungs darf man uns nicht geben. Nun traf auch Krauti wieder, trotzdem wurde uns beim 21:20:noch mal mulmig aber spätestens beim 23:20 war der Käse gegessen. Die 2. betrieb noch Ergebniskosmetik und das war´s     U F F S T I E G.Das noch ausstehende Spiel gegen Hainburg hat nun nur die Bedeutung, dass wir, falls Seligenstadt sein letztes Spiel verliert, und wir gegen Hainburg gewinnen, wir noch den 3. Platz in der Gesamttabelle erhaschen könnten. Das wäre natürlich auch ein Kracher.Noch einmal auf der Zunge zergehen lassen: 18 Tore  in einer Halbzeit geworfen und das als schwächster Angriff. Da hat sich die 3. richtig rein gehängt und verdient den Aufstieg ergattert. Wehrmutstropfen war noch, dass der angesetzte Schiri nicht kam und unser Wolfgang das Spiel pfeifen musste. Nicht einfach, ist schon schwierig wenn ein Heimvereinsschiri ein Spiel pfeifen muss, wenn aber beide Mannschaften aus dem eigenen Verein sind und der Schiri auch, wird ´s schwierig. Aber er macht seine Sache gut.

Es spielten in der 3. Jörg Ortler und Jörg Schmittmann im Tor; Andreas Nastaly 7, Thomas Krautwald 7/4, Peter Junker-Ringmeier und Alexander Schober je 3, Helmut Hostert 2, Mike Sonntag und Manfred Gerum je 1, Tim Pohlmann, Knud Abraham, Frank Pörner, Dirk Schneider, Frank Hauschild, Steffen Meiselbach.In der 2. Nils Prager im Tor; Stephan Reutzel, Andreas Meininger, Fabian Hosenfeld, Marco Domitrovic, Markus Netz, Till Heilmann, M. Wagner, Nico Schwarzer, Björn Schmitt, Markus Ditzel, Daniel Würtele, und M. Schwarzer


Ortler sichert, mit dem Bahnschrankensystem, einen Punkt

TGS Niederrodenbach III aK : HSV Nidderau III 23:23 (13:10)

Am 14.4. fuhren wir mit gemischten Gefühlen nach Rodenbach. Unsere 2. wurde 2 Wochen vorher mit 12 Toren Differenz zu Hause abgefertigt. Da die Rodenbacher 1. u. 2. Mannschaft am Samstag schon gespielt hatten, richteten wir uns auf rote Ohren ein. Und es kam von der Teamzusammenstellung schlimmer als erwartet. Lediglich 3 Spieler waren aus der eigentlichen 3., der Rest mischte sich aus 2. und 1. zusammen. Sogar so namhafte Größen wie Frank Valentin wollten es gegen uns noch mal wissen. Wir dagegen mussten auf Dirk „The Rock, auch Roggisch von Nidderau genannt“, unseren Abwehrspezialisten für´ s „Grobe“, verzichten. Für den Rückraum war ´s auch n bissi eng, Steffen, Florian und Massimo waren wech. Nur Rene vertrat die A.Jgd Fraktion am Kreis. Als ich nach 10 Min. auf die Anzeigentafel schaute, konnte ich es nicht glauben. Lediglich 3:2 für Rodenbach. Gut Jörg hatte wieder mal n Sahnetag im Tor und macht wohl auch die Parade des Jahres, wie in der Headline beschrieben. Er wollte einen Ball rechts unten ergattern, hechtete schon ins Eck mit dem gesamten Körper, fallend wie eine schließende Bahnschranke. Der Ball wurde abgefälscht und orientierte sich mehr ins linke obere Eck. Plötzlich öffnete sich eine zweite Schranke wieder in Form seines linken Beins und er spitzelte den Ball mit dem kleinen Zeh des linken Fußes ins Aus. Applaus gab´ s dafür auch von den Rodenbachern. Gut, langsam fingen die Rodenbacher an zu treffen und erhöhten das Tempo, da sie im Gegensatz zu uns erst die Älteren spielen ließen und dann die Jüngeren, wir umgekehrt. So setzte sich Rodenbach vor entscheidend auf 10:7 und 13:9 ab (dachten wir). Wir konnten noch das 10.Tor vorm Seitenwechsel ergattern. Die 2. Halbzeit barg dann einige Überraschungen, denn plötzlich waren wir wieder da und bei 16:17 für uns wollten wir auch Früchte ernten. Wir kämpften bis zum Umfallen und konnten sogar auf 16:19 wech ziehen. Na ja, wie beschrieben, ab da hieß es wieder „Jung“ Rodenbach gegen „Alt“ Nidderau und beim 20:20 dachten wir schon, es wäre gelaufen. Durch clevere Spielverschleppung und warten auf die wirkliche Chance (die fast nie kam) schafften wir wieder die 21:23 Führung. Rodenbach öffnete nun und ging in 2 Manndeckungen über. Eigentlich hätten wir es runter spielen können, nach dem wir das 22:23 hinnehmen mussten, es war aber immerhin noch eine Minute und der gute Schiri hätte irgendwann, wie vorher schon einige male, Zeit angezeigt. So nutzte ich eine total freie Anspielsituation um den tödlichen Pass für den finalen Schuss zu geben, leider ging der Ball auf unerklärliche Weise verloren und Rodenbach schenkte uns noch einen ein. Wir hatten zwar noch den letzten Angriff, der mit einem direkten Freiwurf endete, aber nichts einbrachte. Trotzdem waren wir überzufrieden mit dem Unentschieden, denn selbst der Schiri sagte vor Beginn des Spiels: „ Bei Euch fehlen doch einige oder ? So könnt Ihr doch nicht da oben hingekommen sein.“ Auf unsere Verneinung hin tätigte er die Prognose, das wir gegen diese Rodenbacher Mannschaft wohl nicht wirklich eine Chance hätten (wörtlich: „Es wird wohl für sehr unwahrscheinlich für uns sein hier was zählbares mitzunehmen“). Auf meine spätere Frage hin, was er jetzt nach dem Spiel meint, sagte er: „Da sieht man mal, was man mit einem harmonisch kämpfenden Team alles erreichen kann“ - und dabei haben wir noch 2 Strafwürfe verballert und waren 8 Min. gegenüber 4 für Rodenbach in Unterzahl.

Es kämpften: Jörg Ortler im Tor; Thomas Krautwald 7/1, Helmut Hostert und Mike Sonntag je 3, Andreas Nastaly 3/3, Tim Pohlmann und Rene Happel je 2, Peter Junker-Ringmeier, Frank Hauschild und Manfred Gerum je 1, Knud Abraham und Frank Pörner.


