Herren

C-Klasse


Trainingszeiten

Dienstag: 20 - 22 Uhr

Donnerstag: 20 - 22 Uhr

in der Sporthalle der Bertha-von-Suttner Schule


Trainer

Jörn Prager


TV Gelnhausen IV - HSV Nidderau 27:24

„Herber - nicht eingeplanter - Dämpfer“

Am Wochenende stand das erste von zwei wichtigen und vielleicht vorentscheidenden Spielen um den Aufstieg statt. Die Vorzeichen standen nicht schlecht, mussten wir krankheitsbedingt nur auf 2 Spieler verzichten. In Summe waren wir 13 Spieler die den Weg ins ca. 35 KM entfernte Gelnhausen antraten um am frühen Nachmittag die erste Hürde zum Aufstieg zu nehmen. Die Vorbereitung auf dieses für uns wichtige Spiel war allerdings alles andere als optimal. Dafür war aus den verschiedensten Gründen die Trainingsbeteiligung mal wieder nicht ausreichend. Trotzdem waren wir zuversichtlich gegen die etwas „ältere“ Truppe aus Gelnhausen zu bestehen und zwei Punkte aus der Ferne mitzunehmen. Der Schiedsrichter an diesem Tag war ein bekanntes Gesicht und wir wussten somit was auf uns zukommt. Auch wenn ich grundsätzlich nichts gegen Schiedsrichter sage (denn ohne sie könnten wir unseren Sport nicht machen) so soll hier nur erwähnt sein, dass er an diesem Tag viele Entscheidung zu unseren Ungunsten oder gar nicht traf. Doch genug dazu, ich bin kein Freund davon die Schuld für Niederlagen bei anderen zu suchen/finden.  Wir kamen gut ins Spiel und konnten schnell mit 0:3 in Führung gehen und diese bis zur 11. Minute bis auf 2:6 ausbauen. Das lag unter anderem an einer starken Torhüterleistung mit u.a. zwei gehaltenen 7m. Es folgte die erste frühe Auszeit – verständlicherweise genommen von den Gelnhäusern. Wirkung zeigte diese aber keine und wir konnten uns bis zur 19. Minute auf 4:10 weiter absetzen. Jetzt folgte aber eine starke Phase der Gelnhäuser, während wir unsererseits zu hektisch und unkonzentriert den Abschluss suchten. Tor um Tor kamen sie näher heran und kurz vor der Halbzeit mussten wir den Ausgleich zum 12:12 hinnehmen. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause. Alles gut dachten wir, wir werden das Spiel schon „schaukeln“ und wir erinnerten uns daran wie es im Hinspiel gelaufen war. Hier lagen wir zur Halbzeit mit 6 Toren zurück und haben mit einer fulminanten zweiten Halbzeit das Spiel noch zu unseren Gunsten zum 27:26 gedreht. Genau das wollten wir auch diese mal machen und hofften darauf, dass Gelnhausen gegen Ende des Spiels abbauen würde. Doch es kam anders als geplant. Zwar konnten wir zu Beginn des zweiten Durchgangs noch zweimal in Führung gehen (13:14 und 14:15) doch dies sollten an diesem Tag die letzte Führung sein. Gelnhausen stellte eine kompakte 6:0 Abwehr gegen die wir uns immer schwerer taten Tore zu erzielen. Anstatt es spielerisch und strukturiert zu versuchen verzettelten wir uns zu oft in Einzelaktionen. Erschwerend kam nun noch der verletzungsbedingte Ausfall eines unserer besten Torschützern hinzu. Gelnhausen, gespickt mit Spielern die früher hochklassig gespielt haben, stellten ihren Angriff auf zwei Kreisläufer um. Eine clevere Entscheidung, da wir ihren Rückraum im gesamten Spiel gut im Griff hatten. Mit dieser neuen Angriffsformation kamen wir gar nicht gut zurecht und so stand es in der 45. Minute 20:16. und in der 50. Minute betrug der Abstand beim 23:18 bereits 5 Tore. Die längst fällige Auszeit unsererseits sollte den Fokus auf die verbliebenen knapp 10 Minuten lenken mit der Vorgabe weiter zu kämpfen und an eine Wende zu glauben. Leider schafften wir diese an diesem Tag nicht und auf weniger als 3 Tore Abstand in der 58. Minute (25:22) und zum Endstand von 27:24 kamen wir nicht mehr heran.    Fazit zum Spiel: Eine Niederlage die nicht eingeplant war und uns am Ende der Saison teuer zu stehen kommen kann. Erst recht unter dem Aspekt, dass bei Punktgleichheit auch der direkte Vergleich gegen Gelnhausen zu unseren Ungunsten ausfällt. Wieder mal hat das Spiel gezeigt, dass nicht die Abwehr plus Torleute unser Problem ist (2. Platz knapp hinter Bruchköbel), sondern der Angriff (5. Platz). Die Verteilung der Tore liegt momentan auf zu wenigen Schultern.  

Nächste Woche gilt es das wichtige Spiel gegen Obertshausen/Heusenstamm zu gewinnen und hier auch den direkten Vergleich zu unseren Gunsten zu gestalten. Da haben wir aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen! Sollte uns das nicht gelingen hätten wir mit 8 Minuspunkten bereits 6 Punkte Rückstand auf Platz 2 und wären um aufsteigen zu können auf fremde Hilfe angewiesen – was aber aufgrund der starken Leistungsunterschiede der Mannschaften ab dem 5. Platz (10:12) kaum zu erwarten ist. Alle sind jetzt gefordert und jeder wird gebraucht.  Jeder muss sich hinterfragen und Gedanken machen - auch der Trainer! 

 

Es spielten:  Johann, Janis und Michael im Tor, Andreas, Till (2), Tim (3), Rene, Florian S.,  Maurice (6), Philipp, Fabian (4), Markus (1), Florian O. (8). 


TV Altenhasslau II – HSV Nidderau 14:35

„Reaktion nach letztem Spiel gezeigt“

Nach dem „Spiel zum Vergessen“, stand am 4. Advent das letzte Spiel der Vorrunde an. Gegner war der Tabellenletzte aus Altenhasslau. Eine Mannschaft, die wir aus vielen Begegnungen der Vergangenheit kennen. Erinnerungen an das letzte Spiel in Altenhasslau kamen auf. Insider wissen, dass wir diese Begegnung leider nicht gewinnen konnten. Doch in dieser Saison hat sich Einiges verändert, unter anderem die Besetzungen. Trotz der eigentlich klaren Verhältnisse laut Tabellenplatzierung waren wir aufgrund der Vorwoche gewarnt und entsprechend motiviert. So ein Spiel wollten wir auf keinen Fall wiederholen. Aufgrund des breiten Kaders den wir in dieser Saison „Gott sei‘s gedankt“ haben, konnten wir trotz einiger Ausfälle, genau wie der Gegner seinerseits den Spieleberichtsbogen voll ausschöpfen. Um gleich klare Verhältnisse zu schaffen, wollten wir von Beginn an mit hohem Tempo spielen. Mit einem 0:6 nach gut 7 Minuten ist uns das auch eindrucksvoll gelungen. Da wir auch im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit (endlich) konsequent weiter auf schnelles Umschaltspiel setzten und unsere Abwehr die gegnerischen Angriffsbemühungen gut im Griff hatte, standen nach 24 Minuten erst 5 Gegentore auf der Anzeigetafel. Wir selbst zauberten zum gleichen Zeitpunkt eine fröhliche 16 aufs Tableau. In den restlichen 6 Minuten gelangen uns noch 3 weitere Treffer, Altenhasslau hingegen nur noch einer. Der aufmerksame und rechenstarke Leser weiß nun, dass es zur Pause 6:19 stand. Viel zu besprechen gab es aufgrund der dargebotenen Leistungen nicht, lediglich der Wunsch, den zweiten Durchgang genau so zu gestalten. Leider blieb es bei dem Wunsch, denn verständlicherweise ist es schwer bei so einer klaren Führung, nahtlos und bedingungslos so weiter zu machen. Auch die dritte Zeitstrafe einhergehend mit der roten Karte gegen einen unserer Spieler (wobei eine davon auf meine „Kappe“ geht) zu Beginn der zweiten Halbzeittrug nicht zur Wunscherfüllung bei. Und so kam es, dass es in der 49. Minute „nur“   12:26 stand – rein auf die zweite Halbzeit bezogen ein „leicht beschämendes“ 6:7 aus unserer Sicht. Doch dieses Mal sollte es nicht so enden wie letzte Woche und wir schafften es in den restlichen 11 Minuten den Schalter nochmal umzulegen. Altenhasslau gelangen bis zum Schlusspfiff nur noch zwei Treffer – wir hingegen konnten noch 9 Tore zum Endstand von 14:35 erzielen. 

