Herren

C-Klasse


Trainingszeiten

Dienstag: 20 - 22 Uhr

Donnerstag: 19:30 - 22 Uhr

in der Sporthalle der Bertha-von-Suttner Schule


Trainer

Jörn Prager

Nachbetrachtung Saison 2018/19

Im Mai letzten Jahres habe ich mich dazu entschlossen das Traineramt beim HSV Nidderau zu übernehmen. Was hat mich dazu bewogen?

Zwei Dinge:

Erstens: Der Zugang von sieben jungen Spielern: Tim, Fabian, Jan K., Steen, Norwin, Maurice E. und Maurice W..

Zweitens: Der Wunsch es endlich auch mal mit dem HSV Nidderau bis in die A-Klasse zu schaffen.

 

Der zweite Grund liegt mir besonders am Herzen, da es im Laufe der Jahre eigentlich alle Mannschaften aus der Umgebung einmal geschafft haben – außer dem HSV.

Viele Sportkameraden und alte Weggefährten sehen dieses Ziel allerdings als utopisch an -  ein weiterer Grund und Ansporn für mich es zu trotzdem versuchen.

Warum sollte es denn nicht möglich sein?

Einfach mal die alten Zöpfe abschneiden und es auf eine andere Art versuchen. Ob mir das gelingt und ob es besser oder erfolgreicher sein wird, wird die Zukunft zeigen und sollen andere bewerten.

 

In der ersten Saison unter meiner Regie ging es mir nicht um den sofortigen Aufstieg, auch wenn er unter optimalen Bedingungen möglich gewesen wäre, sondern hauptsächlich darum eine gewisse Konstanz und Struktur in den Trainingsbetrieb zu bekommen sowie das Wir-Gefühl zu stärken.

Das bedeutete unter anderem Dienstag und Donnerstag Training. Auch an den Trainingsinhalten wollte ich einiges ändern.

Das ist mir, denke ich, zu Beginn meiner Amtszeit auch ganz ordentlich gelungen.

Die Trainingsbeteiligung war sehr gut und es waren nie weniger als zehn Spieler anwesend.

Auch in den Vorbereitungsspielen gegen C- und B-Klasse Mannschaften wurden ordentliche Leistungen gezeigt und achtbare Ergebnisse erzielt. Für die neu formierte Mannschaft konnte dank Jens auch ein Sponsor für einen neuen Trikotsatz + Aufwärmshirt gewonnen werden.

Leider mussten wir im Verlauf der nächsten Monate einige Ausfälle durch Verletzungen verkraften.

Den Anfang machte Mitte Oktober Maurice W., der aufgrund anhaltender Rückenprobleme nach dem zweiten Spiel eine Handballpause einlegen musste. Ein erster herber Rückschlag, hat Maurice doch BOL-Erfahrung. Gegen Ende der Saison konnte er aber wieder bei zwei Spielen mitmachen, welche beide – auch dank seiner Tore, souverän gewonnen wurden. Als nächstes fiel Björn Anfang November aus, der sich im Training die Außenbänder riss. Im Dezember folgte Jens der sich im Spiel einen Anriss des Kreuzbandes zuzog. Nun hatten wir auch ein Problem am Kreis. Beide fielen für den Rest der Saison aus. Damit nicht genug, plagten sich Jan K. und Fabian immer wieder mit leichteren Verletzungen, wodurch sie oftmals im Training aussetzen mussten. Auch Markus konnte die Saison aus gesundheitlichen Gründen nicht so bestreiten, wie wir beide uns das erhofft hatten. Als Letzter fiel dann noch Steen durch einen Unfall aus, der ihn für den Rest der Saison außer Gefecht setzte – hoffentlich kommt er wieder ganz in Ordnung und kann uns bald wieder unterstützen. Desweiteren musste Florian aufgrund seiner Arbeit den Trainingsbetrieb komplett einstellen und stand nur zu den Spielen zur Verfügung. Den traurigen Abschluss machte am letzten Spiel Jan K. der sich an der Schulter verletzte. Was für eine Verletzung es ist, ist noch nicht bekannt, wir hoffen aber, daß es nicht das Gleiche wie beim letzten Mal ist.

Trotz dieser vielen Rückschläge war die Stimmung innerhalb der Truppe immer positiv, was mich persönlich sehr beeindruckt hat.

Natürlich machten sich die vielen Ausfälle im Trainingsbetrieb und auch in den Spielen bemerkbar.

Wir konnten oftmals nicht so trainieren und spielen wie ich es mir gewünscht und vorgenommen hatte. Ständig wechselnde Aufstellungen und das Problem auf der Spielmacherposition machten es mir nicht immer einfach die Spieler entsprechend ihres Leistungsvermögens und bevorzugten Positionen einzusetzen. Trotz aller Widrigkeiten haben wir eine durchaus erfolgreiche Saison, wenn auch mit einigen Höhen und Tiefen, gespielt, die Anlass zur Hoffnung auf die nächste Spielzeit macht.

Im letzten Spiel der Saison wäre bei einem Sieg sogar noch der Aufstieg möglich gewesen, da der Zweitplatzierte TSV Klein-Auheim II auf einen Aufstieg verzichtet.

Der Ausblick auf die kommende Saison sieht gar nicht so schlecht aus. Bis auf einen eventuellen Abgang haben alle Spieler für die nächste Saison bereits zugesagt.

