Spielberichte 2013 / 2014

Spielbericht A-Jugend vom 23.03.2014 TSV Klein-Auheim - HSV Nidderau 30 :31 (16:18)

5 – 4 – 3 im letzten Spiel

 

Eine seltsame Überschrift, ein kurioses Spiel zum Abschied.

 

So kann man das letzte Spiel der A-Jugend des HSV beschreiben. Zum wirklich allerletzten Mal bestritt die wohl bisher erfolgreichste Jugendmannschaft des Vereins in dieser Besetzung ein Meisterschaftsspiel. Mit 3 Meisterschaften (E,- C,- und A-Jugend) und weiteren guten Platzierungen, immer unter den ersten 5, verabschiedete sich diese Jugendmannschaft am vergangenen Wochenende mit einem Sieg in Klein-Auheim. 

 

Die meisten Spieler werden nun ihren weiteren Werdegang bei den aktiven Männern des Vereins fortsetzen. 

 

Zum Spiel selber ist noch folgendes zu berichten. Mit nur 5 Feldspielern reiste der HSV nach Klein-Auheim. Der ohnehin dünne Spielerkader, es standen in der Saison meist nur 7 Feldspieler zur Verfügung, hatte die Verletzung von Florian Neubauer und die berufliche Abwesenheit von Max Lindner zu verschmerzen. 

 

Der Trainer stand ebenso nicht zur Verfügung, so dass der langjährige Trainer der Jungs, Manfred Lipp (Coach von 2006-2013), noch einmal auf der Bank Platz nahm. 

 

Es sah schon etwas seltsam aus. Die Nidderauer machten sich mit 6 Spielern warm, die Auheimer in voller Besetzung mit 14 Spielern. Zum Spiel:

 

Die Hanauer Vorstädter taten sich sehr schwer gegen die Unterzahl des HSV, konnten jedoch in der Anfangsphase mit 1:0 und 3:2 in Führung gehen. 

 

Dann die erste Schrecksekunde für den HSV nach 6 Minuten. Tobias Lipp wollte einen schnellen Gegenstoß laufen und sackte plötzlich ohne Einwirkung des Gegners in der gegnerischen Hälfte zusammen. Der übliche Griff des Spielers an den hinteren Oberschenkel sollte eine Muskelverletzung bestätigen. 

 

Weitermachen konnte er jedenfalls nicht. Leicht konsterniert aber nicht mutlos mussten sich nun die restlichen 4 Feldspieler des HSV mit dem Gegner auseinandersetzen.

 

Doch auch der Gegner schien jetzt irgendwie verunsichert. Kaum ein Angriff konnte erfolgreich abgeschlossen werden. Die Werfer scheiterten am HSV-Keeper Jean-Philippe Düro oder an technischen Mängeln.

 

Ein 0:4 Lauf des HSV brachte dann etwas überraschend die 4:7 Führung. 

 

Zu erwähnen ist die sportliche Fairness des Gegners, die zwar etwas spät kam, der Gegner spielte noch etwa 10 Minuten in voller Stärke, die Trainerin der Gastgeber nahm dann aber zumindest einen ihrer Spieler vom Feld. 

 

Es folgten etwa 8-10 Minuten in denen der HSV unkonzentrierte Abschlüsse hatte, viele Gegenstöße kassierte und den Gegner damit etwas aufbaute. Die Folge, eine 11:9 Führung der Gastgeber.

 

Man fing sich aber wieder und konnte zumindest dranbleiben und zum Ende der Halbzeit nach dem 15:12 mit 5 Toren in Folge selbst mit 15:17 in Führung gehen. Mit 16:18 ging es in die Kabine. Ungläubiges Staunen bei den Nidderauern und Freude, gegenüber unbändigem Frust bei den Gastgebern. 

 

Eine taktische Marschrichtung auszugeben war relativ sinnlos. Zunächst wollte man die Verunsicherung der Auheimer weiter nutzen und vor allem über die schwachen Außen im Abwehrverband der Auheimer zum Erfolg kommen. 

 

Dass das alles nicht immer so aufgeht, bewies die zweite Hälfte. Der Gegner kam auf 20:20 heran, nahm diesen Aufwind aber nicht mit, scheiterte ein ums andere Mal am guten HSV Keeper und bekam die Quittung mit 3 Toren in Folge durch den 20:23 Zwischenstand, erzielt von Tim Prager

 

Der HSV behauptete, trotz jetzt ersten konditionellen Mängeln immer noch seine Führung (24:26).

 

Und wieder ein Schreck. Die 49. Minute. Bei einer Abwehraktion fiel Robert Will so unglücklich auf eine Hand, dass er sich eine Kapselverletzung im Finger zuzog. Auch für ihn das Spielende. 

 

Da waren es nur noch 3 (siehe Überschrift: 5-4-3). Der HSV traf trotz zweifacher Unterzahl jetzt jeden Angriff, Klein Auheim glich aus und führte plötzlich mit 29:28. 

 

Tim Prager konnte ausgleichen, Marius Bauscher sogar auf 29:30 erhöhen. Dann ein 7m für die Gastgeber, der 30:30 Ausgleich. Der letzte Anwurf, noch ca. 20 Sekunden zu spielen. Jetzt war es Eike Junker-Ringmeier, dem es vergönnt war über Rechtsaußen den Siegtreffer zum umjubelten 30:31 zu erzielen. 

 

„Ein Spiel, dass ich so noch nie erlebt habe“ so Trainer Manfred Lipp, der seine erschöpften Jungs nach dem Spiel in die Arme nahm und sich mit ihnen freute. 

 

Zitat Manfred Lipp: „Danke dieser Mannschaft für alle Momente, die ich mit ihr erleben durfte.“

 

 

 

Es spielten und kämpften: Jean-Philippe Düro im Tor ,Marius Bauscher 9, Robert Will 9 (verletzt in der 49.Minute), Tim Prager 7, Eike Junker-Ringmeier 5, Tobias Lipp 1 (verletzt in der 6.Minute).

 

 

 


Spielbericht vom 15.12.2013 HSG Oberhessen – HSV Nidderau 40 : 36 (23:20)

Ab der 25. Minute in Unterzahl!

 

Die Überschrift des Artikels drückt das aus was dieses Spiel in Büdingen ausmachte. Ein unbändiger Kampf ab der 25. Minute und 2 angeschlagene Spieler im Laufe des Spiels.

 

Mit nur 6 Feldspielern plus Torwart reiste der HSV an diesem Samstag-Nachmittag nach Büdingen zum Tabellenführer. Den Gegner kannte man zur Genüge und man wollte trotz des Spielermangels dort gewinnen, denn man wusste, dass die Gastgeber bei weitem nicht mehr so spielstark waren wie in der vergangenen Saison.  

 

Schade war nur, dass dem HSV Auswechselspieler fehlten, die im Verlaufe des Spiels noch hätten entscheidend sein können. So verliefen die ersten Minuten ganz im Sinne der Nidderauer, die nach dem 0:1 durch Robert Will ständig in Führung lagen und diese beim 5 : 8 sogar bis auf 3 Tore ausbauen konnten.

 

Doch schon in den ersten 8 Minuten ereilte den HSV das Verletzungspech. Tobias Lipp zog sich bei einer Aktion seines Gegenspielers eine schmerzhafte Oberschenkelprellung zu (Pferdekuss) und war doch arg eingeschränkt in seinen spielerischen Aktionen, so dass schnelle Gegenstöße, gerade über ihn, Mangelware blieben. In dieser Phase hätte der HSV schon weit davon ziehen können, weil die HSG entweder im Abwehrverband hängenblieben oder sich Fehlwürfe leisteten.  

 

Der HSV spielte eine starke 6:0 Deckung und brachte die HSG damit mächtig ins Schwitzen. Der Angriff spielte konzentriert seine Angriffe zu Ende und hatte eine gute Torausbeute vorzuweisen.  

 

Was sich aber so etwa nach 15-20 Minuten abspielte spielte der Heimmannschaft in die Karten. Ein HSV Akteur hatte schon 2x 2 Minuten Zeitstrafen erhalten und geriet so in die Bredouille, durch eine weitere Strafe die rote Karte zu bekommen. 

 

Kurz gesagt, das Schicksal spielte dem HSV nun einen weiteren Streich. Nach erfolglosem Angriff des HSV kamen die Gastgeber durch einen Gegenstoß zu einer Torgelegenheit und exakt dieser Spieler des HSV verhinderte diese durch ein Foul. 

 

Rote Karte in der 25. Minute. Der HSV musste jetzt, weil er keinen weiteren Spieler auf der Bank hatte, 35 Minuten in Unterzahl spielen. Der bis dahin ordentlich leitende Schiedsrichter aus Bruchköbel übersah allerdings in dieser Situation, dass der HSG Spieler, beim Abspiel zu dem dann gefoulten Spieler bereits einen Schrittfehler begangen hat. Die anschließende Regelwidrigkeit des HSV Akteurs wäre dann erst gar nicht zustande gekommen. 

 

Die HSV Bank erhielt wegen Reklamierens die gelbe Karte und die Mannschaft musste sich nun auf die neue Situation einstellen. Der „Kampf“ begann und man hielt kräftig dagegen. Die HSG, überrascht durch den Widerstand des HSV, verlor die Konzentration und gab dem HSV die Möglichkeit nach einem Rückstand doch wieder in Führung zu gehen (16:17).

 

Die Unterzahl in der Abwehr kompensierte der HSV durch immense Laufarbeit und auch der Angriff, der von Beginn des Spiels in doppelte Manndeckung genommen wurde arbeitete wie besessen, das Spiel weiterhin offen zu halten.  

 

Mit 23:20 ging man in die Halbzeit. Nach dem Wechsel konnten sich die Oberhessen nach einem 4:0 Lauf beim 29:22 bis auf 7 Tore absetzen. Den HSV verließen etwas die Kräfte  aber nicht der Kampfeswille. 

 

Die Mannschaft kämpfte sich wieder heran, verkürzte zum 30:26 und dann der nächste Schreck. Tim Prager wurde nach einer Abwehraktion eines Gegenspielers am Knie getroffen und konnte von da an auch nur noch begrenzt einsatzfähig weiter spielen, kämpfte aber mit seinen Mitspielern weiter. Beim Stand von 37:32 kam der HSV zu einem 0:3 Lauf und verkürzte bis auf 2 Tore.  

 

Nun schreckte ein weiterer Pfiff des Schiedsrichter die HSV Bank wieder auf. Im Angriff befindlich berührte ein Pass eines HSV Akteurs den Fuß des Gegenspielers kam jedoch zum Rechtsaußen der Nidderauer. Dieser netzte ein. Doch der Schiedsrichter unterbrach und gab Freiwurf für den HSV.

 

Die Folge: Durch zu heftiges reklamieren erhielt die Bank jetzt eine 2-Minuten Strafe.  

 

Diese unglückliche Entscheidung des Schiedsrichters hat dem HSV dann die letzte Luft genommen. Jetzt in doppelter Unterzahl, und statt nur mit 1 Tor zurückzuliegen und eventuell zum Ausgleich zu kommen, kam der Gastgeber doch noch zu einem Sieg, der den HSV ob der widrigen Umstände doch etwas schmerzte. 

 

Resümee: Schuld an einer Niederlage hat immer der Verlierer. Es können manchmal viele Widrigkeiten zusätzlich daran beteiligt sein. Und das war heute der Fall. 

 

Die Mannschaft hat trotz der Niederlage ein tolles Spiel geliefert und auch spielerisch sicherlich ihr bestes Spiel der Saison gezeigt. 

 

Es spielten: Jean-Philipp Düro im Tor, Marius Bauscher 14, Tobias Lipp 8, Tim Prager 5, Florian Neubauer 4, Robert Will 3, Max Lindner 2.

 


Spielbericht vom 13.10.2013 Männliche A-Jugend – HSG Oberhessen 33 : 38 (12:18)

Unnötige Niederlage!

Die männliche A-Jugend hat am vergangenen Wochenende eine schmerzliche Heimniederlage einstecken müssen. Doch nicht nur das deutliche Ergebnis (33:38), sondern auch die Art und Weise wie die Niederlage zustande kam gibt einem zu denken.  

 

Die Gäste von der HSG Oberhessen (früher als Büdingen/Bleichenbach bekannt) hat man in den vergangenen Jahren immer besiegen können, zwar durchaus knapp aber letztendlich immer verdient. Doch dieses Spiel zeigte eine HSV Abwehr, die immense Lücken aufwies und die Angreifer praktisch einlud, freistehend zum Wurf zu kommen, um so dem Torhüter des HSV keine Chance zu lassen auch nur annähernd Würfe zu parieren. Deshalb wird auch an dieser Stelle über die erste Halbzeit ein „Mantel des Schweigens“ gelegt.  

 

Der 6 Tore Rückstand zur Pause (12:18) war zwar noch nicht deutlich genug, um von einer endgültigen Niederlage sprechen zu müssen, doch es musste eine Menge passieren wenn dieses Spiel noch umgebogen werden sollte.  

 

Der HSV stellte nun auf eine offensivere Deckungsvariante um und prompt kamen die Gäste etwas aus dem Rhythmus. Fehlpässe schlichen sich ein und der HSV konnte durch schnelle Gegenstöße leichte Tore erzielen. Doch man merkte dem Team an, dass es eine solche Deckung noch nie gespielt hatte, weder im Training noch in einem Spiel. Somit fehlte die Abstimmung und der Gegner fand immer wieder Lücken. 

 

Und was nicht abgestellt werden konnte waren Abspielfehler, Ballverluste durch Fangfehler und trotz oder wegen der „neuen Deckung“ Fehler im Spiel Mann gegen Mann.

 

Konditionelle Probleme kamen hinzu, ein Gegner der sich besser auf die HSV Abwehr einstellen konnte und somit war nach ca. 20 Minuten das „Fünkchen Hoffnung“ wieder etwas heranzukommen, erloschen. Man verkürzte zwar auf 23:26 verlor dann aber wieder die Linie und geriet in höheren Rückstand.   

 

Die Gäste puschten sich durch Einzelaktionen immer wieder auf, zogen bis auf 5 Tore davon. Leichtsinnsfehler bei den Gästen begünstigt durch konditionelle Mängel ließen die Nidderauer zwei Mal bis auf 3 Tore herankommen ( 30:33) und kurz vor dem Ende 33:36.

 

Die HSG siegte am Ende aber verdient mit 33:38 bei einem HSV der einen Tag erwischte, den man möglichst schnell vergessen sollte. Selbst die mannschaftliche Geschlossenheit, die die Mannschaft in der vergangenen Saison noch ausgezeichnet hat, in der sie Meister wurde, fehlte gänzlich.

 

Zu schnelle Abschlüsse im Angriff, weil diese nicht ordentlich zu Ende gespielt wurden. Viele technische Fehler und vor allem die desaströse Abwehrleistung waren ausschlaggebend für die Niederlage gegen einen Gegner, der eigentlich schwächer als im Vorjahr auftrat, der aber taktisch besser eingestellt war und auf vieles reagieren konnte, was der HSV angeboten hat. 

 

Diese Niederlage kann heilsam sein, vor allem in der Hinsicht, dass man wieder zu alter Stärke auflaufen muss. Neben der mannschaftlichen Geschlossenheit fehlte auch ein immer noch intern gesperrter Spieler, der der Mannschaft noch etwas mehr Sicherheit geben kann. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob die Mannschaft aus diesem Spiel etwas gelernt hat. 

 

Es spielten: Jean Philipp Düro im Tor, Tobias Lipp 11, Max Lindner 7, Florian Ortler 5, Marius Bauscher 4, Tim Prager 3, Robert Will 2, Florian Neubauer 1.

 


Spielbericht vom 28.09.2013 Männliche A-Jugend – SG Dietesheim/Mühlheim 32 : 24 (16:11)

Fast mit letztem Aufgebot

Zum ersten Heimspiel der Saison empfing der HSV die SG Dietesheim/Mühlheim. Der ohnehin dünne Spielerkader des HSV musste an diesem Samstagnachmittag auf seinen etatmäßigen Torhüter verzichten und auch die Bank war mit nur einem Auswechselspieler nicht gerade reichlich beschenkt. So war man froh, dass auch zwei leicht angeschlagene Spieler sich wieder zurückgemeldet haben. Der Gegner hatte jedoch auch nur zwei Auswechselspieler mehr auf der Bank. Die Mannschaft aus Dietesheim/Mühlheim war bis dahin auch noch eine unbekannte Größe, denn dieser Jahrgang war in der letzten Saison noch in der B-Jugend aktiv. Das Spiel gestaltete sich in den ersten 5 Minuten auf beiden Seiten sehr nervös, zahlreiche Chancen wurden vergeben, wobei der gastgebende HSV die etwas schlechtere Bilanz aufwies und mit 1:3 ins Hintertreffen geriet. Überraschenderweise konnte als einziger Spieler der Nidderauer der sonst als Feldspieler eingesetzte Torhüter Max Lindner seine Mannschaft mit guten Aktionen vor einem größeren Rückstand bewahren. Die Gäste wirkten wacher und witterten ihre Chance, doch der HSV fing sich nach etwa 8 Minuten, ging seinerseits mit 5:4 in Führung und baute diese bis auf 9:4 aus. Resultierend auch aus schnellen Gegenstößen, nachdem entweder der Torhüter des HSV oder die jetzt sicherer  wirkende Abwehr Bälle abfangen konnte. Es kristallisierte sich heraus, dass das Spiel der Gäste meist über ihre zwei torgefährlichen Rückraumspieler lief und diese mit dieser Aufgabe im Laufe des Spiels überfordert waren. Der HSV hingegen war auf allen Angriffspositionen gefährlich, so dass darin der Schlüssel zum Erfolg lag. Schnell konnte man seine Führung auf 14:7 ausbauen bevor sich dann aber etwas der „Schlendrian“ bemerkbar machte, was unter Umständen auch der Tatsache geschuldet war, dass man kräftemäßig wohl etwas abbaute. Der Angriff wirkte nicht mehr so konzentriert im Abschluss. Die Gäste kamen jetzt wieder etwas auf, erzielten 3 Tore in Folge (15:11) bis dann der HSV den Halbzeitstand von 16:11 erzielte. Duplizität der Ereignisse dann zu Beginn der zweiten Spielhälfte. Die Nidderauer erwischten wieder einen schlechten Start, kassierten das 16:12 und gaben den Gästen etwas Hoffnung, die nie aufgaben und etwas Morgenluft schnupperten. Jetzt begann eine heiße Phase im Spiel, ausgedrückt durch viele Zeitstrafen auf beiden Seiten. Fast 12 Minuten war keine der beiden Mannschaften vollzählig auf dem Feld, die Nidderauer sogar zwei Mal in doppelter Unterzahl. Hier machte sich der Kräfteverschleiß bei beiden Teams bemerkbar, die jetzt etwas unkontrolliert im Abwehrverband agierten. Der HSV konnte zeitweise nie bis auf mehr als 3 Tore davonziehen. Immer wieder kamen die Gäste auf. Beim 20:18 Mitte der zweiten Hälfte sollte es kurzfristig noch einmal spannend werden. Das Spiel kippte aber nicht. Der HSV besann sich nun wieder auf sein schnelles Konterspiel und die individuellen Fähigkeiten einzelner Spieler und vergrößerte seinen Vorsprung über ein 23:18 zum 27:21. Die Gäste deren stärkster Spieler jetzt konditionelle Probleme hatte und nicht mehr regelmäßig traf, mussten den HSV jetzt agieren lassen und hatten nur noch wenig Gegenwehr entgegen zu setzen. Der HSV dominierte nun die Begegnung und gewann am Ende auch in der Höhe verdient mit 32:24 Toren. Zufrieden konnte man aber nicht nur mit dem Ergebnis sein, sondern auch damit, dass sich 6 von 7 Feldspielern in die Torschützenliste eintragen konnten. Man kann nur hoffen, dass die Mannschaft in der Zukunft von Verletzungen verschont bleibt, denn der jetzige Spielerkader erlaubt so gut wie keinen Ausfall. 

Es spielten und trafen: Max Lindner im Tor, Tobias Lipp 12/1, Florian Ortler 7, Robert Will 5, Marius Bauscher 5, Tim Prager 2, Florian Neubauer 1, Eike Junker-Ringmeier.

PS: Das offizielle Spielergebnis im SIS ist 33:24 (lt. Schiedsrichter) aber die Aufzeichnungen des Verfassers dieses Artikels sind die korrekten. Wir freuen uns aber über das Tor, das uns mehr zugeteilt wurde und möchten damit die gute Leistung unseres Torhüters Max Lindner hervorheben. 