 

Fazit zum Spiel: Eine klare Reaktion aller Spieler auf das letzte Spiel. Hätte man es über 60 Minuten voll durchgezogen, wäre die Trefferanzahl sicherlich weit in den 40ern gewesen. Eine auch im Angriff ansprechende Leistung gegen einen Gegner der nicht mehr mit dem aus der Vergangenheit zu vergleichen ist.  Alles in Allem ein schöner Abend, den wir alle zusammen mit fast allen mitgereisten Zuschauern (30 Personen) gemeinsam bei einem leckeren Burger in Gelnhausen abschlossen.   

 

Es spielten:  Janis, Michael und Johann Martin im Tor, Daniel B. (1), Jan J. (1), Andi (2), Till (3), Jens (1), Tim (2), Rene (1), Maurice (13), Philipp, Fabian (7), Markus (4).


Spielberichte

HSV Nidderau – SG Dietesheim/Mühlhein III 21:19

„Heftiger Warnschuss ohne Folgen“

Zum letzten Heimspiel in diesem Jahr empfingen wir den Tabellenvorletzten aus Mühlheim (2:12) Eigentlich eine klare Sache, doch was die Zuschauer an diesem Abend erleben mussten, war so nicht zu erwarten und auch nicht eingeplant. Mir fehlen auch jetzt noch die richtigen Erklärungen für diesen „Auftritt“. Das so etwas kommen wird war eigentlich klar, dass es direkt nach dem tollen Spiel gegen Bruchköbel passieren würde kam allerdings überraschend. Die gesamte Mannschaft hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt. Sowohl in der Abwehr als auch im Angriff schaffte es keiner an seine Normalform zu kommen. Wobei es das eigentlich erschreckende an diesem Abend eher im Angriff zu sehen gab. Ohne näher auf die Mängel einzugehen hatte man an diesem Abend das Gefühl es fehlte vor allem an Dynamik und Laufbereitschaft. Hinzu gesellten sich Abschlüsse, die eher in die Kategorie: „Torwart warmwerfen“ gehörten. Weitere Details zum Spielverlauf möchte ich mir und den Lesern für dieses Spiel ersparen. 

 

Fazit zum Spiel: Ein Spiel das kommen musste. Hoffentlich Ein Weckruf, Schuss vor den Bug oder was auch immer. Für das letzte Spiel in diesem Jahr – am 22.12 um 18:00 h in Altenhasslau sollten, nein müssen, wir eine Reaktion auf dieses Spiel zeigen. Alles andere wäre eine weitere Enttäuschung und Rückschlag bei der Erreichung unseres gemeinsamen Zieles. Einziges Highlight an diesem Spiel war für mich persönlich das Mitwirken eines Langzeitverletzten – der drei von vier 7m verwandeln konnte und somit für die Mannschaft Mettbrötchen (Vielen Dank an den Spender) verdiente. 

 

Es spielten:  Johann und Michael im Tor, Daniel B. (1), Jan J. (2), Andreas, Steen (3), Till (1), Jens, Tim (3), Rene, Florian S, Philipp (2), Fabian (5), Florian O. (4).  

 


SG Bruchköbel III - HSV Nidderau 22:21

„Großer Kampf mit glücklosen Ende“

Ich habe, entgegen meinen sonstigen geistigen Ergüssen, im Vorfeld lange darüber nachgedacht wie ich dieses Mal den Spielbericht verfassen soll.  Überwiegt nach dem Wochenende die Enttäuschung oder der Stolz? Sollten sich diese Dinge im Bericht wiederfinden? Ich habe mich letztendlich dazu entschieden es genauso so zu beschreiben wie alle anderen Spiele bisher auch, denn nichts Anderes war es am Ende – ein Handballspiel in der Bezirksklasse-C. Also werde ich mich darum bemühen nachfolgend meinem gewohnten Stil treu zu bleiben und neutral und ohne Nennung einzelner Namen meine Sicht des Spiels widerzugeben. Dafür dieses Mal, aufgrund der Bedeutung des Spiels, ein bisschen ausführlicher. Viel Spaß beim Lesen. 

 

Nachdem wir am letzten Wochenende unsere Pflichtaufgabe gegen Bad Orb (33:24) gemeistert hatten, stieg im Laufe der Woche die Anspannung auf das Spitzenspiel gegen den bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter, die SG Bruchköbel III, an. Leider waren die beiden Trainingseinheiten, die wir intensiv als Vorbereitung auf dieses Spiel nutzen wollten, von einigen Absagen geprägt. Keine optimalen Voraussetzungen und anders als ich es mir vorgestellt habe. Zum Spiel waren dann (erwartungsgemäß) fast alle verfügbar. Lediglich 2 Spieler mussten absagen. Jeder wollte gerne bei diesem Spiel dabei sein, denn wann hat der HSV zuletzt mal ein Spitzenspiel absolviert? Dies hatte allerdings zur Folge, dass auf dem Spielberichtsbogen, trotz der beiden Absagen, 16 Spieler standen – also leider 2 zu viel. Die erste schwere Entscheidung die es an diesem Tag zu treffen galt war also: Wer kann dieses Mal nicht dabei helfen einen Sieg zu erringen? Keine schöne Situation – aber immer noch besser als (wie so oft in früheren Zeiten) mit Mühe und Not eine spielfähige Mannschaft zusammen zu bekommen. Ich danke den Beiden die es dieses Mal getroffen für ihr Verständnis und gehe davon, dass bei der nächsten Entscheidung dieser Art alle anderen auch so reagieren. Sollte die momentane Entwicklung so weitergehen, muss man sich mit dem Gedanken befassen nächste Saison eine zweite Mannschaft zu melden und ins Rennen zu schicken. Doch genug davon, wir hatten ein Spiel vor der Brust das wir zwar nicht gewinnen mussten – aber sehr, sehr gerne wollten. Jedem war der Wille anzusehen, aber auch die Nervosität war spürbar. Wir alle waren bereit es den Bruchköbelern so schwer wie möglich zu machen die Punkte in heimischer Halle zu behalten. Auch auf Seiten des Gegners sah man wie ernst sie dieses erste Aufeinandertreffen seit der Saison 2013/14 nahmen (Zur Info: Die Begegnung endete damals 39:37 für Nidderau). Vermeintliche Ausfälle auf Bruchköbeler Seite waren doch anwesend und wollten ihrerseits das Spiel nicht versäumen. Sogar aus der zweiten Mannschaft waren 3 Spieler für diese Begegnung abgestellt. Alles in Allem trat Bruchköbel also mit insgesamt 6 Spielern an, die aktuell oder letzte Saison in der BOL spiel(t)en. Eine Truppe also die über viel Erfahrung und Routine verfügt. Eine Tatsache, die ich als große Anerkennung ob unserer bisher gezeigten Leistungen bewerte.  Kleine Randnotiz: Bei unserem Spiel der C-Klasse waren mehr Zuschauer als beim nachfolgenden Spiel der Zweiten Mannschaft in der Bezirksoberliga! Danke an alle die uns an diesem Tag unterstützt haben.  Dann, pünktlich um Punkt 17:00 Uhr ging es endlich los. Unser primäres Ziel war es, den besten Werfer der Bruchköbeler nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Eins vorab: Das gelang uns hervorragend, denn er erzielte im gesamten Spiel nur 3 Tore.  Bruchköbel ging schon nach 27 Sekunden ausgerechnet durch ihren Toptorschützen mit 1:0 in Führung. Das ging ja erstmal nicht so los wie wir es uns gedacht haben. Wir konnten aber durch 2 Tore in Folge selbst mit 2:1 in Führung gehen. Schon früh in dieser Partie konnte man erkennen, dass 