Desweiteren hoffe ich noch 2-3 junge Spieler von uns überzeugen zu können. Die Aussichten dafür stehen glaube ich ganz gut. Mit diesem Zuwachs und der einen oder anderen unvorhergesehenen Überraschung (unverhofft kommt oft), glaube ich, daß wir den nächsten Schritt in der Entwicklung gemeinsam vorantreiben können. Alle Jungs haben mir signalisiert, daß sie bereit und gewillt sind diesen Schritt zu gehen.

 

An dieser Stelle geht mein besonderer Dank an die Sportkameraden meiner Generation:

Lutz, Lars, Michael, Helmut und Tim Po. - Euch ist es zu verdanken, daß wir trotz der vielen Ausfälle immer vollzählig zu den Spielen antreten konnten und kein einziges absagen Mal mussten.

Ich habe das nicht als selbstverständlich angesehen und bin froh und dankbar, daß ihr mich und die Mannschaft in dieser Saison so selbstlos unterstützt habt.

Auf keinen Fall vergessen möchte ich Wolfgang. Für seine tolle Unterstützung vor, während und nach den Spielen, bedanke ich mich herzlich. Er hat mir viel Arbeit abgenommen und damit den Rücken freigehalten mich um die Mannschaft zu kümmern.

Zu guter Letzt möchte ich mich bei allen Frauen, Freundinnen, Eltern, Zuschauern, Sponsoren und allen anderen für euer Verständnis, wenn‘s mal nicht so gut lief, und eure Unterstützung bedanken.

 

 

Mit sportlichem Gruß

 

Jörn


SG Hainhausen - HSV Nidderau 25:16 „Chance konnte nicht ergriffen werden“

Zum letzten Spiel in dieser Runde mit der neu formierten Mannschaft mussten wir auswärts bei der jungen Truppe aus Hainhausen antreten. Im Vorfeld des Spiels waberte das Gerücht durch die Reihen, daß eventuell auch noch der Tabellendritte in die B-Klasse aufsteigen würde. Somit bekam diese Begegnung den Charakter eines Spiels um den Aufstieg. Der Sieger dieser Partie würde den dafür benötigten dritten Platz belegen. Dem Gerücht folgte kurz vor Beginn die Gewissheit. Ein Vertreter des Zweitplatzierten aus Klein-Auheim teilte beiden Mannschaften mit, dass sie auf einen Aufstieg verzichten werden. Es herrschten also klare Verhältnisse wie sich der Sieger dieser Partie belohnen könnte. Für uns war der Aufstieg in dieser Saison der „Neugründung“ eigentlich kein Thema, doch wenn sich eine Tür öffnet sollte man auch durchgehen. Leider waren die Voraussetzungen aufgrund der vielen Absagen mehr als schlecht. Mit lediglich neun Feldspielern und zwei Torleuten sollten wir nun dieses Spiel gewinnen? Kaum vorstellbar – aber wir haben in der Vergangenheit schon so einiges erlebt. Soviel vorab: Am heutigen Tag blieb die Überraschung aus.

Die Halle war sehr gut gefüllt und es herrschte eine tolle Stimmung. Leider erschien der Schiedsrichter nicht – es konnten aber zwei Schiedsrichte aus dem Publikum überzeugt werden einzuspringen. Vielleicht war es genau diese Kulisse oder aber die etwas zu lange Verzögerung im Vorfeld, die uns sehr schlecht ins Spiel kommen ließ. Weder in der Abwehr noch im Angriff konnten wir unsere normale Leistung abrufen und somit stand es folgerichtig nach zwölf gespielten Minuten sage und schreibe: 8:1. Es war höchste Zeit für eine Auszeit. Es musste sich was ändern und zwar schnell, sonst würde der heutige Tag in einem Debakel enden.

Ja, es wurde in den Folgeminuten ein bisschen besser. Es reichte aber bei weitem nicht aus um den Gegner heute ernsthaft Paroli bieten zu können. über 10:4 und 12:6 ging es bis zum Halbzeitstand von 13:7 mehr schlecht als Recht weiter. Dabei kann man der Mannschaft nicht mal den Willen absprechen – nur es ging halt nicht mehr. Das „wieso und warum“ muss jeder mit sich selbst ausmachen. Meine Meinung dazu: Die Leistung spiegelt die letzten Wochen des Trainings wider.

Was soll man einer Mannschaft nach so einer Leistung in der Halbzeit sagen? Draufhauen? Rumschreien? Da das nicht mein Ding ist, versuchte ich es auf meine übliche Art und Weise.

Zuspruch und mögliche Lösungen aufzeigen, wie wir es in der zweiten Halbzeit besser machen könnten. Theorie und Praxis sind aber leider zwei Paar Schuhe.

Es wurde dahingehend besser, daß wir es schafften stabiler in der Abwehr zu stehen. Auch der Torwartwechsel um die 40. Minute trug einiges dazu bei. Michael konnte einige schöne Paraden für sich verbuchen.

Leider schafften wir es zu keiner Zeit den Abstand soweit zu verringern, daß ein Körnchen Hoffnung aufkeimen konnte. Auch die vielen Latten bzw. Pfostentreffer verhinderten das. Beim 16:11 betrug der Abstand ein einziges Mal „nur“ 5 Tore. Aber Hainhausen spielte am heutigen Tag einfach in Angriff und Abwehr eine Klasse besser und hatte immer eine Antwort parat. So ging es für den Rest des Spiels weiter und schon lange vor Abpfiff war klar, wer der heutige Sieger dieser Partie sein wird. Immerhin schafften wir es die zweite Halbzeit nur noch mit drei Toren Unterschied (12:9) zu verlieren.