 

Spielbericht vom 15.09.2013 TGS Bieber – männliche A-Jugend 18 : 32 (5:17)

Einstand des neuen Trainers gelungen

Einen deutlichen Auswärtssieg konnte die männliche A-Jugend bei den Offenbacher Vorstädtern aus Bieber verbuchen. Die Mannschaft aus Bieber war den Nidderauern nicht nur körperlich unterlegen, sondern auch spielerisch. Der Trainer des HSV setzte darum auch auf eine offensive 5:1 Deckung, um die Angriffe der Gastgeber schon frühzeitig zu unterbinden und mit schnellen Vorstößen leichte Tore zu erzielen. Das klappte zu Beginn der Partie auch gut. Man lag nach 8 Minuten mit 0 : 5 vorne und baute diese Führung bis auf 1 : 7 aus. Doch schon jetzt schlichen sich Leichtsinnsfehler in der Abwehr ein. Man ließ sich überlaufen, bewegte sich nicht gut und schob die Lücken, die durch die offensive Spielweise entstand nicht zu. So konnten die Bieberaner bis zur Mitte der Halbzeit 3 Tore zum 3: 11 Zwischenstand erzielen.  Natürlich gerieten die Nidderauer durch die Angriffsbemühungen der Gastgeber nie ernsthaft in Gefahr. Bemängelt wurden vom Trainer die allzu übertriebenen Einzelaktionen seiner Angreifer. Das Spiel sollte zum Anlass genommen werden Angriffe auszuspielen, Laufwege auszutesten und damit auch schöne Tore zu erzielen. Nach einer Auszeit konnte der HSV phasenweise einmal spielerische Akzente setzen, was auch den Trainer teilweise zufrieden stellen konnte. Mit dem Halbzeitstand von 5 : 17 war das Spiel eigentlich schon gelaufen. So kam die Mannschaft dann auch aus der Kabine. Im Gefühl des sicheren Sieges wurden klare Chance vergeben, sogar 7m verworfen. Der Gegner freute sich über die Unachtsamkeit des HSV und gestaltete das Ergebnis beim Stand von 10 : 24 etwas ansehnlicher. Jetzt machte sich auch etwas der Kräfteverschleiß bei einigen Spielern des HSV bemerkbar, die am Vortag noch bei den Männern gespielt haben und dort sehr viel Spielanteile bekamen. Ohne Kraft, und damit ohne Konzentration ließ der HSV gute Torchancen aus. Bieber nahm die Konzentrationsschwäche des HSV gerne auf und kam manchmal völlig frei zum Wurf. Beim 16:29 kamen diese erstaunlich nahe heran an einen in der zweiten Halbzeit nicht überzeugenden HSV. Am Ende stand dann ein 18 : 32 Sieg, der zweifelsohne verdient war, der aber nur der Aufgalopp sein sollte für eine Saison, die dem Meister der Vorsaison mehr spielerische Momente entlocken sollte. Im nächsten Spiel in Götzenhain wird die Mannschaft mehr gefordert sein. Denn dort kassierte man im Vorjahr eine knappe Niederlage. Es spielten: Jean Philipe Düro im Tor, Massimo Hoß 9, Tobias Lipp 8, Marius Bauscher 8, Tim Prager 3, Florian Ortler 3, Max Lindner 1, Eike Junker-Ringmeier, Florian Neubauer, Robert Will.

 

Spielberichte 2012 / 2013

Spielbericht Männliche A-Jugend – TG Hanau 34 : 27 (17:15)

Zum Sieg gestolpert aber nicht gefallen!

Das vorletzte Saisonspiel verlief insgesamt nicht so harmonisch, wie es sich die Trainer der Nidderauer vorgestellt hatten. Zwar hatte man jetzt wieder mehr Spieler an Bord aber einige davon waren immer noch nicht ganz fit. 
Wenn auch jeder Spieler wusste, auf was es in diesem Spiel ankam, so konnte es die Mannschaft vor allem in der Abwehr nicht umsetzen. Die TG Hanau, selbst mit zwei angeschlagenen Spielern angereist hatte es in den ersten Minuten leicht, die Abwehr des HSV in Verlegenheit zu bringen und führte mit 1:2 und 3:4. 
Die Abwehr verschob nicht ordentlich was dazu führte, dass entweder Lücken in der Mitte entstanden oder die Außen der Hanauer frei zum Wurf kamen. So schob sich das Spiel etwas träge dahin. Der HSV hatte auch im Angriff nicht die Durchschlagskraft der früheren Spiele und machte zum einen im Gegenstoß und im Aufbauspiel viele Fehler, so dass man immer wieder in Rückstand geriet 10:11 , 13:14. 
Erst zum Ende der ersten Hälfte konnten sich die Nidderauer etwas absetzen und gingen mit 17:15 in die Kabinen.
„Das Abwehrverhalten muss besser werden und die technischen Fehler weniger“. So das Zitat von Trainer Lipp. Womit schon die erste Halbzeit zusammengefasst war.
Nun, es wurde nicht besser. Die technischen Fehler konnten in der zweiten Hälfte zwar geringer gehalten werden. Die Abwehr schlief aber weiter „den Schlaf des Gerechten.“
Die Aufforderung, die Angriffe länger auszuspielen konnte die Mannschaft einfach nicht umsetzen, weil es zu viele Einzelaktionen gab. Die Zwischenstände von 20:16, 23:17 und 24:20 täuschen etwas über das Spielvermögen der Nidderauer hinweg.
Das man den Gegner jetzt im Griff hatte lag auch an der Tatsache, dass die Hanauer offenbar nicht  mehr die Kraft hatten etwas dagegen zu setzen und mit ihrem starken Halblinken auch noch den stärksten Angreifer durch Verletzung ersetzen mussten. 
Der weitere Spielverlauf ist grob damit zu beschreiben, dass der HSV zwar nicht spielerisch überzeugte aber trotzdem Tor um Tor zu einem sicheren 34 : 27 Heimsieg erzielte. 
Das Spiel gegen Dietzenbach am kommenden Wochenende sollte dann wohl der „Showdown“ werden. Zum Zeitpunkt als dieser Bericht geschrieben wurde stand aber schon fest, dass dem HSV dieser „Showdown“ erspart bleiben sollte, denn die Dietzenbacher verloren überraschend mit einem Tor in Büdingen und können den Nidderauern auch mit einem Sieg nicht mehr die Meisterschaft nehmen.
Eine Meisterschaft, die niemand von der Mannschaft erwartet hatte. Darum ist die Freude umso größer.
Es spielten gegen Hanau: Nils Prager und Jean-Philippe Düro im Tor, Massimo Hoß 12, Tobias Lipp 7, Marius Bauscher 6, Florian Ortler 6, René Happel 2, Tim Prager 1, Max Bierhoff, Eike Junker-Ringmeier, Harris Pajazetovic, Marcel Pfannkuchen, Max Lindner. Zur Meistermannschaft gehören weiterhin die verletzten Max Vogel und Robert Will.


Spielbericht HSV Götzenhain – männliche A-Jugend 28 : 27 (16:17)

Grippe-und Härtewelle stoppt Tabellenführer!

Eine knappe, unglückliche Niederlage musste der HSV Nidderau in Götzenhain hinnehmen. Die nachlassenden Kräfte waren ausschlaggebend, dass der Gastgeber einen Sieg verbuchen konnte.

Die Vorzeichen standen nicht gut, als den HSV im Laufe der Woche immer mehr Krankmeldungen erreichten. Die Grippewelle und Verletzungen hatten dazu geführt, dass man mit nur 6 Feldspielern und 2 Torhütern am Sonntag-Nachmittag die Reise ins Offenbacher Kreisgebiet antreten musste. Trotzdem war man zuversichtlich auch ohne Auswechselspieler in Götzenhain bestehen zu können.

Der Gastgeber, mit 14 Spielern voll besetzt, hatte wohl quantitative Vorteile, die Qualität des Spielermaterials lag jedoch bei den Nidderauern.

So begannen auch die ersten Minuten des Spiels. Der HSV stand in der Deckung sehr beweglich und ließ nur wenige Möglichkeiten der Gastgeber zu. Im Gegenzug nutzte man die Chancen, die sich boten konsequent aus und ging mit 0:2 in Führung.

 

Die Nidderauer hatten das Heft in die Hand genommen und ließen die Götzenhainer nicht ihr gewohntes Laufspiel aufziehen. Immer wieder konnte man erfolgreich die Angriffsbemühungen der Gastgeber schon im Ansatz stören.

Nach etwa 10 Minuten konnte sich der HSV zum ersten Mal auf 2 Tore absetzen und kam kaum in Gefahr, diese Führung zu verlieren, denn die Götzenhainer zeigten sich beeindruckt von einer starken Abwehrleistung der Nidderstädter und einem durchschlagskräftigen Angriff dem deren Abwehr nichts entgegensetzen konnte. So baute der HSV beim 6:9 seine Führung sogar bis auf 3 Tore aus.

Die Mannschaft zeigte zu diesem Zeitpunkt schon ihr Kämpferherz und den unbedingten Siegeswillen.

 

Die Götzenhainer hatten ab der 20. Minute ihre Schwächephase. Nichts, was der Trainer der Gastgeber tat, ob er durchwechselte oder seine Mannschaft lautstark anfeuerte hinterließ Wirkungen bei seiner Mannschaft. Die Nidderauer behielten die Oberhand und bauten ihrer Führung beim 11:15 / 12:16 sogar bis auf 4 Tore aus.

 

Erst zum Ende der 1. Halbzeit ließ etwas die Konzentration nach und die Gastgeber konnten bis zur Halbzeit auf 16:17 verkürzen.

 

Was in der zweiten Hälfte folgte war eine Schlussfolgerung der Ersten. Man erwartete jetzt einen sich aufbäumenden Gastgeber aber zunächst blieb dies aus. Die ersten 8 Minuten zeigten einen im Spielfluss etwas gehemmten HSV Nidderau. Man konnte aber immer noch bis zum 19:21 eine knappe Führung behaupten.

 

Was ab jetzt folgte war offenbar eine gewollte Taktik der Gastgeber. Im Bewusstsein, dass bei ihren Gästen die Kraft etwas nachlassen musste, weil diese nicht wechseln konnten, setzte man jetzt auf eine sehr körperbetonte Gangart in der Abwehr.

Die meisten Angriffe der Götzenhainer Abwehrspieler gingen von nun an mehr auf den Körper als nach dem Ball. Zeitstrafen für die Gastgeber folgten, insgesamt 8 für Götzenhain und nur 1 für Nidderau im gesamten Spiel sprachen hier eine deutliche Sprache. Eine schwere Verletzung stellte sich nach dem Spiel heraus. Robert Will war nach einer Attacke eines Abwehrspielers der Götzenhainer, der keine Chance mehr hatte den Ball zu erreichen, auf Rechtsaußen umgerannt worden und zog sich einen doppelten Bänderriss zu.

 

Das Spiel kippte. Götzenhain glich aus und ging mit 24:22 in Führung. Die Spieler der Nidderauer bekamen es jetzt aber auch noch mit einem anderen Gegner zu tun. Die Götzenhainer Zuschauer schienen von der Spielweise ihrer Mannschaft so begeistert, dass sie die Spieler der Nidderauer von der Tribüne aus wüst beschimpften und beleidigten. Leider reagierten die Nidderauer Spieler auf diese Provokation und ließen sich in ihrer Spielweise beeinflussen. Die beruhigenden Worte des Trainers halfen kurzzeitig wieder, die Mannschaft besann sich und kämpfte sich zwei Mal nach einem Rückstand jetzt auf 26:26 heran.

 

Seit der 45. Minute, eigentlich nur mit 5 Spielern auf dem Feld, weil Robert Will sich in den Dienst der Mannschaft stellte und in Abwehr und Angriff nur noch stehen konnte. Eigentlich ein Risiko, weil er zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr hätte spielen dürfen durch seine schwere Verletzung. Die Verletzung war hier jedoch noch nicht abzusehen.

 

Der HSV kämpfte unverdrossen weiter, der Ausgleich zum 27:27 wurde abgepfiffen weil der Nidderauer Angreifer im Kreis stand. Im Gegenzug erzielten die Gastgeber das 28:26. 10 Sekunden vor Schluss konnten die Nidderauer mit einem Freiwurf noch zum 28:27 verkürzen, doch der Schlusspfiff kam nur Sekunden später.

 

Die Emotionswelle schwappte nach dem Abpfiff noch einmal hoch. Es gab auf dem Spielfeld noch kleinere Auseinandersetzungen in Wort und Hand. Der Nidderauer Torhüter hatte plötzlich die Hand eines Götzenhainer Spielers im Gesicht. Schlussendlich waren am Ende eine Menge Leute auf dem Spielfeld, die die Gemüter beruhigten.

 

Trainer Lipp nach dem Spiel: „Wir sind heute als moralische Sieger vom Platz gegangen. Ich bin stolz auf meine Mannschaft, die bis zum Ende aufopfernd gekämpft hat. Dass meine Spieler von Zuschauern, Gegner und sogar vom Zeitnehmer beschimpft wurden macht mich nachdenklich. Trotz allem sind wir auf einem guten Weg, unsere Arbeit bestätigt zu sehen. Wir haben uns nicht provozieren lassen. Einzig die nachlassende Kraft war heute ausschlaggebend für die Niederlage.

 

Es spielten: Nils Prager und Jean-Philipp Düro im Tor, Massimo Hoß 11, Marius Bauscher 8, Florian Ortler 5, Marcel Pfannkuchen 2, Tobias Lipp 1, Robert Will.


Spielbericht Männliche A-Jugend – TV Langenselbold 42 : 37 (22:15)

Zwei Abwehrreihen, die viel zuließen!

Im Moment präsentiert sich die männliche A-Jugend als Aushängeschild der Nidderauer Handballer. Die vielen Tore in diesem Spiel zeugen zwar davon, dass beide Abwehrreihen nicht ihren allerbesten Tag hatten. Der Angriff der Nidderauer zeigte sich allerdings wieder von seiner starken Seite.

 

Zunächst musste man einer 2:5 Führung der Gäste hinterherlaufen bevor man selber das Heft in die Hand nahm und mit 10:7 in Führung ging. Die Selbolder zeigten von Anfang an wenig Respekt vor dem Tabellenführer, hatten allerdings nur in ihrem Halblinken einen Angreifer, der die HSV Abwehr ein ums andere Mal „narrte“ und seine Mannschaft mit seinen insgesamt 15 Treffern noch einigermaßen im Spiel hielt.

 

Das änderte jedoch nichts an der Tatsache, dass die Gastgeber zur Halbzeit deutlich mit 22:15 führten.

Die zweite Spielhälfte sollte ein Abbild der Ersten sein, wobei der HSV sein Abwehrverhalten nicht verbessern konnte. Allein der Angriff hielt die Langenselbolder in Schach. Man führte teilweise mit 9 Toren, herausgespielt auch durch schlechte Abschlüsse der Gäste, verbunden mit Paraden beider HSV Torhüter, die den HSV zu Tempogegenstößen einluden. Die Nidderauer dagegen ließen plötzlich neben dem Hauptangreifer der Gäste auch seine Nebenspieler frei zum Wurf kommen, was es zum Ende aber nur scheinbar spannend machte als die Gäste bis auf 5 Tore herankamen. Letztendlich verspielte man einen deutlichen Sieg durch eine zu schwache Abwehrleistung, die es in den kommenden Spielen zu verbessern gilt.

 

Hervorzuheben ist, dass sich alle 10 eingesetzten Feldspieler in die Torschützenliste eintragen konnten, was für die Ausgeglichenheit der Mannschaft spricht. Aus den letzten 3 Spielen müssen mindestens noch 4 Punkte gesichert werden, um sicher sein zu können den 1. Tabellenplatz bis zum Saisonende verteidigen zu können.

 

Es spielten: Nils Prager und Jean-Philipp Düro im Tor, Marius Bauscher 11, Florian Ortler 7, Tobias Lipp 7, Massimo Hoß 6, Max Vogel 4, René Happel 3, Tim Prager 1, Robert Will 1, Marcel Pfannkuchen 1, Eike Junker-Ringmeier 1.


Spielbericht Männliche A-Jugend – JSG Bleichenbach/Büdingen 24 : 22 (14:13)

Nicht schön, aber 2 Punkte!

So in etwa könnte der Kommentar zu diesem Spiel lauten, wenn man es in aller Kürze beschreiben sollte. Man kann ein Spiel auch kritisch unter die Lupe nehmen, es bis in die Einzelheiten diskutieren. Aber man kann es auch lassen und sich an dem Sieg erfreuen. An diesem Samstag-Nachmittag empfing der HSV den schon im Hinspiel (unentschieden) unbequemen Gegner aus Bleichenbach/Büdingen. Wie schon am vergangenen Wochenende waren einige Spieler der Nidderauer noch angeschlagen von Krankheit und Verletzungen. Florian Ortler hatte es kurzfristig mit einer Erkältung erwischt, Tobias Lipp konnte die Woche nicht trainieren, weil eine Grippe in geschwächt hatte und Torhüter Nils Prager hatte eine Fußverletzung auszukurieren, die in hinderte am Training teilzunehmen. Max Vogel war wegen einer Grippe erst gar nicht dabei. So hofften die Trainer, eine halbwegs schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen zu können, die den recht körperbetont spielenden Gästen Paroli bieten kann. Die Gäste aus Büdingen agierten zunächst doch mit etwas Respekt vor dem Tabellenführer und kamen im Angriff schon in der Anfangsphase in Probleme. Die Abwehr der Nidderauer stand zu diesem Zeitpunkt ganz ordentlich und veranlasste ein passives Spiel der Gäste. Der HSV konnte mit 3:1 in Führung gehen, ließ allerdings schon früh im Spiel gute Chancen liegen, nachdem der Gegner auch einige Chancen verpasste. Das ganze Spiel sollte ähnlich wie in der Anfangsphase verlaufen und geriet zum Schluss fast zu einem Krimi. Der HSV geriet beim 5:6 zum ersten Mal ins Hintertreffen, konnte diesen Rückstand aber in eine 8:6 Führung verwandeln, in einer Phase, in der man die Chancen, die sich boten besser nutzte. Die Abwehr des HSV hatte an diesem Tag jedoch einen rabenschwarzen Tag erwischt. Statt die Führung auszubauen geriet man sogar wiederum mit 9:10 in Rückstand. Hätte Torhüter Nils Prager nicht als „Turm in der Schlacht“ viele gute Chancen Mitte der ersten Halbzeit zunichte gemacht, wäre es für den Spitzenreiter mulmig geworden. Doch keineswegs angestachelt durch die Paraden ihres Torhüters ging bei den Nidderauern „der Knopf einfach nicht auf.“ Bei einer lethargischen Abwehr und einem hektischen Angriff, bei dem sich der Gastgeber zu viel in Einzelaktionen verstrickte, kam kein geordnetes Spiel zu Stande. 4 Minuten vor dem Wechsel dann die Auszeit des Nidderauer Trainers beim Spielstand von 12:13. Offensichtlich genau zum richtigen Zeitpunkt. Die Devise, jetzt die Ruhe zu bewahren und klare Angriffe sowie eine bessere Laufarbeit in der Abwehr abzurufen, ging auf. Die Gäste waren etwas verwirrt und der HSV konnte fast mit dem Pausenpfiff die 14:13 Führung erzielen. Nun, wenn eine Mannschaft einen nicht so guten Tag erwischt hat, ist es schwer den Schalter umzulegen. Das Spiel lief in der zweiten Hälfte ähnlich der Ersten. Nur das jetzt der HSV kleine Schwächephasen der Gäste ausnutzen konnte und wiederum von Glanzparaden ihres Torhüters zehren konnte. Zum ersten Mal ging die Mannschaft beim 19:16 mit drei Toren in Führung. Doch man wusste, das Büd./Bleich. nicht aufgeben wird und die Gäste kämpften jetzt um ihre letzte Chance. Sogar eine 2- fache Unterzahl der Gäste ließ den HSV kein Tor erzielen. Viele gute Torgelegenheiten des HSV, die wirklich gut herausgespielt waren, scheiterten am Torhüter der Gäste und so stand es plötzlich 21:21. Der HSV geriet etwas ins Wanken, fiel aber nicht um. Solche Situationen zu meistern, das hat der HSV schon in der Hinrunde gezeigt, waren eine Stärke der Mannschaft. Der HSV spielte auch jetzt immer noch nicht überzeugend, die letzten 5 Minuten waren zu spielen, doch er setzte nun die entscheidenden Akzente. Mit etwas Glück erwischte Marius Bauscher einen Abpraller vom Tor der Gäste und netzte zum 22:21 ein. Die Gäste glichen aus. Der HSV vergab eine klare Chance und die Gäste „verdattelten“ ebenfalls ihren Angriff und gerieten in einen Tempogegenstoß, den Tobias Lipp verwandelte. Die Büdinger schienen aber immer noch an ihre Chance zu glauben, die HSV Abwehr fing aber wiederum den Angriff ab. Kurz vor Schluss drohte passives Spiel der Nidderauer. Noch 15 Sekunden waren zu spielen, als Florian Ortler einen Abpraller fast an der Torauslinie erwischte und aus einem Winkel, der eigentlich unmöglich war, dem Torhüter der Gäste den Ball durch die Beine ins Netz zum umjubelten 24:22, setzte. Mindestens 15 Chancen vergeben, 13 Paraden des Torhüters, ein ungewöhnliches Spiel, mit dem besseren und letztendlich auch verdienten Ende für den HSV.


Es spielten: Nils Prager und Jean Philippe Düro im Tor, Massimo Hoß 8, Florian Ortler 6, Marius Bauscher 4, René Happel 3, Tobias Lipp 3, Tim Prager, Max Lindner, Robert Will, Marcel Pfannkuchen.


Spielbericht HSG Dreieich II – HSV Nidderau 33 : 43 (13:19)

Torreiches Spiel gegen Tabellenletzten

Mit 3 angeschlagenen Spielern und dem Ausfall von drei weiteren Spielern trat der HSV beim Letzten der Tabelle im Dreieicher Stadtteil Dreieichenhain an. Die lange Fahrt und die an diesem Nachmittag eisige Kälte schien den Spielern noch in den Gliedern zu stecken, denn nur mit Mühe kam man gegen die noch sieglosen Gastgeber ins Spiel.