beide Abwehrreihen konzentriert und konsequent zur Sache gingen – ohne aber im gesamten Verlauf des Spiels überhart oder unfair zu agieren (nur 2 Zeitstrafen). Unsere erste starke Phase mit schnellen Toren per Tempogegenstoß brachte uns ein 3:6 in der 10. Minute. Postwendend bzw. nur 7 Sekunden später konnte Bruchköbel bereits wieder auf 4:6 verkürzen. Bruchköbel ließ unserem 3:0 Lauf ebenfalls einen 3:0 Lauf folgen. Jedes Tor mussten sich beide Teams hart erarbeiten und so wundert es einen nicht, dass es in der 18. Minute durch zwei Tore in Folge durch eben den Toptorschützen der C-Klasse (übrigens seine letzten beiden in diesem Spiel!), erst 6:6 stand. Im weiteren Verlauf ging es dann hin und her und erst mit dem 7:9 in der 22. Minute gelang uns abermals eine 2 Tore Führung. Jetzt hatten wir unsere zweite starke Phase der ersten Halbzeit, Bruchköbel schwächelte seinerseits ein bisschen und so gelang uns Folgerichtig die 9:12 Führung kurz vor der Halbzeit. Praktisch mit dem Halbzeitpfiff schaffte es Bruchköbel per 7m zum 10:12 Pausenstand zu verkürzen. Im Großen und Ganzen lief es so wie wir uns das vorgenommen hatten und wir glaubten an einen Sieg – auch wenn unser Angriffsspiel am heutigen Tag nicht so gut funktionierte. Vielleicht ist der Grund ja unter anderem in der guten Bruchköbeler Deckung zu finden. Jedenfalls stand unsere Abwehr wie eine Festung gegen einen Gegner der im Schnitt 28 Tore pro Spiel erzielt. Selbst wenn Bruchköbel es schaffte sich freie Wurfgelegenheiten zu erspielen, standen da immer noch unsere Torleute und konnte einige Bälle abwehren.  Genau das war auch unser Plan für den zweiten Durchgang: Bruchköbel keine leichten Tore ermöglichen und nochmals nach Möglichkeit nur 10 Gegentore zulassen. Das sollte der Grundstein sein um beide Punkte zu ergattern und Bruchköbel die erste Saisonniederlage zu verpassen. Leider kamen wir gar nicht gut aus der Kabine und bevor wir so richtig wach waren, war die schöne 2 Tore Führung nach etwas mehr als einer Minute dahin (12:12). Zwei Tore nach nicht mal 2 Minuten waren nicht nach unserem Geschmack und uns gelang im direkten Gegenzug wieder die Führung. Bis zur 44. Minute (17:17) wogte das Spiel hin und her und keine der beiden Mannschaften gelang es sich entscheidend abzusetzen. Doch ab jetzt begann Bruchköbel allmählich Oberwasser zu bekommen. Aufgrund ihrer Routine gelang es ihnen gegen unsere immer müder werdende Abwehr leichter zum Torerfolg zu kommen. Wir wiederum taten uns immer schwerer im Angriff klare Torchancen zu erspielen und verstrickten uns zu oft in Einzelaktionen und zu überhastete Aktionen. Eine Ursache hierfür ist sicher im Kräfteverschleiß und der damit nachlassenden Konzentration zu suchen. Folgerichtig zog Bruchköbel mit einem 2:0 Lauf auf 19:17 in der 47. Minute davon. Trotz des spürbaren Kräfteverlusts gelang uns abermals der 19:18 Anschlusstreffer. Dennoch schlichen sich vor allem im Angriff immer mehr „Fehler“ ein und spätestens beim 21:19 in der 52. Minute musste man befürchten, dass sich der Favorit aus Bruchköbel nun durchsetzen würde.  Es zeichnete sich immer mehr ab, dass es schwer werden würde heute was Zählbares in Form von Punkten aus Bruchköbel zu entführen. Zeit für unsere letzte Auszeit: Durchschnaufen, sammeln um für den Schlussspurt nochmal die restlichen Kräfte zu mobilisieren.  Auch ein Appell an die Moral: Jungs, da geht noch was. In 5 ½ Minuten ist, wie jeder Handballer weiß, im Handball vieles möglich! 

 

Nidderau – Aaa…uuuu 

 

Leider verpuffte unser direkter Angriff und anstatt auf ein Tor zu verkürzen mussten wir noch in der 55. Minute den Treffer zum 22:19 hinnehmen. Wer nun dachte: Das war‘s gewesen, der irrte sich. Dank einer tollen Moral und dem Glauben an uns selbst, schaffte es die Abwehr in der restlichen Zeit keinen Bruchköbeler Treffer mehr zuzulassen. Jeder versuchte sein Bestes und wir stemmten uns mit den restlich verbliebenen Kräften gegen die drohende Niederlage und das führte dazu, dass in der 56. 

Minute ein 22:20 auf der Anzeigetafel stand, eine Minute später dann sogar das 22:21. Hoffnung auf einen Punktgewinn keimte auf, aber auch der Gedanke an die gleiche Situation vor ein paar Wochen. Unser letzter Wurf Sekunden kurz vor dem Ende war leider etwas zu zentral und konnte vom starken Bruchköbeler Torwart pariert werden. Mit ein bisschen mehr Abgezocktheit bzw. Erfahrung wäre der Ausgleich möglich gewesen. Abpfiff – Spielende: Ein hässlich rotes 22:21 grinst uns von der Anzeigetafel an.  Hängende Köpfe – Enttäuschung pur. Trotzdem Gratulation und abklatschen mit dem Gegner und den eigenen Spielern. Ein großer Dank geht auch an die Zuschauer für die tolle Unterstützung auf beiden Seiten – auch wenn der Meinungsaustausch mit den Zuschauern der Bruchköbeler das eine oder andere Mal etwas zu „arg“ geriet. Aber auch Zuschauer können lernen….. Die Verarbeitung des heutigen Spiels erfolgte dann bei unserer mannschaftsinternen Weihnachtsfeier (Vielen Dank an Howie). In den dortigen Gesprächen konnte ich mich persönlich davon überzeugen, dass die heutige Niederlage keine tiefergehenden Wunden hinterlassen hat. 

 

An Bruchköbel und Obertshausen/Heusenstamm zur Info: Heute ist nicht aller Tage – wir kommen wieder (aber stärker) keine Frage! 