 

Fazit zum Spiel: Nicht das heutige Spiel hat uns den durchaus möglichen, wenn auch nicht als Ziel ausgegeben Aufstieg gekostet. Vielmehr die vielen Ausfälle und Verletzungen und die unnötigen Punktverluste daheim gegen TV Flieden II (25:25) und in Linsengericht gegen TV Altenhasslau II  (27:30).

 

Es spielten:  Maurice E. (1-40) und Michael. (40-60) im Tor, Jan J. (2), Helmut (1), Norwin, Andreas (3),

 

Till (1), Tim (4) Jan K. (1), Florian (2), Lars (2).


HSV Nidderau - HSG Dreieich II 32:31 „Leistung aus letzter Woche nicht wiederholt.“

 

Zum letzten Heimspiel dieser Saison mussten wir kurzfristig in die Erich-Simdorn-Halle nach Kilianstädten ausweichen. Eigentlich sollte das Spiel als „Vater & Sohn Spiel“ stattfinden. Leider waren Robert und ich aufgrund unserer Knieprobleme nicht in der Lage dieses „Event“ stattfinden zu lassen. So lag die Last der Väter allein auf Stephans Schultern. Gott sei Dank hielten sich die Ausfälle dieses Mal in Grenzen. Bis auf Maurice W., der arbeitsbedingt passen musste waren alle an Bord. Lediglich Fabian war aufgrund seiner Schulterprobleme nicht voll einsetzbar.

 

Nach dem überzeugenden Sieg in der letzten Woche wollten wir diese Leistung gegen den Tabellenletzten bestätigen. Soviel vorab: Das schafften wir nur selten in zarten Ansätzen – der Rest war nicht so wie wir es uns vorgenommen hatten – in diesem Spiel. Trotz der Warnung den Gegner nicht zu unterschätzen, waren die Jungs heute irgendwie nicht in der Lage besseren Handball abzurufen. Der Beginn des Spiels sah eigentlich gar nicht so schlecht aus, jedoch bekamen wir in der Abwehr nicht den notwendigen Zugriff auf die Dreieicher Angreifer. Wir lagen zwar immer in Führung konnten uns aber nie entscheidend absetzen. Mit schwachen und teilweise zu überhasteten Abschlüssen luden wir den Gegner immer wieder dazu ein seinerseits Tore zu erzielen. Auch die beiden Auszeiten zeigten hüben wie drüben keine Wirkung. Bis zur Halbzeit hätte man eigentlich schon alles klar machen können vielleicht sogar müssen. Jaja „Hätte, hätte …..“. So ging es mit einem aus unserer Sicht enttäuschenden 15:14 in die Pause.

 

Für die zweite Halbzeit nahmen wir uns viel vor. Besser in der Abwehr stehen und im Angriff bis zur klaren Torchance spielen und konzentrierter abschließen.

 

Leider gelang uns die Umsetzung überhaupt nicht. Die Abwehr war zu langsam auf den Beinen und schaffte es nicht die Angriffsbemühungen entscheidend zu unterbinden. Im Angriff wurde weiter zu behäbig gespielt. Außerdem zu wenig Tempogegenstöße, kaum zweite Welle – nichts von dem, was im letzten Spiel noch so toll gelang wollte an diesem Tag so richtig klappen. Wie schon im Hinspiel als wir uns gegen Dreieich genauso schwer taten ging es im weiteren Spielverlauf weiter. Aber wenn es spielerisch nicht geht ist kämpfen und beißen angesagt!

 

Dreieich kämpfte bis zur letzten Sekunde und hätte eigentlich einen Punkt verdient gehabt. Doch manchmal braucht man auch mal Glück. Das hatten wir, als Till nach mehreren Fehlversuchen einige Sekunden vor Abpfiff das entscheidende Tor zum 32:31 erzielen konnte. Allgemeines Aufatmen beim Schlusspfiff und anschließende Freude über diesen hart erkämpften Heimsieg gegen einen Gegner der uns scheinbar nicht liegt.

 

 

 

 

 

Fazit zum Spiel:

 

Wieder mal hat man gesehen wie schwankend unsere Leistungen sind. Einem tollen Spiel folgt ein nicht so Gutes. Daran gilt es für nächste Saison zu arbeiten. Der Wille dazu ist da, das spürt man. Auch die Stimmung innerhalb der Mannschaft stimmt. Wenn wir es schaffen noch zwei/drei junge Spieler für die nächste Runde zu gewinnen ist unser Ziel „Aufstieg“ zu schaffen. Mit einem Sieg im letzten Spiel gegen TG Hainhausen und einem möglichen Punktverlust von Oberhessen gegen Klein-Auheim, wäre sogar der dritte Tabellenplatz möglich. Auf geht’s Jungs das packen wir!

 

 

 

 

 

Es spielten: Michael (1-30) und Maurice (31-60) im Tor, Jan J. (4), Norwin (1), Andi (2), Till (2), Tim (5), Fabian, Markus (5), Lars (2), Jan K. (8), Lutz, Florian (2) und Stephan (1).

