HSG Maintal II - HSV – 19:26

"Oldie but Goalie!"

20.11.2021

An diesem Samstag stand der Auftakt unserer Auswärtsserie (4 Spiele in Folge) an. Leider startete dieser unter denkbar schlechten Bedingungen. Insgesamt 8 Absagen wegen Krankheit, Verletzung und anderer Gründe hatten wir zu verkraften. Ein Umstand der die Sache nicht einfacher gestalten sollte. Unser Gegner an diesem späten Nachmittag war die HSG Maintal II, die mit 2:4 Punkten in diese Partie ging. Doch auch deren Ersatzbank war nicht komplett gefüllt und sie hatten den ein oder anderen Ausfall zu beklagen. Doch alles jammern hilft nicht. Immerhin konnten wir (bis auf Rechtsaußen) jede Position mit einem angestammten Spieler besetzen. Pünktlich um 17:30 Uhr pfiff der Referee aus Gelnhausen die Partie an. Bereits nach 40 Sekunden konnten wir per 7m mit 0:1 in Führung gehen. Die offensiv agierenden Maintaler machten es uns zu Beginn leicht mit unseren Auftakthandlungen schnell den freien Mitspieler zu finden und es stand nach gut 9 gespielten Minuten 3:6. Taten wir uns in der Vergangenheit oftmals schwer gegen offensive Abwehrreihen, so war in dieser Phase des Spiels nichts davon zu sehen. Scheinbar ernten wir endlich die ersten Früchte der vielen vergangenen Trainingseinheiten. Immer wieder schafften wir es, entweder über Einläufer, Expresspässe im Rückraum, oder im 1 gg. 1, frei zum Wurf zu kommen. Folgerichtig betrug der Abstand in der 22. Minute 5 Tore (9:14). Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt war klar, dass es den Maintalern heute schwer fallen würde die Punkte in heimischer Halle zu behalten.

Da auch unsere Abwehr besser stand, schafften wir es nach 30 Minuten weniger Gegentore als in den vergangenen Spielen zu kassieren. In Summe also eine gute erste Halbzeit, in der wie uns in den verbliebenen 8 Minuten noch weiter absetzen konnten und schließlich mit 11:18 in die wohlverdiente Pause gingen. Ziel für den zweiten Durchgang war es in den ersten 10 Minuten nach Wiederanpfiff Vollgas zu geben um per Tempogegenstoß, zweiter Welle sowie einer schnellen Mitte möglichst keine Zweifel mehr aufkommen zu lassen wer die Punkte aus der Halle mitnimmt. Leider gelang uns dies nicht wirklich. Auch wenn wir es direkt schafften den Vorsprung auf 11:20 weiter zu vergrößern, so machten es uns die Maintaler im zweiten Durchgang durch ihre Umstellung auf eine defensivere 6:0 Abwehr nun schwerer Treffer zu erzielen. Erste Anzeichen der fehlenden Wechselmöglichkeiten zeichneten sich schon ab Minute 40 ab. Ein Glück für uns ist, dass wir zwei so starke Torleute in unseren Reihen haben. Und wenn einer mal nicht seinen besten Tag hat, ist der andere da und hält den Kasten dicht. Auch heute war dies der Fall – und wie!!!

Ein ums andere Mal hielt unser „Oldie“ die Würfe der Maintaler Angreifer. Egal ob von den Außenpositionen, aus dem Rückraum, per Tempogegenstoß oder sogar vom 7m Strich. Er hielt und hielt und hielt - was immer ihn vor die Hände/Füße kam. Respekt an die Maintaler, die nie aufsteckten und bis zur letzten Minute kämpften. Der kräfteverschleiß aufgrund mangelnder Wechselmöglichkeiten auf unserer Seite und die nun besser agierende Maintal Abwehr machten die zweite Halbzeit zu einer torarmen und ausgeglichenen Partie, was sich auch im Ergebnis (8:8) widerspiegelt.