Das mit den aK-Mannsschaften ist so eine Sache…

MSG Büdingen-Bleichenbach II aK : HSV Nidderau III 25:19 (12:11)

….denn die sind wie eine Wundertüte, -man weiß nie, wer von der 1. Mannschaft mitspielt. Und da die 1. der MSG spielfrei war kam es für HSV III faustdick. Die halbe 1. aus der B-Klasse gesellte sich zum gegnerischen Aufgebot und wollte die Scharte der hohen Niederlage aus der Vorwoche gegen unsere 2. wohl auswetzen. Wir dagegen stark ersatzgeschwächt ohne Abwehrboliden Dirk, Nasty hatte immer noch aua und ich kam erst zur 2. Halbzeit und fand nie richtig ins Spiel sowie weitere Abwesende. Dafür hielt sich unsere Truppe aber wider Erwarten gut und ging sogar mit 2:6 in Führung. Beim 5:7 wurde es schon enger und beim 8:8 ging´ s dann im Gleichschritt weiter. Beim 12:11 wurden die Seiten gewechselt. Alles lief noch bis zum 17:17 nach Plan aber wir hatten uns auf die Fahne geschrieben, dass die Spieler aus dem 2. Glied bei aK Spielen große Spielanteile bekommen sollten (dafür war dass 17:17 bis dahin schon granatenhaft gegen diese Übermacht), doch nach und nach schlichen sich Fehler ein, darunter leider auch ne rote Karte für unseren manchmal hitzigen Steffen, die es der MSG ermöglichten 23:17 und 25:18 vorentscheidend wegzuziehen. Wir warfen abschließend das 19. Tor und Jörg parierte nebenbei noch einen Strafwurf und es war vorbei. So ist´s halt - die Woche davor hatten wir das Glück, dass die Auheimer mit einem bescheidenen Kader aufliefen, und unsere 2. die geballte Ladung ne Woche vorher von denen ab bekam, dieses mal erwischte es uns und die 2. hatte gegen die MSG vorher leichtes Spiel. So erklären sich dann auch die Tabellenstände, nämlich Punktgleichheit der 2. und 3. Mannschaft des HSV in der Gesamtliga 16:14 und in der Aufstiegstabelle beide 10:6 Punkte, uneinholbar für die anderen Mitbewerben um den Aufstieg. Jetzt haben wir noch ein a.K.-Spiel um unseren Neuen Alex richtig zu integrieren und dann geht´ s in der Endphase gegen Nidderau II und Hainburg II noch mal um richtige Aufstiegspunkte.Es spielten: Jörg im Kasten; Mike 5, nicht zuzuordnende Tore 5/1, Kauti 4/1, Steffen 2, Peter, Alex und Rene je 1, ich, Helmut, Knud, Frank und Frank.


Bester Heimspieltag der Saison (6:0 Punkte) oder hau wech Platz 2!!

HSV Nidderau III-TSV Klein-Auheim II aK 20:13 (13:6)

An unserem 14. Spieltag gab sich der Tabellenzweite ein Stelldichein bei uns daheim. Irgendwie hatten wir gehofft, sie treten nicht an, da wir keine Klatsche kriegen wollten. Doch sie kamen. Der bis dato fast immer souverän aufgetretene TSV rechnete aber nicht mit dem, was dann geschah. Ok, er war wohl schon ersatzgeschwächt, aber wir auch. Neu-Goalgetter Tim und Nasty hatten Aua und bevorzugten eine Auszeit, Nowakovic zog es zur 1. und unsere A-Jgdl waren außer Rene nicht anwesend. So lag alles auf älteren Schultern, ok außer bei Peter und Rene den Youngsters, die Quotenjungen für das Durchschnittsalter.

Die Auheimer zeigten gleich was sie vorhatten und gingen 0:1 durch Strafwurf in Führung. Das sollte es auch gewesen sein, denn ab diesem Moment zeigten wir, dass wir nicht umsonst einer der direkten Verfolger der Auheimer sind. Jörg baute im Tor wieder seine Wand auf und in Zusammenarbeit mit einer sicheren Abwehr zog er den Gästen ein ums andere mal den Zahn. Mit einem ständigen 3-4 Tore-Vorsprung wollten wir uns dann nicht zufrieden geben, denn wer wusste schon, wie viel Kondition bei uns für die 2. Hälfte noch übrig war, auch da Peter danach in der 2. mal mit den jüngeren dick auftrumpfen wollte, und nicht volle Spielanteile haben wollte. Er ließ sich in beiden Hälften relativ schnell auswechseln (faule S…..). Außerdem war klar, dass alle Spieler in diesem aK Spiel ihre Spielanteile bekommen sollten, also legten wir ein 13:6 zur Pause vor. Das war auch gut so, denn in der 2. Hälfte verwalteten wir lediglich diesen Vorsprung bzw. erhöhten auf 20:12 und auf Grund einiger Unkonzentriertheiten bei den freien Abschlüssen verpassten wir einen höher verdienten Sieg. Krauti zeigte endlich wieder Rückraumqualitäten, die er gegen Seligenstadt und Mühlheim ein wenig vermissen ließ und netzte 10 mal ein. Mike zeigte, dass er´s nicht nur im Tor kann und netzte von links außen 4 mal ein. Dirk konnte vom Kreis 2 Tore und einen Strafwurf zum Sieg beisteuern und alle anderen kämpften hart für den Erfolg in der Abwehr - und natürlich auch im Angriff für die Goalgetter.

Wieder einmal hatten wir nur 13 Tore zugelassen, wir haben zwar eine der schlechtesten Angriffe, spielen aber noch den Stil von vor 30 Jahren nach dem Motto: In der Abwehr werden Spiele gewonnen - und da sind wir Klassenprimus. Nach dem Verlust der Mühlheimer an diesem WE ist nun unsere 2. sicher aufgestiegen, so die 1. in der B-Klasse den Klassenerhalt schafft (und davon gehen wir alle aus, zumal sie am WE einen nicht erwarteten Sieg einfuhr). Sicher aufgestiegen? !!!!!!!!!!NEIN!!!!!!, ein kleiner unbedeutender wilder Haufen unter seinem Chef Methusalix, genannt Nidderau III, will sich dem mächtigen HSV Cäsar nicht unterwerfen. Nur diese Aufsässigen können der 2. den Aufstieg noch wegnehmen und selber den 2. Platz an der Sonne erhaschen. Mal sehen wen der 2. Mannschaftstrainer von diesem wilden Haufen zum Derby am 28.04. anfordert, falls sie zu wenig sind und mal sehen, welchen Zaubertrank wir dann entwickelt haben, um den schnellen Gazellen der 2. Paroli zu bieten. Bis dahin werden noch einige Schweißperlen die Stirn herunter laufen und einige blaue Flecken erhascht werden.

Es haben sich für dieses Spiel den A… aufgerissen: Jörg im Kasten; Krauti 10/3, Mike 4, Dirk und Steffen je 2, ich und Knut je 1, Frank H, Frank P., Peter, Rene und Helmut.

 


Lange gekämpft und tapfer verloren!!!!