 

Fazit zum Spitzenspiel: Nach so einem Spiel am Ende mit leeren Händen die Heimreise antreten zu müssen ist bitter. Doch Kopf hoch, denn was wir zu leisten im Stande sind, hat dieses Spiel gezeigt. Einem Gegner in dieser Besetzung so gut Paroli bieten zu können zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.  Dazu sei noch anzumerken, dass ich zweimal angesprochen wurde um was für ein Spiel es sich hier handelt: B-Klasse oder A-Klasse? Nein, „nur“ ein Spiel um die Spitze in der C-Klasse. Das sagt eigentlich alles über die Stärke einiger Mannschaften in der C-Klasse in dieser Saison. Eine Begegnung auf diesem Niveau gab es dank beider Mannschaften in meinen Augen noch nicht oft in dieser Spielklasse.  Ein Spiel, dass trotz der wenigen Tore eine Begegnung mit mehr Höhen als Tiefen auf beiden Seiten war. Eigentlich hätte das Spiel, nicht nur aus meiner Sicht, keinen Sieger verdient gehabt. Am Ende entscheiden aber wie so oft in unserer Sportart Kleinigkeiten über Sieg, Unentschieden oder Niederlage. Für uns gilt es daraus zu lernen um es beim nächsten Mal besser zu machen.  Beeindruckend für mich ist, welche Entwicklung die Mannschaft in den vergangenen 1 ½ Jahren vollzogen hat. Ich hoffe daran einen Anteil zu haben. Auch wenn handballerisch noch nicht immer alles so funktioniert wie man es sich als Trainer wünscht – daran kann man arbeiten. Die Moral in der Truppe ist allerdings vorbildlich. Jeder kämpft für Jeden und man feuert sich gegenseitig an. Diesbezüglich aus meiner Sicht die beste Männermannschaft des HSV Nidderau die ich bisher kennengelernt habe. Ich freue mich schon auf die nächsten Monate und die noch ausstehenden Spiele (24:0 Pkt.?) und hoffe dann Anfang April 2020 gemeinsam mit Spielern und Zuschauern unser gesetztes Ziel bejubeln zu können.  

 

Vorschau auf das nächste Spiel: „Lebbe geht weider“ und am Wochenende kommt die SG Dietesheim/Mühlheim III zu uns. Der Tabellenvorletzte (2:14) sollte ein machbarer Gegner sein. Ein Sieg ist fest eingeplant und sollte bei gleicher Spielweise und Moral wie gegen Bruchköbel kein Problem darstellen. Auch ein Spiel in dem sich vor allem jene Spieler zeigen können, die sonst weniger Spielanteile oder Torerfolge für sich verbuchen können. 

 

 

Es spielten:  Johann, Michael und im Tor, Andreas, Till, Tim (4), Florian S., Maurice (10), Philipp, Fabian (2), Markus, Lars, Florian O. (4).

Kein Einsatz: Janis, Jan J.. 


HSV Nidderau – TV Bad Orb 33:24

„Glanzloser Sieg gegen schwachen Absteiger“

Nach dem Sieg in Flieden Anfang November und einer zweiwöchigen Spielpause stand am Wochenende wieder ein Spiel in heimischer Halle an. Zu Gast war der TV Bad Orb, Absteiger aus der B-Klasse und scheinbar neuformiert. Mit 3:11 Punkten und Platz 8 ein Gegner den wir schlagen sollten - nein eigentlich mussten. Durch den Ausfall einiger Spieler war unser Rückraum allerdings dünn besetzt und dadurch fehlten uns hier die Wechselmöglichkeiten. Die Außen- und Kreispositionen konnten wir, auch dank des Rückkehrers Daniel B., der nach mehrjähriger Handballpause und nur 2 Trainingseinheiten sein Debüt feierte, jeweils mindestens doppelt besetzen. Auf der Torhüterposition konnten wir aus dem Vollen schöpfen und gingen erstmals in dieser Saison mit einem Trio in das Spiel. Hier gab mit Janis ab der 27. – 45. Minute ein weiterer Neuzugang sein Debüt und zeigte wie die beiden „Altgedienten“ eine gute Leistung. An den Torleuten hat es in der Vergangenheit nie gelegen, dass der HSV es nicht geschafft hat in höhere Gefilde aufzusteigen.  Leider waren die Tribünen entgegen den anderen Heimspielen nicht so voll besetzt und weniger als 50 Zuschauer wollten das Spiel sehen. Der Stimmung und Unterstützung tat dies aber keinen Abbruch. Erstmals wurde unser Spiel sogar gefilmt – Danke an Jan K.. Wir freuen uns schon darauf, dieses filmische „Highlight“ bei Gelegenheit, vielleicht schon nächste Woche nach dem Spiel in Bruchköbel, bei unserer Weihnachtsfeier, anzuschauen. Pünktlich um 19:30 Uhr wurde das Spiel durch den Schiedsrichter angepfiffen. Wir kamen gut ins Spiel und lagen nach 6 Minuten bereits mit 4:1 in Front. Das veranlasste den Bad Orber Trainer dazu seine Auszeit bereits zu diesem frühen Zeitpunkt zu nehmen. Mit dem Erfolg, dass wir uns bis zur 24. Minute nicht weiter absetzen konnten und die 3 Tore Führung bis zum 11:8 bestehen blieb. Erst in den letzten 5 Minuten bis zur Pause gelang es uns durch gute Angriffsaktionen den Abstand bis auf 7 Tore zu vergrößern. So gingen wir dann mit einem verdienten 17:10 in die Kabine. Auch wenn die Abwehr am heutigen Tag nicht ihren besten Tag erwischt hatte reichte die dargebotene Leistung für eine beruhigende Führung.   Direkt nach Wiederanpfiff konnten wir mit einem 4:0 Lauf den Abstand dann bis auf zehn Tore vergrößern. Das beide Punkte in heimischer Halle verbleiben würden war spätestens jetzt auch den größten Skeptikern und Kritikern klar. Beim 33:19 in der 50. Minute war der größte Abstand am heutigen Tag erzielt. Dieser konnte allerdings nicht bis zum Ende gehalten werden, was auch daran lag, dass sich Bad Orb nie aufgab und mit toller Moral bis zur 60 Minute kämpfte. Beim Stande von 33:24 pfiff der gute leitende Schiedsrichter die faire Partie, in der nur 3 gelbe Karten und 2 Zeitstrafen vergeben wurden, ab. Ein weiterer wichtiger Pflichtsieg bevor es am nächsten Wochenende zum Spiel gegen den bis dato ungeschlagenen Spitzenreiter (16:0), die Dritte der SG Bruchköbel kommt. 

 

Fazit zum Spiel und Aussicht auf Spitzenspiel: Ein Sieg, der bei besserer Abwehrleistung um einiges höher hätte ausfallen können.  Leider ist die Leistung in der Abwehr und das fehlerhafte Angriffsspiel u.a. bei den Auslösehandlungen eine logische Konsequenz aus den letzten Trainingseinheiten. Wenn wir nächstes Wochenende beim Spiel 1. gegen 3. aus Bruchköbel etwas Zählbares mitnehmen wollen, müssen wir die beiden Trainingstage die uns bis dahin verbleiben intensiv nutzen, was natürlich mit einer hohen Trainingsbeteiligung einhergeht. Als Aussicht auf das kommende Spiel sei gesagt: Bruchköbel hat in jüngster Vergangenheit auch keine souveränen Siege mehr eingefahren ( 33:30 vs Oberhessen und 23:28 in Flieden) und wenn man die beiden gefährlichsten Angreifer auf Bruchköbeler Seite (F. Wilfer in Flieden 17 Tore!) in den Griff bekommt, ist ein Sieg möglich. Wir brauchen uns nicht Bange machen, denn wenn der Einsatz 

und die Stimmung auf unserer Seite stimmt, wird es für jeden in der Klasse – auch Bruchköbel schwer gegen uns zu bestehen. Auf geht’s Jungs – jetzt nochmal Vollgas bis zur Winterpause! 