Nach 60 Minuten stand ein leistungsgerechtes 19:26 als Endergebnis auf der Anzeigetafel, das bei voller Besetzung sicher deutlicher ausgefallen wäre. Alle waren aber froh einen weiteren Erfolg für unserer gemeinsames Ziel verbuchen zu können. Zurzeit können wir uns auf unseren Rückraum verlassen, der bisher über 60 % Für die nächsten Spiele wünschen wir uns, dass unsere Außen und Kreisläufer auch wieder an ihre guten Leistungen aus der Vorbereitung anknüpfen können, um damit unseren Rückraum mit vielen Toren zu unterstützen bzw. zu entlasten. Mit 8:0 Punkten und als Tabellenzweiter reisen wir als nächstes (wenn es noch stattfindet!?) nach einem spielfreien Wochenende am 4.12. nach Bürgel, um dort gegen die dritte Mannschaft zu spielen. Das Tabellenschlusslicht (1:7) sollten wir aber keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen, da sie zwar die schlechteste Abwehr mit den meisten Gegentoren stellen, aber im Angriff durchschnittlich 27 Torte erzielen, was Platz 5 bedeutet. Des Weiteren haben sie einen Spieler in ihren Reihen, der in 2 Spielen 24 Treffer erzielt hat!

Zurzeit macht es uns allen trotz der widrigen Umstände viel Spaß. Aufgrund des breiten Kaders stecken wir auch die vielen Ausfälle bisher gut weg. Nun hoffen wir darauf auch in den nächsten Wochen noch spielen zu können bzw. zu dürfen. Allen Verletzten und Kranken wünschen wir gute Besserung – wir freuen uns schon darauf euch wieder im Training zu sehen.

 

 

 

Es spielten:      

Johann und Michael im Tor, Toni, Tim (6), Fabian (5), Andi (1), Rene (2), Florian S., Florian O. (12), Daniel


HSV – SG Hainhausen - 33:25

„Dritter Sieg – Mit bitterem Ende!“

13.11.2021

Zum dritten Spieltag und zweitem Heimspiel vor der großen Auswärtsserie (4 Spiel in Folge), hatten wir die junge, bisher punktlose Mannschaft aus Hainhausen zu Gast. Aufgrund einiger Verletzter müssen sie sich, wie zB. vergangene Woche gegen HSG Isenburg/Zeppelinheim, mit Spielern aus der A-Jugend behelfen. Das könnten wir in so einem Fall leider nicht. Trotz der beiden Auftakt-Niederlagen galt es für uns den Gegner nicht zu unterschätzen, denn auch wenn der Gegner körperlich unterlegen war, so spielt er im Angriff einen schönen, schnellen Ball. Urlaubs- und Verletzungsbedingt standen uns auch dieses Mal nicht alle Spieler zur Verfügung und so blieb ein Platz auf dem Spielberichtsbogen frei. Doch auch mit diesem Kader, der sehr ausgeglichen ist, gab es für uns nur das eine Ziel und das hieß: „Heimsieg“ und damit zwei weitere Punkten auf der Habenseite. Erst recht vor dem Hintergrund, dass alle Mannschaften des HSV Nidderau an diesem Tag ihre Spiele siegreich absolvieren konnten – Glückwunsch Jungs!

Die Halle war, wie auch schon letzte Woche, gut besucht und auch einige „Ehemalige“ waren wieder darunter.

Pünktlich um 19:30 Uhr pfiff der Schiedsrichter die Partie an und wir waren da wohl noch in der Kabine, denn nach gut 2 Minuten stand es durch zwei 7m-Strafwürfe bereits 0:2. Doch diese beiden Führungen sollten die letzten an diesem Abend für Hainhausen gewesen sein. Mit einem 3:0 Lauf konnten wir bereits in der 7. Minute mit 3:2 in Führung gehen. Wirklich deutlich absetzen konnten wir uns im weiteren Spielverlauf bis zur Minute 22 aber nicht Erst da konnten wir die Anzeige auf ein „beruhigendes“ 15:9 stellen. Der Vorsprung konnte bis zur 27. Minute sogar auf 18:10 ausgebaut werden. In den letzten drei Minuten hatten dann beide Mannschaften keine Lust mehr auf Tore und so ging es dann mit dieser 8-Tore-Führung in die Halbzeitpause.

Was will man der Mannschaft angesichts der vermeintlichen Überlegenheit in der Pause sagen bzw. was kommt bei den Spielern an? Vorgabe war, im Angriff noch länger zu spielen, um klare Torchancen zu kreieren – Spieler verstehen: Ich muss schnell abschließen ;-)

In der Abwehr sollte kompakter gestanden werden um die Lücken gegen die flinken Hainhausener so eng wie möglich zu halten – Spieler verstehen: Ich schaff das schon allein im 1:1 und brauch auch keine Hilfe für meinen Nebenmann leisten;-)

Sei’s drum, solange wir die Spiele erfolgreich gestalten können kann man (noch) damit leben.