TGS Seligenstadt III aK : HSV Nidderau III 23:22 (9:13)

Am 13. Spieltag mussten wir zur TGS Seligenstadt, die wir erst kürzlich auf Tabellenplatz 4 verwiesen hatten. Für uns ein unwichtiges Spiel für den Aufstieg, für die Ehre ein wichtiges, nein, Hauptaugenmerk galt den Spielern, die sonst nicht so viel Einsatz bekamen. Wir wollten hurtig durchwechseln ……….aber mit wem???? Frei nach dem Motto: „Stell Dir vor wir spielen gegen Seligenstadt aber keiner geht hin.“ Jörg (the Wall im Tor) unser wichtigster Rückhalt, kurierte seine WWchen aus (wollte ich auch machen musste aber trotz starker Bronchitis auflaufen. Mein üblicher Spruch ich will aber heute nicht spielen war wieder einmal wunschdenken), Nasty war ebenfalls angeschlagen und Helmut hatte den ganzen Samstag den halben Ostheimer Wald umgehackt und Feuerholz gemacht. Zum Glück hatte ich mir am Freitag ein gegrilltes Hähnchen geholt und konnte am Grillwagen, den wegen ABI lange nicht mehr trainierenden Steffen M. nach seinem Hähnchenverzehr überzeugen, dass er die Pfunde locker wieder weg bekommen würde, wenn er am Samstag um 17:40 mit uns den Handballsport betreibt (ok, er hat eh kein Gramm zu viel auf den Rippen, aber geglaubt hat er es mir trotzdem). Tim der auch nicht so regelmäßig da ist, sagte auf Grund der zu erwartenden hohen Spielanteile zu. Dirk musste seinen Zeitnehmerjob bei der A-Jugend kurzfristig neu ausschreiben und fand zum Glück eine Aushilfe (tausend Dank an dieser Stelle). So wurden aus 6 Feldspieler und kein Torwart 9 und immer noch kein Torwart. Mike, der eigentlich ganz schmerzfrei ist, schnappte sich den Tiefenschutz und übernahm die Aufgabe des Goalkeepers. So liefen wir locker unkoordiniert und mit einer gewissen Unsicherheit in die Halle ein. Wir belegten ungefähr gefühlte 1/10 der Halle und eine schiere Übermacht von 14 jungen, spritzigen, erfolgshungrigen Seligenstädter Recken legten eine Aufwärmphase hin, bei deren Ende schon auf dem Zahnfleisch gekrochen wären. Ich hatte mal ein Probetraining bei TGS II absolviert und meinte mal mindestens 7 Spieler der 2. Mannschaft entdeckt zu haben, die normal eine Klasse höher spielen. Also richteten wir uns auf eine arge Verschlechterung unseres mittlerweile positiven Torverhältnisses ein. Und es ging los, wie erwartet. Wir vorn Fehlwürfe, die Tempogegenstöße und alles lief nach Seligenstädter Plan…..nur die Tore warfen wir und Mike hielt im Kasten was das Zeug hergab und was er nicht hielt, warfen die Gastgeber vorbei und drüber. Sie kämpften sich aber trotzdem langsam heran und beim 5:6 und 6:7 spürten wir ihren, nach Sieg lechzenden, Atem im Nacken. Nach einer kurzen Umstellung der Mannschaft bewahrheitete sich dann mein Spruch zu einigen meiner Spieler vorm Spiel: „ Das beruhigende an einer solchen Übermacht ist, das trotz 14 lediglich 6 Feldspieler aufs Feld dürfen“ und wir fingen uns wieder. Über 7:11, 9:11 erzielten wir den 9:13 Halbzeitstand. In der 2. Hälfte machten die Gegner auf und spielten eine 5:1 Abwehr mit fast Manndeckung auf mich in der Mitte. Dadurch mussten wir mehr tun um erfolgreich zu sein und konnten, auf Grund der immer noch katastrophalen Seligenstädter Wurfausbeute und grandiosen Torwartleistung von Mike (The Wall 2) eine 5 Tore Führung zum 12:17 ausbauen. Die 5 : 1 Abwehr forderte zu viel Kraft und uns unterliefen, auch auf Grund unseres teilweise angeschlagenen Gesundheitszustandes immer mehr Fehler. Dazu kamen einige dummen Zeitstrafen, die ein wenig aus Unerfahrenheit einiger verursacht wurden, dadurch standen wir teilweise mit nur 4 Spielern auf dem Feld und 2-3 knackefreie Fehlwürfe. Beim 22:21 hatte Seligenstadt die erste Führung ungefähr 90 Sek vor dem Ende. Wir erzielten noch den Ausgleich, aber durch einen unglücklich provozierten Strafwurf 8 Sek vor dem Ende konnte Seligenstadt dieses Spiel glücklich gewinnen. Ein Unentschieden wäre sicher das gerechte Ergebnis gewesen. Wir gingen trotzdem erhobenen Hauptes aus der Halle, denn es war schon eine grandiose Leistung, hier nicht unter zu gehen. Man muss sich das mal vor Augen halten, ersatzgeschwächt mit einem Torwart, der nie Torwarttraining absolviert hat und fast der Held mindestens eines Punktes hätte werden können. Tim brachte eine Superleistung auch in Zusammenspiel mit Knud und netzte 5 mal ein. Steffen konnte alle Hähnchenteile ausschwitzen und setzte sie in 6 Tore um (möchte gern wissen, welche Mittel im Hähnchen waren). Ich konnte auch relativ lange durchhalten, wahrscheinlich war genug Antibiotika in meinem halben Hahn.Es kämpften Mike Sonntag im Kasten; im Feld Steffen Meiselbach 6, Tim Pohlmann 5, Thomas Krautwald 5/3, Andreas Nastaly 3, Knud Abraham 2, Dirk Schneider und Helmut Hostert je 1 und Manfred Gerum keins (schade, wäre das Unentschieden gewesen).Zitat eines Spielers unseres Teams der meist über Ihre zu kurzen Spielanteile maulte: „Man, eine Halbzeit hätte mir voll gereicht.“So isses, man kann´s keinem recht machen. Spass hat es trotzdem gemacht und für einen eventuellen Aufstieg ist diese a.K Spiel uninteressant.


2. Aufsteiger wird zwischen Nidderau 2 und 3 ermittelt.

HSV Nidderau III : SU Mühlheim 17:17 (7:8)

Spiel gegen Mühlheim nichts fürs Auge!

Im 3. Rückrundenspiel um den Aufstieg hatten wir es mit Angstgegner Mühlheim zu tun, denen wir schon in der Hinrunde lediglich ein 18:18 abringen konnte. Durch den grandiosen Sieg am letzten WE unserer 2. gegen die SU und einem weiteren durch uns stände dem Aufstieg eines Nidderauer Teams nichts mehr im Wege. Bei einem Verlust hätte die SU uns alle noch einholen können.Und es wurde das erwartet schwere Spiel. Von Anfang an hatten wir aus unerfindlichen Gründen das Fracksausen. Wir lieferten das schlechteste Spiel der Saison ab und als wir Mühlheim, die bereits mit 5:2 führten endlich zur Pause eingeholt hatten, ging es im Gleichschritt bis zum Ende weiter, dieses mal allerdings mit der 17:16 Führung für Mühlheim (im Hinspiel führten wir mit einem Tor) kurz vor Ultimo. Zum Glück konnten wir noch ausgleichen und mit dem Unentschieden ist unsere II. uneinholbar für Mühlheim, auf Grund des direkten Vergleichs, somit als 2. Aufsteiger gesichert. Nun blicken wir, Nidderau III, gespannt auf die nächsten Spiele der II. denn nur wir können ihnen den Aufstieg , so unsere I. nicht in die C-Klasse absteigt, noch streitig machen. Wir beide haben jeweils 10:6 Punkte in der Aufstiegstabelle. Jedenfalls ist der Stress für unsere beiden Teams weg, da einer von uns den aufstiegsberechtigten wichtigen 2. Platz belegen wird und wer es macht ist letztlich sch….. egal, Hauptsache HSV Nidderau. Vielen Dank an die II. für die Verstärkung von Toni und Fabian.  Es spielten: Jörg (The Wall) Ortler im Tor; Thomas (Karuti) Krautwald, Helmut (ohne prellen) Hostert, Manfred (Udo) Gerum, Frank (DJ) Hauschild, Frank (Hüfte) Pörner, Knud (Knudsen) Abraham, Andreas (Nasty) Nastaly, Christian (Novakovic) Novak, Dirk (The Rock) Schneider, Peter (Youngster)  Junker Ringmeier, Mike (Guitar) Sonntag, Till (Toni) Heilmann und Fabian Hosenfeld.