 


TSV Klein-Auheim II - HSV Nidderau 23:35 „Kleiner Kader – großes Spiel“

 

Zum drittletzten Spiel in dieser „Findungsrunde“ mussten wir beim Tabellenzweiten Klein-Auheim antreten. Wie schon im Hinspiel, als man sich bedingt durch viele Ausfälle nach großem Kampf mit 18:23 dem damaligen Tabellenführer geschlagen geben musste. Doch auch für das heutige Spiel standen uns leider wieder nicht alle Spieler zur Verfügung. Danke an Stephan, der sich in Anbetracht der Personalsituation, bereit erklärte uns, soweit es eben nach dem Karriereende geht, zu unterstützen. Die Zeichen für eine Revanche standen also nicht zum Besten. Klein-Auheim dagegen war trotz bereits feststehendem Aufstieg – Glückwunsch an dieser Stelle – nicht zu unterschätzen. Nach einem ausgeglichenen Spielbeginn bis zum 2:2 stellten wir uns immer besser auf die Angriffsaktionen der Auheimer ein und damit gelang es uns durch eroberte Bälle mit Tempogegenstößen zu einfachen Toren zu kommen. Beim 2:4 in der 9. Minute nahm der Gegner schon sehr früh seine Auszeit. Damit hatten sie wohl nicht gerechnet. Genauso hatten wir uns das vorgenommen und diesmal schien es uns, auch dank Maurice, zu gelingen. Die Auszeit brachte Klein-Auheim nichts, denn mit 2 weiteren Toren und somit einem 4:0 Lauf konnten wir uns auf 6:2 absetzen. Klein-Auheim schaffte es im weiteren Spielverlauf den Abstand nicht größer werden zu lassen. Im Gegenteil, sie konnten beim 6:9 sogar wieder auf drei Tore verkürzen. Aber mit der heute bärenstarken Abwehr schafften wir es immer wieder über Tempoläufe Tore zu erzielen. So ging es weiter bis zum 7:11 und in der 25. Minute war es Zeit für unsere Auszeit. Hauptsächlich um kurz Luft zu holen, denn in Anbetracht der dünn besetzten Auswechselbank mussten heute einige Jungs durchspielen. Die 60 Sekunden dauernde Pause schien zu helfen, mit einem weiteren 4:0 Lauf konnten wir den Abstand beim 7:15 auf 8 Tore ausbauen. Mit 8:16 ging es dann in die wohlverdiente Pause.

 

Das Ziel für die zweite Halbzeit war klar. Mit der kompakten und beherzt zugreifenden Abwehr hatten wir den Schlüssel zum Erfolg in der eigenen Hand. Blieb nur die Frage: Halten wir das durch, oder fehlen gegen Ende die Kräfte? Die Vorgabe für die ersten Minuten im zweiten Durchgang war: Vollgas, um den Auheimern nicht mehr das Gefühl zu geben, dass sie heute noch was umbiegen können. Trotz der Manndeckung gegen Tim und Maurice und den damit verbundenen Problemen im Angriffsspiel, konnten wir uns heute ein ums andere Mal auf unsere Abwehr und unseren Torwart verlassen. Tor um Tor setzten wir uns weiter ab und beim 9:19 betrug der Abstand erstmals 10 Tore. Klein-Auheim haderte jetzt auch mit sich und mit zunehmender Spieldauer mit dem sehr ordentlich, wenn auch kleinlich pfeifenden Schiedsrichter. Dies hatte einige Zeitstrafen zur Folge, was die Bemühungen der Auheimer, den Spielverlauf nochmal zu ihren Gunsten drehen zu können zunichtemachte. Der Glaube an was Zählbares schwand beim Gegner gegen Null. Der Rest ist schnell erzählt. Ohne an unsere Grenzen gehen zu müssen, konnten sowohl im Angriff als auch in der Abwehr einen Gang zurückschalten und trotzdem den Abstand halten und das Spiel am Ende verdient mit einem 12 Tore Vorsprung gewinnen. 

 

Fazit zum Spiel:

 

23 Gegentore gegen den Tabellenführer (Ø 28) sind gut – hätten bei konsequenter Spielweise aber durchaus niedriger ausfallen könne. In Anbetracht des dünnen Kaders eine hervorragende Leistung von allen am heutigen Tag. Was wäre wohl schon diese Saison möglich gewesen, hätte man diese Leistung, vor allem in der Abwehr öfter abrufen können. Vielleicht trägt aber auch das Training endlich erste Früchte. 

Es spielten:  Michael (1-60) im Tor, Norwin (1), Tim Pr. (3), Jan K. (5), Lars (1), Florian (4), Jan J. (4), Maurice (16), Stephan (1).


TV Flieden II - HSV Nidderau 18:34  „Na bitte, geht doch!“

Nach dem verdienten Sieg gegen Altenhaßlau II am vergangenen Wochenende als man reihenweise klare Chancen vergab, wollte man es im heutigen Spiel gegen den TV Flieden II besser machen und beide Punkte aus der Ferne mit nach Hause nehmen. Das Hinspiel im November endete 25:25 und man hatte nach diesem unnötigen Punktverlust etwas gut zu machen. Leider gab es auch wie in jüngster Vergangenheit an diesem Wochenende ein paar Absagen. Dadurch traten wir die Reise nur mit neun Feldspielern und einem Torwart an. Aber auch Flieden trat mit einem fast komplett anderen Kader an. Seltsam, warum Flieden seine Punkte fast nur auswärts holt (7 von 9) und daheim keine schlagkräftige Mannschaft stellen kann/will.

Zu Beginn des Spiels kamen wir nicht so recht in Gang und so stand es nur 2:3. Danach schafften wir es aber immer besser die Fliedener Angriffsbemühungen zu unterbinden und uns mit schnellen Toren Stück für Stück abzusetzen. Trotz des frühen Ausfalls von Fabian gab es keinen Einbruch in unserem Spiel und so ging es über 3:6 und 4:10 zum 7:13. Hier betrug der Abstand bereits 6 Tore. Hätten wir es konsequent weitergespielt, wäre eine noch höhere Pausenführung als das 8:15 drin gewesen.