 

Bis zur 8 Minute stand es 4:4 und die Gastgeber feierten dies schon als Erfolg. Wieder einmal erwies es sich bei den Nidderauern, dass sie gegen schwächere Gegner mehr Probleme haben in das Spiel zu finden. Angriff und Abwehr ließen die nötige Konzentration vermissen.

Irgendwie gelang es dem HSV dann, so ab der 10 Minute die Oberhand zu gewinnen und in Folge 7 Tore zu erzielen. Die Abwehr stand etwas besser, bewegte sich aber immer noch nicht genug, um die Angriffsversuche der Gastgeber noch früher zu unterbinden.

Der Zwischenstand von 8:17 täuschte darüber hinweg, dass es spielerisch an diesem Tag nicht nach Wunsch lief. Viele Tore wurden durch Einzelaktionen erzielt. Der Angriff ließ die nötige Laufarbeit vermissen.

 

Schön herausgespielt waren in der ersten und zweiten Hälfte nur die Tempogegenstöße bei denen man die Stärke der Nidderauer erkennen konnte. Gegen Ende der ersten Halbzeit verspielte man noch eine 10:19 Führung und musste einige unnötige Tore zum 13:19 Halbzeitstand zulassen.

 

Nach dem Wechsel lief es dann etwas besser, zumindest im Angriff. Nach dem 14:19 zog der HSV zunächst bis auf 16:29 davon. Die Abwehrreihen beider Mannschaften ließen viele Freiräume, so dass es für die Angreifer nicht besonders schwer war Tore zu erzielen. Die Torhüter des HSV konnten sich in der ein- oder anderen Szene auszeichnen, selbst bei freien Würfen der Dreieicher. Die Torfolge war an diesem Samstag-Nachmittag in der Schnelle fast nicht mehr mitzuschreiben und so wird sich in der Folge auf eine Art Telegramm beschränkt.

Die Spielstände 20:30, 26:36, 28:38, 29:39, und der Endstand von 33:43 ließen den HSV immer bis auf 10 Tore in Front. Schlussfolgernd ist zu sagen, dass man heute kein berauschendes Spiel abgeliefert hat, sondern hier eine Pflichtaufgabe gelöst hat, die mit dem angesprochenen Personal relativ gut gelöst wurde. Am nächsten Spieltag am 02.02. um 16.45 Uhr trifft man in eigene Halle auf die robuste Mannschaft der Spielgemeinschaft Büdingen/Bleichenbach. Dort wird der HSV sicher wieder mit einer anderen Leistung aufwarten, hat man dann doch wieder alle Spieler an Bord. Bis dahin werden die angeschlagenen Spieler auch wieder fit sein.

 

Es spielten: Nils Prager und Jean Philippe Düro im Tor, Florian Ortler 13, Massimo Hoß 10, Tobias Lipp 7, René Happel 6, Max Bierhoff 4, Tim Prager 2, Max Lindner 1,

Robert Will, Harris Pajazetovic.


Spielbericht Männliche A-Jugend TSG Bürgel 30 : 23 (15:12)

Tabellenführer verteidigt Platz an der Sonne!

Einen im Ganzen gesehen verdienten Sieg landete der HSV Nidderau im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten und unmittelbaren Verfolger aus Bürgel. Die Vorzeichen für dieses Spiel waren nicht die Besten, denn mit Tim Prager und René Happel fehlten verletzungsbedingt kurzfristig zwei Spieler, die schon beim Hinspiel-Sieg mitgewirkt haben. Die Offenbacher Vorstädter wussten, dass dieses Spiel die vorletzte, wenn nicht gar die letzte Chance war, wieder ein Wort um die Meisterschaft mitreden zu können. So gaben die Trainer der Nidderauer die Devise aus, mit viel Geduld und einer stabilen Abwehrleistung den erwarteten Ansturm der Gäste abzuwehren. Vor dem Linksaußen der Gäste hatte man den meisten Respekt und wollte dessen Kreise etwas einschränken. Dies gelang zu Beginn des Spiels auch recht gut wobei der Rückraum der Gäste zwar läuferisch aktiv aber zu ungefährlich agierte. Und wenn einmal ein Ball auf das Tor der Nidderauer kam war der Torhüter des HSV Nils Prager zur Stelle und wehrte erfolgreich ab. Die 0:1 Führung der Bürgeler sollte für lange Zeit die einzige Führung bleiben, denn der HSV agierte schon in den ersten 15 Minuten sehr konzentriert im Angriff. Die Gäste mussten im Abwehrverband viel Laufarbeit leisten und machten in der Folge einige Stellungsfehler, die der HSV konsequent in Tore umsetzte. So dauerte es nicht lange, dass sich selbst die Trainer und die wenigen Zuschauer die Augen rieben, weil die Nidderauer sicher mit 10:4 in Führung lagen. Bürgel fing sich ab der 20. Minute etwas, kam besser ins Spiel und verkürzte auf 12:8. Der HSV verlor jedoch nicht die Konzentration und auch die Durchschlagskraft im Angriff und konnte die 3 Tore Führung beim 15:12 Halbzeitstand behaupten. Bürgel war noch lange nicht geschlagen, was man der Mannschaft anmerkte. Der HSV war gewarnt. Die Kabinenansprache der Trainer war dementsprechend eindringend mit der Aufforderung, die Nerven zu behalten und weiterhin ruhig zu spielen aber auch kämpferisch nicht nachzulassen. Wie ausgewechselt und mit unbändigem Druck kamen die Gäste zur zweiten Halbzeit aus der Kabine. Der HSV schien überrascht und hatte fast 10 Minuten keine Antwort auf die jetzt dominierenden Gäste. Nach 8 Minuten stand es plötzlich 17:17 und nach einem viel zu hastig abgeschlossenen

Angriff der Nidderauer, die zweite Führung der Bürgeler in diesem Spiel mit 17:18. Der HSV musste sich nun endlich wieder auf seine Qualitäten besinnen aber gleichzeitig kämpfen. Das Spiel geriet nun zum „Krimi“ und der „Hauptkommissar“ war in dieser Phase der Schiedsrichter. In der ersten Hälfte noch recht ordentlich in seiner Leistung verlor er jetzt in dieser hektischen Phase die Übersicht. Sein Stellungsspiel wurde schlechter, er bewegte sich kaum, pfiff teilweise hinter der Mittellinie stehend, weitab vom Spielgeschehen und sah viele Regelwidrigkeiten auf beiden Seiten nicht. Das gravierendste Beispiel war ein Zusammenprall zweier HSV Akteure nach einem Foul der Bürgeler Abwehr als beide Spieler verletzt liegen blieben und der Schiedsrichter das Spiel weiterlaufen ließ mit Ballbesitz für Bürgel.

Die Trainer der Nidderauer mussten ihre Spieler nicht nur aufgrund dieser Aktion beruhigen, schafften es aber nicht immer, selber die Ruhe zu bewahren. Besonders nach der zuletzt geschilderten Situation. So kam es dass der HSV beim Spielstand von 20:18 plötzlich mit 3 Feldspielern gegen 6 auf dem Feld stand, weil Trainer Lipp eine 2 Minuten Strafe kassierte und schon vorher in Unterzahl gespielt wurde. Jetzt kam die große Zeit des Nidderauer Torhüters. Nils Prager brachte die Bürgeler mit seinen Paraden schier zur Verzweiflung. Mit 3 Spielern in Unterzahl erzielte der HSV zwei Tore. Die Gäste waren konsterniert und wie gelähmt. Diese Phase war spielentscheidend und der HSV der Nutznießer. Bürgel verließen die Kräfte, der HSV fand sein Spiel wieder und über das 25:20, 27:22, 28:23 kam man zu einem vielumjubelten deutlichen 30:23 Sieg. Fazit: Ein heute überragender Torhüter Nils Prager, eine geschlossene Mannschaftsleistung, eine Abwehr die nicht immer stabil aber doch zuverlässig stand und ein Angriff der sich die Torerfolge erarbeitete und erfolgreich abschloss. Viele Faktoren, die den HSV derzeit sehr stark machen. Das Ergebnis: nur 3 Verlustpunkte, Bürgel mit 6 und Dietzenbach mit 6 Minuspunkten auf Distanz gehalten.

 

Es spielten: Nils Prager und Jean Philipp Düro im Tor, Tobias Lipp 10, Massimo Hoß 8, Florian Ortler 6, Marius Bauscher 4, Robert Will 1, Max Vogel 1, Eike Junker-Ringmeier, Max Lindner, Max Bierhoff, Marcel Pfannkuchen.


Spielbericht Männliche A-Jugend – HSG Dietzenbach 30 : 28 (10:16)

Spitzenspiel bringt Herbstmeisterschaft für den HSV!!!

Ein vorweggenommenes Weihnachtsgeschenk machte sich die A-Jugend des HSV Nidderau gegen den Tabellenführer aus Dietzenbach. Als Tabellendritter wollte man jetzt auch den zweiten Tabellenführer innerhalb einer Woche von der Spitze verdrängen, doch man wusste, dass die Gäste hochmotiviert nach Nidderau kamen, um ihren 1. Platz zu verteidigen, allein schon deshalb, weil fast die ganze Dietzenbacher Mannschaft den Sieg der Nidderauer in der vergangenen Woche in Bürgel verfolgt und auch noch gefilmt hat. Das Spielgeschehen gestaltete sich von Anfang an als hochspannend. Die Gäste erwischten den besseren Start und gingen mit 0:2 in Führung. Schon zu diesem Zeitpunkt „puschten“ sich die Dietzenbacher mit Jubel und Motivationsklatschen auf, was den HSV aber nur am Rande berührte. Zunächst klebte etwas das Pech oder auch die Ungenauigkeit in den Würfen der Nidderauer. Pfostenwürfe, vergebene gute Torgelegenheiten vor dem Dietzenbacher Gehäuse brachten den HSV zunächst nicht gut in das Spiel. Auch ein vergebener 7m in den Anfangsminuten zeugte von den Startproblemen. Die Gäste erkannten ihre Chance und zogen auf 1:4 davon, bevor sich der HSV so etwa nach 8-9 Minuten fing und auch die Abwehr endlich etwas besser mit den Angreifern der Gäste zurechtkam. Nach dem 5:5 „funzte“ es allerdings immer noch nicht so recht mit den Angriffsbemühungen der Nidderauer, so dass man wiederum mit 2 Toren in Rückstand geriet. Pech außerdem, dass der Ball nach Torwartberührung oder Pfostenschuss immer wieder in den Reihen der Gäste landete und zu Toren führte. Doch auch hier verlor der HSV keineswegs die Nerven und suchte weiter nach einem Rezept sein Spiel aufzubauen.

Aber mehr als zu reagieren schafften die Nidderauer in der Folgezeit nicht und mussten die Dietzenbacher schließlich auf 8:12 davonziehen lassen. Die Gäste spielten nun selbstbewusst auf und ließen den HSV in den letzten 7 Minuten der ersten Halbzeit nur noch 2 Tore werfen. Der Halbzeitstand von 10:16 war für Dietzenbach fast schon der sicher geglaubte Sieg und zu diesem Zeitpunkt auch verdient. Die übermäßige Freude der Gäste über die wohl in dieser Höhe nicht erwartete Halbzeitführung überraschte etwas, denn immerhin waren noch 30 Minuten zu spielen. Genau an diesem Punkt setzten die Trainer des HSV in den Kabinen an, denn die Gäste schienen wohl schon zu siegessicher zu sein und verloren die nötige Spannung, ihre Spielweise in der zweiten Halbzeit fortzusetzen.

Die Motivation der Trainer nahmen die Spieler des HSV mit in die zweite Spielhälfte und waren beim 14:17 wieder auf Tuchfühlung. Die Dietzenbacher kamen jetzt nicht mehr mit der starken Deckung der Gastgeber zurecht und vergaben leichtsinnig gute Tormöglichkeiten oder scheiterten an dem starken Torhüter des HSV. Mit dem Maße, mit der die Chancenauswertung des HSV stieg sank die der Gäste. Sie hielten zwar bis zur 45. Minute einen 4 Tore Vorsprung aber der HSV nahm jetzt langsam das Heft in die Hand. Die Gäste gaben aber noch nicht auf und der Kampf um die Herbstmeisterschaft ging nun richtig los. Der HSV kam mit schön herausgespielten Kreisanspielen zum 20:22 . Die Gäste konterten und legten wieder 2 Tore zu. Das Spiel kippte plötzlich zu Gunsten des HSV als die Gäste mit dem Schiedsrichter diskutieren wollten und sich so selbst aus dem Konzept brachten. Eine etwas übertriebene Härte brachten sie auch noch ins Spiel, was überhaupt nicht angebracht war. Der HSV war im Aufwind ging mit 25:24 in Führung und war jetzt endgültig die tonangebende Mannschaft. Zusätzlich steigerte sich Nils Prager im Tor noch einmal und brachte die Schützen der Gäste zur Verzweiflung. Wieder ging man mit 2 Toren in Führung als sich bei einer Abwehraktion der Nidderauer Torhüter unglücklich verletzte und nicht mehr weiterspielen konnte. Jean Philippe Düro musste in das Tor und verhinderte mit einer Parade noch den Anschlusstreffer der Gäste bevor der HSV 2 Minuten vor dem Ende zum 29:27 traf. Der Sieg war greifbar nahe, die Dietzenbacher jetzt niedergeschlagen und kraftlos. Mit 30:28 eroberte der HSV die Herbstmeisterschaft und begeisterte nebenbei noch die Zuschauer in der Sporthalle der Bertha-von-Suttner-Schule mit einem unbändigen Kampfeswillen und einer mannschaftlichen Geschlossenheit, die an diesem Tag der Garant für den Sieg war.

Es spielten für den HSV: Nils Prager und Jean Philippe Düro im Tor, Florian Ortler 9, Tobias Lipp 7, Marius Bauscher 5, René Happel 4, Massimo Hoß 3, Marcel Pfannkuchen 1, Tim Prager 1, Eike Junker-Ringmeier, Harris Pajazetovic, Max Lindner, Max Vogel, Eike Junker-Ringmeier, Harris Pajazetovic, Robert Will.


Spielbericht TSG Bürgel – männliche A-Jugend 27 : 30 (13:14) Starker Auftritt!!! Sieg beim Tabellenführer

Nach dem Schlusspfiff des gut leitenden Schiedsrichters war die Freude groß aber fast genauso der überraschte Ausdruck in den Augen der Trainer und so mancher Spieler. Kaum jemand hat damit gerechnet, bei dem bis dahin verlustpunktfreien Tabellenführer so stark aufzutrumpfen. Der Spielverlauf war dementsprechend auch so wie man es aus Nidderauer Sicht erwartet hatte. Die Bürgeler wurden Ihrer Favoritenrolle zunächst gerecht und dominierten bis zur 20. Minute mit druckvollem Angriffsspiel und einer recht sicheren Abwehr. Der HSV musste zunächst eine 2:0 Führung der Gastgeber hinnehmen bevor man selbst in das Spiel fand und ausgleichen konnte. Man versuchte zu diesem Zeitpunkt vor allem in der Abwehr die nötige Konzentration aufzubauen, um sich u.a. auf den brandgefährlichen Linksaußen der Gastgeber einzustellen. Aus dem Rückraum, so bemerkte man in der Folgezeit, hatten die Bürgeler nicht die stärksten Schützen aufzubieten. Auf das schnelle druckvolle Spiel der Gastgeber zu Beginn konnte sich der HSV nur schwer einstellen und so führten die Bürgeler meist mit 2 oder 3 Toren. So sah man sich bis zur 20. Spielminute beim 11:8 mit 3 Toren im Rückstand. Die TSG schien sich sicher zu fühlen ,wurde im Angriff plötzlich unentschlossen und blieb entweder im Abwehrverband der Nidderauer hängen, scheiterte am Torhüter oder zwei bis dreimal am Pfosten des Nidderauer Tores. Diese Phase nutzte der HSV und kam jetzt besser ins Spiel Über das Unentschieden zum 11:11 und 12:12 kam der HSV plötzlich zu einer 12:13 Führung, schien dabei selbst überrascht zu sein, was den aber Spielern zusätzlich noch Auftrieb gab. Jetzt glaubte man daran hier u.U. mehr erreichen zu können. Beim 13:14 Halbzeitstand sah man der TSG die Enttäuschung in den Gesichtern der Spieler schon an, wobei die Trainer des HSV in den Kabinen etwas auf die Euphoriebremse treten mussten, und die Spieler baten jetzt konzentriert ihr Spiel aus der ersten Hälfte weiter zu führen. Nach dem Wechsel befürchtete man zunächst die übliche Schwächephase des HSV. Doch dieses Mal war alles anders. Offenbar aufgeputscht durch die gute Leistung und mannschaftliche Geschlossenheit hatte man den Gegner fast schon fest im Griff, denn die Bürgeler erzielten in den ersten 8 Minuten nur noch ein Tor. Der HSV dagegen konnte mit klugem und geduldigem Spiel die Abwehr der Gastgeber oft in Verlegenheit bringen und führte mit 14:19 Toren. Die TSG verlor jetzt etwas die Geduld mit sich selbst. Kaum ein Angriff brachte den gewünschten Erfolg und hätten sie nicht in ihrem starken Linksaußen den besten Spieler in ihren Reihen gehabt wäre der HSV jetzt weit davon gezogen. So brachte dieser seine Mannschaft wieder auf 3 Tore heran (17:20). Den HSV brachte dies an diesem Tag aber auch nicht aus der Fassung. Die Mannschaft arbeitete weiter in Teamarbeit in der Abwehr und brachte die TSG schier zur Verzweiflung. In der 40. Minute war der alte Torabstand beim 19:24 wieder hergestellt. Es wäre verwunderlich gewesen, hätte die Mannschaft über 60 Minuten die volle Konzentration halten können. Eine kleine Schwächeperiode ließ die Gastgeber bis auf ein Tor herankommen (24:25). Jetzt merkte man allen Spielern den Kräfteverschleiß etwas an, doch der Wille, an diesem Tag siegreich vom Platz zu gehen, machte letzte Kraftreserven frei. Das Spiel wurde spannend. Die Bürgeler witterten nun ihre Chance hatten aber auch schon viel Kraft gelassen. So war deren Chancenauswertung in den letzten Minuten schlechter als die des HSV. Die Nidderauer spielten energisch ihre Angriffe aus und kamen zu 2 Siebenmetern die erfolgreich verwandelt wurden. Am Ende stand ein hochverdienter 27:30 Erfolg. Die Freude darüber war bereits zu Beginn dieses Berichts zu lesen. Jetzt hat man sich die Chance eröffnet weiter um den Platz ganz oben mitzuspielen und wenn das Heimspiel am 01.12.2012, 14.30 Uhr gegen die spielstarken Dietzenbacher erfolgreich gestaltet werden kann zählt man zu den Favoriten auf die Meisterschaft. Dazu muss allerdings eine ähnliche Leistung abgerufen werden wie in Bürgel.

Es spielten: Nils Prager im Tor, Marius Bauscher 7, Florian Ortler 7, Tobias Lipp 5, Max Vogel 4, Robert Will 3, René Happel 2, Tim Prager 1, Max Lindner 1, Max Bierhoff und Marcel Pfannkuchen.


Spielbericht TG Hanau – männliche A-Jugend 30 : 29 (17:13) Mangelnde Chancenauswertung ergibt knappe Niederlage!!!

An diesem späten Sonntagabend hat sich der HSV selber geschlagen. Die beiden Rückraumspieler der TGH kamen in Einzelaktionen immer wieder frei zum Wurf und ließen dem HSV Keeper in den Anfangsminuten keine Chance. Das Spiel nahm durch unterschiedliche Führungen keinen spektakulären Verlauf. Zunächst führte der HSV mit 2:3. Danach konnten sich die Hanauer durch Einzelaktionen über ein 5:3 und 6:4 leicht absetzen. Aber auch der bisher recht überzeugende Angriff des HSV hatte an diesem Tag etwas Ladehemmung. Viele Aktionen blieben in der Abwehr der TGH hängen und so verlor man ein ums andere Mal unnötig den Ball. Man schaffte es zwar in der Folge eine knappe Führung zu behaupten (7:8, 8:9) aber das war alles andere als überzeugend.