Willkommen im Club der 30ger

HSV Nidderau III : HSG Dreieich III 31:7 (11:2)

Neues Jahr neues Glück. Im ersten Spiel des Jahres 2013 traten wir stark ersatzgeschwächt (ne eigentlich nicht wirklich, nur ich habe gefehlt) als Tabellenzweiter gegen den Tabellenfünften der offiziellen Aufstiegstabelle an. Unter dem Motto, „Dazu verdammt, gewinnen zu müssen“, erklärten sich die 2 verletzungsfrei übrig gebliebenen A-Jugend Goalgetter, Massimo und Florian, dazu bereit, im Notfall einzuspringen.

Was dann kam, grenzte schon hart an den Tatbestand der Körperverletzung. Der Torwart des Gegner wurde schier kaputt geschossen, der Ball alleine wollte aber nicht über die Linie. So verzeichneten wir nach einer anfänglichen 0:1 Führung der HSG in der 9. Minute ein, für den Gegner schmeichelndes 2:2. Wahrscheinlich hatte der Torwart zu viele Schmerzen oder wir trafen besser, denn ab diesem Moment klappte es auch mit Ball im Netz aber nix bei uns. Wir setzten uns bis zur Halbzeit auf 11:2 ab. In der 2. Hälfte machten wir die Deckung etwas auf um die Bälle im Angriff abzufangen, welches auch ein ums andere mal klappte. Durch eine Tempoerhöhung von uns alten Säcken brachen die jungen Kerls des Gegners vollends zusammen, schafften aber doch eine Torerfolgsquotensteigerung von 250% zur ersten Hälfte. Wir dagegen nur ca 200% haben aber doch gewonnen, da wir den Multiplikator im Verhältnis zum Gegner in der 1. Halbzeit ca versechsfacht hatten. An dieser Stelle sei gesagt, dass die HSG ohne Auswechselspieler antrat und es fair war, dass sie gekommen sind und nicht einfach abgesagt haben.

So konnte vielen Spielern, die sonst im 2. Glied standen, große Spielanteile gegeben werden und die A-Jugendlichen größtenteils geschont werden, da sie noch einen Einsatz in der 1. hatten.

 

Da danach unsere 2. unterbesetzt war, erhoffte sich der 2. Mannschaftstrainer durch Hereinnahme von 5 dritte Mannschaftsspieler in sein Team, einen schlagkräftigen Kader zu stellen und die Torfluteuphorie auf die 2. so zu übertragen, aber leider hatten die Meisten meiner Spieler wohl ihr Pulver beim Vorspiel verschossen und so gab es für die 2. doch die erwartete Klatsche gegen den verlustpunktfreien Klassenprimus, gegen den wir wohl nächstes Wochenende den Kopf hinhalten müssen.

 

Mit von der Partie der 3. waren im Tor Jörg Ortler; Im Feld Thomas Krautwald 10, Peter Junker-Ringmeier (beschenkte sich mit 5 Geburtstagstoren), Andreas Nastaly 4, Helmut Hostert, Florian Ortler und Mike Sonntag je 3, Massimo Hoss, Knud Abraham und Frank Hauschild je 1, Frank Pörner und Dirk Schneider


Hainburg nimmt insgesamt 58 Jahre in Manndeckung und wichtelt uns 2 Punkte zu (leider war unser Sack leer)

HSV Nidderau III : SG Hainburg II 21:18 (9:10)

Nach dem Sieg gegen unsere 2. am letzten WE hatten wir uns selbst unter Siegesdruck für die nächsten Spiele gesetzt. Der Sieg gegen Nidderau II würde nur Sinn machen, wenn wir das Spiel gegen die SGH auch gewinnen würden.
Zu allem Übel waren wir wieder einmal stark ersatzgeschwächt, denn unser etatmäßige Mittelaufbauspieler, Peter, fehlte ebso wie der 1. Kreisläufer Rene, Knud als Stammlinksaußen und Frank P.
Die zahlreichen Fans (10 von uns und 2 von Hainburg) spürten förmlich das Knistern unserer Nervosität in der Halle. Sollten wir weniger als 20 Tore kassieren, wären wir sogar Herbstabwehrmeister (manchmal muss man halt Titel erfinden, damit man einen bekommt), hätten also bis dato die beste Defensive der Liga unter den, um den Aufstieg spielenden Mannschaften.
Die SG wartete mit mindestens einem 1.Mannschaftsgoalgetter aus der vier Klassen höher angesiedelten Bezirksoberliga auf und wollte so versuchen, die ersten Punkte einzufahren. Ebenso waren viele junge Spieler dabei um uns "alte Säcke" zu überrennen. Und in der Tat, der 1.M. Spieler war ein anderes Kaliber als alle anderen. Er schenkte uns mal locker 8 "Dinger" ein. wir gingen mit 1:0 und 2:1 in Führung. Ab da übernahm die SG die ständige 1 Toreführung bis zum 9:10 Halbzeitstand. Beim Pausentee musste ich ein bißchen laut werden, denn ich merkte, dass einige meiner Spieler hin und wieder nicht anwesend waren und durch technische Fehler immer wieder die Hainburger ins Spiel brachten. Wir kamen hochmotiviert aus den Katakomben, mussten aber das 9:11 hinnehmen. Ab 12:12 bekamen wir das Spiel so langsam unter Kontrolle und beim 15:13 erkämpften wir erstmals eine 2 Toreführung. Die Ereignisse nahmen ihren Lauf. Das Spiel wurde immer härter und teilweise konnte ich, trotz intensiver Peilung nur 4 Nidderauer Feldspieler erkennen. In der 52 Min. verabschiedeten wir traurig unseren Helmut, der nach der 3. Zeitstrafe die Röteln bekam. Unser Goali Massimo verletzte sich. Zum Glück sprangen die Anderen in die Bresche und kämpften, als ob´s um die deutsche Meisterschaft ging. Nun kam das oben in der Headline erwähnte. Als ich gemächlich in der Mitte das Spiel aufbauen wollte wurden für insgesamt 58 Jahre Manndeckungen ausgesprochen, nein, nicht 3 Spieler, sonder nur ich wurde gedeckt. Ich verstand die Welt nicht mehr, zog mich auf mein Altenteil (an die Mittellinie) zurück und schaute mal, was die Anderen so mit dem gewonnenen Platz anfingen. Und sie machten alles richtig.
Jörg im Tor praktizierte einmal mehr den Wein-Effekt (je älter desto besser)und entschärfte mal wieder etliche Torwürfe in der Sturm und Drangphase der SG, sogar freie Tempos. Beim 20:17 konnten wir langsam Vollzug melden und die 2 Punkte unser eigen nennen. Und frei nach Max und Moritz: Jeder legt noch schnell ein Ei... äh Tor und dann war alles vorbei.
Die Abwehr war, wie gewohnt, das Paradestück unseres Teams und ließ in der 2. Hälfte nur 8 Treffer zu und unsere Verstärkung aus der A-Jgd , Florian und Massimo machten insgesamt 9 Buden. Krauti ließ sich nicht lumpen und zeigte mit 6 Toren Präsenz.
Jetzt ist es wichtig, dass wir in den nächsten Spielen mit dem o.g. Druck umgehen lernen, denn bis zum Spiel gegen unsere 2. waren wir davon ausgeganden, dass sie den Aufstieg erkämpft. Wir sind immer locker ohne Druck hinterher gehinkt. Aber in diesem wirklich schweren Spiel haben wir´s ja schon gezeigt. Wieder mal ne geschlossene Mannschaftsleistung. Nun können wir am nächsten Donnerstag gut gelaunt das Drittemannschaftsweihnachtsessen geniessen, bevor uns mit Dreieich Ende Januar der Handballalltag wieder einholt.
Es machten sich dieses Weihnachtsgeschenk:
Jörg Ortler im Tor; im Feld Florian Ortler 7, Thomas Krautwald 6, Andreas Nastaly 3, Massimo Hoss 2, Dirk Schneider und Helmut Hostert je 1, Tim Pohlmann, Mike Sonntag, ich und Frank Hauschild.
Zeitstrafen: HSV 7 : SGH 4
Strafwürfe HSV 4/2 : SGH 1/1