Die Marschroute für den zweiten Durchgang war also klar. Da vom Fliedener Rückraum keine Gefahr ausging, wollten wir in der Abwehr kompakt stehen und gemeinschaftlich zur Ballseite verschieben.

Daraus resultierend wollten wir durch schnelles Umschaltspiel zu Torerfolgen kommen.

Zu Beginn der zweiten Hälfte schafften wir das auch sehr gut und wir konnten uns bis auf 8:18 weiter absetzen. Leider schlich sich aber ein wenig der „Schlendrian“ ein und so konnte Flieden den zehn Tore Abstand eine Weile halten und einmal beim 14:23 sogar wieder einstellig gestalten. Dieses Mal sollten und wollten wir aber keine Geschenke machen wie noch gegen Altenhasslau II in der Vorwoche. Es wurde weiter versucht über Tempogegenstösse und die zweite Welle. Auch wenn uns nicht alles am Heutigen Tag gelang und ein paar Hundertprozentige nicht den Weg ins Tor fanden, so spielten wir aber doch konsequent weiter. Die Fliedener hatten keine Ideen und Möglichkeiten um uns noch mal ernsthaft zu fordern und so war es eine logische Folge, daß wir den Abstand immer weiter vergrößern konnten. Beim 14:26 betrug er bereits zwölf Tore und ging so ging es über 15:30 und 17:32 bis zum, auch in der Höhe, verdienten Endstand von 18:34.

Ein Lob an die Mannschaft, in der sich alle bis zum Schluss motiviert, unterstützt und angefeuert haben. Trotz des dünnen Kaders haben alle bis zum Schluss voll durchgezogen.

 

 

 

Fazit zum Spiel:

Ein Fortschritt zum letzten Spiel war klar erkennbar. Die Abschlussschwäche zur Vorwoche war viel geringer. Sogar Dinge aus dem Training wurden endlich mal versucht im Spiel umzusetzen (1-Links). Mit Markus und Maurice W. kommt nochmal zusätzlich Qualität in unser Spiel und die Last verteilt sich auf mehr Schultern. Wäre schön, wenn beide es gesundheitlich schaffen für die nächste Runde fit zu sein/werden. Hätten wir uns nicht unsere „bekannten“ Auszeiten pro Halbzeit genommen, wäre gegen diesen Gegner am heutigen Tag sicher ein noch höheres Ergebnis möglich gewesen.

 

 

Es spielten:  Maurice E. (1-60) Tor, Norwin, Andi (1), Till (4), Tim Pr. (11), Jan K. (6), Maurice W. (8), Fabian, Lars (1), Markus (3).


HSV Nidderau - TV Altenhaßlau II 25:21    „Revanche gelungen – mehr nicht“

Die Voraussetzungen für die Begegnung standen wie schon im Hinspiel nicht zum Besten.

Zu den langfristigen Ausfällen von Jens, Björn und Steen fehlten zusätzlich aus verschiedenen Gründen auch noch Maurice, Michael, Florian, Markus, Mauro und Helmut. Auch Dominik stand uns als Ersatz-Torwart diesmal nicht zur Verfügung. Somit standen leider nur zehn Spieler auf dem Spielberichtsbogen.

Da wir das Spiel in Altenhasslau unnötigerweise, allerdings auch dort mit dezimiertem Kader mit 30:27 verloren haben waren wir für heute extra motiviert. Die Devise für das Spiel war klar. Wir wollten mit Tempospiel aus der ersten und zweiten Welle einfache Tore erzielen.

Das erste Tor der Partie erzielte allerdings Altenhasslau II – es war die erste und einzige Führung am heutigen Tag. Schnell konnten wir uns auf 8:3 absetzen. Aufgrund der fahrlässig vergebenen 100 % Chancen gelang es uns nicht, bereits im ersten Durchgang für klare Verhältnisse zu sorgen und den berühmten „Sack zu“ zu machen. Immer wieder schaffte es Altenhasslau mit ihrem einzigen gefährlichen Angreifer, der an diesem Tag fast die Hälfte aller Altenhasslauer Treffer (10) erzielte, ein Tor zu erzielen. Somit ging es nur mir 11:7 in die Pause. Eigentlich hätten wir aufgrund der vorhandenen Chancen schon mit zehn Toren führen können – ja eigentlich müssen. Man nahm sich also für die zweite Halbzeit vor genauso weiter zu spielen, lediglich im Abschluss konzentrierter zu Werke gehen. Mit dem ersten Tor in Hälfte Zwei schafften wir es zwar wieder eine fünf Tore Führung zu erzielen aber die Abwehr agierte nun nicht mehr so geschlossen und energisch wie im ersten Durchgang. Binnen kurzer Zeit konnte Altenhasslau auf 15:13 verkürzen und hatte damit schon früh fast so viele Tore erzielt wie in der gesamten ersten Halbzeit. Eine Auszeit sollte diesen Lauf stoppen und die Jungs sollten sich wieder auf die besprochenen Dinge fokussieren. Scheinbar hat die kurze Pause und Ansprache gefruchtet, denn wir konnten uns mit zwei Toren in Folge auf 17:13 absetzen. Auch wenn Altenhasslau es immer wieder schaffte ein Tor zu erzielen, stand die Abwehr wieder besser – allen voran Jan J. der den stärksten Angreifer nun immer besser im Griff hatte. Beim Stand von 20:15 durfte man schon das erste Mal daran glauben den Sieg in der Tasche zu haben. Erst Recht als wir uns bis auf 24:17 abgesetzt hatten schien der Sieg am heutigen Tag sicher. Leider haben wir uns an diesem Tag nicht entsprechend belohnt und erzielten in der Schlussphase nur noch ein Tor – während Altenhasslau nie aufgab, bis zum Ende weiterkämpfte und letztendlich das Endergebnis von 25:21 etwas freundlicher für sich gestalten konnte.