Beim Stand von 11:11 riss der Faden endgültig. Nur wenige Aktionen der Nidderauer gelangen. Die Hanauer gerieten fast ungewollt in die Situation jetzt in Führung gehen zu müssen. Der HSV haderte mit sich und bekam kein ordentliches Spiel mehr zustande, weder im Angriff noch in der Abwehr. Es kam wie es kommen musste. Die TGH erzielte ohne Widerstand leichte Tore, entweder durch Gegenstöße oder durch unkonzentrierte Abwehrarbeit der Nidderauer. Der Unparteiische war an diesem Tag auch ein „Novum“. Völlig lustlos und ohne Fingerspitzengefühl traf er Entscheidungen auf beiden Seiten, die bei beiden Trainern und Mannschaften totales Unverständnis auslösten. Gott sei Dank ließen sich beide Mannschaften von dieser mangelhaften Leistung in ihren Handlungen nicht beeinflussen, denn diese „Un-Leistung“ brachte der Schiedsrichter bis zum Schlusspfiff. Mit 17:13 wurden schließlich die Seiten gewechselt. Nach dem Wechsel schienen die Felle für den HSV fast schon wegzuschwimmen. In der Kabine predigten die Trainer noch einmal Kampfeswille und Zusammenhalt, doch zunächst geriet man beim 19:13 erstmals mit 6 Toren in Rückstand. Im Gefühl des sicheren Sieges und mit einer etwas härteren Gangart gegen den Rückraum des HSV schien das Spiel gelaufen. Die TGH hatte offenbar den „Tag des Schiris“ entdeckt, agierte raffinierter, ohne dass dies dem Unparteiischen aufgefallen ist. Zudem vergaben die Nidderauer jetzt Chancen in Reihe. Aber es sollte noch „doller“ kommen. Immer wieder vom Trainer des HSV aufgefordert die Nerven zu behalten kämpfte der HSV jetzt. Man kam bei 23:20 und 25:22 wieder heran. Hoffnung keimte auf, doch die Hanauer fingen sich wieder und zogen bis auf 28:23 davon. In dieser Phase gab niemand mehr einen Pfifferling auf den HSV. Ein HSV Spieler verlor in den letzten 8 Minuten die Nerven und verließ wutentbrannt, nachdem er zum wiederholten Male überhart angegangen wurde und keine Strafe folgte das Spielfeld und den Auswechselraum. Der HSV kämpfte sich immer weiter an die Führung der Hanauer heran und glich in der letzten Spielminute zum 29:29 aus. Die TGH jetzt im Angriff nutzte die zwischenzeitliche Freude der Nidderauer und erzielte 30 Sekunden vor Schluss wieder durch eine Einzelaktion den 30:29 Siegtreffer. Dass ein Spieler des HSV beim letzten Angriff einfach zu Boden gerissen wurde als er versuchte sich durchzusetzen interessierte den Schiedsrichter nur am Rande. 3 Sekunden vor dem Abpfiff brachte der Freiwurf dann nichts mehr ein. Gegen den Schiedsrichter hat der Trainer des HSV eine schriftliche Beschwerde wegen Bedrohung und Beleidigung beim Verband eingereicht. Und das nicht, weil der HSV ein schlechter Verlierer ist. Nein, weil ein solches Vergehen eines Schiedsrichters gegen einen Offiziellen unangebracht ist.

Für den HSV spielten: Nils Prager im Tor, Florian Ortler 8, Marius Bauscher 6, Massimo Hoß 6, René Happel 3, Max Lindner 2, Marcel Pfannkuchen 2, Robert Will 1, Tim Prager 1, Max Vogel, Eike Junker-Ringmeier.


Spielbericht Männliche A-Jugend – HSV Götzenhain 26 : 24 (16:11) Starke Abwehr war Garant für Sieg!!!

Mit dem Tabellenfünften aus Götzenhain erwartete der HSV einen spielstarken Gegner zum Heimspiel in der Sporthalle der Bertha-von-Suttner-Schule. Gegenüber den Gästen, die mit 13 Spielern anreisten hatten die Nidderauer an diesem Tag ein Problem, denn nur 8 Feldspieler und 2 Torhüter standen dem Trainergespann Lipp/Ortler zur Verfügung. Davon fiel während des Aufwärmens noch Tim Prager aus, der über Übelkeit klagte. Somit kam es an diesem Tag wohl darauf an, die Gäste mit taktischen Mitteln zu bekämpfen. Man wollte aus einer starken Abwehr heraus Druck auf den gegnerischen Angriff ausüben, damit dieser aus dem Konzept kam, und eigene Angriffe möglichst lange ausspielen, um zu klaren Torgelegenheiten zu kommen. In den ersten 10 Minuten ging diese Taktik teilweise auf, wenn da nicht wieder einmal die Nervosität mitgespielt hätte. Diesen „Mitspieler“ bekam man anfangs nicht so recht in den Griff. Einem 0:1 Rückstand folgte einen zwischenzeitliche 2:1 Führung. Doch auch die Gäste hatten in dieser Phase nicht die sichersten Aktionen. Trotzdem gab man den Götzenhainern durch unkonzentriert vorgetragene Angriffe immer wieder die Möglichkeit schnelle Gegenstöße zu laufen was einen 4:6 Rückstand zur Folge hatte. Doch offenbar zahlte sich es sich aus, dass der HSV bald sicherer in der Abwehr stand und die Angriffsbemühungen der Gäste für den Torhüter der Nidderauer keine großen Herausforderungen waren.

Die Mannschaft konnte sich bis auf 10:8 absetzen bevor beide Mannschaften wohl eine kollektive „Auszeit“ nahmen. Torchancen wurden auf beiden Seiten vergeben, wobei der HSV so Mitte der ersten Halbzeit zwei gute Möglichkeiten vergab erstmals bis auf 4 Tore wegzuziehen. Stattdessen kamen die Götzenhainer wieder zum Gleichstand (10:10). Der HSV fing sich dann aber wieder und bekam die Angreifer der Gäste immer besser in den Griff. Der Götzenhainer Angriff war fast hilflos gegen die gut organisierte Abwehr des HSV. Die Nidderauer nahmen nun das Heft in die Hand und spielten sich bis zur Pause eine deutliche 16:11 Führung heraus. Nach dem Wechsel schien zunächst die Sicherheit beim HSV etwas verloren gegangen zu sein. Die Folge waren zwei Treffer der Gäste in Folge zum 16:13 Zwischenstand. Die Angriffe der Nidderauer wurden etwas hektisch vorgetragen und auch schon durch die bereits zum Ende der ersten Hälfte und jetzt fortgesetzte Manndeckung gegen den stärksten Rückraumschützen des HSV recht früh unterbunden. Das taktische Mittel schien zu fruchten, denn plötzlich kamen die Gäste bis auf 17:16 heran. Das Spiel drohte zu Gunsten des Gastes zu kippen, der jetzt wirklich mit allen Mitteln versuchte den HSV „mürbe“ zu machen. Die Folge waren rüde Aktionen gegen die Angreifer des HSV und ein Unparteiischer, der das Spiel zwar ordentlich leitete aber die meist abseits vom Ball begangenen Fouls der Götzenhainer nicht sah und sich somit nicht nur den Unmut der Zuschauer, sondern auch den der HSV-Bank zuzog. Die Jungs des HSV ließen sich jedoch nicht so leicht provozieren und kämpften nun verbissen weiter. Das Spiel kam jetzt in seine entscheidende Phase. Die Gäste konnten munter durchwechseln, der HSV dagegen musste alles geben mit dem zur Verfügung stehenden Spielermaterial an diesem Tag. Die Abwehr war wiederum die „Zange“ die dem Angriff der Götzenhainder den „Zahn“ zog. Auch Nils Prager im Tor steigerte sich und machte gute Chancen der Gäste zunichte. Beim 25:21 konnte der HSV zunächst wieder etwas durchschnaufen doch es waren immer noch gute 5 Minuten zu spielen. Die Kraft ging langsam zur Neige aber der Kampfeswille war immer noch groß. Am Ende stand schließlich ein verdienter 26:24 Erfolg für ein Team, das fast nicht mehr jubeln konnte, weil alle bis an ihre letzten Kräfte gingen. Die Freude war aber nicht nur den Spielern, sondern auch den Trainern anzumerken. Die Mannschaft hat ein neues Gesicht gezeigt. Die Abwehr war heute das „Sahnestückchen“ im Spiel. Der Angriff hat phasenweise nicht harmonisiert und zu statisch über die Mitte gespielt. Wenn die Mannschaft auch im Angriff in den nächsten Spielen ideenreicher spielt kann man seine Siegesserie von nunmehr 5 Spielen auch weiter fortsetzen.

Es spielten für den HSV: Nils Prager und Jean Philippe Düro im Tor, Florian Ortler 10, Massimo Hoß 7, René Happel 4, Tobias Lipp 3, Marius Bauscher 2, Harris Pajazetovic, Marcel Pfannkuchen und Tim Prager.


Spielbericht TV Langenselbold – männliche A-Jugend 25 : 35 (11:18)

Nie gefährdeter Auswärtserfolg!!!

 

Es wurde schon dunkel, als man an diesem verregneten Samstag-Nachmittag in der Sporthalle in Langenselbold ankam. Als ob dies auf die beiden Mannschaften Auswirkungen hätte, begannen die beiden Teams auch etwas verschlafen. Der 0:1 Führung des HSV folgte nach etwa 6 Minuten die erste und einzige Führung der Gastgeber (1:2) in diesem Spiel. Von da an bestimmte der HSV das Spielgeschehen. Die Gastgeber hatten recht wenig Spielermaterial auf der Bank und im Prinzip auch nur einen gefährlichen Rückraumschützen, der es allerdings schaffte, die HSV-Abwehr ein ums andere Mal in Verlegenheit zu bringen. Aber das war auch die einzige Qualität der Langenselbolder. Die Nidderauer setzten sich beim Spielstand von 7:4 zum ersten Mal mit 3 Toren ab als plötzlich zu allem Erstaunen vom Schiedsrichter eine rote Karte für die Selbolder gegeben wurde. Die Strafe resultierte aus einem Tempogegenstoß des HSV als der Spieler des TVL versuchte den Ball von hinten den im Lauf befindlichen Spieler herauszuspielen. Dabei stürzte der Angreifer zu Boden. Eine etwas zu harte Entscheidung des Schiedsrichters, zumal ein Spielen des Balles beabsichtigt war und auch noch ein weiterer Abwehrspieler auf gleicher Höhe war.

Somit hatte der Gastgeber nur einen Spieler zum Wechseln auf der Bank. Eine Manndeckung gegen den bis dahin gefährlichsten Angreifer des HSV nutzte den Gastgebern auch nichts, so dass dieses taktische Mittel am Spielverlauf nichts änderte. Schon in dieser ersten Halbzeit deutete sich an, dass die Abwehr des HSV keine richtige Einstellung zum Angriffsspiel des TVL fand. Viel zu unbeweglich und ohne Absprache agierten die HSV´ler und das sollte sich über das ganze Spiel fortsetzen.

Was allerdings positiv zu bewerten ist war die Torausbeute der Nidderauer, die fast jeden Angriff erfolgreich abschließen konnten und aus 25 Versuchen immerhin 18 Tore in der ersten Hälfte erzielten. Zu allem Überfluss dezimierten sich die Selbolder etwa 5 Minuten vor dem Pausenpfiff noch selber als der eigene Torhüter beim Tempogegenstoß des HSV einen eigenen Spieler für Minuten zu Boden streckte, der versuchte den Ball abzuwehren. In der Kabine wurde natürlich die schlechte Abwehrleistung angesprochen aber anscheinend half das nur phasenweise zu Beginn der zweiten Spielhälfte. Nun versuchte man eine Manndeckung beim stärksten Spieler der Gastgeber was aber nicht gerade von Erfolg gekrönt wurde, weil dieser nun mit noch mehr Laufarbeit seine Mitspieler besser in Szene setzte und diese die HSV Abwehr öfters überwanden. Die Manndeckung wurde auch hier eingestellt und wieder auf 6:0 umgestellt. Nach einem 10 Tore Vorsprung (23:13, 25:15..) begannen ca. 10 Minuten als der HSV plötzlich etwas schwächelte. Die Gastgeber erzielten 4 Tore in Folge und kamen beim Stand von 27:22 bis auf 5 Tore heran. Der TVL hoffte nun wieder, hatte aber offenbar kräftemäßig jetzt nichts mehr hinzu zu setzen. Trotz wiederum unkonzentrierter Abwehrarbeit des HSV hatte der HSV zumindest im Angriff eine bessere Statistik aufzuweisen und setzte die Gastgeber mit schnellen Vorstößen nach technischen Fehlern unter Druck und brachte seine Überlegenheit zumindest hier zum Ausdruck. Mit 25 : 35 siegte man zwar deutlich aber glanzlos in einem Spiel, dass die Überlegenheit des HSV herausstellte aber spielerisch noch verbesserungswürdig ist. Im nächsten Spiel zu Hause gegen Götzenhain muss sich die Mannschaft in der Abwehr erheblich steigern.

 

Für den HSV spielten: Nils Prager im Tor, Massimo Hoß 14, Tobias Lipp 8, Florian Ortler 5, Max Lindner 3, Marcel Pfannkuchen 2, René Happel 1, Tim Prager 1, Max Vogel 1.


Spielbericht JSG Büdingen/Bleichenbach – männliche A-Jugend 26 : 26 (14:14)

Die letzte Sekunde

 

Buchstäblich in letzter Sekunde sicherte sich die männliche A-Jugend einen Punkt im ersten Auswärtsspiel dieser Saison in Büdingen. Gerade bei der heimstarken Spielgemeinschaft aus Büdingen/Bleichenbach fehlten dem HSV neben einem wichtigen Rückraumspieler noch 3 weitere Spieler so dass man mit nur einem Auswechselspieler antreten konnte. Die Gäste dagegen hatten zumindest noch 4 Spieler auf der Bank. Beide Mannschaften kannten sich aus den Vorjahren schon ziemlich gut und wussten sich auf den Gegner dementsprechend einzustellen. Beide Abwehrreihen taten sich zu Beginn sehr schwer und auch die Angriffe des HSV waren noch gezeichnet von Nervosität. In den Anfangsminuten erwischten die Gastgeber den besseren Start und gingen mit 2:1 in Führung. Der HSV begann sein Spiel sogleich wieder mit einem Pfostenwurf bei einem verworfenen Siebenmeter. Parallelen zum letzten Heimspiel wurden schon befürchtet als man diesen „Fluch“ das ganze Spiel mit sich herumschleppte. Beide Mannschaften vergaben in der Anfangsphase einige Chancen wobei der HSV zumindest die Führung beim 8:10 und 9:11 behaupten konnte. Danach riss irgendwie wieder der Faden und man machte den Gegner durch vergebene Torchancen stark. Statt mit 9:12 zum ersten Mal eine 3 Tore Führung zu erzielen vergab man diese Chance freistehend vor dem Torhüter und die Gastgeber kamen über das 10:11 zum 11:11 Gleichstand. Gastgeber und Gäste überboten sich nun im Auslassen von Torchancen und so kam es, dass es zur Halbzeit Unentschieden 14:14 stand. Nach der Pause bot sich das gleiche Bild. Keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen. Wiederum gingen die Gastgeber zu Beginn mit 16:15 und 17:16 in Führung. Den Nidderauern merkte man jetzt schon ein wenig den Kräfteverschleiß an. Der an diesem Tag super aufgelegte Mittelmann des HSV Tim Prager brauchte eine kleine Pause und hinterließ im Angriff eine kleine Lücke mit seiner ordnenden Hand. Die JSG hatte mehr Alternativen auf der Bank und so begann das Spiel Mitte der zweiten Halbzeit zu kippen. Durch ein paar kleine Nicklichkeiten seitens der Gastgeber ließ sich der HSV kurzfristig aus dem Konzept bringen aber man wusste schon zu Beginn des Spiels, dass dies eine Taktik der Büdinger ist. So nahm der Trainer jetzt eine Auszeit und beruhigte zum einen seine Spieler und forderte zum anderen jetzt mehr Ruhe und Gelassenheit im Aufbauspiel sowie konzentriertere Abwehrarbeit. Trotz allem geriet der HSV durch eine unnötige 2 Minuten Strafe in Unterzahl und in einen 20:18 Rückstand. Die entscheidende Phase des Spiels begann. Die Gastgeber wähnten sich nun im Aufwind und wirkten nicht mehr so entschlossen in Angriff und Abwehr. Der HSV begann jetzt zu kämpfen und ging an die letzten Reserven. Zunächst half dies allerdings nicht beim 25:22 Rückstand. Florian Ortler war es der in den letzten Minuten die Verantwortung übernahm und die Mannschaft antrieb. Er erzielte den 25:24 Anschlusstreffer. Im Gegenzug packten die Büdinger wieder ein Tor drauf. Eine Minute war noch zu spielen. Fast schon hoffnungslos, den Rückstand noch aufzuholen, als der Nidderauer Trainer die letzte Option zog. Manndeckung. Die Gastgeber schienen völlig überrascht von dieser Taktik und spielten sogar zurück in ihre Hälfte, was der Schiedsrichter sofort als passives Spiel anzeigte. Noch nervöser geworden warf ein Spieler den Ball einfach in die HSV Hälfte. Den direkten Gegenzug verwandelte Robert Will zum 26:25. Noch 25 Sekunden zu spielen. Die Gastgeber verloren jetzt gänzlich die Nerven und passten den Ball ohne Ziel nach vorne. Der HSV spielte schnell nach vorne und erhielt 4 Sekunden vor Spielende noch einen Freiwurf in halblinker Position. Florian Ortler, der an diesem Tag nur wenige Fehlversuche bei seinen 9 Treffern hatte verwandelte den Wurf platziert in die obere lange Ecke des Büdinger Tores. Nach dem unmittelbar folgenden Schlusspfiff war die Freude natürlich groß über den Punktgewinn. Obwohl die Mannschaft nicht ihren besten Tag erwischte zeigte sie einen enormen Team- und Kampfgeist. Man hatte bei einem starken Gegner einen Punkt erkämpft und das zum Ende hin auch verdient.

 

Es spielten: Nils Prager und Jean Philippe Düro im Tor, Florian Ortler 9, Tobias Lipp 7, Marius Bauscher 4, Robert Will 3, Tim Prager 1, Max Lindner 1, Marcel Pfannkuchen 1.


Spielbericht männliche A-Jugend – HSG Dreieich II 29 : 17 (12:8)

Spiel der vergebenen Chancen !!!

 

Im Spiel gegen die Gäste aus Dreieich war der HSV der klare Favorit. Die Gäste kassierten in den vorangegangenen Spielen stets hohe Niederlagen. Aber gerade davor warnten die Trainer die Mannschaft. Denn im Glauben der Überlegenheit liegt gleichzeitig auch eine gewisse Gefahr der Überheblichkeit. Die Gastgeber wollten dieser „Überheblichkeit“ jedoch keine Chance geben und begannen das Spiel recht konzentriert. Der Abwehrverband mit der neu formierten 5 : 1 Deckung konnte die Angriffe der Gäste zunächst nicht so entscheidend beeinflussen wie es die Trainer sich wünschten. Die Dreieicher trugen ihre Angriffe zwar nicht sehr sicher aber immer wieder über die Außen vor, die sich gerade zu Beginn gut in Szene setzen konnten und 3 Tore erzielten. So kam es, dass der HSV in den ersten 7 Minuten plötzlich mit 2:3 in Rückstand geriet. In der Folgezeit stellte sich die Abwehr der Nidderauer besser auf die Gästeangriffe ein und kam durch schnelle Gegenstöße zu zahlreichen Torgelegenheiten. Das Fatale war nur, dass die HSV-Mannen den Gästetorhüter regelrecht warm schossen und somit den Gegner stark machten. Auch relativ gut vorgetragene Angriffe des HSV landeten, wenn nicht beim Torhüter der Dreieicher, dann am Pfosten oder der Torlatte. So konnte sich der HSV in dieser Hälfte nicht entscheidend absetzen. Beim zwischenzeitlichen 11:5 glaubte man das Spiel etwas im Griff zu haben doch in den letzten 8 Minuten der ersten Halbzeit kam es wieder zu zahlreichen Pfostentreffern. Kurz vor dem Halbzeitpfiff handelte sich der Torhüter der Gäste eine rote Karte ein, als er bei einem Tempogegenstoß des HSV einen Spieler umstieß. Den fälligen 7m verwandelten die Gastgeber dann zum 12:8 Halbzeitstand.

Die Kabinenansprache der Trainer sollte gleich zu Beginn der zweiten Hälfte Abhilfe schaffen, denn 3 Tore in Folge sorgten zunächst für einen beruhigenden 7 Tore Vorsprung. Die Tatsache jedoch, dass Pfosten und Latte an diesem Tag die besten „Freunde“ des HSV waren bestätigte sich wiederum, denn diese zogen den Ball wieder magisch an. Mit dem zweiten Torhüter der Gäste hatte man jetzt nicht mehr so viele Probleme, denn dieser zeigte sich nicht so stellungssicher und reaktionsschnell wie sein Mannschaftskamerad in der ersten Hälfte. Auch ließen die Gäste konditionell etwas nach, so dass der HSV jetzt mit schnellen Vorstößen seine Tore erzielen konnte. Mitte der zweiten Halbzeit war das Spiel dann endgültig entschieden. Über das 22:12, 24:13 und 25:12 kam man am Ende zu einem auch in dieser Höhe verdienten 29:17 Erfolg. Erfreulich war die Tatsache, dass sich alle Spieler, außer den Torhütern in die Torschützenliste eintragen konnten.

 

Es spielten: Nils Prager und Jean Philippe Düro im Tor, Marius Bauscher 7, Massimo Hoß 6, Florian Ortler 6, Tobias Lipp 3, Robert Will 2, Max Lindner 1, Marcel Pfannkuchen 1, Max Vogel 1, Eike Ringmeier 1, Tim Prager 1.


Spielbericht männliche A-Jugend – TV Wächtersbach 39 : 21 (21:6)

Kantersieg im ersten Saisonspiel!!!