Krauti gegen den Rest.

HSV Nidderau III : TGS Niederrodenbach III aK 28:22 (13:9)

Ein Wochenende vor der Mutter aller Derbys (HSV II gegen III) durften wir nach 3 Wochen Pause endlich wieder ran. Die TGS Niederrodenbach gab sich die Ehre, die am Vorwochenende noch Nidderau II in die Schranken verwies. Wir wieder einmal mit 5 unter Par spielend, traten ersatzgeschwächt ohne Aufbauspieler Peter, Flo und Massimo - unsere 2 A-Jgd Goalgetter , Helmut - einer unserer 2 Linkshänder und Frank an. Bei den außer Konkurrenz spielenden Gästen erkannten wir Spieler, die 2 Wochen vorher in der B-Klasse unserer 1. eine herbe Niederlage verpassten. Allerdings war der Gegner mit nur 2 Auswechselspielern angereist.

Wir übernahmen erst mal mit 2:0 die Regie, gaben sie aber bis zum 9:9 bei ständigem Gleichstand wieder ab. Dann spielten wir unsere "Kondition" aus und legten ein 13:9 zur Halbzeit vor. Bis zum 15:11 wehrten sich die Gäste noch erfolgreich gegen das Unvermeidliche, aber wir hatten an diesem Tag Krauti und der traf, wie er wollte (bis auf einen Heber frei vorm Torwart. Zum Glück war da direkt die Hallenrückwand hinterm Tor, sonst hätten wir den Ball weit entfernt suchen müssen). Egal, Mund abgewischt und weiter. Beim erreichten 10 Tore- Vorsprung 24:14 gewöhnten wir uns langsam an den Gedanken, die 2 Punkte einzufahren. Bisschen unsicher, denn unsere 2. hatte auch mit 5 Toren geführt und letztlich noch verloren. Naja, 10 Tore ist ja schon mal ne Hausnummer. Da es ein aK Spiel war, sollte dann jeder seine Spielanteile bekommen und siehe da, es warfen fast alle Feldspieler Tore (so langsam macht sich das harte Training bezahlt, das Woche für Woche runtergespult wird- vor allem für die Lachmuskeln ).

Rodenbach konnte noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben und verkürzte auf 6 Tore zum 28:22 Endstand. In diesem Spiel mimte Krauti den Dominator und erzielte 12 Tore (fühlte sich auch sichtlich wohl in dieser Rolle, das lässt hoffen). Jörg im Tor war ein wenig von Außenwürfen gelangweilt, ließ diese lieber durch, um sich nicht zu verletzen und konzentrierte sich auf die freien Chancen des Gegners, macht ja mehr Spaß so´n Hundertprozenter abzugreifen, da sich der Gegner dabei viel mehr ärgert und sieht auch spektakulärer aus. Alles in allem hat es mal wieder richtig Spaß gemacht.

Also, wie schon gesagt Jörg im Tor,; Krautwald 12, Happel 4, Nowak 3, Gerum, Sonntag und Nastaly je 2, Schneider, Abraham und Pohlmann je 1 und Hauschild waren bei der Fun -Veranstaltung dabei. Der Schiri war auch ok; gute Leistung.

So, alle Fans der 3. Mannschaft sind aufgerufen, am Sonntag 9.12.12 um 16:15 uns gegen unsere 2. anzufeuern (es soll böse Zungen geben, die sagen, es spielt Windecken gegen Nidderau, welch ein Quatsch, wir sind doch mittlerweile ein Verein). Wir müssen anreisen, da es für uns ein Auswärtsspiel ist. Delikat ist es, da nur einer von uns aufsteigen kann, aber muss, damit wir solchen Derbys in Zukunft aus den Weg gehen können.

Also Leute, bis Sonntag. Übrigens unsere 2. spielt auch am Sonntag. Auch diese Fans sind herzlich eingeladen, nach dem Motto, Derbytime bei uns daheim.


Leider gibt´s kein Streichergebnis beim Handball!!

TSV Klein Auheim II a K : HSV Nidderau III 26:16 (14:4)

... sonst würden wir die erste Halbzeit streichen und hätten einen Punkt.

Gegen den außer Konkurrenz spielenden verlustpunktfreien Tabellenprimus, der gespickt mit 1.Mannschaftsspieler aus der A-Klasse antrat, hatten wir ohne Junker, Sonntag und Pörner - ich (Gerum) kam erst in der 53. Minute zum Spiel (ob meine Abwesenheit ne Schwächung war, darüber streiten sich immer noch die Gelehrten), - anfangs das Gefühl, da geht was. Es stand in der 7. Minute nur 2:1 für die Gastgeber. Bis dahin und bis zum Ende des Spiels verhinderte dann Pfosten und Latte eine Überraschung, während wir die A-Klasse Recken des Gegners nicht bändigen konnten. Beim Halbzeitstand hatten meine Mannen dann nicht mehr das „geht was Gefühl“ sondern rechneten mit ner herben Klatsche, wie unsere 2. am letzten WE (20:39). Nichtsdestotrotz gaben sie nicht auf und hielten dagegen. Wir wollten weniger als 19 Differenz kassieren. Und siehe da, befreit aufspielend, netzten wir noch 12 mal beim Gegner ein, der allerdings auch nur genauso viele bei uns versenkte. Böse Zungen behaupteten, dass ich den Sieg der 2. Halbzeit versaut hätte. Na ja, auch das muss erst noch bewiesen werden. Dafür dass 3 aus meiner 3. schon am Samstag im harten Spiel unserer 1. Mannschaft in der B-Klasse auflaufen mussten, ist es doch ein ganz passables Ergebnis, zumal es wieder mal für den Aufstiegskampf wegen des AK Statusses nicht zählt und die Auheimer ihre Gegner in der Regel mit 14-31 Tore Differenz aus der Halle feuern. Noch ein aK Spiel am 10.11. und dann

am 09.12. Derbytime bei uns daheim (Nidderau II gegen Nidderau III)

Für Nidderau III spielten: Jörg Ortler im Tor; Thomas Krautwald 4/1, Massimo Hoß und Rene Happel je 3, Florian Ortler 2, Manfred Gerum, Knud Abraham und Christian Nowak je 1, Helmut Hostert 1/1, Frank Hauschild, Andreas Nastaly und Dirk Schneider.