 

Fazit zum Spiel:

Wieder einmal haben wir phasenweise gesehen was wir zu leisten im Stande sind. Wieder einmal haben wir phasenweise gesehen was wir für „Aussetzer/Pausen“ wir uns nehmen. Den heutigen Gegner hätte man bei allem Respekt mit mindestens zehn Toren Unterschied schlagen müssen. Wir haben es gerade im ersten Durchgang verpasst für klare Verhältnisse zu sorgen. Anstatt konsequent weiter über Tempospiel in der ersten/zweiten Welle zu einfachen Toren zu kommen und diese dann auch erfolgreich abzuschließen wurde wieder einmal zu oft der Ball verschleppt um sich dann im 6:6 abzumühen.

Erfreulich ist, dass sich wieder viele Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten.

 

Es spielten: Maurice Tor, Lars, Jan J. (5), Norwin (3), Tim (3), Fabian (6), Till, Lutz (1), Jan K. (4),

Andi (3)


HSV Nidderau - HSG Oberhessen II 22:28 „Es reicht noch nicht“

Am Wochenende stand das Rückspiel gegen Oberhessen II an. Hier hatte man noch eine Rechnung offen, denn es war in der Hinrunde die erste Niederlage nach hoffnungsvollen Start (4:0). Leider war die Trainingswoche und somit die Vorbereitung auf das Spiel gegen den Tabellennachbarn nicht optimal. Zusätzlich mussten wir mit Steen den dritten Langzeitverletzten verkraften. Er wird uns fehlen und wir wünschen ihm „Gute Besserung“. Nach dem schwachen Auftritt gegen den Tabellenersten in der Vorwoche wollten wir es diesmal wieder besser machen.

Der Gegner war mit vollem 14er Kader am Start und hatte fast nur junge Spieler in seinen Reihen. Im Vorfeld war klar, das aus dem Rückraum der Oberhessen wenig zu befürchten war. Unsere Abwehr agierte folglich mit einer 6:0 Formation. Zu Beginn des Spiels wechselte die Führung hin und her. Erst im Verlauf der ersten Halbzeit erspielte sich Oberhessen einen leichten Vorteil, konnte sich bis zur 25. Minute aber nicht entscheiden absetzen. Leider folgte jetzt eine 5-minütige Schwächephase sowohl im Angriff als auch in der Abwehr und Oberhessen nahm die Geschenke dankend an und konnte sich zur Halbzeit auf 11:15 absetzen.

Entsprechend dem Spielverlauf fiel die Halbzeitansprache aus. die Marschroute für den zweiten Durchgang war eigentlich klar. Die Abwehr muss kompakter stehen und es muss besser verschoben werden. Im Angriff sollte man länger, bis zur klaren Torchance spielen. Um es kurz zu machen – Oberhessen zeigte uns an diesem Tag was eine kompakte Abwehr ist und wir taten uns demensprechend schwer einen Torerfolg zu erzielen. Ihrerseits gelang es ihnen immer wieder durch einfache Aktionen unsere Abwehr zu überwinden. Im Verlaufe der zweiten Halbzeit musste man fast eine Wiederholung der Vorwoche befürchten. Diese mal jedoch fruchtete die Auszeit und die Jungs zeigten Charakter und kämpften bis zum Ende. Leider sprang nur noch eine Ergebniskorrektur heraus.

 

Fazit zum Spiel:

Die guten Leistungen die wir zeigen, reichen (noch) nicht für ein ganzes Spiel. Zu groß sind die Schwankungen über 60 Minuten - gerade gegen Ende jeder Halbzeit. Gegen die stärkeren Teams in der Klasse reicht es deshalb oftmals nicht.

Der eingeschlagene Weg ist sicher der richtige – es dauert jedoch scheinbar länger als angenommen,

bis die Leistungen aus dem Training auf dem Spielfeld umgesetzt werden können.

Mittlerweise macht sich auch der Verlust der Langzeitverletzten bemerkbar. Ein paar „neue“ Spieler würden uns, gerade was unser Ziel für die nächste Saison angeht sicher sehr gut tun. Schauen wir mal ob sich in den nächsten Wochen/Monaten in dieser Richtung was tut.

 

Aufgrund fehlender Aufzeichnung keine Details zum Spielverlauf und den Torschützen!

 

 

Es spielten: Maurice E. und Michael im Tor, Lars, Jan J., Norwin, Tim, Fabian, Till, Mauro, Lutz, Jan K., Florian.


TSG Offenbach/Bürgel III - HSV Nidderau 40:24 „Wie ein Kartenhaus zusammengefallen“