 

Einen nie gefährdeten Sieg feierten die HSV Handballer am ersten Spieltag der neuen Saison. Die Gegner aus der Messestadt Wächtersbach reisten mit nur 7 Spielern an und hatten somit keinen Auswechselspieler. Gleich zu Beginn des Spieles machte der HSV deutlich wer an diesem Tag die beiden Punkte für sich beanspruchen wollte. So lag man bereits schnell mit 8 : 1 Toren vorne was heißt, dass die Mannschaft, wie von den Trainern gefordert, konzentriert begann und ihre Torchancen konsequent nutzte. Die Wächtersbacher hatten in der ersten Hälfte große Schwierigkeiten im Aufbauspiel und kamen nur selten zu gefährlichen Torwürfen. Wenn die Abwehr der Nidderauer einmal nicht aufpasste fanden die Gäste im Torhüter der Nidderauer ihren Meister, der auch klare Torchancen vereiteln konnte. Schon in der ersten Halbzeit stellte der HSV von einer defensiven 6:0 Abwehr in eine etwas offensivere 5:1 Abwehr um, was den TVW noch mehr verunsicherte und zu technischen Fehler verleitete. Der HSV erhöhte jetzt noch einmal das Tempo und kam nach den ersten 30 Minuten zu einem deutlichen 21:6.

Nach der Halbzeitpause setzte der HSV gleich noch einmal nach und erhöhte zwischenzeitlich auf 27:10. Mitte der zweiten Spielhälfte ließ dann beim HSV etwas die Konzentration und die Spielfreude nach, was den Gästen die Möglichkeit auf Ergebniskorrektur gab. Die Spannung war schon lange aus dem Spiel und so gewann der HSV am Ende klar mit 39:21 ihr erstes Spiel dieser Saison. Immerhin konnten sich 7 Spieler in die Torschützenliste eintragen was für die Ausgeglichenheit der Mannschaft spricht. Der Gegner war allerdings kaum als Maßstab anzusehen. Es bleibt abzuwarten wie sich die Mannschaft gegen stärkere Gegner präsentiert.

 

Für den HSV spielten Nils Prager und Jean-Philippe Düro im Tor, Marius Bauscher 10, Tobias Lipp 9, Massimiliano Hoß 9, Marcel Pfannkuchen 4, Florian Ortler 3, Tim Prager 3, Robert Will 1, Max Vogel, Eike Ringmeier, Harris Pajazetovic.


Spielberichte 2011 / 2012


Spielbericht männliche B-Jugend vom 04.02.2012 TV Großkrotzenburg – HSV Nidderau 21 : 21 (10:8)

Die Geschichte dieses Spiels ist kurz erzählt. Es gibt Spiele, da reicht die pure Statistik, um zu erfahren wie schnell ein möglicher Sieg verschenkt wird.

 

6 verworfene Siebenmeter von 9. 7 Pfosten- und Lattentreffer, etwa 12 freie Würfe aufs Tor. Das sind zusammen 25 vergebene Tormöglichkeiten. In diesem Maßstab war in etwa das Kräfteverhältnis beider Mannschaften vor dem Spiel einzuordnen. Mehr als ein klarer Sieg gegen die Gastgeber wäre eine Enttäuschung gewesen. So reichte es gerade noch so zu einem Unentschieden, dass sich die Krotzenburger redlich verdient hatten, weil deren Einstellung zum Spiel eine bessere war.

Die Torschützen für den HSV: Tobias Lipp 7, Marius Bauscher 4, Florian Ortler 3, Justin Israel (TW) 3/3, Max Lindner 2, Fynn Bröking 1, Robert Will 1.

 

Die Saison der B-Jugend ist mit diesem Spiel beendet. Die Mannschaft belegt am Ende den 3. Platz von 10 Mannschaften. Damit hat die Mannschaft das Saisonziel, unter den ersten Drei der Tabelle, erreicht.


Spielbericht männliche B-Jugend vom 24.01.2012 HSV Nidderau – TV Wächtersbach 31 : 23 (13:11)

Sieg im Nachholspiel

Dienstagabend 19.00 Uhr in der Sporthalle der Bertha-von-Suttner. Die Nidderauer hatten einer Spielverlegung zugestimmt, weil der Gegner im Dezember Verletzte und Kranke zu beklagen hatte. Duplizität der Ereignisse; jetzt hatte der HSV mit diesem Problem zu kämpfen. 4 Stammkräfte und der einzige Torhüter fehlten, so dass nun die Spieler mit ansonsten weniger Spielanteilen aufs Parkett mussten. Die Gastgeber hatten zunächst enorme Probleme im Spielaufbau und im Abwehrverband. Der bisher noch sieglose Gast sah sich überraschenderweise nach knapp 6 Minuten mit 0 : 4 vorne und bejubelte dies auch verdient. Die Nidderauer Trainer trauten demzufolge ihren Augen nicht, wie unsicher die Mannschaft agierte. Kein Spielfluss im Angriff, viel zu frühe Abschlüsse ohne Vorbereitung und eine Abwehr die nicht miteinander arbeitete. Selbst eine Auszeit konnte die mangelnde Einstellung einiger Spieler nicht ändern. Man kämpfte sich mehr schlecht als recht bis zur 19. Minute auf 10:10 heran und fing sich so langsam bis zum Halbzeitpfiff. Mit einer 2 Tore Führung (13:11) ging man schließlich in die Kabinen. Nach dem Wechsel besserte sich zunächst die Einstellung zum Spiel ein wenig. Angriffe wurden konzentrierter ausgespielt und so kam man über ein 16:11 bis zur 36. Minute zu einer 23:13 Führung. Die Abwehr spielte nun eine konsequente 6:0 Deckung. Die Angreifer der Gäste kamen mit dieser Deckungsformation überhaupt nicht zurecht, verloren aber nie den Mut immer wieder anzurennen. Der Mut wurde schließlich belohnt als der HSV nach dieser klaren Führung die Zügel wieder schleifen ließ. Torchancen wurden teils kläglich vergeben und die Gäste kamen sogar zu Tempogegenstößen. Schon waren die Wächtersbacher beim Stand von 24:19 wieder etwas herangekommen, mussten jetzt aber ihren Kräften etwas Tribut zollen. Der HSV spielte jetzt seine körperliche Überlegenheit aus, ohne spielerisch zu glänzen. Schnell baute man seinen Vorsprung wieder aus und siegte am Ende deutlich mit 31:23 Toren. Ein Resümee dieses Spiels zu ziehen fällt schwer. Die Mannschaft konnte das Fehlen wichtiger Spieler nicht so einfach wegstecken. Zu bemängeln ist die Einstellung zum Spiel.

Es spielten. Max Lindner im Tor, Marius Bauscher 12, Tobias Lipp 8, Daniel Marra 4, Florian Ortler 3, Harris Pajazetovic 3, Fynn Bröking 1, Frederik Beyer.


Spielbericht männliche B-Jugend vom 21.01.2012 HSG Maintal a.K. – HSV Nidderau 26 : 25 (12:13)

Knappe Niederlage trotz guter Leistung!

Mit nur 9 Spielern und ohne etatmäßigen Torhüter musste der HSV in Maintal antreten. Ein Feldspieler musste ins Tor, der übrigens eine tolle Leistung zeigte, und während des Aufwärmens kündigte ein Spieler noch seine Verletzung an. Dazu kam dass ein weiterer Spieler an einer Erkältung laborierte. Das Spiel hatte für die Tabelle keine Auswirkung, weil die Maintaler außer Konkurrenz antraten. So konnten sie auch noch Spieler aus der Bezirksoberligamannschaft einsetzen, die im Verlaufe des Spiels entscheidende Akzente setzten. Die Nidderauer zeigten jedoch, dass sie inzwischen zu einer Einheit geworden sind und hatten von Anfang an das Heft in der Hand. Die unruhige Spielweise im Angriff der Maintaler konnte die Abwehrarbeit des HSV nicht aus dem Konzept bringen. Die Mannschaft stand ruhig und konzentriert im Verband und konnte die teils überhasteten Angriffe der Gastgeber meist im Keim ersticken oder Fehlwürfe der Maintaler selbst durch schnelle Vorstöße in Tore umsetzen. Daraus resultierte eine 3 : 6 Führung. In der Folge kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel. Der HSV spielte im Angriff nicht mehr ganz so konzentriert und vergab gute Torgelegenheiten. So gingen die Maintaler Mitte der ersten Hälfte erstmals mit 8:7 in Führung. Das Spiel drohte zu kippen doch eine Auszeit der Nidderauer brachte die Mannschaft des HSV wieder auf Kurs. Kurzfristig ließ man sich von der hektischen Spielweise der HSG etwas aus dem Konzept bringen aber die Abwehr fing sich dann wieder und man ging mit einer 12:13 Führung in die Kabinen. Das Spiel der ersten Halbzeit sollte auch in der zweiten Spielhälfte fortgesetzt werden, denn man wusste, dass die Maintaler nun aufs Tempo drücken wollten, weil der HSV nur wenig Möglichkeiten hatte, frische Kräfte aufs Parkett zu schicken. Doch auch in der Anfangsphase dieser Halbzeit zeigte sich die Disziplin der Nidderauer, ihr Konzept weiter zu verfolgen und dem Gegner zu zeigen wer die Oberhand in diesem Spiel hat. Maintal kämpfte sich zwar wieder zum Unentschieden, 18:18, heran, hatte dann allerdings sein „Pulver vorerst verschossen“. Jetzt war es am HSV, seinen Vorsprung auszubauen was auch gelang. Mit 18:22 hatte man erstmals in diesem Spiel einen komfortablen Vorsprung, doch jetzt schien die Mannschaft etwas die Kraft zu verlassen. Einige Zeit konnte man den jetzt anstürmenden Maintalern noch widerstehen. In einer Phase als der HSV zwei Siebenmeter nicht verwandeln konnte hatte man trotzdem noch die Hoffnung beim Spielstand von 23:25 das Spiel “nach Hause zu bringen.“ Doch meist kommt es anders als man es sich wünscht. Die Kräfte und das Glück verließen den HSV. Zwei freie Würfe von außen fanden nicht ihr Ziel. Unglückliche Entscheidungen des Schiedsrichters kamen hinzu, der Schritte der Gastgeber nicht ahndete und einen klaren Siebenmeter für den HSV nicht gab. Also, kurz gesagt. Die Kräfte schwanden, somit die Konzentration im Abschluss. Am Schiedsrichter lag es aber nicht, dass man das Spiel am Ende mit 27:26 abgeben musste. Die Mannschaft hatte einfach zu wenig Auswechselmöglichkeiten, war arg gebeutelt mit Verletzungen und Krankheit, hat aber trotzdem kämpferisch, teils auch spielerisch voll überzeugt. Die Trainer waren zufrieden mit der Leistung der Mannschaft.

Jetzt kommt am Dienstag zum Nachholspiel der TV Wächtersbach nach Nidderau. Anpfiff ist um 19.00 Uhr in der Sporthalle der Bertha-von-Suttner-Schule.

Es spielten: Max Lindner im Tor, Tobias Lipp 11, Florian Ortler 9, Marius Bauscher 2, Robert Will 2, Daniel Marra 2, Harris Pajazetovic, Eike Ringmeier, Fynn Bröking.


Spielbericht männliche B-Jugend vom 11.12.2011 Kickers Offenbach – HSV Nidderau 36 : 27 (19:12)

Sonntag-Abend um 18.00 Uhr in Offenbach zu spielen ist allein schon ein Abenteuer. Zu diesem Zeitpunkt werden meist nur Männer- und Frauenspiele angesetzt. Dann fehlte zu allem Überfluss noch ein Zeitnehmer/Sekretär, so dass die, wie sich im Spiel später herausstellte, noch sehr junge und unerfahrene Schiedsrichterin, nicht nur allein mit der Zeitmessung zu kämpfen hatte. Es spielte, wie schon angedeutet der noch ungeschlagene Tabellenführer gegen den Zweiten aus Nidderau. Die taktische Marschrichtung war klar vorgegeben, weil die Spielanlage der Offenbacher ähnlich der des HSV ist. So wollte man den Gegner mit einer 6:0 Deckung zu Fehlwürfen verleiten, um mit schnellen Vorstößen zum Erfolg zu kommen. Doch meist kommt es anders als man denkt. Eine schnelle 3 : 0 Führung der Gastgeber resultierte aus technischen Fehlern im Angriff des HSV, die die Kickers gnadenlos ausnutzten. Der HSV kam einfach nicht ins Spiel, weil die Gästedeckung auch sehr schnell auf den Füßen war und die Angriffe der Nidderauer meist zunichte machte. Der zwischenzeitliche 5 : 2 Zwischenstand machte nur bedingt Hoffnung, weil sich danach wieder Fehler im Angriffsspiel der Nidderauer einschlichen und es erneut zu schnellen Gegenstößen der Offenbacher kam. Bedanken konnte sich der HSV in dieser Phase bei ihrem Torhüter Justin Israel, der klarste Tormöglichkeiten der Gastgeber mit tollen Paraden verhinderte. Aber auch 4 Gegenstöße nach Fehlern der Gastgeber wurden abgefangen, so dass der HSV nicht näher heran kam. Der HSV mühte sich weiter und stand in der Abwehr jetzt auch sicherer. Die flinken Rückraumspieler der Gäste konnten sich auch nicht mehr wie im Anfang der Partie so gut in Szene setzen. Über die Außen waren die Kickers kaum gefährlich, so dass sich die Abwehr voll auf den Rückraum konzentrieren konnte. So kam es auch zu manchem Schrittfehlern der Gastgeber, die jedoch von der Schiedsrichterin aus Dreieich nicht geahndet wurden. Die Folgen waren Tore für die Offenbacher. Die Bank der Nidderauer war zu diesem Zeitpunkt schon etwas aufgebracht, konnte allerdings nicht verhindern, dass die Spielleiterin ihre Linie durchpfiff. Bis dahin waren auf beiden Seiten auch kleinere Nicklichkeiten im Spiel, die keine Strafen nach sich zogen. Ohne despektierlich wirken zu wollen. Die Kickers verstanden es raffiniert, nach Situationen in der der Ball schon längst gespielt war, immer noch einmal nachzuhaken und die eine oder andere Hand dort zu haben wo sie beim Gegenspieler nicht hingehört.

Nun gut, die Nidderauer mussten mit dieser Situation fertig werden und versuchten über den Kampf in das Spiel zurück zu finden. Das gelang aber nur teilweise, weil man meist durch die offene Deckungsweise der Kickers gezwungen war Einzelaktionen zu setzen, die doch viel Kraft kosteten und nicht immer zum Erfolg führten. Das Halbzeitergebnis von 19:12 resultierte aus zu vielen Fehlern des HSV.

Nach dem Wechsel hatte wiederum der HSV den schlechteren Start und vergab die ersten beiden Angriffe. Die Kickers zogen nun auf 22:14 davon bevor sich die Nidderauer etwa in der 32.Minute noch einmal aufmachten, den Rückstand zu verringern. Zunächst misslang dies und die Gastgeber wirkten stabiler, hielten dagegen und bauten ihren Vorsprung auf 27:15 aus. Doch kämpfen können die Nidderauer, zwar immer wieder gebremst zunächst von den Kickers und dann von zweifelhaften Entscheidungen der Schiedsrichterin. Gravierend in dieser Phase eine Torentscheidung von ihr, in der sie zunächst den Freiwurf für die Gastgeber pfiff, das Spiel war somit unterbrochen. Der Spieler lief weiter, erzielte ein Tor und die Schiedsrichterin erkannte das Tor an. Die Bank der Nidderauer war jetzt gänzlich entsetzt, ob dieser Entscheidung. Der Zwischenspurt des HSV brachte noch einmal Spannung in die Partie als die Nidderauer so spielten wie es taktisch vorgegeben war. Gute schnelle Abwehr. Fehler im Abschluss der Gastgeber und schnelle Gegenstöße. Das Ergebnis war der 28:20 Zwischenstand. Die Kraft ließ jetzt aber allmählich nach, und so konnten die Gastgeber ihren Vorsprung in aller Ruhe verteidigen, und der HSV musste sich schließlich endgültig geschlagen geben. Die Leistung der zweiten Halbzeit hätte ausgereicht, das Spiel wesentlich spannender zu gestalten, doch es läuft halt nicht immer wie man sich das vorstellt. Die Offenbacher waren an diesem Tag wacher und schneller und haben verdient gewonnen. Die Leistung der Schiedsrichterin steht in keiner Relation zu diesem guten B-Jugend Spitzenspiel. Der Kampf- und Mannschaftsgeist der Nidderauer war ein positives Fazit aus diesem Spiel.

Es spielten und trafen für den HSV: Justin Israel im Tor, Tobias Lipp 12, Florian Ortler 8, Daniel Marra 2, Marius Bauscher 2, Max Lindner 1, Robert Will 1, Tim Prager 1, Fynn Bröking, Eike Ringmeier.


Spielbericht männliche B-Jugend vom 03.12.2011 HSV Nidderau – TSV Klein-Auheim 30 : 19 (15:10)

Kurz vor dem 2. Advent traf die B-Jugend des HSV Nidderau zu Hause auf den tabellenachten aus Klein-Auheim. Nicht nur um den Anschluss an den Tabellenführer Kickers Offenbach nicht zu verlieren wollte man auch das sechste Spiel hintereinander siegreich gestalten.

Die Gäste hatten mit zwei brachialen Rückraumspielern die zusammen fast 190 Kilo auf die Waage brachten gefährliche Spieler, die der Abwehr des HSV, zumindest am Anfang jeder Halbzeit, gehörig zu schaffen machten. Der HSV begann im Angriff sehr konzentriert und ging auch mit 1:0 in Führung. Das Spiel war in den ersten 10-12 Minuten geprägt von sehr viel Kampf und manchmal auch Krampf vor allem im Abwehrverband. Die sehr kräftigen Rückraumspieler der Gäste setzten ihre Größe und ihr Gewicht geschickt ein, um die fast 1 Kopf kleineren HSV Spieler unter Druck zu setzen. So gelang es den Klein-Auheimern in dieser Zeit den Rückstand auf nie mehr als 3 Tore anwachsen zu lassen. Der HSV ließ sich aber nicht beirren und setzte in dem Augenblick die „Nadelstiche“ als dem Rückraum der Gäste die Luft ausging und sie plötzlich auch Chancen vergaben. Die Nidderauer konnte jetzt durch schnelle Gegenstöße den Vorsprung bis auf 5 Tore ausbauen und hatten das Spiel prinzipiell im Griff. Spielzüge wurden ausgespielt und Angriffe konzentriert aufgebaut und erfolgreich abgeschlossen. Allerdings hatte die Abwehr unverständlicherweise wieder Probleme. Dieses Mal verschob der Abwehrverband nicht schnell genug und die Angreifer der Auheimer konnten die Lücken durch Würfe aus dem Stand 3 Mal überwinden. Nach dem zwischenzeitlichen 10:7 vergrößerte man den Vorsprung dann wieder bis zur Halbzeit auf 15:10 nachdem der Zwischenspurt der Gäste wohl ein letztes Aufbäumen vor dem Wechsel gewesen war. Die zweite Hälfte war fast ein Abbild der Ersten. Nur, dass der HSV im Rückraum fast komplett umstellte und mit Tim Prager einen Mittelspieler hatte, der die Auheimer Abwehr durch geschickte Anspiele an seine Nebenleute und plötzlichen Richtungswechseln vor neue Probleme stellte, die diese bisher nicht kannten. Dies führte dazu, dass die Gäste zwar wieder knappe 8 Minuten ihren Krafthandball zeigten aber auch überrascht wurden mit klug vorgetragenen Angriffen und Tempogegenstößen. So konnte sich der HSV bis auf 20:13 absetzen. Man merkte dem HSV an, dass er jetzt in sein Spiel gefunden hatte und dieses nicht mehr aus der Hand geben wollte. Die Abwehr stand sicherer und eine Überraschung hatte der Torhüter der HSV Justin Israel noch für den Gegner, als er einen Torabwurf direkt im Tor der Gäste unterbrachte. Die Moral der Auheimer schien jetzt endgültig gebrochen. Konditionell konnten sie den Nidderauern nicht mehr stand halten. Der HSV glänzte jetzt mit schönen Tempogegenstößen und erzielte schließlich einen verdienten 30:19 Erfolg. Alles in allem gesehen eine starke Leistung der Nidderauer, die mannschaftlich zu überzeugen wussten. Der nächste Maßstab wird der Tabellenführer sein, auf den man am 11.12. im Spitzenspiel in Offenbach trifft. Keine leichte Aufgabe für die Nidderauer, denn der OFC hat bisher noch keine Niederlage auf seinem Konto.

Für den HSV spielten: Justin Israel im Tor 1, Tobias Lipp 12, Florian Ortler 5, Daniel Marra 3, Tim Prager 3, Max Lindner 3, Marius Bauscher 2, Eike Ringmeier 1, Harris Pajazetovic, Robert Will.


Spielbericht männliche B-Jugend vom 20.11.2011 SG Büdingen/Bleichenbach – HSV Nidderau 27 : 31 (7:17)

Mit einem schweren Auswärtsspiel rechnete der HSV am Sonntagnachmittag in Büdingen, zumal man den Gegner schon in den Vorjahren nur mit viel Einsatzwillen und Kampfkraft besiegen konnte. Die Mannschaft war also gewarnt und wurde von den Trainern dementsprechend taktisch eingestellt. Man wusste, dass die Gastgeber vor allem im Abwehrverband sehr stabil standen und auch der Angriff durch den körperlich starken Rückraum brandgefährlich war.