 

 

Es spielten:  Johann, Janis und Michael im Tor, Daniel B (1), Jan J., Andreas, Jens (2), Tim (7),  Florian S. (1), Maurice (9), Philipp (3), Fabian (3), Florian O. (7). 


TV Flieden II – HSV Nidderau 24:31

„35 gute Minuten reichen diese Mal aus“

Nach dem ungefährdeten  Heimsieg gegen  Klein Auheim II in der letzten Woche stand am heutigen Samstag das nächste Auswärtsspiel an.  Zwar nicht in Vollbesetzung doch immerhin mit 10 Feldspielern und 2 Torleuten  traten wir  am frühen Nachmittag die längste unserer Auswärtsfahrten, ins ca. 80 KM entfernte Flieden an.

Der heutige Gegner wies vor dem Siel einen 2:4 Punktestand auf, den Sieg konnten sie gegen unseren Gegner aus der letzten Woche,  jedoch ohne  deren besten Torschützen, erzielen. Dennoch wollte und man die junge Truppe aus Flieden, immerhin vollzählig, nicht unterschätzen. Doch wie es meistens in solchen Fällen ist, so war es auch an diesem Nachmittag. Trotz Warnungen und der Aufforderung, den Gegner und das Spiel von Beginn an ernst zu nehmen, fehlte es bei uns in der ersten Viertelstunde an so ziemlich allem. Eine unschöne Tatsache, die uns nicht zum ersten Mal passiert. Weder gute Abwehrarbeit noch zwingende Angriffsaktionen  gab es zu Beginn der Partie auf unserer Seite zu verzeichnen und so liefen wir bis zur 15. Spielminute beim 7:5 einem Rückstand hinterher. War es jetzt schon Zeit für eine Auszeit?

Nein Gott sei Dank ging scheinbar ein Ruck durch die Mannschaft und mit 4 Toren in Folge und dem daraus resultierenden 7:9 war es der TV Flieden,  der sich ob eines 0:4 Laufes nun gezwungen sah seinerseits die erste Auszeit zu nehmen. Diese verpuffte aber ohne nennenswerten Effekt auf unserer Spiel zu nehmen. Im Gegenteil, Tor um Tor konnten wir uns bis zu unserer Auszeit in der 26. Minute auf 9:13 weiter absetzen. Das Ziel für die restlichen Minuten im ersten Durchgang war, mindestens diese 4 Tore Abstand mit in die Pause zu nehmen. Gesagt, getan. Mit 12:16 ging es in die Kabinen. Weiterspielen wie ab der 16. Minute, um frühzeitig den Sieg perfekt zu machen war die Parole für die zweiten 30 Minuten.

Dies gelang uns bis zur 44. Minute beim 16:26 und der einhergehenden  10 Tore Führung bis dahin auch sehr gut. Leider schlich sich ab der 45. – 55. Minute wieder der „Schlendrian“ ein, technische Fehler, überhastete Abschlüsse und eine nachlässiger agierende Abwehr, ließen die Fliedener noch einmal auf  5 Tore (22:27) herankommen. Der Sieg allerdings geriet zu keinem Zeitpunkt mehr ernsthaft in Gefahr und wir konnten den Abstand in den verbliebenen 5 Minuten bis zum Schlusspfiff wieder auf 8 Tore zum Endstand von 24:31 erhöhen. 

 

Fazit zum Spiel: 15 Minuten in Halbzeit eins und 20 Minuten im zweiten Durchgang reichten am heutigen Tag für den Sieg. Gegen stärkere Mannschaften kann das aber ins Auge gehen. Zurzeit gelingt es uns noch nicht über 60 Minuten eine konstante Leistung zu bringen. Sollte uns dies in den anstehenden Spielen gelingen, sind wir in der Lage gegen jeden Gegner in der Runde zu bestehen.  

 

Es spielten:  Johann  (1-30) und Michael (31-60) im Tor, Jan J.,  Andi (4), Tim (5), Florian S. (4),  Maurice (9), Philip, Fabian, Florian O. (8), Daniel (1). 


HSV Nidderau – TSV Klein-Auheim II 26:18

„Solide Leistung reicht für Sieg“

Mit dem souveränen Sieg gegen Oberhessen vom letzten Wochenende im Rücken empfingen wir zum dritten Heimspiel den letztjährigen Tabellenzweiten, die Mannschaft des TSV Klein-Auheim II. Genau die Mannschaft, die auf den Aufstieg verzichtete und uns zum Saisonabschluss ein „Aufstiegsspiel“ bescherte, welches aufgrund des dünnen Spielerkaders an diesem Tag chancenlos für uns wurde. Dieses Jahr scheinen die Klein-Auheimer aber noch nicht so richtig in Fahrt gekommen zu sein, was die 2:4 Punkte bezeugen. Es könnte unter anderem aber auch daran liegen, dass mit Bruchköbel III, Obertshausen-Heusenstamm, Gelnhausen IV, Wächtersbach II stärkere Mannschaften in der C-Klasse vertreten sind als noch in der Vorsaison. Das macht es für uns in diesem Jahr nicht gerade einfacher unser gestecktes Ziel zu erreichen. Mit 6:2 Punkten im Rücken, einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein und ca. 40-50 Zuschauern gut besuchten C-Klasse Spiel, gingen wir also sehr zuversichtlich in die anstehende Partie. Mit guter Deckungsarbeit und Tempospiel wollten wir den heutigen Gegner, wie im Rückspiel der letzten Saison, „knacken“. Zur Erinnerung: Die schmerzliche 18:23 Heimspiel-Niederlage machten wir - mit kompletten Kader - im Rückspiel mit einem 18:35 mehr als wett. Erst Recht in Anbetracht des Altersdurchschnitts der Klein-Auheimer und der Anzahl von nur 9 Spielern auf dem mittlerweile elektronischen Spielberichtsbogen. Wir selbst mussten krankheitsbedingt nur auf einen Torwart und einen Rechtsaußen verzichten und konnten somit 13 Spieler eintragen. Hätten wir früher gewusst, dass ein „Standby“ Torwart auf der Tribüne saß, hätten es sogar 14 Spieler sein können. Gut, dass es heute aufgrund der guten Leistung unseres Stammkeepers, der u.a. einige „Freie“ entschärfte, nicht notwendig war. Das nun ausgerechnet ein Schiedsrichter aus Bruchköbel, unserem derzeit ärgsten Kontrahenten um die Tabellenspitze, die Partie leitete, sei hier nur am Rande erwähnt. Aber das ist aufgrund des 