Nach dem lockeren Sieg in der Vorwoche beim TV Wächtersbach stand uns an diesem Wochenende das Spiel gegen den Spitzenreiter (18:4) an. Diese wollten sich für die Niederlage aus dem Hinspiel revanchieren. Wir wussten also was uns erwartete. Außer Markus und den Langzeitverletzten Björn und Jens standen uns alle Spieler für diese schwere Aufgabe zur Verfügung. Unsere Vorteile sahen wir im Alter und damit einhergehend das Tempo. Die Strategie war also klar: Aus einer stabilen Abwehr (zu Beginn 6:0) wollten wir über die erste/zweite Welle und der schnellen Mitte einfache Tore erzielen um nicht ins 6:6 gegen die körperlich überlegenen Bürgeler zu müssen. Zu Beginn entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe mit leichten Vorteilen auf unsere Seite (4:6 und 5:7). Auch die früh genommene Auszeit auf Offenbacher Seite zeigte erstmal keine Wirkung. So verlief das Spiel bis zum 10:10 in der 17. Minute im Grunde genommen so wie wir es uns vorgestellt und vorgenommen hatten. Was dann passierte ist mir auch jetzt noch nicht wirklich klar. Es war als wenn der Mann mit der Schere „schnippschnapp“ unsere Truppe in alle Einzelteile zerschnitten hätte. Die Abwehr löchrig, der Angriff pomadig und fehlerhaft. Einfachste Dinge gelangen nicht mehr und die schlecht vorbereiteten Abschlüsse wurden auch nicht mit der entsprechenden Überzeugung ausgeführt. Uns gelang in den restlichen 13 Minuten der ersten Halbzeit sage und schreibe noch ein Tor! Bürgel musste sich nicht mal besonders anstrengen um Tor für Tor auf 18:11 davon zu ziehen.

Entgegen meiner Überzeugung gab es in der Kabine eine etwas andere Ansprache wie gewohnt. Die Spieler sollten wachgerüttelt werden und sich wieder an die Dinge erinnern die wir besprochen hatten und zu Beginn des Spiels auch sehr ordentlich umgesetzt hatten. Aber alles „reden“ half nichts, unser Spiel erholte sich an diesem Tag nicht mehr – im Gegenteil es wurde noch schlimmer. Als krönenden Abschluss der Misere schlug uns Bürgel auch noch mit den eigenen Waffen. Zahlreiche Tore erzielten sie im zweiten Durchgang per Tempogegenstoß und zweiter Welle. Auch die rote Karte gegen Tim passte an diesem Tag ins Bild – war aber am Ende nicht spielentscheidend. Das Drama nahm unaufhörlich seinen Lauf und der Abstand wurde immer größer. Die genommene Auszeit beschränkte sich darauf an die Ehre zu appellieren und sich nicht mit 20 oder mehr Toren „abschießen“ zu lassen. Wenigstens das gelang uns noch und am Ende stand ein völlig, auch in dieser Höhe, verdienter Sieg des Spitzenreiters mit 40:24 auf der Anzeigetafel. Mit hängenden Köpfen und einigen Fragezeichen über das „Warum“ verließen wir die Spielfläche. So strahlten nur die Sonne und die Bürgeler an diesem Nachmittag um die Wette.

 

Fazit zum Spiel:

Ein herber Rückschlag der mich persönlich nachdenklich gemacht hat. Spätestens jetzt sollte jedem klargeworden sein, daß es weder zählt, wann ich wo und wie gespielt habe, noch das man in der C-Klasse mal eben im Vorbeigehen Spiele gewinnen kann. Auch die Trainingsbeteiligung der letzten Wochen trägt nicht dazu bei sich als Team weiter zu entwickeln. Dennoch hat jeder, der mal selbst aktiv gespielt hat, solche Spiele erlebt. Als Trainer war es das erste Mal für mich, war aber gefühlt schlimmer da man hilflos zusehen musste. Die meisten jungen Spieler haben diese Erfahrung nun leider auch an diesem Wochenende machen müssen. Wichtig ist es aber nun, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und mit noch mehr Elan in den nächsten Wochen an uns zu arbeiten, um nach der ersten Saison der Eingewöhnung gestärkt hervor zu gehen und in der kommenden Saison oben angreifen zu können.

Ich bin dazu bereit – Seid ihr es auch?

 

 

Es spielten:  Maurice E. (1-30, 50-60) und Michael (31-50) im Tor, Jan J. (6), Norwin (1), Andi (1), Steen, Till (1), Tim Pr. (3), Jan K. (6), Florian (3), Fabian (3), Lars, Lutz, Mauro.


TV Wächtersbach II - HSV Nidderau 15:27 „Das zweite Gesicht der C-Klasse“

Zum ersten Auswärtsspiel der Rückrunde mussten wir nach Wächtersbach. Die Mannschaft liegt mit 12:6 Punkten einen Platz vor uns. Zwar konnten wir das Hinspiel mit 31:25 für uns entscheiden, aber aufgrund der nur drei verlorenenen Spiele in der Hinrunde musste man mit einem starken Gegner rechnen. Wächtersbach hatte an diesem Wochenende aber wohl einige Ausfälle zu verzeichnen, denn was sie an diesem Tag aus Spielfeld schickten hatte nicht viel mit der Mannschaft aus dem Hinspiel zu tun. Zahlenmäßig waren wir ihnen also schon mal überlegen. Die Anfangsphase des Spiels verlief recht ausgeglichen und bis zum 6:6 konnte sich keine der beiden Mannschaft entscheidend absetzen.

Ab diesem Zeitpunkt hatte sich die Abwehr dann aber auf den gegnerischen Angriff eingestellt und lies bis zur Pause keinen Treffer mehr zu. Auch der Angriff konnte sich steigern und der Ball lief nun flüssiger und mit mehr Tempo als noch zu Beginn. Daraus resultierte ein 7:0 Lauf unter anderem mit drei Tempogegenstößen zum Pausenstand von 6:13.