Wirkliche Spannung kam im zweiten Durchgang dann nicht mehr auf, unserem Angriff hatte Hainhausen nichts entgegen zu setzen und auch der junge Torwart konnte zwar ein paar schöne Paraden auf sein Konto verbuchen, ihm blieb aber in den meisten Fällen nur der Griff hinter sich. Die Angriffsbemühungen der jungen Hainhausener Truppe waren insgesamt zwar schön anzuschauen, es fehlten ihnen aber oftmals die Durchschlagskraft, um am heutigen Tag das Ruder nochmal rumreißen zu können. Der Abstand betrug über die gesamte zweite Halbzeit 7-10 Tore und auch wenn wir insgesamt wieder 25 Gegentore hinnehmen mussten (10/15), war der zweite Heimspielsieg zu keiner Zeit gefährdet und ging auch in der Höhe so in Ordnung. Wobei angemerkt sein sollte, dass der Schiedsrichter in diesem Spiel, vor allem zum Ende hin, gerne auf 7m entschied. 14 Strafwürfe (5:9) insgesamt davon 11 im 2. Durchgang und davon 7 in den letzten 11 Minuten.

Respekt an den Gegner, der mit viel Engagement die zweite Halbzeit ausgeglichen gestalten konnte.

Richtige Freude über den Sieg kam aber nicht auf, denn 10 Sekunden vor Ende der Partie verletzte sich Jan an seiner „kaputten“ Schulter. Seltsam still war es noch lange nach Abpfiff in der Halle.

Wir alle wünschen Jan, dass es sich nicht wieder die gleiche Verletzung wie die beiden ersten Male ist.

 

Fazit: Auch heute konnten man sehen, dass wir von unserem starken Angriffsspiel leben. In der Abwehr gestatten wir es unseren Gegnern zu häufig, wie auch in diesem Spiel gegen Hainhausen, unbedrängt zum Torabschluss zu kommen. Wenn dann, wie in diesem Spiel, unsere Torleute mal nicht wie gewohnt „performen“, kann es mal eng werden. Mit unserer Qualität im Tor und der Körperlichkeit müssen wir es in den nächsten Spielen schaffen die Zahl der Gegentreffer zu verringern. Im Schnitt knapp 26 Tore sind einfach zu viel – erst recht, wenn man schaut wieviel Tore die Gegner in anderen Spielen erzielen. Also Di. und Do. intensiv trainieren, vor allem fleißig Abwehr, damit wir im nächsten Spiel am 20.11. um 17:30 Uhr in Maintal gegen die Zweite der HSG auch wieder das Parkett als Sieger verlassen können.

 

Es spielten:      

Johann und Michael im Tor, Jens, (Tim (7), Fabi (3), Andi (2), Rene (2), Flo O. (7), Jan (2), Christian (4), Markus (4), Philipp (2), Flo S.


HSV – HSG Dreieich II  - 33:26

„Erstes Heimspiel – erfolgreich!“

06.11.2021

Am zweiten Spieltag durften wir nun, zu gewohnter Zeit am Samstagabend, unser erstes Heimspiel bestreiten. Die Halle war gut besucht, denn auch unsere Damen hatten ihr allererstes Punktspiel und boten trotz einer 17:28 Niederlage ein gelungenes Debut. Unser Gast war die „Zwote“ aus Dreieich. Die „Erste“ spielte fast zeitgleich in Bruchköbel. Gegenseitiges aushelfen war also nicht möglich. Dreieich hatte sein erstes Spiel mit 29:30 in Hainburg gewonnen, die Punkte aber aus bis dato unbekannten Gründen aberkannt bekommen. Verletzungsbedingt stand uns diesmal leider nur ein Kreisläufer zu Verfügung. Dafür gab aber ein weiterer Rückraumspieler sein Debüt und somit war der Spielberichtsbogen zum zweiten Mal in Folge mit 14 Spielern voll belegt – ein beim HSV in der Vergangenheit nicht selbstverständlicher Umstand.

Entgegen den ersten 10 Minuten aus dem ersten Spiel wollten wir dieses Mal von Beginn an dem Spiel unseren Stempel aufdrücken und vor allem in der Abwehr ab 9 Meter konsequent zu agieren.

Frei nach dem Motto: Egal was der Gegner macht, die Punkte bleiben in Nidderau – Basta!

Mit dem 3:1 in der 4. Minute sah es ganz danach aus und der Start in die Partie war uns damit schon besser gelungen. Wir schafften es aber nicht diesen Vorsprung kontinuierlich aus zu bauen. Erst beim 10:6 in der 15. Minute betrug er erstmalig 4 Tore hielt aber nicht lange an. Der Angriff der Dreieicher schaffte es ein ums andere Mal ihre Außen frei zu spielen, die dann oft erfolgreich abschließen konnten. Erst in der 22. Minute gelang es uns wieder den Abstand auf 4 Tore zu erhöhen und trotz Unterzahl schafften wir es sogar mit 14:9 (24.) in Führung zu gehen.