Die ersten Minuten des Spiels sahen zwei Mannschaften, die noch nicht so genau wussten, wie sie an diesem Tag gegen ihren Gegner agieren sollten. Etwas schneller hatte sich dabei der HSV auf seinen Gegner eingestellt. Die defensiv eingestellte Abwehr der Nidderauer war blitzschnell auf den Beinen und gab den Gegnern durch geschicktes Verschieben kaum eine Möglichkeit, aus dem Rückraum gefährlich abzuschließen. Was dann noch kam war eine sichere Beute des HSV-Torhüters. Schon allein durch die unsicheren Abschlüsse der Büdinger konnte der HSV sein schnelles Spiel nach vorne anbringen und schon in den ersten 10 Minuten deutlich mit 1:8 in Führung gehen. Bis dahin ein perfektes Spiel des HSV, das auch den Gegner beeindruckte. Zusätzlich schwächte sich der Gastgeber noch mit einer roten Karte wegen der dritten 2-Minuten Strafe, die ihren starken Kreisläufer traf. In der Folgezeit beherrschte der HSV die JSG nach Belieben und war auch durch die teilweise überharte Gangart des Gegners nicht zu bremsen. Dem Schiedsrichter aus Offenbach sei dabei ein großes Lob ausgesprochen, der von Anfang an beiden Mannschaften die Grenzen setzte. Kurzum, die Nidderauer gingen mit einem deutlichen 7:17 Halbzeitstand in die Kabine. Bei einem Handballspiel sollte man sich trotz einer hohen Führung aber nie zu sicher sein. Davor warnten auch die Betreuer die Mannschaft. Nach dem Wechsel merkte man den Gastgebern eine wilde Entschlossenheit an, in dem sie die Angreifer der Nidderauer viel früher störten, zwar hart aber noch im Rahmen eines fairen Tacklings. Die Abwehr des HSV hatte jetzt einen schwereren Stand, weil die Angreifer des JSG viel aggressiver ihre Angriffe aufbauten und so nach etwa 12 Minuten beim Stand von 15:22 auf 7 Tore verkürzen konnten. Die Nidderauer verloren nun aber nicht die Nerven, sondern versuchten durch viele Einzelaktionen im Angriff ihren Vorsprung zu verteidigen. Manches Mal mit Erfolg aber in einigen Phasen zu unkonzentriert, was den Büdingern die Möglichkeit gab durch schnelle Abschlüsse immer weiter zu verkürzen. In dieser Phase sah man vom HSV keine durchdachten Spielzüge und auch die Laufbereitschaft im Angriff fehlte. Durch die bessere Treffsicherheit der Gastgeber konnte der HSV auch nicht mehr sein schnelles Spiel der ersten Hälfte aufziehen und so wurde das Spiel fast noch zu einem Krimi. Das Selbstvertrauen des HSV litt allerdings nur wenig unter der neuen Spielsituation. Sie hatten immer noch Antworten auf die jetzt erstarkten Hausherren und gerieten nur beim Stand von 26:28 noch einmal in Verlegenheit. Die letzten 4 Minuten hatte der HSV wieder die Oberhand gewonnen und siegte am Ende, auf Grund einer tollen ersten Halbzeit verdient mit

27 : 31 Toren. Der Garant für diesen Sieg war vor allem eine geschlossene Mannschaftsleistung und die inzwischen gefestigte Moral der Mannschaft auch in kritischen Situationen nicht die Nerven zu verlieren.

Für den HSV kamen zum Einsatz: Justin Israel im Tor, Tobias Lipp 13, Florian Ortler, 6, Marius Bauscher 5, Robert Will 3, Florian Neubauer 2, Tim Prager 1, Max Lindner 1, Fynn Bröking, Eike Ringmeier.


Spielbericht männliche B-Jugend vom 12.11.2011 HSV Nidderau – TV Altenhaßlau 21 : 17 (11:12)

Zum Spitzenspiel empfing der Zweite der Tabelle den Tabellenführer aus Altenhaßlau. Aus vielen vorangegangenen Spielen wusste man, dass es auch dieses Mal kein leichtes Spiel für die Gastgeber werden wird. Die Nidderauer konnten an diesem Tag mit ihrer stärksten Formation auflaufen was bei diesem starken Gegner auch unbedingt notwendig war. Die ersten 10 Minuten sahen die Zuschauer allerdings ein sehr verhaltenes Spiel der Gastgeber, was wohl durch sehr viel Respekt vor dem Tabellenführer geprägt war. Dem HSV gelang im Angriff fast überhaupt nichts und die Abwehr tat ein übriges, dass es nach 10 Minuten 1:4 für den TVA stand. Mitte der ersten Halbzeit fing sich die Mannschaft dann etwas, konnte aber nicht verhindern, dass die Gäste ihren Vorsprung bis zur 16. Minute bis auf 3 Tore ausbauten. Die Gäste spielten zu diesem Zeitpunkte präziser und zielgerichteter und hatten in ihrem Halblinken einen Spieler der durch seine Mitspieler immer wieder geschickt in Szene gesetzt wurde. Die Mannschaft musste jetzt über den Kampf ins Spiel finden und kam beim Stand von 9:10 erstmals wieder bis auf ein Tor heran. Das Spiel wurde jetzt spannender, denn beide Mannschaften waren nun auf Augenhöhe. In den letzten 5 Minuten gerieten die Gäste durch eine Zeitstrafe in Unterzahl. Der HSV nahm jetzt den stärksten Spieler des TVA in Manndeckung, konnte aber den 1 Tore Rückstand bis zur Pause nicht ausgleichen.

Zu diesem Zeitpunkt merkte man allerdings schon, dass die Manndeckung die Gäste spielerisch etwas aus dem Konzept brachte, und so beschlossen die Trainer die Manndeckung auch in der zweiten Hälfte beizubehalten.

Mit einem enormen Siegeswillen ging der HSV dann in die zweite Hälfte. Die Abwehr stand jetzt sicherer. Zu Beginn konnten die Gäste noch einmal bis auf 2 Tore davonziehen. Der HSV kämpfte sich aber verbissen heran und schloss seine Angriffe auch konzentrierter ab. Erwähnenswert in dieser Phase sind die tollen Paraden des Torhüters des HSV Justin Israel, der nach dem Rückstand die Gästewerfer ein ums andere Mal zur Verzweiflung brachte. Beim Spielstand von 15:14 ging der HSV Mitte der zweiten Hälfte in Führung. Jetzt waren es die an diesem Tag besten Torschützen des HSV Florian Ortler (7 Tore) und Tobias Lipp (7 Tore), die ihre Mannschaft innerhalb weniger Minuten bis auf 3 Tore in Führung brachten. Den Gästen schien jetzt die Kraft zu fehlen, sich noch einmal aufzubäumen. Über das 20:15 gewann der HSV schließlich verdient mit 21:17.

Es spielten: Justin Israel im Tor, Florian Ortler 7, Tobias Lipp 7, Marius Bauscher 3, Tim Prager 2, Florian Neubauer 1, Robert Will 1, Daniel Marra, Harris Pajazetovic, Fynn Bröking, Frederik Beyer, Eike Ringmeier und Max Lindner.


Spielbericht männliche B-Jugend vom 29.10.2011 SG Dietesheim/Mühlheim - HSV Nidderau 24 : 32 (11:18)

Endlich, nach 4-wöchiger Spielpause konnte der HSV wieder ein Meisterschaftsspiel bestreiten. Mit etwas gemischten Gefühlen ging man in diese Auswärtspartie, denn man wusste nicht wie sich die lange Pause auf den Spielrhythmus ausgewirkt hat. Die „weiße Weste“ aus zuvor zwei siegreichen Spielen wollte man aber behaupten und mit dieser Einstellung ging die Mannschaft auch in dieses Spiel. In den ersten 5 Minuten legte der HSV los wie die Feuerwehr und spielte im Angriff sehr druckvoll. So überraschte man die Gastgeber mit einer 0:3 Führung. Doch die Überraschung dauerte nicht lange, denn urplötzlich riss der Faden bei den Nidderauern und vor allem der Abwehrverband fand keine gemeinsame Linie. Viel zu offen und unbeweglich gab man dem Gegner immer wieder die Möglichkeit, in die Lücken zu stoßen und völlig frei vor dem Torhüter des HSV aufzutauchen. So kam es, dass man bis zur 12. Minute mit 6:5 in Rückstand geriet. Selbst Fehler des Gegners im Abschluss und die darauf folgenden Gegenstöße kamen nicht beim Mitspieler an und so vergab man zu diesem Zeitpunkt eine klare Führung. Das Spiel wogte jetzt hin und her und der HSV konnte nur mit Mühe eine zwei Tore Führung behaupten. Erst zum Ende der ersten Halbzeit verloren die Gastgeber etwas ihre Linie und erzielten nach dem 11:12 in der 20. Minute kein Tor mehr, während der HSV bis zur Halbzeit auf 11:18 davon zog. Doch so recht zufrieden waren Trainer und Spieler mit dieser Leistung nicht und so war es auch etwas still in der Kabine in der Trainer Lipp auf die vielen technischen Fehler und ausgelassenen klaren Torgelegenheiten sowie eine fehlerhafte Abwehr hinwies. Gut, in der zweiten Hälfte nahm man sich vor einiges besser zu machen doch das Bild aus der ersten Hälfte änderte sich kaum. Die Abwehr konnte immer noch nicht überzeugen und auch den stärksten Werfer der Gastgeber nicht unter Kontrolle bringen. Durch eine relative gute Chancenauswertung im Angriff und dieses Mal ankommende schnelle Gegenstöße glich man die mangelhafte Abwehrleistung aus. Die 7 Tore Führung hatte bis etwa zur 37. Minute beim 16:23 noch Bestand, bevor es wieder kleinere Konzentrationsschwächen im Abschluss gab und man sich selbst das Leben schwer machte. Die Gastgeber gaben allerdings nie auf und versuchten sich immer wieder gegen die Niederlage zu stemmen. Doch beim 19:29 schien das Spiel endgültig entschieden. Das dachten wohl auch die Nidderauer und öffneten die Abwehr ein ums andere Mal wieder zum fröhlichen Tore schießen. Die Gasgeber fühlten sich eingeladen, betrieben nach dem 21:32 mit 3 Toren in Folge aber nur noch Ergebniskosmetik zum 24:32 Endstand. Der HSV hat sich in diesem Spiel zu sehr auf seine körperliche Überlegenheit und den Angriff verlassen und zu wenig gute Abwehrarbeit geleistet. Das kann und wird gegen einen stärkeren Gegner ins Auge gehen. Schon im nächsten Spiel am 12.11. erwartet man den Tabellenführer aus Altenhaßlau und wird sich strecken müssen, um diesem Paroli bieten zu können.

Es spielten: Justin Israel im Tor, Tobias Lipp 13, Marius Bauscher 9, Florian Ortler 5, Florian Neubauer 4, Eike Ringmeier 1, Harris Pajazetovic, Max Lindner, Fynn Bröking.


Spielbericht männliche B-Jugend vom 24.09.2011 HSV Nidderau – TGS Bieber 42 : 10 (20:4)

Nach dem deutlichen Auswärtssieg am vergangenen Wochenende erwartete man an diesem Samstagnachmittag die Gäste aus dem Offenbacher Stadtteil Bieber. Mit gestärktem Selbstbewusstsein ging man in dieses Spiel und wollte den positiven Aufwärtstrend fortsetzen. Es dauerte dann aber doch fast 7 Minuten bis man sich in das Spiel gefunden hatte, denn bis zu diesem Zeitpunkt stand es 2:1 für den HSV bei 3 vergebenen Torchancen. Danach hatte sich die Mannschaft aber auf die zum Teil körperlich unterlegenen Gäste eingestellt und auch die beiden stärksten Spieler der Gäste ganz gut im Griff. Die Gäste konnten die HSV Abwehr nur in Verlegenheit bringen wenn diese nicht konzentriert verschob und die Spieler der Gäste nicht rechtzeitig bei ihren Versuchen die Abwehr zu überlaufen störte. Die Tore des HSV fielen jetzt im Minutentakt. Die meisten Treffer erzielten die Nidderauer durch Tempogegenstöße und so war es nicht verwunderlich, dass es zur Halbzeit bereits 20:4 für den Gastgeber stand. Das Spiel war hier schon entschieden. In der Halbzeit baten die Trainer die Mannschaft jedoch, nicht im Gefühl des sicheren Sieges, einen Gang zurück zu schalten. Ganz im Gegenteil. Das Tempospiel sollte beibehalten werden. Jetzt war es an der Zeit einmal die Spielzüge auszuprobieren. Wenn hier auch noch nicht alles klappte, führte der ein oder andere einstudierte Spielzug doch zum Torerfolg. Der Gegner aus Bieber steckte trotz des hohen Rückstandes nie auf was lobenswert war und kämpfte verbissen weiter. Die HSV-Jungs zeigten insgesamt eine geschlossene Mannschaftsleistung und man merkte der Mannschaft an, dass sie den Spaß am Handball wieder gefunden hat, denn jeder Spieler arbeitete für den anderen und auch die Anspiele zum freien Mitspieler wurden in aller Regel wahrgenommen. Die Spielfreude ist wieder da und kann hoffentlich in knapp vier Wochen beim nächsten Auswärtsspiel bei einem stärkeren Gegner in Dietesheim/Mühlheim wieder in Tore umgesetzt werden.

Es spielten: Justin Israel im Tor, Tobias Lipp 14, Marius Bauscher 11, Florian Neubauer 7, Florian Ortler 7, Robert Will 1, Max Lindner 1, Tim Prager 1, Frederik Beyer, Harris Pajazetovic, Daniel Marra.


Spielbericht männliche B-Jugend vom 17.09.2011 HSG Obertshausen/Heusenstamm – HSV Nidderau 16 : 27 (5:12)

Nach der Auftaktniederlage in Hainburg wollten die Nidderauer im ersten Auswärtsspiel der Saison beweisen, dass sie mehr können als sie bisher gezeigt haben. Mit den Gastgebern von der HSG hatte man nur in den ersten 7-8 Minuten Probleme. Man merkte dem HSV doch noch etwas das Misstrauen in die eigene Leistungsstärke an. Nach dem 3:3 hatte sich die Mannschaft schließlich auf das etwas einfallslose Spiel der Gastgeber eingestellt und konnte deren Angriffe durch gutes Verschieben im Abwehrverband so rechtzeitig unterbrechen, dass auch der Nidderauer Torhüter nach Chancen der HSG die Oberhand über deren Würfe hatte. Die Trainer des HSV erkannten dementsprechend recht schnell die Schwächen des Gegners auf den Außenpositionen und stellten den Angriff um. Jetzt kam die große Zeit des Tobias Lipp. Mit 4 Toren in Folge, davon 3 aus Gegenstößen resultierend brachte er seine Mannschaft mit 3 : 7 in Front. Jetzt knickten die Gastgeber zum ersten Mal ein und der HSV setzte nach. Es gab keinen Bruch im Spiel der Gäste und so konnten sich der Rückraum mit einem in dieser Phase übersichtigen Florian Ortler und auch Marius Bauscher gut in Szene setzen. Florian Ortler setzte seine Mitspieler durch gute Zuspiele an den Kreis und wiederum auf den heute wie aufgedreht wirkenden Tobi Lipp super ein und verdient dafür ein Extralob. Mit dem Halbzeitstand von 5:12 ging es in die Kabinen. Die Mannschaft wirkte hier regelrecht erlöst von dem Druck, der vor dem Spiel auf ihr lag und war heiß auf die zweite Hälfte.

Zum Wiederanpfiff des Schiedsrichters aus Bürgel, der die Partie sehr umsichtig leitete, war des HSV etwas übermütig und leichtsinnig in Abwehr und Angriff. Geschuldet wohl dem Gefühl eines großen Torvorsprungs. Nach 5 Minuten hatte sich die Mannschaft allerdings wieder im Griff wie auch Florian Neubauer seine Vorderleute in der Abwehr. Er dirigierte wie in der 1. Halbzeit sicher seine Nebenleute und gilt mit als ein Garant für die an diesem Tag recht sichere Abwehr.

Die Gastgeber versuchten zwar nie aufzustecken und kämpften verbissen aber zwischen der 35. und 39. Minute erzielten nur die Nidderauer Tore. Das Spiel war beim 8:18 praktisch entschieden. Der Angriff des HSV lief aber immer noch auf Hochtouren und trotz des heute dünnen Spielerkaders von 8 Spielern hatte so mancher HSV Akteur wohl noch die 2. Luft bekommen. Einstudierte Freiwürfe, die schon in der ersten Halbzeit zum Erfolg führten klappten wiederum und auch die Gegenstöße wurden erfolgreich abgeschlossen. Nach einem Doppelpack von Florian Ortler zum Ende des Spiels setzte deram heutigen Tag überragende Tobias Lipp mit seinem 15. Tor den Schlusspunkt unter ein Spiel, das einen überlegenen HSV sah, der sich endlich auf das besann was die Trainer versuchen in den Trainingseinheiten zu vermitteln. Wenn auch noch nicht alles nach Wunsch klappte und der Gegner an diesem Tag nicht in der Lage war dagegen zu halten so kann man ein positives Fazit ziehen. Der Knoten scheint geplatzt zu sein. Jetzt gilt es, die Stärken der Mannschaft noch weiter auszubauen.

Es spielten für den HSV: Justin Israel im Tor, Tobias Lipp 15, Florian Ortler 7, Marius Bauscher 2, Max Lindner 2, Florian Neubauer 1, Eike Ringmeier, Harris Pajazetovic.


Spielbericht männliche B-Jugend vom 03.09.2011 SG Hainburg – HSV Nidderau 26 : 19 (15:7)

Ungewöhnlich früh startet die Saison in diesem Jahr für die männliche B-Jugend des HSV Nidderau. Die sehr kurze Vorbereitung machte sich prompt bemerkbar in einem Spiel, das von Anfang an geprägt war von einem nervösen Spiel seitens der Nidderauer. Unnötige Ballverluste durch Fangfehler und zu hastige Abschlüsse luden die Gastgeber zu Gegenstößen ein. Schnell lag man mit 4 : 0 im Hintertreffen und diesem Rückstand lief die Mannschaft konstant hinterher. Ein Team-Time Out des HSV nach knappen 10 Minuten brachte auch nicht die erhoffte Besserung und so war der Zwischenstand von 8 : 5 nur ein kleines „Strohfeuer“. Die Hainburger glänzten zwar nicht mit ihrer Darbietung, waren aber im Angriff immer einen Schritt schneller und vor allem ballsicher. Schon leichte Körpertäuschungen genügten um die HSV-Abwehr auszuspielen. Der Angriff der Nidderauer spielte außerdem zu statisch, kaum Bewegung ohne Ball und auch die angesagten Spielzüge wurden nicht so umgesetzt wie man sie schon seit vielen Trainingseinheiten einstudiert hatte.

Kurzum eine katastrophale 1. Halbzeit des HSV in der man nur phasenweise zu überzeugen wusste. Die 2. Hälfte konnte nur besser werden und die Trainer appellierten an die Spieler, sich nicht so vorführen zu lassen und vor allem mehr Spannung und Konzentration aufzubauen, um den Gegner vielleicht doch noch überraschen zu können. Tatsächlich wurde es mit Anpfiff des gut leitenden Schiedsrichters in der Folgezeit auch etwas besser. Zumindest die Ballverluste hielten sich jetzt in Grenzen, nur das statische, unbewegliche Spiel blieb. Ein Spieler des HSV konnte seine Mannschaft jetzt im Spiel halten. Tobias Lipp avancierte mit seinen 5 Toren in Folge und insgesamt 8 erzielten Treffern zum besten Spieler auf dem Feld. Nur, irgendwie „anstecken“ ließen sich andere Spieler der Nidderau durch diese Leistung nicht. Einzig Florian Neubauer wusste noch mit viel Kampfgeist und 5 Treffern zu überzeugen. Zwischenzeitlich merkte man in einigen Momenten des Spiels keinen großen Unterschied zwischen den Teams aus Hainburg und Nidderau, denn jetzt fielen Treffer beider Teams in regelmäßiger Reihenfolge. Das war aber auch der Grund warum der HSV nicht mehr verkürzen konnte. Einzig und allein die Tatsache, dass man sich die zweite Halbzeit mit einem Tor Vorsprung sichern konnte war eine positive Erkenntnis aus dem Spiel. Es gibt noch viel zu tun, will man in den nächsten Spielen erfolgreicher agieren.

Für den HSV kamen zum Einsatz: Justin Israel im Tor, Tobias Lipp 8, Florian Neubauer 5, Marius Bauscher 3, Florian Ortler 2, Tim Prager 1, Harris Pajazetovic, Eike Ringmeier, Max Lindner.