HSV Nidderau III ringt ungeschlagene TGS Seligenstadt III aK nieder!

HSV Nidderau III : TGS Seligenstadt II aK 27:26 (16:11)

Am 27.10.12 hatten wir die 3. von Seligenstadt zu Gast, die unsere 2. am WE davor geschlagen hatte. Ohne Mike Sonntag wollten wir es am Samstag wissen, ebenso fehlten Frank Pörner und Tim Pohlmann. Bis zum 7:6 war´s ein lockerer gegenseitiger Schlagabtausch. Dann schafften wir es, uns auf 11:7 abzusetzen. Die TSG hielt dagegen, konnte aber das 16:11 zur Halbzeit nicht verhindern. Ich warnte meine Mannen vor dem Siegeswillen der TGS, hatte sie doch gegen unsere 2. mit 7 Toren zurück gelegen und dann doch noch 21:19 gewonnen. So richtig glaubte mir das niemand, zumindest bis zum 17:12. Dann kam Unordnung ins Nidderauer Spiel, ob´s Konditionsmangel oder Undiszipliniertheit war, wird noch ergründet. Und es kam, wie es kommen musste. Spätestens beim 19:17 war die Nervosität bei uns vollkommen.
Seligenstadt verkürzte sogar noch auf 26:25. Sollte es uns wieder wie in Mühlheim gehen, wo wir 15 Sek. vor Schluss den Ausgleich kassierten? Zum Glück konnten wir das 27:25 erzielen und machten damit alles klar. Der Seligenstädter Strafwurf 15 Sek. vor dem Ende war nur Ergebniskosmetik.
Dieses Spiel war ein Spiel gegen einen außer Konkurrenzgegner und zählt leider nicht im Kampf um den Aufstieg, war also lediglich ein "Trainingsspiel". Trotzdem nehmen wir, nachdem wir letzte Saison stark gebeutelt wurden (da viele Spieler in unsere höheren Mannschaften abgezogen wurden), gern jeden Sieg mit, solange wir noch in dieser Konstellation spielen können. Dieses Spiel war ein wahres Kampf- und Krampfspiel und ging nur über den vollen Einsatz. Leider spielten wir 6 mal in Unterzahl, der Gegner nur einmal. Der Schiri verlor nach und nach die Kontrolle über das Match und es wurde übermäßig aggressiv, auch von Nidderauer Seite, geführt.
Leider wurden nur unsere Fouls mit Zeitstrafen belegt. Beim Rest behandelte der Unparteiische zum Glück beide Mannschaften gleich und Pfiff viele Strafwürfe nicht.
Für diesen Sieg zeichneten verantwortlich: Jörg Ortler im Tor. Im Feld Thomas Krautwald 7, Peter Junker und Florian Ortler je 5, Massimo Hoß und Christian Nowak je 3, Helmut Hostert, Manfred Gerum, Knud Abraham und Andreas Nastaly je 1, Dirk Schneider und Frank Hauschild.


3. Spiel, 3. Mannschaftskonstellation

SU Mühlheim – HSV Nidderau III 18:18 (9:9)

Am 7.10. mussten wir, wieder mal zur mittäglichen Stunde, in Mühlheim auflaufen. Nur wussten wir nicht so richtig, mit wem. Fast alle hatten sich abgemeldet, oder waren in Geburtsbereitschaft. Ein Hilferuf an unsere 2. wurde ohne jegliche Reaktion ignoriert, vielleicht waren sie noch zu frustriert ob der knappen Niederlage gegen Seligenstadt aK. Do zählten wir nur 5 Feldspieler und einer Anfrage an die Mühlheimer zur Verlegung des Spiels wurde von der SUM zugestimmt (danke noch einmal für den guten Willen). Letztlich schafften wir es doch noch, eine zumindest zahlenmäßig schlagkräftige Truppe zusammen zu stellen und zum Glück meldeten sich am Sonntag noch 3 zurück, die abgesagt hatten. Zu allem Übel trat Mühlheim fast in Bestbesetzung an, im Gegensatz zur Vorwoche, als HSV II gegen die SU hoch gewann (fast alle Rückraumspieler fehlten da).

Mit Steffen (aus Handballpause direkt nach Mühlheim), Peter (sein Pass wurde erst Do. beantragt), Christian (hatte vor einer Woche sein 1. Punktspiel für den HSV) und Patrick liefen gleich 4 Neue auf. Dafür konnten unsere 2 Goalgetter aus der A-Jgd nicht dabei sein, da sie ein Spiel zeitgleich absolvierten. Mit der ersten Aufstellung hatte ich nicht viel Glück, die zweite war auch ein Griff in die Tonne (wobei das nicht an den Spielern lag, sondern einfach kein Timing zustande kam) und bei 7:2 nach ca 12 Min. für Mühlheim, hatten wir schon ein ungutes Gefühl. Erst als Peter seine ersten Schritte für uns auf ´s Handball-Parkett wagte (oder schmissen wir ihn einfach ins „kalte Wasser?“), Christian seine optimale Wirkungsstätte am Kreis fand und Krauti auf die Rechtsaußen zitiert wurde, sah man eine herzerfrischend aufspielende Nidderauer Mannschaft, die mit der, manchmal übertriebenen, Härte der Mühlheimer, zurecht kam. Und siehe da, zur Halbzeit stand ´s unentschieden 9:9. Die 2. Hälfte bekamen wir dass Spiel besser in den Griff und führten bis …., ja bis wir eigentlich 15 Sek. vor dem Ende alles klar hatten. Wie so oft spielten aber die Nerven nicht mit und ein gravierender Fehlpass ohne Not bei offener Manndeckung öffnete den Gastgebern im wahrsten Sinn des Wortes den Berg Sesam in Form des Nidderauer Tores.- Aber nichts desto Trotz ist der Punkt mehr, als ich am Donnerstag erahnen konnte. Jörg glänzte wieder einmal im Tor und trieb die Werfer des Gegners schier zur Verzweiflung. Peter leitete auf der Mitte das Spiel, als ob er immer bei uns gespielt hätte und ich – werde mir wohl ne andere Position suchen müssen. Christian wurde erfolgreichster Goalgetter und weiß spätestens seit diesem Spiel, dass es am Kreis weh tut. Na ja, für 8 Tore nimmt man das billigend in Kauf. Leider ist uns unsere Mission nur zum Teil geglückt, denn wir wollten die Verfolger von unserer 2.Mannschaft fernhalten, da einer von uns (2. oder 3. Mannschaft) aufsteigen muss, damit wir uns nicht jahrelang in der D-Klasse „bekriegen“ müssen. Na ja, jedenfalls ist bisher in dieser jungen Saison alles im Lot. 1. ist Hanau (keine Überraschung) 2. HSV II (wie erhofft), 3. HSV III (das ist ne Überraschung) von 6 um den Aufstieg kämpfende. Am 27.10. geht ´s weiter. Die nächsten Spiele gehen gegen 4 außer Konkurrenz spielende Mannschaften zum Einspielen. Am 9.12. kommt ´s dann zum Showdown „auswärts“ gegen Nidderau II.