Leider hatten wir wie im ersten Spiel Probleme das Niveau aus dem Angriff auf die Abwehr zu übertragen. Aus diesem Grund gelang es den Gästen bis kurz vor der Pause den Abstand auf zwei Treffer zu verringern. Das 16:14 in der 59. Minute war die logische Folge. Geschuldet war dies u.a. der teilweise mangelhaften Chancenverwertung sowie dem gut aufgelegten Dreieicher Torwart, der alles dafür tat, seine Mannschaft im Spiel zu halten. Dennoch gelang uns ein weiterer Treffer in Unterzahl und auf der Anzeige leuchtete ein 17:14 auf, ehe es anschließend in die wohlverdiente Halbzeitpause ging. Dreieich schaffte es in den verbliebenen 34 Sekunden vor der Pause nicht mehr unsere Abwehr und Torwart zu überwinden.

Weiter klare und einfache Auftaktaktionen im Angriff spielen – vor allem über den Rückraum, sollte gegen die defensiv stehende Abwehr der Dreieicher das Mittel zum Erfolg werden. Wenn es schon nicht wie gewünscht in der Abwehr funktioniert, muss man halt einfach mehr Tore erzielen als der Gegner um als Sieger das Parkett zu verlassen. Darauf zu hoffen, dass den Gästen die Luft ausgeht (wie den „Isenburgern“) um mittels schneller Mitte und zweiter Welle einfache Tore zu erzielen, konnte und durfte nur ein Weg zum Erfolg sein. Das war auch gut so, denn über die gesamte Spielzeit zeigte Dreieich ein gutes Rückzugsverhalten und schenkte uns somit kaum einfache Tore.

Nach der kurzen Halbzeitansprache ging es direkt wieder raus aus der Kabine und rein in die Halle. Man spürte förmlich den Willen der Mannschaft weiter Gas zu geben, um das Spiel zu gewinnen. Die zweite Hälfte ist schnell erzählt. Sie gestaltete sich bis kurz vor Ende der Partie wie die erste Halbzeit. Der Abstand betrug bis zur 57. Minute immer 3-5 Tore und wir hatten das Spiel und den Gegner weitestgehend im Griff. Trotz der vielen 2-Minuten Strafen gegen uns (6:2) hatte man am heutigen Tag nicht das Gefühl, dass es mal richtig eng werden und das Spiel kippen könnte. Nachdem die Niederlage für die Gäste nicht mehr zu verhindern war, gelang es uns noch, auch dank der großartigen Unterstützung der zahlreichen Zuschauer, das Ergebnis in den letzten 3 Minuten auf einen 7 Tore Abstand zu einem alles in allem verdienten 33:26 zu erhöhen.

Ein Sonderlob geht heute an unsere beiden Torleute, die nicht nur drei von fünf 7m (Johann) halten konnten, sondern auch einige weitere Male starke Paraden zeigten.

Eine traurige Nachricht gibt es leider auch zu berichten. Ein weiterer Ausfall neben Jens dezimiert die Mannschaft. Felix hat sich am Fuß verletzt und wird uns in den nächsten Wochen, eventuell bis Ende des Jahres nicht zur Verfügung stehen. Wir wünschen beiden gute Besserung und freuen uns schon auf euren Comeback.

 

Fazit: Im Moment können wir uns auf unseren Angriff verlassen (35 Tore im Schnitt).  Unsere Ausgeglichenheit ist unser großer Vorteil gegenüber den anderen Mannschaften. Das wird uns auch in den nächsten Spielen noch helfen. Doch wo Licht ist auch Schatten.

Mangelnde Chancenverwertung bei teilweise klarsten Wurfgelegenheiten und die nicht immer sattelfeste Abwehr muss sich in den nächsten Spielen verbessern. Es muss uns vor allem in der Abwehr gelingen kompakter zu stehen und uns nicht zu sehr auf unsere starken Torleute zu verlassen. Erfolgreich ist man nur als Team – jeder hat seine Aufgabe und gemeinsam schaffen wir es unsere Ziele zu verwirklichen.

 

Es spielten:      

Johann und Michael im Tor, Toni (1), Tim (3), Fabi (5), Andi (1), Rene, Felix (2), Flo (8), Jan (2), Christian (8), Markus (2), Philipp (1), Daniel.