Spielbericht vom 27.02.2011 JSG HSV Nidderau/TV Windecken 1 – TV Gelnhausen Endstand 31 : 25 (16:13)

Überzeugender Sieg gegen Tabellenführer

Die Nidderauer hatten sich für das Rückspiel gegen den Tabellenführer aus der Barbarossastadt eine ganze Menge vorgenommen, wollte man doch die deprimierende Hinspiel-Niederlage wettmachen und auch den vierten Tabellenplatz festigen. Ein dementsprechend taktisches Mittel sollte herhalten, die Gäste aus dem Konzept zu bringen. Trotzdem der TVG an diesem Nachmittag seinen besten Spieler nicht an Bord hatte, den man durch eine Manndeckung ausschalten wollte, nahm man zwei Rückraumspieler des Gegners in Manndeckung. Das schien die Gäste ziemlich zu überraschen, denn konzeptionslos und hilflos rannten diese auf eine konzentriert stehende Heimabwehr an. So kam es, dass die Nidderauer durch klug herausgespielte Spielzüge und Tempovorstöße mit 4:0 in Führung gingen. Erst nach 8 Minuten erzielten die Gäste ihr erstes Tor. Doch es lief ab diesem Zeitpunkt immer noch nicht richtig bei den Gästen. Die JSG verlor zu keinem Zeitpunkt des Spiels ihre klare taktische Linie, spielte ruhig ihre Angriffe herunter und konnte die Gelnhäuser immer wieder zu unkonzentrierten Abschlüssen bringen. Mitte der ersten Hälfte stellten die Gäste etwas ihre Spielweise um und gingen im Abwehrverband härter zur Sache. Da dies allerdings etwas übertrieben war, handelten sie sich immer wieder unnötige Zeitstrafen ein. Das diese Spielweise den Nidderauern eher noch zum Vorteil gereichte und in den eigenen Reihen keine Einsicht fand, spiegelte die erste rote Karte (dritte Zeitstrafe) schon nach 22 Minuten wieder. Die Nidderauer setzten sich so bis auf 6 Tore ab und hatten Spiel und Gegner klar im Griff. Mit 16:13 wechselte man dann die Seiten. Nach dem Wechsel fand die Mannschaft sofort den Faden wieder und ließ die Spieler des TVG das ein oder andere Mal verzweifeln. Wieder war es die Manndeckung gegen den Rückraum der Gäste, mit denen diese einfach nicht umgehen konnten. Auch aus den vielen zwei Minuten Strafen der ersten Halbzeit lernten die Gäste nichts, denn ihre Spielweise blieb hart und nicht immer den Regeln entsprechend. Die Gastgeber blieben ruhig und nutzten die Ratlosigkeit ihrer Gegner aus. Spielzüge und schnelle Gegenstöße nach Fehlwürfen der Gäste reichten zu einer 21 : 14 Führung. Das Spiel war, wenn es so weiter laufen sollte gelaufen und so kam es dann auch. Eine weitere dritte Zeitstrafe für den TVG wurde mit der zweiten roten Karte bestraft und nur eine Minute später stieß ein Gelnhäuser einen Spieler der JSG beim Gegenstoß einfach um und kassierte dafür die dritte rote Karte des Spiels. Die Spieler und auch die Trainer des TV Gelnhausen fühlten sich durch die vielen Zeitstrafen extrem benachteiligt und gaben dies dem Schiedsrichter auch zu verstehen, doch die manchmal rabiate Spielweise der Gäste musste zu den Strafen führen. Die Spieler des Tabellenführers konnten einfach mit der Überlegenheit der Nidderauer nicht umgehen.

Das Endresultat von 31 : 25 war ein verdienter, weil sehr diszipliniert herausgespielter Heimsieg.

Für die Nidderauer spielten und trafen: Nils Prager im Tor, Florian Ortler 11, Max Lindner 5, Markus Rode 5, Maurice Winkler 4, Tim Prager 3, Tobias Lipp 2 und Marius Bauscher.


Spielbericht vom 23.01.2011 JSG HSV Nidderau/TV Windecken 1 - JSG HSV Nidderau/TV Windecken 2 Endstand 27:16 (12:8)

Alle Bilder zum Heimspieltag gibts hier in unserer Mediathek.

Das Motto des Wochenende lautet: Nidderauer schlagen sich selbst!

An diesem Heimspieltag kam es zur Rückpartie Nidderau vs Nidderau. Warum allerdings zwei gemeldete Mannschaften, die in der gleichen Spielklasse antreten auch noch in der gleichen Gruppe spielen müssen, ist dem normalen Zuschauern unter uns nicht verständlich.

Problematisch geht’s schon bei der Vorbesprechung los. Wie soll man die Spieler auf den Gegner einstellen, wenn dieser aus den eigenen Sportkameraden besteht und das ganze nicht zu einem reinen Trainingsspiel

werden soll? Nun ja, irgendwie gelang es den Trainern wohl doch die richtigen Worte zu finden, denn von Beginn an entwickelte sich ein interessantes Spiel in dem sich die erste Garde schwerer tat als die Zweite obwohl diese schnell mit 3:1 in Führung gehen konnte. Abschütteln ließen sich die Jungs von der Zweiten aber nicht und bis zum Stand von 7:6 ging es ständig hin und her. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit gelang es der Ersten von den Fehlern im Angriff des Gegners zu profitieren und sich über Tempogegenstöße eine 4 Tore Führung mit in die Halbzeit zu nehmen.

Wollte die Erste ihrem Anspruch gerecht werden müssten sie in der zweiten Halbzeit aber ne ordentliche Schippe drauflegen. So kam es dann auch, denn bei der Zweiten machte sich zunehmend bemerkbar, dass man nur einen Auswechselspieler auf der Bank hatte und somit dem Einen oder Anderen eine benötigte Verschnaufpause nicht vergönnt war. Die Erste spielte auch in Halbzeit zwei kein überragendes Spiel, konnte sich aber durch Tempogegenstöße und schnell vorgetragene Angriffe (s. g. zweite Welle) Tor um Tor weiter absetzen. Am Ende stand ein nach der ersten Halbzeit etwas zu hoch ausgefallener 11 Tore Sieg (27:16) für die Erste auf den Zetteln der Trainer und des Zeitnehmers.

Wenn man auch über Sinn eines solchen Spieles diskutieren kann bleibt doch die Erkenntnis, dass für die Spieler der Zweiten jedes Spiel die Möglichkeit bietet praktische Erfahrung zu sammeln. Denn kein Training kann ein Spiel ersetzen - egal gegen welchen Gegner man spielen muss.

Was beide Trainer an diesem Tag besonders freute, war die Tatsache, dass sich alle Spieler der Zweiten und (fast) alle der Ersten in die Torschützenliste eintragen konnten.

Für die restlichen 2 (3) Spiele bleibt zu wünschen, dass alle weiterhin gesund bleiben und mit Spaß dabei sind um dann In der nächsten Saison vorne mitspielen zu können bzw. sogar den Sprung in die Bezirksoberliga

schaffen.

Es spielten B1: Justin Israel (1) im Tor, Markus Rode (6), Florian Ortler (5), Tobias Lipp (4), Robert Will (3), Marius Bauscher (3), Tim Prager (2), Florian Neubauer (2), Max Lindner.

 

Es spielten B2: Nils Prager im Tor, Rene Happel (8), Eike Junker-Ringmeier (2), Harris Pajazetovic (2), Max Vogel (1), Marcel Pfannkuchen (1), Daniel Marra (1), Frederik Beyer (1).


Spielbericht vom 06.02.2011 JSG Büdingen/Bleichenbach - JSG HSV Nidderau/TV Windecken 1 17:27 (5:14)

Als einzige Mannschaft aus Nidderau musste die B1 an diesem Wochenende auswärts antreten. Es stand das Rückspiel gegen die JSG aus Büdingen / Bleichenbach an. Hier wollte man aufgrund der mäßigen Leistung aus dem Hinspiel etwas gut machen. Leider fanden sich am Treffpunkt „nur“ acht Feldspieler und zwei Torleute ein. Gerne hätte man aus der Zweiten noch einige Spieler mitgenommen, diese schienen jedoch den Aufruf im Training wohl nicht mitbekommen zu haben.

 

Nach 25 minütiger Anfahrt kam man in der Wilhelm-Lückert-Halle in Büdingen an und konnte sich noch einpaar Minuten den Rest eines C-Jugendspiels anschauen. Die Verwunderung einiger Nidderauer Jungs die vom Jahrgang her auch noch C-Jugend spielen dürften war groß als sie den Unterschied in der Spielweise zur B-Jugend sahen. Tja, leider konnten wir diese Saison keine C-Jugend melden. Aber vielleicht klappt es ja schon zur Nächsten. Die erste schlechte Nachricht ließ leider nicht lange auf sich warten:

„Schon wieder einmal war der eingeteilte Schiedsrichter nicht verfügbar“. Freundlicherweise hatte dieser aber telefonisch abgesagt und so konnte seitens der Büdinger zügig ein Ersatz-Schiri gefunden werden. Somit stand einem rechtzeitigen Anpfiff nichts mehr im Wege. Die Nidderauer, durch die Trainer entsprechend motiviert, begannen wie selten in dieser Saison mit einer kompakten Abwehr und darauf aufbauend einem schnellen und zielstrebigen Angriff. Eh sich die Büdinger versahen lagen sie mit 0:6 im Hintertreffen, was den Trainer veranlasste schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt eine Auszeit zu nehmen. Geholfen hat sie den Büdingern nicht wirklich, denn die Nidderauer Jungs spielten „ihr“ Spiel unbeeindruckt weiter und konnten mit einigen sehr schönen Kombinationen und schnellen Tempogegenstößen das Ergebnis bis zum Pausentee auf 5:14 ausbauen.

In der Pause gab es bei den Nidderauern im Grunde nur Lob gefolgt von der Aufforderung in der zweiten Halbzeit so weiter zu machen wie im ersten Durchgang.

Und so kam es dann auch. Denn auch wenn es den Büdingern einmal gelang sich durch Einzelaktionen in eine freie Wurfposition zu bringen gab es im Nidderauer Tor noch den an diesem Tag scheinbar unüberwindbaren Justin I. Dies freute die Trainer umso mehr, da dieser in der letzten Zeit ein paar unglücklichere Spiele gemacht hatte. Die Trainer waren sichtlich zufrieden, denn endlich konnten die Jungs die im Training immer wieder einstudierten Lauf- und Passwege mal in einem Spiel erfolgreich umsetzen. Auch die eigenen Zuschauer hatten in der zweiten Halbzeit ihre Freude daran den Nidderauern im Angriff zuzuschauen und man sah sogar einige der generischen Zuschauer ob der tollen Spielweise applaudieren.

Bis zur 40. Minute und beim Stand von 9:23 sah es ganz danach aus als wollten die Nidderauern den Büdingern nicht nur eine Lehrstunde sondern auch noch eine gehörige Klatsche in eigener Halle erteilen.

Doch wie so oft beim Handball lässt bei so einem Spielstand die Konzentration nach und man spielte in der verbleibende Zeit nicht mehr so effektiv wie vorher sondern verlegte sich darauf mit Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen. Nur dieser Tatsache haben es die Büdinger zu verdanken, dass sie noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnten und den Abstand beim Endstand von 17:27 auf 10 Tore verringern konnten. Nicht auszudenken was für ein Ergebnis es gegeben hätte wenn die Nidderauer über die gesamte Spielzeit so gespielt hätten wie in den ersten 40 Minuten.

Bei solchen Leistungen macht Handball nicht nur den Trainern und Spielern Spaß und es bleibt zu hoffen, dass diese Erfahrung in den Köpfen der Jungs haften bleibt um auch in den noch restlichen Spielen der Saison so eine Leistung abzurufen.

Es spielten: Nils Prager und Justin Israel im Tor, Tobias Lipp (10), Florian Ortler (8), Markus Rode (6), Marius Bauscher (2), Tim Prager, (1), Florian Neubauer, Robert Will, Marcel Pfannkuchen.


Spielbericht vom 23.01.2011 JSG HSV Nidderau/TV Windecken 1 - TV Altenhaßlau 23:24

Alle Fotos zum Spiel in unserer Mediathek. 

Hier gehts zu den Fotos.

Starke Leistung im Angriff reicht leider nicht für Überraschung!

Im Rückspiel gegen den Tabellendritten aus Altenhaßlau wollte man die deutliche Hinspielniederlage (36:24) vergessen machen und ging entsprechend motiviert ins Spiel. Die Vorgaben waren klar: Von Anfang an wollte man gegen die im Angriff starken Einzelspieler aus Altenhaßlau in der

Abwehr konzentriert und konsequent zu Werke gehen und im Angriff sichere Chancen erspielen.

So entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein Spiel auf Augenhöhe in deren Verlauf die Nidderauer erstmals beim 4:3 in Führung gehen konnten und konnte sie beim Stand von 10:7 sogar auf drei Tore ausbauen. Leider ließ man es durch individuelle Fehler in der Abwehr zu, dass Altenhaßlau nochmals

zum 10:10 ausgleichen konnte. Trotz dieser kleinen Schwächephase konnte man auch Dank eines an diesem Tage gut aufgelegten Torwarts auf Nidderauer Seite bis 7 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff mit einem Tor in Führung bleiben. Jetzt nahmen die Nidderauer Trainer aber trotz der nur noch

sehr kurz zu spielenden Zeit ein „Team time out“ um den letzten Spielzug vor der Pause zu besprechen.

Es stellt sich als richtige Entscheidung heraus, da der Spielzug „fast“ perfekt umgesetzt wurde und so gab es praktisch mit dem Pausenpfiff noch einen 7-Meter Strafwurf, welcher sicher zum 14:12 Halbzeitstand verwandelt wurde.

Als Vorgabe für den zweiten Durchgang gaben die Trainer ihren Jungs mit weiterhin zu versuchen in der Abwehr kompakt zu stehen um es den immer wieder auf die“ Lücke“ stoßenden Altenhaßlauern weiterhin schwer zu machen zum Torerfolg zu kommen. Dies gelang anfänglich wieder sehr gut, auch wenn

man den „Halbrechten“ mit seinen Wurf- und Körpertäuschungen nie so recht in den Griff bekam.

So wechselten die Führungen auch ständig zwischen beiden Mannschaften hin und her und bis ca. zur 40. Minute gelang es keiner Mannschaft sich abzusetzen. Ab diesem Zeitpunkt aber machte sich der hohe Aufwand den man in der Abwehr betrieb bemerkbar und die Kräfte ließen nach so dass sich Altenhaßlau im weiteren Verlauf beim 20:23 eine drei Tore Führung erspielen konnte.

 Wer nun von den Zuschauern dachte:

„Tja, das war’s dann leider wohl“, hatte die Rechnung ohne den jetzt glänzend parierenden Nidderauer Tormann N. Prager gemacht. Er konnte allein in diesem Zeitraum 4 Würfe vom völlig frei zum Wurf kommenden Linksaußen halten und brachte somit seine Mannschaft wieder zurück ins „Geschäft“. Leider fehlte für eine Überraschung am Ende ein wenig die Kraft und/oder das Glück und so pfiff der an diesem Tag nicht immer sicher in seinen Entscheidungen wirkende Schiedsrichter die Partie beim Stand von 23:24 ab.

Trotz der knappen Niederlage waren die Trainer mit ihren Jungs an diesem Tag sehr zufrieden – schließlich hatte man es einem körperlich überlegenem Gegner bis zu letzten Sekunde schwer gemacht die Punkte aus Nidderau zu entführen und zudem konnten sich wieder mal 11 Spieler in die Torschützenliste eintragen.

Es spielten: Nils Prager und Justin Israel im Tor, Florian Ortler (5), Markus Rode (4), Robert Will (3), Marius Bauscher (2), Tobias Lipp (2), Tim Prager (2) Florian Neubauer (1), Maurice Winkler (1), Max Lindner (1), Max Bierhoff (1) Max Vogel (1), Daniel Marra.


Spielbericht in Bildern vom 12.12.2010 JSG mB HSV Nidderau/TV Windecken I - TV Wächtersbach 25 : 19

Männliche B 1 siegt gegen Wächtersbach klar mit 25 : 19 (11:12)

 

Torspielfilm und Torschützen:

1:0, 2:0,3:1,5:1,5:3,6:3,7:4,9:4,9:7,9:9,9:10,10:10,11:12 Halbzeit; 12:12,13:12, 14:12,15:14,16:14,16:16,19:16,21:16,21:17,24:18,25:19 Endstand.

 

Torschützen: Markus Rode 6, Florian Ortler 5, Robert Will 3, Tim Prager 3, Tobias Lipp 3, Florian Neubauer 2, Maurice Winkler 2, Marius Bauscher 1.


Spielbericht vom 27.11.2010 TV Altenhaßlau – JSG HSV Nidderau/TV Windecken I 36 : 24 (18:12)

Zwei Schwächeperioden besiegelten hohe Niederlage!

Im Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn war man an diesem Tag ohne die nötige Konzentration angetreten. Man wusste, dass die Altenhaßlauer vor allem im Eins gegen Eins Spiel ihre Stärken haben, konnte sich allerdings nicht gleich darauf einstellen. Die unorthodoxe Spielweise der Gastgeber, die von Anfang an mit einer Manndeckung gegen einen Nidderauer Rückraumspieler agierten taten dann noch ein übriges, den Gästen fast den „Zahn zu ziehen“. Zwar konnte man zu Beginn mit 1: 2 in Führung gehen, doch die Abwehr der Gäste war für das schnelle Angriffsspiel des TVA zu unbeweglich. So geriet man bis zur 12. Minute in einen 11 : 4 Rückstand. Die Auszeit war notwendig geworden, die Mannschaft aufzuwecken und tatsächlich kam die JSG jetzt besser ins Spiel. Jetzt konnte auch eine zweite Manndeckung gegen die Nidderauer nicht verhindern, dass der Rückstand auf 12:8 verringert wurde. Die Abwehr agierte jetzt wesentlich Gedankenschneller und konnte die Angriffsspieler der Gastgeber ein ums andere Mal geschickt blocken. Doch irgendwie „platzte der Knoten“ bei den Nidderauern immer noch nicht. Der TVA hatte wohl den besseren Tag erwischt, spielte sein Spiel mit 2 Manndeckern weiter und kam so zur Pause zu einer 18:12 Führung. In der zweiten Hälfte erwischte der HSV den etwas besseren Start und konnte das Spiel ausgeglichener gestalten. Man kam auch wieder bis auf 4 Tore (20:16) heran. Jetzt „knackte“ das Spiel der Gäste so ab der 14. Spielminute. Angriffe wurden ohne sie auszuspielen und auf die Torgelegenheit zu warten viel zu schnell abgeschlossen. Der Gastgeber kam wieder in seinen Rhythmus und spielte eine deutliche Führung (28:19) heraus. Jetzt war das Spiel entschieden. Zwei Schwächephasen in einem Spiel können nicht zum Erfolg führen und so kam es, dass die Niederlage mit 36 : 24 recht deftig ausfiel. Spielerisch allerdings waren die Nidderauer durchaus in der Lage mitzuhalten. Den besseren Tag erwischten an diesem Nachmittag die Gastgeber, doch unzufrieden wirkten die Trainer der JSG nicht.

Es spielten: Nils Prager und Justin Israel im Tor, Tobias Lipp 7, Robert Will 6, Florian Ortler 5, Max Lindner 2, Max Vogel 2, Marcel Pfannkuchen 1, Maurice Winkler 1, Marius Bauscher, Tim Prager, Florian Neubauer.


Spielbericht vom 20.11.2010 HC Limeshain/Altenstadt – JSG mB HSV Nidderau/TV Windecken I 19 : 33 (10:14)

Trotz hohem Sieg spielerische Mängel!

Bei Vollmond ging es für die B1 am Samstagabend zu später Abendstunde auf die Reise nach Büdingen, wo die Mannschaft des HC Limeshain/Altenstadt auf die Nidderstädter wartete. Wie schon so oft in dieser Saison war kein Schiedsrichter anwesend und auch die Gastgeber konnten keinen Schiedsrichter stellen. So war es wiederum der Trainer der Nidderauer, Manfred Lipp, der mit Zustimmung beider Mannschaftsverantwortlicher die Leitung des Spiels übernahm. Laut Ausschreibung durch den Verband müssen die Meisterschaftsspiele stattfinden und nur wenn keine Möglichkeit besteht, das Spiel durchzuführen wird einer Verlegung zugestimmt. „Das es Schiedsrichterkameraden gibt“, so Manfred Lipp,“ die sich ihrer Verantwortung nicht bewusst sind, wenn Sie einfach ihren Spielauftrag nicht erfüllen ist äußerst bedauerlich. Somit schaden sie vor allen Dingen den Jugendmannschaften, die Grundlage für ein Weiterbestehen unseres Sports sind. Und auch dem Ruf des Schiedsrichterwesens“.

Zum Spiel gibt es prinzipiell nicht allzu viel spannendes zu berichten. Der HSV, sich seiner Favoritenrolle bewusst, spielte behäbig, manchmal sogar überheblich. So kam es, dass die Gastgeber nach ca. 10. Minuten mit 6 : 4 in Führung lagen. Die Abwehr war wie in Gelnhausen ein einziges Chaos und konnte die Angreifer des HCL nie in den Griff bekommen. Die Gastgeber spielten das was sie konnten und überliefen mit einfachen Körpertäuschungen die Abwehr der Gäste. Distanzwürfe landeten ohne große Gegenwehr im Kasten der Nidderauer, in denen sich auch der Torhüter dem Abwehrverhalten seiner Vorderleute anpasste. Was sich in den vergangenen Spielen schon abzeichnete, setzte sich auch diesem Spiel fort. Zu viele Einzelaktionen, vor allem aus der Mitte des Angriffs und eigensinnige Wurfversuche aus dem Rückraum sahen nicht mehr nach dem Mannschaftssport Handball aus. Erst zum Ende der ersten Spielhälfte gelang dem HSV die erstmalige Führung, die man bis zum Wechsel auf 4 Tore (10:14) ausbauen konnte.