Es spielten: Jörg Ortler im Tor; Christian Nowak 8/3, Thomas Krautwald 5, Peter Junker 3, Andreas Nastaly 2, Helmut Hostert, Knud Abraham, Mike Sonntag, Steffen Meiselbach, Patrick Pajazetovic, Frank Pörner und Manfred Gerum.


In der Ruhe liegt die Kraft

HSG Dreieich III-HSV Nidderau III 13:20 (8:7)

Am 23.09.12 musste die 3. des HSV zu mittäglicher Stunde (12:35 Uhr ), eigentlich waren wir mit den Gedanken eher beim Sonntagsbraten als auf dem Handballfeld, ins weit entfernte Dreieich reisen. Die Dreieicher waren vom Wochenende davor noch angefressen, verloren sie doch hoch gegen Nidderau II und wollten sich bei der vermeintlich schwächeren 3. der Gäste schadlos halten. Zu allem Übel traten wir ersatzgeschwächt an, denn Sonntag, Pohlmann, König, Schneider, Wiesner, Becker u. Happel waren verhindert, krank oder verletzt. Hierfür holten wir uns zwei A.Jugendliche Hoß und Ortler, welches sich als Glücksgriff entpuppen sollte.

Die Dreieicher wurden trotzdem vor eine fast unlösbare Aufgabe gestellt, unterscheiden sich doch die Spielsysteme beider HSV Teams ganz erheblich. Die einen flink wie Gazellen, die anderen gemächlich genießerisch.

Am Anfang hatte unsere 3. ganz schöne Probleme, da die HSG hektisch schnell 2:0 führte und zu allem Übel eine nervige 5:1 Abwehr stellte. Das ging uns alles zu schnell und wir drosselten das Tempo, zumal die stickige warme Luft in der Halle uns den Atem nahm (oder war´s die Kondition?). So richtig merkte die HSG gar nicht, das sie plötzlich 3:4 hinten lag, wachte jedoch dadurch auf und wollte bei 7:5 ausreißen. Aber da war ja noch unser Torwart Jörg, der dieses als erster bemerkte und die Om……..Konzentrationsphase einleitete. Damit hatte Dreieich eigentlich schon verloren, denn insgesamt sollten ihnen noch 6 Tore gelingen (Chancen hatten sie für 15, aber Jörg…….). Das reicht natürlich nicht, um uns zu schlagen, oder doch?

Na ja, jedenfalls nahm das Spiel seinen Lauf und beim 7:7 war alles wieder im Lot. Das 8:7 zur Halbzeit wollten wir nicht, bekamen es aber eingeschenkt. Der unsicher wirkende Schiri, der wohl jede Nacht auf dem Regelheft geschlafen hatte, erklärte uns anfangs, was alles falsch war, notierte dann alles, was dem Bezirk wahrscheinlich Geld bringt, und duldete dann keine Götter neben sich. Bei jeder noch so kleinen Bemerkung ging´s für 2 Min. auf die Strafbank (er hatte noch nichts von emotionalem Spiel gehört). Manche grobe Fouls pfiff er gar nicht, andere kleinere zogen wieder 2 Min Strafen nach sich - zum Glück auf beiden Seiten. So brachte er noch mal Schwung ins langweilig werdende Spiel, da wir zeitweise mit nur 3 Spielern auf dem Feld herum tollten. Ich glaube, diese Phase gewannen wir mit 2:0. Nach 10 Min war Andreas schon stark rot gefährdet, da er bereits 2 mal 2 Min. hatte, also mussten wir, ihn Angriff –Abwehr wechseln. Bei einem Tempogegenstoß lief er dann doch in die dritte 2 Min. Falle und durfte sich bis zum nächsten Training ausruhen. Helmut war scheinbar auch irgendwann kaputt, aber anstatt eine Auszeit auf der Bank zu nehmen, - er hatte schon eine 2 Min. Strafe-, erklärte er dem Schiri seine Auffassung von Regeln und durfte mit 2x2 Min. auf die Expertenbank zum Andi (Zuschauertribüne) Helmut wird wohl die nächsten 2-3 Spiele fehlen, da der Schiedsrichter böse auf ihn war. Insgesamt durften die jeweils verbleibenden HSV Spieler 11 mal in Unterzahl spielen. Die Dreieicher brachten es nur auf schlappe 5 mal (wie langweilig). An dieser Stelle ein Dankeschön an unsere 2 Jugendlichen Floh und Massimo, die eine super Leistung vor allem in der Endphase boten und erheblichen Anteil an dem Sieg hatten. Ohne die Beiden hätten wir einen Großteil des Spieles in Unterzahl agieren müssen, und ob wir´s dann geschafft hätte, wage ich zu bezweifeln. Beim 11:11 und13:15 war für Dreieich die Welt noch einigermaßen im Lot. Nun kam die „Überphase“ von Jörg, der einige Tempogegenstöße teilweise parierte bzw am Tor vorbei schaute ebenso 3 von 8 Strafwürfen, unsere 5 wurden alle versenkt. Alles in Allem hat´s Spass gemacht.

Es zelebrierten das Spiel: Jörg Ortler im Tor; Florian Ortler 7*, Thomas Krautwald 5/3*, Massimo Hoß 5/2*, Manfred Gerum, Andreas Nastaly und Helmut Hostert je 1, Frank Hauschild, Knud Abraham und Frank Pörner.

* das erste mal für die 3. an den Start gegangen (wir freuen uns auf isotonische Kaltgetränke).


Spielberichte 2011 / 2012


Mission "Rote Laterne" erfolgreich abgeschlossen!

HSV Nidderau III : HC Limeshain 21:17 (12:4)

Am letzten Spieltag hatten wir "Angst- und Prestigegegner " HC Limeshain zu Gast, der sich vor diesem Spiel, durch einen geschenkten Punkt (Götzenhain und Limeshain einigten sich auf ein Unentschieden ohne gegeneinander anzutreten) durch den direkten Vergleich punktgleich vor den HSV schob. Somit wollten wir, durch einen Sieg im letzten Saisonspiel die rote Laterne entgültig an die Nachbarn zurück geben. Um so delikater war die Angelegenheit, da das Gerücht umher irrte, dass sich die HC Mannschaft nach diesem Spiel auflösen würde und wir die einzigen waren, gegen die Limeshain bisher gewann. Man rechnete also mit einem letzten Aufbäumen des HC.