Schiedsrichtermangels in den unteren Klassen zu akzeptieren. Einfluss auf das Ergebnis oder den Spielverlauf hatte seine gute Leistung nicht. Der Beginn der Partie gestaltete sich recht ausgeglichen und wir schafften es nicht, wie gewollt, frühzeitig abzusetzen. Es dauerte dann doch bis zur 25. Minute bis es uns gelang eine 3-Tore Führung zum 10:7 zu erzielen. In den restlich verbliebenen 5 Minuten bis zum Pausentee konnten wir lediglich ein weiteres Tor Abstand zwischen uns und Klein-Auheim erkämpfen – nicht erspielen. Mit einem für uns etwas Enttäuschenden 13:9 ging es dann in die Halbzeitpause. Als Problem des ersten Durchgangs wurde schnell das mangelnde Angriffsspiel ausgemacht. Das war dann auch das Hauptthema in der Kabine. Die Vorgabe für Durchgang zwei war also das Umschaltspiel zu forcieren um mehr Tore über die erste und zweite Welle zu erzielen. Leider gelang es uns am heutigen Tag zu selten dies wie vorgenommen umzusetzen und die gute Angriffsleistung aus der Vorwoche zu wiederholen. Zwar gelang es uns bereits in der 39. Minute den Abstand auf 5 Tore zu erhöhen, aber den Bock frühzeitig umzustoßen schafften wir nicht. Wer allerdings die Punkte an diesem Tag auf seinem Konto im Haben verbuchen durfte war spätestens beim 20:14 in der 49. Minute allen klar: Beide Punkte bleiben in Nidderau und wir bauen unsere Heimserie auf 3 Siege aus. Über 22:15 in der 51. Minute und 23:16 in der 53. Minute ging es bis zum Endstand von 28:16. Klein-Auheim hatte an diesem Tag im Angriff, auch aufgrund der guten Deckung, nicht die nötige Durchschlagskraft. Lediglich die Nummer 83 auf Auheimer Seite konnte mit seinen Einzelaktionen insgesamt 12 Toren erzielen und bewahrte seine Mannschaft vor einer deutlicheren Niederlage.  

 

Fazit zum Spiel: Ein verdienter und ungefährdeter Heimsieg gegen TSV Klein-Auheim II, der nur nicht deutlicher ausfiel, weil wir im Angriff die Leistung aus der Vorwoche nicht abrufen konnten. Nun gilt es zu ergründen worin die Gründe dafür liegen um dann entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Unsere Abwehr und die Torwartleistung sind gut, aber in einigen Situationen noch ausbaufähig und momentan die Konstante auf die wir uns verlassen können. Mit 22 Gegentreffern im Durchschnitt kann und muss man Spiele gewinnen. Wenn wir diese Konstanz auch im Angriff erzielen sind wir für die nächsten Spiele gut aufgestellt und können dem Spitzenspiel gegen Bruchköbel III zuversichtlich entgegenblicken. Damit es allerdings zu diesem „Spitzenspiel“ kommt, gilt es vorher noch die Hausaufgaben zu machen und sowohl in Flieden am nächsten Wochenende als auch daheim, nach einer 2-wöchigen Spielpause, am 30.11., 19:30 Uhr gegen Bad Orb zu punkten.

 

Es spielten:  Johann im Tor, Andreas, Till (1), Jens, Tim (2), Jan K. (2), Florian S. (2), Maurice (6), Fabian (4), Markus (2), Florian O. (7), Daniel. 


HSG Oberhessen II - HSV Nidderau 24:29

„Verdienter und jederzeit ungefährdeter Auswärtssieg“

Direkt nach dem deutlichen Sieg gegen den ehemaligen Tabellenführer aus Wächtersbach mussten wir an diesem Wochenende auswärts bei der HSG Oberhessen II (2:2) antreten. Nur eine krankheitsbedingte Abmeldung bescherte uns eine maximal besetzte Bank und mir das Glück, keinem Spieler für das heutige Spiel eine Absage erteilen zu müssen. Sogar beide Torleute waren erstmalig in dieser Saison mit von der Partie.  Entgegen den drei anderen Partien wollten wir den Spielbeginn dieses Mal unbedingt nicht verschlafen. Mit 1:0 gingen wir auch direkt nach einer Minute in Führung konnte aber von der Nummer 6, dem besten Angreifer auf Seiten der HSG Oberhessen noch in der 2. Spielminute egalisiert werden. Nach der erneuten Führung und dem folgenden Ausgleich beim 2:2 in der 4. Minute fanden wir immer besser ins Spiel und ließen den Gastgebern keine freien Würfe konnten aber unsererseits durch strukturiertes, druckvolles Angriffsspiel mit 2:6 in Führung gehen. Dies veranlasste den Trainer bei Minute 8:30 zu einer sehr frühen Auszeit. Diese Spielunterbrechung schadete uns nicht und half Oberhessen wenig. Tor um Tor konnten wir uns weiter absetzen und beim 5:11 in der 16. Minute betrug der Abstand dann 6 Tore. 2 Tore in Folge durch Oberhessen zum 7:11 veranlasste dann uns in der 20. Minute unser Timeout zu nehmen. Diese war erfolgreicher als die des Gegners, denn wir konnten uns mit 4 Toren in Folge auf 7:14 absetzen. Uns gelang es ab der 26. Minute aber nicht, den Abstand zwischen uns und dem Gegner weiter zu vergrößern, sondern mussten bis zur Pause noch drei Gegentore hinnehmen und konnten selber nur eins erzielen. Somit ging es mit einer 5 Tore Führung (10:15) und in die Pause. Diese hätte bei konsequenter Spielweise durchaus höher ausfallen können. Die Pausenansprache gestaltete sich ob der guten ersten Halbzeit recht kurz. Wir wollten es einfach genau so weitermachen wie bisher. Doch der Start in den zweiten Durchgang verlief alles andere als gewünscht. Wir kamen nicht so recht in Fahrt und mussten deshalb in der 34. Minute das 14:16 hinnehmen. Erst ab diesem Zeitpunkt gelang es uns den Schalter in Abwehr wie Angriff wieder um zu legen und den Abstand wieder auf  5 Tore zum 14:19 zu erhöhen. Ernsthaft in Gefahr geriet der Sieg in der restlich verbliebenen Zeit nicht mehr – im Gegenteil, über 16:22 (45. Minute), 18:25 (51. Minute). Beim 20:29 betrug der Abstand dann 9 Tore und in den verbliebenen Minuten gelang es Oberhessen nur noch das Ergebnis ein wenig freundlicher zum Endstand von 24:29 zu gestalten. 

 

Fazit zum Spiel: Endlich einmal den Start nicht verschlafen. Wenn wir 60 Minuten konsequent durchgespielt hätten, wäre ein deutlicherer Sieg die logische Folge gewesen. Ein Grund für den Bruch war sicher auch in den vielen Auswechslungen und den damit ungewohnten Spielreihen zu finden. Trotzdem konnte am heutigen Tag einiges aus dem Training ins Spiel übertragen werden und wir schaffen es immer besser unser geplantes Abwehr- und Angriffsspiel im Spiel um zu setzen.  Die Stimmung im Team ist außerordentlich gut und es macht Spaß diese Jungs zu trainieren.  Das liegt nicht nur am derzeitigen Erfolg der Mannschaft, sondern dass es einfach menschlich passt.  Zum nächsten Heimspiel am 2.11.- 19:00 Uhr kommt der letztjährige Tabellenzweite, der TSV KleinAuheim II (2:4), zu uns nach Nidderau. Wir freuen uns schon jetzt auf ein (hoffentlich) erfolgreiches Spiel mit unseren zahlreichen Zuschauern und anschließendem Ausklang bei dem einen oder anderen Getränk und Gespräch. 

 

 

Es spielten:  Johann und Michael im Tor, Jan J. (2), Till (1), Jens (1), Tim (2), Jan K. (1), Florian S. (1), Maurice (10), Philipp, Fabian (2) Markus (2), Florian O. (7), Daniel. 