Die Aufforderung der Trainer, nach dem Wechsel, in der Abwehr besser zu verschieben und auch den Angriff ruhiger und zielgerichteter zu gestalten verhallten im Gehörgang der Spieler. Besonders die so wichtigen Spielgestalter des HSV sind in dieser Hinsicht schon seit einigen Spielen völlig außer Form.

Als einziger Spieler im Abwehrverband war es Max Vogel, der in der zweiten Hälfte zu überzeugen wusste. Andere Spieler ließen sich von seiner Einsatzbereitschaft allerdings nicht anstecken. Das Außenspiel wurde auch in dieser Hälfte gänzlich vernachlässigt und nur die Tatsache, dass den Limeshainern jetzt etwas die Kräfte ausgingen und sie immer mehr Bälle im Angriff durch technische Fehler hergaben, ließen den HSV durch schnelle Gegenstöße zu einem deutlichen Auswärtserfolg kommen. Positiv zu bewerten ist nur, dass von 8 Feldspielern immerhin 7 Spieler Tore erzielten.

Es spielten: Nils Prager und Justin Israel im Tor, Florian Ortler 14, Markus Rode 7, Marius Bauscher 4, Tobias Lipp 4, Max Vogel 2, Tim Prager 1, Max Lindner 1, Marcel Pfannkuchen.


Spielbericht vom 14.11.2010 TV Gelnhausen gegen JSG mB HSV Nidderau/TV Windecken I 35 : 20

Der bisher noch ungeschlagene Tabellenführer war an diesem Sonntag-Nachmittag eine Nummer zu groß für die B 1 der JSG aus Nidderau. Nur in den ersten 8 Minuten konnten die Nidderauer den Gastgebern etwas Paroli bieten.

Markus Rode brachte seine Mannschaft sogar mit 0 : 1 in Führung und auch Maurice Winkler konnte eine 2 : 3 Führung erzielen. Aber damit war es auch schon mit der „Herrlichkeit“ des Nidderauer Angriffsspiels vorbei.

Die Gelnhäuser hatten sich in der Folge gut auf die ideenlosen Angriffe der Nidderauer eingestellt und hatten nur leichte Abwehrarbeit zu verrichten.

Der HSV verlegte sein Angriffspiel zu sehr auf die Mitte und vergaß dabei, die Außen mit einzubeziehen. So verrannte man sich immer wieder in Einzelaktionen, die meist in der robusten Abwehr der Gastgeber verpufften. Die körperlich überlegenen Gastgeber merkten bald, dass der HSV keine spielerischen Mittel fand, die Abwehr zu überwinden und störten meist frühzeitig die Angriffe. So kam es Mitte der ersten Halbzeit zu zahlreichen Tempogegenstößen, die zu einer deutlichen 7 Tore Führung führten. Die Abwehr der Nidderauer fiel nun gänzlich auseinander. Im Spiel Mann gegen Mann spielten die Gastgeber ihre körperliche Überlegenheit aus und ließen dem Abwehrverband der Nidderauer, der außerdem überhaupt keiner war, meist keine Chance. So konnte sich der Gästetorhüter auch zu keiner Zeit auszeichnen, weil die Angreifer oftmals frei zum Wurf kamen.

Die deutliche 16 : 8 Pausenführung des TVG war die Folge dieser desolaten Abwehr- und Angriffsleistung. Beim Pausen Tee versuchte der Nidderauer Coach die Mannschaft noch einmal aufzubauen und verwies auf die fehlende kämpferische und läuferische Einstellung in Abwehr und Angriff. Dies nutzte allerdings nur in den Anfangsminuten der zweiten Hälfte. Zunächst ruhten sich die Gastgeber etwas auf ihrer hohen Führung aus, hatten aber auch kleinere Probleme mit einer jetzt etwas besseren Abwehrleistung des HSV. Die Nidderstädter konnten diese kleine Schwächeperiode des TVG allerdings nicht in Tore umsetzen, weil der Angriff an diesem Tag einfach nicht in der Lage war, spielerische Akzente zu setzen. Mit Einzelaktionen konnte der HSV die Gastabwehr nicht in Verlegenheit bringen. Nach dem 20 : 12 waren die Würfel dann endgültig gefallen. Von nun an dominierten die Gastgeber nach Belieben und konnten die lustlos wirkenden Nidderauer ausspielen wie sie wollten. Fast 8 Minuten erzielte der HSV kein Tor mehr. Die Folge war einen deutliche 28 : 14 Führung für die Gastgeber. In den letzten 5 Minuten des Spiels war „Scheibenschießen“ angesagt. Sowohl der HSV als auch der TVG spielten nicht mehr konzentriert und ließen ihre Torhüter fast sogar im Stich. Es fielen noch 8 Tore zum Endstand von 35 : 20. Dieses Spiel zeigte deutlich, dass die B 1 noch erhebliche Probleme mit körperlich überlegenen Gegnern hat und viel zu schnell aufgibt. Kein Kampf, von spielerischen Akzenten ganz zu schweigen, einfach alles was den Handball ausmacht fehlten an diesem Tag im Nidderauer Spiel. Es ist zu hoffen, dass die Mannschaft sich im nächsten Spiel beim HC Limeshain/Altenstadt besser präsentiert und auch die Trainer von ihrer Leistungsfähigkeit überzeugen kann.

Es spielten: Justin Israel im Tor, Florian Ortler 6, Markus Rode 6, Robert Will 5, Maurice Winkler 1, Florian Neubauer 1, Marius Bauscher, Max Lindner, Tobias Lipp.


Spielbericht mit Bildern vom 03.10.2010 JSG mB HSV Nidderau/TV Windecken I - JSG Büdingen/Bleichenbach 22:20

Zwei völlig verschiedene Halbzeiten sahen die Zuschauer in der Sporthalle der Bertha-von-Suttner-Schule in Nidderau. Vor allem die Gastgeber hatten immense Probleme in den ersten 10 Minuten des Spiels mit dem zielstrebigen Spiel der Gäste.

Der Abwehrverband ließ die Angreifer aus Büdingen oftmals zu viel freie Laufwege und griff nur selten richtig zu, um deren Angriffe zu unterbinden. So kam es wie es kommen musste. Selbst der Gästetrainer war überrascht, dass seine Mannschaft bis zur 9 Minute bis auf 2 : 7 davon ziehen konnte. In dieser Phase musste eine neue taktische Einstellung erfolgen und so nahm der Trainer der Nidderauer ein Team-Time-Out. Nach der Auszeit fing sich die Mannschaft etwas und spielte vor allem ihre Angriffe wieder etwas ruhiger herunter. Der Abschluss ließ aber immer noch zu wünschen übrig. Die Gäste hatten noch Oberwasser, wurden jetzt allerdings in der Abwehr etwas leichtfertiger. Markus Rode war es dann, der seine Mannschaft mit 3 Toren in Folge bis auf 6:8 heranbrachte und auch beim 7:9 der Torschütze war. So ganz sicher machte das die Mannschaft aber noch nicht und bis zur Halbzeit musste man die Gäste wieder zum 7 : 11 wegziehen lassen.

Eine ruhige aber bestimmte Halbzeitpredigt der Trainer in der Kabine hatte zu Beginn der zweiten Spielhälfte zwar noch nicht die Wirkung, die man sich versprach. Allerdings traten die Jungs jetzt wesentlich selbstbewusster auf. Tobias Lipp war es nun, der mit 3 Toren in Folge seine Truppe im Spiel hielt. Beim 12:12 Gleichstand kippte schließlich das Spiel zu Gunsten der Nidderauer, dachte man zumindest. Doch statt sicherer zu werden geriet man noch einmal in Rückstand und das Spiel stand jetzt auf der Messers Schneide. Noch einmal mussten unsere Jungs ausgleichen, um dann dank konditioneller Überlegenheit und einem an diesem Tag vor allem in der zweiten Halbzeit starken Robert Will nicht mehr in Rückstand zu geraten.

Die Gäste wurden durch seine zielstrebigen und genauen Würfe immer wieder überrascht. Kurz vor Schluss verkürzten die Gäste noch einmal zum 21:20 bevor Tobias Lipp mit seinem 6 Tor schließlich den Endstand zum 22:20 erzielte.

 

Für die JSG Nidderau/Windecken spielten und trafen: Justin Israel und Nils Prager im Tor, Markus Rode 7, Tobias Lipp 6, Robert Will 4, Florian Ortler 4, Marius Bauscher 1,Florian Neubauer, Max Lindner, Harris Pajazetovic, Tim Prager, Maurice Winkler, Marcel Pfannkuchen.


Spielbericht mit Bildern vom 19.09.2010 JSG HSV Nidderau / TV Windecken 1 - TV Langenselbold 27:28 (14:13)

Zum ersten Heimspiel in der noch jungen Saison empfing die B1 Jugend die Mannschaft aus Langenselbold.

Als der Gegner die Halle betrat wurden die Gesichter unserer Jungs erstmal immer länger, denn die Größe der Langenselbolder Spieler war schon beeindruckend. Eins war also bereits im Vorfeld klar:

 

Körperlich wird es schwierig werden dagegen zu halten.

 

Dementsprechend gaben die Trainer den Jungs vorab in der Kabine die Order, mit entsprechendem Engagement und Einsatz in der Abwehr zu agieren um den Gegner von Beginn an unter Druck zu setzen um so die körperliche Überlegenheit des Gegners zu kompensieren.

Da sich alle Spieler sehr gut an die Marschroute hielten konnte man die erste Hälfte ausgeglichen gestalten und es gelang keiner Mannschaft mit mehr als einem Tor in Führung zu gehen. So ging es dann mit einem 14:13 für unsere Jungs in die Pause.

Viel gab es in der Pause nicht zu besprechen und man wollte in der zweiten Halbzeit an die guten Leistungen aus dem ersten Durchgang anknüpfen. Dies gelang dem HSV von Beginn an auch hervorragend und so konnte man sich von 16:13 über 19:14 bis zu einer 8 Tore Führung beim Stand von 23:15 von Langenselbold absetzen. Leider kam dann der Bruch ins Spiel der Nidderauer was sicherlich an den schwindenden Kräften lag, die die intensive Abwehrarbeit forderte. Vielleicht hätten die Trainer hier frühzeitiger reagieren und einigen Spielern eine kurze Verschnaufpause gönnen sollen um für die Schlussphase noch mal alle Kräfte mobilisieren zu können.

So allerdings konnten die Langenselbolder Tor um Tor verkürzen und gingen kurz vor Ende des Spiels mit 26:27 in Führung. Zwar konnte man nochmals zum 27:27 ausgleichen, das nächste Tor durch Langenselbold sollte jedoch den Endstand von 27:28 bedeuten, da es dem HSV in den letzten verbleibenden Sekunden nicht mehr gelang den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen.

Die Enttäuschung über die knappe und sicher vermeidbare Niederlage war im ersten Moment nach dem Spiel bei allen Spielern und auch den zahlreichen  Zuschauern sehr groß, doch mit etwas Abstand betrachtet hat sich die Mannschaft toll präsentiert und teuer verkauft und vielleicht für die nächsten Spiele die Erkenntnis gewonnen, dass man mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung auch körperlich überlegenen Gegnern durchaus Paroli bieten kann.

 

Es spielten: Nils Prager und Justin Israel im Tor, Markus Rode (11), Florian Ortler (6), Robert Will (3), Marius Bauscher (2), Tobias Lipp (2), Maurice Winkler (2), Florian Neubauer (1), Max Lindner, Tim Prager, Marcel Pfannkuchen, Harris Pajazetovic, Max Bierhoff.


Spielbericht vom 11.09.2010 TV Wächtersbach - JSG HSV Nidderau/TV Windecken 1 - 15:25 (7:14)

Eine Premiere gab es für eine Jugendmannschaft des HSV bei ihrem ersten Saisonspiel in Wächtersbach. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte trat man als Jugendspielgemeinschaft mit einem anderen Verein (TV Windecken) zur Meisterschaftsrunde an.

 

Mit etwas gemischten Gefühlen fuhr die Mannschaft am Samstag nach Wächtersbach, wusste man doch noch nicht so recht wie es um die eigene Spielstärke steht. Die Vorbereitungsspiele zeigten, dass man mit dieser recht jungen Mannschaft, der immerhin 4 C-Jugendliche angehören bei meist körperlich stärkeren Gegnern noch einige Nachteile hatte. Zu allem Überfluss fehlte schon an diesem ersten Spieltag der Schiedsrichter, so dass sich der Trainer des HSV M.Lipp bereit erklärte, das Spiel zu leiten.

 

Überraschend war dann der Spielverlauf in den ersten Minuten. Mit dem Gegner war man körperlich doch auf einer Höhe und spielerisch von Anfang an überlegen. Erst nach knapp 8 Minuten erzielten die Gastgeber ihr erstes Tor nachdem der HSV bereits mit 0:8 in Front gelegen hatte.

 

Schon jetzt schlich sich etwas der „Schlendrian“ in das Spiel der Nidderauer ein. Leichtsinnig wurden Tempogegenstöße vergeben, sofern sie überhaupt den Gegenstoßlaufenden Spieler erreichten. Und auch klare Tormöglichkeiten waren in dieser Phase, so Mitte der ersten Halbzeit, einfache Beute des Wächtersbacher Torhüters.

Nach dem 2:11 kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel und kämpften sich bis zur Halbzeit auf 7:14 heran.

 

Nach dem Wechsel und der Aufforderung des Trainerteams konzentrierter ans Werk zu gehen und zumindest technische Fehler zu vermeiden, spielten die Jungs des HSV dann etwas besser und bauten ihren Vorsprung beim Stand von 10:21 bis auf 11 Tore aus.

Trotz des Rückstandes gab der Gegner nie auf und deckte noch einige Schwächen in der Abwehr des HSV auf.

Die spielerische Überlegenheit des HSV schlug sich dann im Endergebnis von

15 : 25 nieder und der Saisonstart war mehr als geglückt. Als Tabellenführer des ersten Spieltags empfängt man nun am kommenden Sonntag, 19.09. den TV Langenselbold, der sein erstes Spiel in Gelnhausen knapp verlor.

 

Es spielten: Nils Prager und Justin Israel im Tor, Florian Ortler 9, Markus Rode 4, Tobias Lipp 4, Tim Prager 3, Maurice Winkler 2, Robert Will 1, Marius Bauscher 1, Marcel Pfannkuchen 1, Daniel Marra, Harris Pajazetovic, Florian Neubauer.


ZWISCHENRUNDE VERPASST!!!

Leider hat es für die B-Jugend des HSV nicht gereicht. Nur ein Tor im Spiel gegen die JSG Bruchköbel/ Erlensee hätte gereicht, um durch ein Unentschieden der beste Drittplatzierte der 4 Qualifikationsgruppen zu werden.

 

Damit hätte es zur Zwischenrunde gereicht, in der es dann aber außerordentlich schwer geworden wäre, sich als Tabellenerster für die Endrunde zu qualifizieren.

 

Denn nur die Gruppenersten qualifizieren sich für die Endrunde in der nur die beiden Sieger der Endrunde in die Bezirksoberliga kommen. Die Bezirksoberliga ergänzen dann noch die 3 Verlierer aus der Regionalliga/Oberliga.

 

Im Endeffekt kann der HSV mit seiner Vorstellung in der Qualifikation zufrieden sein, denn als jüngste Mannschaft hat man bewiesen, dass man schon in dieser Saison mit den meist körperlich überlegenen Mannschaften gut mithalten kann.

 

Jetzt will die Mannschaft durch hartes Training in der Vorbereitung in der Bezirksliga ihren positiven Aufwärtstrend fortsetzen und um die vorderen Plätze mitspielen. Die Saison beginnt am Wochenende des 11./12.09.2010.


Spielberichte vom 24.04.2010 - Männliche B - Jugend - Qualifikationsturnier in Götzenhain

Am Sonntagmorgen war es endlich soweit. Mit gespannter Erwartung fuhr die B-Jugend des HSV nach Götzenhain, um den ersten Schritt zur Qualifikation zur Bezirksoberliga zu tun. Als Bezirksmeister der männlichen C-Jugend tankte man schließlich genug Selbstvertrauen, um zunächst einmal die Vorrunde zu überstehen.

Die Gegner aus Niederrodenbach, Bruchköbel/Erlensee und dem Gastgeber Götzenhain sollten die Prüfsteine der Nidderauer sein.

Mit etwas gemischten Gefühlen ging der HSV dann ins erste Spiel gegen den Favoriten aus Niederrodenbach, sah man sich doch einem Gegner gegenüber der dem HSV körperlich deutlich überlegen war. Wie sich im Verlaufe des Turniers herausstellte waren alle Gegner im Schnitt ein bis 2 Jahre älter was den HSV´lern allerdings nur im ersten Spiel etwas Respekt einflößte. Beide Mannschaften begannen sehr nervös und besonders der HSV konnte über den Rückraum fast überhaupt keinen Druck aufbauen, weil die Rodenbacher doch sehr stabil in der Abwehr standen. Schnell lag man mit 1:4 Toren hinten. Im Verlaufe des Spiels legte die Mannschaft den Respekt etwas ab und ging selbst mit 7:6 in Führung, was jedoch auch die einzige Führung in diesem Spiel bleiben sollte. Die Rodenbacher spielten  in der Folgezeit ihre körperlich Überlegenheit aus und kamen durch schnelle Gegenstöße und eine viel zu offene Abwehr der Nidderstädter nach dem 8:11 Halbzeitstand zu einem ungefährdeten 10 : 18 Erfolg.

Im zweiten Spiel gegen die Spielgemeinschaft aus Bruchköbel/Erlensee stellten die Trainer die Abwehr auf eine klassische 6:0 Abwehr um und siehe da, die Gegner hatten erhebliche Schwierigkeiten mit ihren wendigen und schnellen Rückraumspielern, die Abwehrformation des HSV zu knacken. Der HSV bekam dadurch auch mehr Selbstvertrauen und überraschte den Gegner ein ums andere Mal mit raffinierten Anspielen an den Kreis und schnellen Vorstößen. Nach dem 1:3 für den HSV fingen sich plötzlich die Gegner wieder und setzten jetzt ihre körperliche Überlegenheit ein, in dem sie Würfe des HSV blockten und selbst mit schnellen Vorstößen eine 7 : 3 Führung herausspielten. In diesem Moment legte der HSV plötzlich einen Schalter um und begann zu kämpfen. Nach dem 9:7 zur Pause wurde das Spiel völlig offen und er HSV suchte seine Chance. Man geriet zwar wiederum mit 10:14 ins Hintertreffen, kämpfte sich aber von Minute zu Minute heran und konnte den Gegner durch taktische Umstellungen sogar noch etwas verwirren. So kam es, dass das Spiel an Spannung zunahm. Der HSV verlor am Ende denkbar knapp mit 18:19 und war etwas traurig, um die verpassten Gelegenheiten und die Schwächephase in der ersten Halbzeit.

Im dritten Spiel gegen den Gastgeber aus Götzenhain wollte der HSV dann seine letzte Chance waren, sich zumindest mit einem Sieg in die eventuelle Trostrunde zur weiteren Qualifikation zu bringen. Dazu nahm man viel Selbstvertrauen aus dem Vorspiel gegen Brk./Erlensee mit. Auch hier waren die Gegner körperlich überlegen, doch die jetzt besser stehende Abwehr der Nidderauer und das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff ließen die Götzenhainer ein ums andere Mal staunen.  Der HSV brauchte in den ersten Minuten noch etwas um die recht kraftzehrende vorhergehende Partie zu verdauen, setzte dann allerdings dem Spiel seinen Stempel auf. Eine stabile Abwehr und schnelle Gegenstöße brachten eine 9:5 Halbzeitführung. Nach dem Wechsel setzte der HSV sein druckvolles Angriffsspiel fort und begeisterte teilweise mit Kabinettstückchen (Heber von Außen oder No - Look- Anspiele an den Kreis). Die Götzenhainer hatten sich Mitte der zweiten Hälfte bereits aufgegeben und so kam der HSV zu einem nie gefährdeten und verdienten 20:13 Sieg.

Jetzt gilt es abzuwarten, ob man sich eventuell doch noch als Drittplatzierter für die „Trostrunde“ qualifizieren und den Sprung in die Bezirksoberliga schaffen kann.

Die Mannschaft hat sich von Spiel zu Spiel gesteigert und den Trainern mit ihrem Willen auch gezeigt, dass noch eine ganze Menge Potential in der Truppe steckt.

Ein besonderes Lob gilt in diesem Zusammenhang an die beiden Torhüter des HSV Justin Israel und Nils Prager zu verteilen, die beide hervorragend hielten. 

Als Spieler wirkten mit: Nils Prager und Justin Israel im Tor, Markus Rode 18, Tobias Lipp 9, Robert Will 4, Florian Ortler 4, Tim Prager 3, Max Lindner 3, Marius Bauscher 3, Florian Neubauer 2, Maurice Winkler 2, Frederik Beyer, Daniel Marra, Eike Ringmeier.