Es ging aber gut los für die Nidderauer, da nach dem Aderlass vieler etatmäßigen Stammspieler (Verletzungen und Abgänge in die 1.und 2. etc)

die Spieler Steffen Meiselbach nach Handballpause, Andreas Nastaly und Dirk Schneider nach Verletzung sowie die 1.Mannschaftsspieler Florian Schade und Lars Koppel die Mannschaft tatkräftig unterstützten und zum dritten mal in der Saison ein "schlagkräftiges Team, das zum Siegen verdammt war", bildeten. Da es das letzte Spiel der Saison war, sollten auch die 2. Reihe mehr Spielanteile bekommen. In der 1. Hälfte lief alles wie am Schnürchen, wohl auch durch das Wurfpech der Limeshainer, die klarste Chancen versiebten, natürlich auch wegen der Superleistung unseres Torhüters Jörg Ortler. Beim Halbzeitstand von 12:4 konnten wir schon von einer Vorentscheidung sprechen. In der 2. Hälfte lief es dann nicht mehr so rund, da jeder das Motto sah: Torwerfen leicht gemacht. Der Wechsel des Limeshainer Torhüters stellte uns allerdings vor eine schwierige Aufgabe und ab da hatten wir das Wurfpech, wärend der HC nun besser traf. In Gefahr war der Sieg allerdings nie. Letzlich trennte man sich mit einem zufriedenen 21:17.

 

Es spielten Jörg Ortler im Tor; Steffen Meiselbach, Andreas Nastaly und Rene Happel je 4, Helmut Hostert 3, Dirk Schneider 2, Florian Schade, Lars Koppel , Knud Abraham und Manfred Gerum je 1, Tim Pohlmann, Frank Hauschild und Frank Pörner.

Nicht dabei waren Mike Sonntag, Robert König, Gerald Becker, Marcel Pfannkuchen A-Jgd, Martin Hombrecher, Luca Wiesner, Jörn Prager 1.M, Fabian Hosenfeld 2.M, Marcus Ditzel 2.M, Moritz Wagner 2.M, Dominik Fecke 2.M, Stephan Reutzel und Andreas Meininger 2.M. ( haben alle mindestens einmal in dieser Saison in der 3. gespielt).

Wir haben gegen den Meister dieser Liga, gegen den Letzten und einem Mittelfeldplatz (Götzenhain) gewonnen, also von jedem etwas, was will man mehr.

Nun geht´s in die wohlverdiente Sommerpause. Mal sehen, was nächste Runde ansteht, da die 2. Mannschaft wohl abgestiegen ist und wir gegen sie antreten müssen.

Vielen Dank an die Fans und Unterstützer unseres Teams, in dem es größten Teils viel Spaß gemacht hat zu spielen.

Ich bedanke mich auch bei meinen Spielern, die mir stets das Vertrauen geschenkt haben ODER ?????? (Denkt an die Spielanteile der nächsten Saison Jungs)

Manfred Gerum


Spielbericht vom 29.01.2012 HSV Nidderau III aK gegen HSV Götzenhain II aK 32:15 (16:7)

Spielertrainer Gerum im Schlaraffenland...

Am 2. Spieltag nach der aK (außer Konkurrenz) Meldung der 3. von Nidderau konnte man auf einen auserlesenen Kader von Spielern zurück greifen. Zwar musste man ersatzgeschwächt ohne Prager, Koppel und König (alle hochgezogen in die 2.) antreten, aber das machte Spielertrainer Gerum kein Kopfzerbrechen als er den antretenden Kader registrierte. Einige Bewerber musste er unberücksichtigt lassen, da nur 14 Spieler durften.

Ein kleiner Haufen Aufrechter aus Götzenhain wagte die weite Anreise in das, dieses mal übermächtig wirkende, Nidderau, schon mit dem Wissen, dass es fast unmöglich war, die Punkte mitzunehmen. Trotzdem an dieser Stelle ein Dankeschön an die Gegner, denn wir waren im Hinspiel auf ähnlich verlorenem Posten und hatten uns dem hingegeben, was dort passierte, haben also nicht abgesagt. Man ging mit gemischten Gefühlen ins Match, denn im Hinspiel erlitt man durch übertrieben hartes Spiel der Götzenhainer einige Verletzungen z.B. eine blutige Nase und eine kaputte Hand, so dass man danach ohne Auswechselspieler und ohne Rückraumasse agieren musste. Das niederschmetternde Ergebnis damals 34:15 für Götzenhain und damit war man noch gut bedient.

Dieses Mal konnte Nidderau munter Spieler nominieren, darunter zwei 1. Mannschaftsspieler, zwei 2. Mannschaftsspieler, ein Neuzugang und der Rest gestandene Drittmannschaftsspieler. Natürlich, noch nie in dieser Konstellation aufgetreten, tat man sich am Anfang ein wenig schwer und konnte bis zum 3:3 nichts reißen. Ab dem 6:4 war ´s dann ne klare Sache, es dominierte nur ein Team. Über 9:5 und 15:6 wurde der Pausentee beim 16:7 eingenommen. In der Kabine war ´s so ruhig wie nie. 2.Mannschaftsspieler Andy Meininger, der wie in alten Zeiten die Eins spielte und diverse Bälle abfangen konnte, störte das träge Spiel der Gäste empfindlich. Der Neue, Moritz Wagner, spielte, als hätte er nie in einer anderen Mannschaft gespielt und Marcus Ditzel aus der 1. fand wieder seinen Spielrhythmus und versenkte 4 mal. Florian Schade (1.Mannschaft) zeigte all seine Kreisqualitäten (an dieser Stelle noch einmal danke an Wolfgang, der für Floh den Zeitnehmerdienst übernahm). Wenn man vorsichtig war, konnte man spätestens beim 29:9 vom Sieg sprechen. Jeder bekam lange Spielanteile und so achtete man nicht auf ´s Endergebnis.

Man musste sich ja nicht, wegen des Abstiegskampfes um den direkten Vergleich kümmern. In der 2. Halbzeit zündete, der hier im Feld spielende 2. Mannschaftstorwart, Dominik Fecke als Geheimwaffe den Turbo (welches er schon bei den wöchentlichen Fußballtrainingseinheiten zeigte) und rannte einen Tempogegenstoß nach dem anderen. Nicht vergessen zu erwähnen sollte man aber auch die tolle Leistung der Stammcrew. Diese Spieler haben auch schon den damaligen Tabellenführer HSG Maintal 4 bravourös mit 27:22 nach Hause schickt.

Solche Spiele heilen Wunden und alle hatten Spaß. Die Götzenhainer verhielten sich auch fair und so hatte man, zumindest auf Nidderauer Seite, einen schönen Sonntag Nachmittag.

 

Es spielten: Ortler im Tor; Meiniger 7, Schade und Wagner je 5, Ditzel und Fecke je 4, Schneider 2, Hostert, Pörner, Pfannkuchen, Happel und Gerum je 1, Hauschild und Pohlmann.

 

Noch ein Hinweis an die Fans und Publikum: Wenn wir verlieren seid Ihr engagierter mit Euren Anfeuerungsrufen. Also macht Lärm, auch wenn wir gewinnen.


Spielbericht vom 09.10.2011 HSV Nidderau III gegen TSG Bürgel III