HSV Nidderau – TV Wächtersbach II 34:19

„Anfang verschlafen – Hinten raus souverän“

Nach vierwöchiger Spielpause und mit dem am zweiten Spieltag knapp verlorenem Spiel in Obertshausen im Rücken, kam der amtierende Tabellenführer (4:0) aus Wächtersbach in die mit über 60 Zuschauern für ein C-Klasse Spiel gut gefüllte heimische Sporthalle. Wir waren jedoch optimistisch an diesem Tag als Sieger vom Parkett zu gehen, hatte Wächtersbach seine beiden Siege gegen vermeintlich schwächere Gegner erzielt. Die Voraussetzungen für die Begegnung waren dieses Mal viel besser als bei den ersten Beiden. Im dritten Saisonspiel konnten wir endlich einen etatmäßigen Torwart aufbieten. Nur drei Feldspieler und der zweite Torwart fielen für heute aus. Somit war zum ersten Mal in dieser Saison, auch dank der Neuzugänge, der Spielberichtsbogen und somit die Bank mit dreizehn Spielern fast voll besetzt – auch wenn drei der aufgestellten Spieler nicht hundertprozentig fit waren und nur bei Bedarf eingesetzt werden sollten.  Wie schon in den ersten beiden Spielen kamen wir zu Beginn der Partie nicht so richtig in Fahrt.  Kein Zugriff in der Abwehr und schlechte Entscheidungen im Angriff. Folgerichtig lagen wir in der  11. Minute mit 3:6 im Rückstand. Ach nein, nicht schon wieder! Es war an der Zeit zu reagieren und wir mussten früher als erwartet und gewollt wechseln. Die Auswechslungen zeigten erste Erfolge als wir in der 18. Minute den 7:7 Ausgleich schafften und beim 10:8 sogar erstmals in dieser Partie mit zwei Toren in Führung gingen. Tor um Tor konnten wir den Abstand bis zum 14:9 ausbauen, mussten aber kurz vor der Halbzeit das 14:10 durch einen 7m hinnehmen. Mit diesem Ergebnis und einer 4Tore Führung ging es dann in die Pause. Wir stellten fest, daß ab ca. der 15. Minute der Einsatz, Kampf und die Leidenschaft stimmte. Daran wollten wir in der zweiten Hälfte anknüpfen und nahmen uns vor nicht wieder den Anfang zu verschlafen.  Gesagt – Getan: Mit dem ersten Tor im zweiten Durchgang war der 5-Tore-Vorsprung wiederhergestellt, konnte aber im direkt folgenden Angriff der Wächtersbacher wieder auf 4 Tore verkürzt werden. Aber man merkte schon jetzt, daß die zweite Halbzeit nicht so begann wie der erste Durchgang. In der 34. Minute beim Stand von 17:11 betrug der Abstand 6 Tore. Wächtersbach gab sich aber noch nicht geschlagen und schaffte es mit 2 Toren in Folge wiederum auf 17:13 in der 37. Spielminute zu verkürzen. Dennoch hatte wir die gegnerischen Angriffsbemühungen besser im Griff, da die Abwehr nun besser zusammenarbeitete. Auch im Angriff steigerten wir uns und konnten durch schnelleres, druckvolleres Spiel schöne Tore erzielen. Über 20:13 – 40. Minute ging es weiter zum 21:14 in der 42. Minute. Spätestens hier war der Wille und Glaube auf Wächtersbacher Seite erloschen, was man unter anderem an unschönen Frustfouls sah. Der Rest der Partie ist schnell erzählt. Tor um Tor setzten wir uns immer weiter ab, was unter anderem an der kompakten Abwehr und einem an diesem Tag gut aufgelegten Torwart lag. Die logische Folge daraus war, daß wir in den letzten zwanzig Minuten nur 5 Gegentreffer hinnehmen mussten. Beim 28:16 in der 50. Minute betrug der Abstand dann schon 12 Tore. Hier war dann für einige Spieler „Feierabend“ an diesem Tag und es war Gelegenheit, daß sich (fast) alle in die Torschützenliste eintragen konnten. Auch jetzt ließen wir nicht nach, sondern konnten den Abstand bis zum Ende des Spiels auf 15 Tore anwachsen lassen.  Nächste Woche geht es dann auswärts gegen die junge Truppe der HSG Oberhessen II (2:2 Pkt.).  Eine Mannschaft gegen die wir vergangene Saison beide Spiele mit 6 Toren Unterschied verloren haben. Bei gleicher Spielweise und Besetzung und einem konzentrierteren Spielbeginn sollten wir dieses Mal allerdings gute Chancen auf einen Sieg haben. 

 

Fazit zum Spiel: Ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg gegen TV Wächtersbach II, der sicherlich noch deutlicher hätte ausfallen können, wenn wir die ersten fünfzehn Minuten nicht wieder einmal „verpennt“ hätten. Daran müssen wir in den nächsten Wochen arbeiten – gegen stärkere Mannschaften kann das sonst auch mal ins Auge gehen. Zu was wir in dieser Spielzeit in Abwehr und Angriff in der Lage sind bzw. welches Potential in der Mannschaft steckt, wenn alle an Bord sind, hat man am heutigen Tag schon phasenweise sehen können. Selbst ein Kempa-Tor welches auf den Rängen für großen Jubel sorgte war dabei. Trotzdem gilt es im Training weiter intensiv an uns zu arbeiten um noch den einen oder anderen  Fortschritt sowohl individuell als auch als Mannschaft zu erzielen. Auch unsere beiden Neuzugänge zeigen sich immer besser in Form und sind wie der Rest der Mannschaft mit Spaß und Engagement bei der Sache. 

 

 

Es spielten:  Johann im Tor, Andreas (2), Till (2), Jens (1), Tim (4), Jan K. (2), Florian S. (2), Maurice (9), Philipp (1), Fabian (3) Markus (1), Florian O. (7), Daniel. 


HSG Obertshausen/Heusenstamm I(I) –

HSV Nidderau 25:24

 

„Nur knapp den (verdienten) Punktgewinn verpasst“

Auch zum zweiten Spiel der Saison standen die Voraussetzungen nicht zum Besten. Uns stand leider wieder kein etatmäßiger Torwart zur Verfügung. Zusätzlich fehlten Urlaubs-, verletzungsbedingt, ohne die Langzeitausfälle, drei weitere Spieler. Erfreulicherweise sei erwähnt, dass Daniel nach längerer Handballpause heute das erste Mal für uns spielte.

An dieser Stelle von uns allen ein besonderer Dank an „Handballrentner“ Martin, der sich aufgrund der Notsituation bereit erklärte, nach 6 Jahren Pause, ins Tor zu stellen.

Somit standen also 10 Spieler auf dem Spielberichts. Leider stellte sich beim Aufwärmen heraus, dass die Fußverletzung von Jan K. einen Einsatz nicht zuließ.

Als wäre die Situation nicht schon bescheiden genug, erfuhren wir am Samstag, dass der heutige Gegner seine 1. Mannschaft  vom Spielbetrieb in der A-Klasse abgemeldet hatte und mit den verbliebenen Spielern in der C-Klasse ihr erstes Spiel gegen uns „erfolgreich“ bestreiten wollten.

Wie stellt man seine Spieler auf diese Spielvoraussetzung ein?  So wie ich es eigentlich immer versuche:

Positiv, mit dem Glauben an das eigene Können und dem Willen gemeinsam sein Bestes zu geben.

Mit 0:1 konnten wir erstmalig in Führung gehen, taten uns aber in der Anfangsphase gegen eine gute gegnerische Abwehrreihe schwer Tore zu erzielen. Fast jeder technische Fehler oder schwache Torabschluss wurde mit einem schnellen Gegentreffer per Tempogegenstoß bestraft. Es gelang uns aber durch diszipliniertes Angriffsspiel und gute Abwehrarbeit bis zum 7:7 das Spiel ausgeglichen zu gestalten.