HSG Isenburg/Zeppelinheim - HSV - 26:42

„Hallo…, die Runde hat begonnen!“

31.10.2021

Endlich, nach etwa 20 Monaten Punktspielpause war es endlich so weit, die Runde hat später als früher (6 Wochen) aber wir können nun wieder um Punkte spielen. Trainings- und Vorbereitungsspiele sind zwar ganz schön, ersetzen aber nicht den Kampf um Punkte.

Zur Erinnerung: Unser letztes Spiel haben wir am 29.02.20 seinerzeit noch in der C-Klasse bestritten.

Die Freude und Anspannung war dementsprechend allen im Vorfeld anzumerken. Was erwartet uns als Aufsteiger in der B-Klasse? Über unseren heutigen Gegner wussten wir genauso wenig wie über alle anderen Mannschaften, mit denen wir uns messen werden. Welche Zu-Abgänge hat es bei den Gegnern in dieser langen Pause gegeben und viele weitere Fragen – wir werden es erfahren.

Zahlenmäßig waren wir zumindest gut gerüstet – der Spielberichtsbogen war mit 14 Spielern voll.

Danke auch an die überraschend vielen Zuschauer, die mit uns nach Zeppelinheim gekommen sind, um uns zu unterstützen.

Warum der Spielbeginn nicht so wie gewünscht verlief? Schwer zu sagen, woran es gelegen hat – wahrscheinlich eine Mixtur aus verschiedenen Umständen. Bevor wir wach wurden stand es bereits nach gut 2. Minuten 3:0 für die Isenburger Truppe, die aus einer bunten Mischung aus Alt und Jung bestand. Vor allem die fehlende Konsequenz in der Abwehr zu Beginn des Spiels führte dazu, dass wir bis zum 7:4 in der 11. Minute dem Spiel mehr oder weniger hinterherliefen. Ab da hatten wir uns dann aber besser auf die gegnerischen Angreifer eingestellt und wir konnten beim 9:9 in der 19. Minute den Ausgleich erzielen. Die genommene Auszeit auf Isenburger Seite konnte brachte keinen Erfolg. Nun zeigten wir unser eigentliches Gesicht bzw. Können. Tor um Tor konnten wir uns auf bis zur 25. Minute zum 12:15 absetzen und bis zum Halbzeitpfiff die 3 Tore Führung zum 14:17 behaupten.

Allen war klar: Jeder musste noch eine Schippe drauflegen. Der Schlüssel zum Erfolg sollte eine konsequentere Abwehr sein, in der die Angreifer frühzeitiger attackiert werden. Das Tempo mittels schneller Mitte und zweiter Welle sollte auch erhöht werden.

Bis zur 33. Minute schafften es die Isenburger noch den Abstand bei 3-4 Toren zu halten, danach drückten wir dem Spiel deutlich unseren Stempel auf. Wie besprochen wurde in der Abwehr besser agiert und das Tempo im Angriff erhöht. Dem konnte der Gegner nicht mehr viel entgegensetzen und so nahm das Spiel den von uns erhofften und erwarteten Verlauf. Mit dem 17:24 in Minute 39 war bereits klar wer die Punkte aus der Halle mitnimmt. Beeindruckend zu sehen war, dass es trotz der vielen Wechsel keinen Bruch in unserem Spiel gab. Jeder erfüllte seine Aufgabe und fast alle konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Dieser breite ausgeglichene Kader wird uns noch in anderen Spielen helfen. Gut zu wissen, dass wir so einen Kader haben und nicht nur eine erste „7“. Zum Rest des Spiels sei noch erwähnt, dass dem Gegner immer mehr die Luft und Lust ausging und es somit am Ende doch ziemlich deutlich wurde. Mit 26:42 gewinnen wir unser erstes Punktspiel, ziehen wir die ersten 10 Minuten ab, am Ende auch in dieser Höhe verdient. Nach 14:17 in Halbzeit 1, konnten wir uns in den zweiten 30 Minuten deutlich steigern was sich auch im Ergebnis von 12:25 zeigt.

Dass macht Lust auf Mehr.

Leider hat sich Jens eine Rippenprellung zugezogen – Wir wünschen ihm gute Besserung und freuen uns schon auf dein Comeback!

 

 Es spielten:      

Johann und Michael im Tor, Toni (2), Jens, Tim (4), Fabi (4), Andi (3), Rene (3), Felix (6), Flo (7), Christian (7), Jan (5), Philipp (1), Daniel.