Obwohl uns der Gegner optisch überlegen zu sein schien, schafften wir es den Vorsprung nicht größer als drei Tore werden zu lassen (10:7 / 23. Min). Mit diesem 3-Tore Rückstand ging es dann auch mit 13:10 in die verdiente Pause. Was war passiert? Der Gegner ist doch nicht so dominant wie zu Beginn befürchtet. Man merkte den Jungs an, dass sie jetzt an ihre Chance glaubten und gemeinsam im zweiten Durchgang kämpfen wollten.

Der Beginn der zweiten Halbzeit verlief aber erstmal nicht so wie gewünscht. In der 33. Minute beim 16:12 betrug der Rückstand schon 4 Tore. Aber mit einer tollen Moral schafften wir in der 43. Minute den Ausgleich zum 18:18. Ab diesem Zeitpunkt merkte man dem Gegner seine Verunsicherung an.

Daraus resultierte, man glaubt es kaum, dass wir beim 18:19, 19:20, 21:22 und 22:23 (52. Min.) sogar in Führung gehen konnten. So hatte sich Obertshausen/Heusenstamm sein erstes Spiel scheinbar nicht vorgestellt. Mit drei Toren in Folge zum 25:23 schien sich nun das Blatt in Richtung Sieg für die Heimmannschaft zu wenden. Ein vergebener 7-m in der 57. Min auf unserer Seite verhinderte, dass man wieder bis auf ein Tor Rückstand herangekommen wäre. Doch mit einer bis dato noch nicht gesehenem Kampfeswillen auf unserer Seite gelang es uns in den verbliebenen knapp fünf Minuten keinen Treffer mehr zu kassieren. Knapp eine Minute vor Schluss gelang uns der Anschlusstreffer zum 25:24. Nach vergebener Chance beim Gegner ergab sich für uns sogar noch die Gelegenheit zum Ausgleich in den letzten verbliebenen Sekunden. Leider wurde der Wurf pariert ….

 

Fazit zum Spiel:

Eine bärenstarke Leistung gegen einen „eigentlich“ überlegenen Gegner. Ein Punktgewinn wäre aufgrund der zweiten Halbzeit absolut verdient gewesen. Mit etwas mehr Cleverness/Glück in der ein oder anderen Situation wäre sogar ein Sieg drin gewesen. Ein Kompliment an alle Spieler, ich kann mich kaum daran erinnern eine ähnlich engagierte Leistung der Nidderauer Männer gesehen zu haben.  

 

Es spielten:  Martin im Tor, Jan J. (1), Andi (4), Jens (1), Tim (5), Florian S. (1), Fabian (2), Florian O. (7), Daniel (3,), Jan K. (ohne Einsatz - verletzt).


14.09.19 HSV Nidderau – TV Gelnhausen IV 27:26

„Holpriger Start mit glücklichem Ende“

Am 14.9. um 19:30 Uhr war es endlich soweit. Nach einer langen Vorbereitung (Beginn 4.6.) mit zahlreichen Trainingseinheiten und 6 Vorbereitungsspielen (3 Siege, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen) kam zum Auftaktspiel der Aufsteiger aus der D-Klasse, TV Gelnhausen IV, in die heimische Halle.   Die Anzahl der Zuschauer war für den Saisonauftakt erfreulich hoch und man war gespannt, wie sich die Herren im ersten Spiel präsentieren würden. Insgesamt standen 5 Spieler aus verschiedenen Gründen nicht zur Verfügung. Leider waren auch beide Torhüter darunter. Ein Extradank geht an „Standby-Torwart“ Dominik und an Florian S., die an diesem Tag gemeinsam die Torhüterposition ausfüllten und ihre Sache richtig gut machten. Zu Beginn der Partie merkte man dem einen oder anderen ein bisschen die Nervosität an, trotzdem verlief die Anfangsphase recht ausgeglichen. Mit dem 6:5 schafften wir die erste Führung und es sollte bis kurz vor dem Ende auch die Letzte bleiben. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt des Spiels konnte man beobachten, wie schwer wir uns im Angriff gegen die kompakte Gelnhäuser Abwehr taten. Selbst bekamen wir nicht den richtigen Zugriff im Abwehrverband um über abgefangene oder gehaltene Bälle schnelle Tore zu erzielen. Beim Stand von 6:6 folgte eine ganz schwache Phase, in der wir es von der 12. bis zur 26. Minute nicht schafften ein Tor zu erzielen. Die Folge daraus war ein 7:13 Rückstand den wir bis zur Halbzeit nur um ein Tor auf 9:14 verringern konnten. Was war los? War die ganze Mühe und der Schweiß aus der Vorbereitung für die Katz?  Nein, mit so einer Vorstellung wollten wir uns die ersten Punkte in der neuen Saison nicht nehmen lassen.  Kämpfen war die Parole für die zweiten 30 Minuten, um uns, den Zuschauern und dem Gegner zu zeigen das wir es besser können als bisher im ersten Durchgang gezeigt. Das erste Tor in Halbzeit Zwei erzielte aber wiederum der Gast aus Gelnhausen. Somit waren es wieder 6 Tore die wir aufholen mussten. Bis zur 39. Minute gelang uns das leider nicht wirklich, da es uns gegen die solide Abwehr nicht gelang gute Torchancen zu kreieren. Erst mit einer 2 Minuten Zeitstrafe für Gelnhausen die wir mit 2:0 erfolgreich gestalten konnten, schmolz der Vorsprung erstmals auf 4 Tore. Mit dem 16:19 in der 44. Minute betrug er dann nur noch 3 Tore und es keimte erstmals ein bisschen Hoffnung auf, am heutigen Tag doch noch einen oder beide Punkte zu holen.  Ab jetzt zeigte die Vorbereitung ihre Früchte. Mit großem Kampfgeist und toller Moral stemmten sich alle gemeinsam, unterstützt durch die Zuschauer, gegen die drohende Niederlage.  Gelnhausen konnte die Partie bis hierhin zwar ausgeglichen gestalten und es gelang uns nicht eine Führung zu erzielen, doch bereits ab Mitte der zweiten Halbzeit konnte man erkennen, daß der Kräfteverschleiß auf des Gegners Seite größer war als bei uns. So half ihnen auch die 2 Tore Führung beim 24:26 nicht am Ende das Spiel zu gewinnen. Wie schon in der 50. Minute beim 22:22 schafften wir es mit 2 Toren in Folge unter großem Beifall den erneuten Ausgleich zum 26:26 in der 58. Minute zu erzielen.  17 Sekunden vor dem Abpfiff erzielten wir unter großem Jubel den nicht mehr für möglich gehaltenen Siegtreffer. Bitter für die Truppe aus Gelnhausen, die uns alles abverlangt hat und sicher anhand der gezeigten Leistung, speziell im ersten Durchgang, einen Punkt verdient gehabt hätte. 

 

Fazit zum Spiel: Ein toller, nicht mehr für möglich gehaltener Erfolg im ersten Spiel. Wir haben den Sieg als Mannschaft erkämpft und auch in der schwachen Phase weiter an uns geglaubt.  So ein Spiel hätten wir in der vergangenen Saison sehr wahrscheinlich noch verloren. 

Fortschritte sind in allen Bereichen zu erkennen, doch gilt es hier in den nächsten Wochen weiter an uns zu arbeiten um auch zukünftig Spiele zu gewinnen. Und wenn ich mir was wünschen darf: Nicht ganz so nervenaufreibend bzw. spannend wie dieses mal. 

 

Es spielten:  Dominik, Florian S. im Tor, Jan J., Andreas (3), Till, Tim (5), Jan K. (5), Björn (1),  Florian S. (2), Fabian (1), Markus, Florian O. (10), Jens.