Da man in der Vergangenheit schon das ein oder andere Spiele hatte, in dem man eine deutliche Führung durch zu nachlässiges Spiel in Abwehr und Angriff leichtfertig herschenkte, wollte man es an diesem Tag gegen geschwächte Wächtersbacher besser machen. Die ersten zehn Minuten nach Wiederanpfiff wollten wir richtig Gas geben um frühzeitig klar zu machen wer als Sieger der Partie beide Punkte für sich auf der Habenseite verbuchen kann. Einzige Änderung für den zweiten Durchgang war der Wechsel der Torhüter. Michael sollte mal wieder ausreichend Gelegenheit bekommen sich zu zeigen. Soviel vorab – beide Torhüter hatten einen starken Tag erwischt und konnten einige zum Teil freie Würfe abwehren.

Gesagt – getan – Nein leider doch nicht so wie geplant. Die Anfangsphase der zweiten Halbzeit gestaltete sich erst einmal wie der Beginn des Spiels. Tore hüben wie drüben bis zum 11:16. Es dauerte wieder ein „paar“ Minuten bis wir auf Temperatur kamen und die Kräfte auf Wächtersbacher Seite nachließen. Die Last war bei ihnen, im Gegensatz zu uns, auf zu wenige Schultern verteilt. Spätestens mit dem 4:0 Lauf zum 11:20 war die Frage, wer heute das Parkett als Sieger verlässt aber dann geklärt. Wächtersbach hatte nichts mehr entgegen zu setzen und wir konnten uns, ohne groß glänzen zu müssen über 14:24 bis zum Endstand von 15:27 immer weiter absetzen. Bei besserer Chancenverwertung und genaueren Anspielen hätten das Ergebnis sicher noch höher ausfallen können. Einige Bälle wurden zu leichtfertig vergeben. Dies lag wohl auch an der mangelnden Konzentration, die eine klare Führung mit sich bringt. Erwähnenswert ist hier noch das Tor des Tages durch Markus nach Anspiel von Steen – wurde auch, wie viele andere Szenen auf Video festgehalten – danke an Norwins Freundin.

 

 

Fazit zum Spiel:

Ein Sieg, den man in der Höhe im Vorfeld nicht erwartet hatte – das lag aber sicher auch am ersatzgeschwächten Gegner. Auch in diesem Spiel konnten sich zum wiederholten Mal wieder fast alle in die Torschützenliste eintragen. Die Abwehr mitsamt den Torleuten scheint sich trotz des wenigen Trainings in diesem Bereich schneller zu finden wie der Angriff. Wir stehen in der Torstatisitik der Gegentreffer (Ø24) hinter Klein-Auheim II (Ø23) auf dem zweiten Platz. Durch den heutigen Sieg konnten wir uns vorerst auf den 4. Tabellenplatz schieben (13:9). Nächste Woche steht das schwere Spiel bei Spitzenreiter TSG Offenbach/Bürgel III (18:4) an. Zwar konnten wir das Hinspiel zu Saisonbeginn mit 20:15 gewinnen für eine Wiederholung bedarf es aber einer Leistungssteigerung in allen Bereichen, denn der Gegner hat danach nur noch ein Spiel verloren – Wo/Wann ?

Am 20.10. zuhause gegen TV Wächtersbach II (28:33) !

Jaja, die C-Klasse mit ihren zwei Gesichtern…

 

 

 

Es spielten:  Maurice E. (1-30) und Michael (31-60) im Tor, Norwin (3), Steen (4), Jan J. (1), Tim Pr. (4), Jan K. (3), Fabi (5), Lars, Markus (5), Florian (1), Andi (1).


HSV Nidderau - SG Dietesheim/Mühlheim III 34:27 „Zum Ende hin verdient“

Nach der Hinrunde stehen wir mit 9:9 Punkten auf dem 6. Platz. Wir hatten uns eigentlich eine bessere Platzierung erhofft, mussten aber in einigen Spielen feststellen, daß die Punkte in der C-Klasse nicht im „Vorbeigehen“ zu ergattern sind. Einige Mannschaften haben genau wie wir eine Verjüngungskur erfahren und so kam es, daß wir einige Punkte haben liegen lassen.

Mit Dietesheim/Mühlheim kam zum Start der Rückrunde der derzeitige Tabellenletzte (3:15) zu uns nach Nidderau. Unterschätzen durften und wollten wir sie aber nicht, da der Gegner trotz der wenigen Punkte im Durchschnitt knapp 27 Tore erzielt, wir selbst aber nur 24.

Auch die Ergebnisse gegen die anderen Mannschaften zeigt, daß man sie nicht auf die leichte Schulter nehmen darf. Zu Beginn des Spiels konnten wir uns eine 4:1 Führung erspielen, schafften es aber nicht diese durch konsequente Abwehrarbeit (ein Manko an diesem Tag) weiter auszubauen.

So schaffte es der Gegner immer wieder mit einfachsten Mitteln unsere Abwehr zu überwinden und aus freier Position Tore zu erzielen. So ging es hin und her und es gelang uns nicht mit ein paar Toren in Führung zu gehen. Auf der anderen Seite gelang es Dietesheim/Mühlheim jedoch nie selbst einmal in Führung zu gehen. Beim Stand von 15:12 haben wir uns dann mal wieder eine drei Tore Führung „erarbeitet“, konnten diese abermals nicht halten und der Gegner konnte auf 15:14 verkürzen. Zum Ende des ersten Durchgangs konnten wir mit einer weiteren guten Phase im Angriff dann doch noch eine Führung mit drei Toren (18:15) in die Pause mitnehmen.

Fazit der ersten Halbzeit:

Die Abwehr schwächelt heute in ungewohnter Form – das haben wir schon besser gemacht!

Der Angriff funktioniert immer dann gut, wenn wir es schaffen mit mehr Tempo zu agieren.

Es galt es also für die zweite Halbzeit die Abwehr zu stabilisieren und im Angriff schneller zu spielen.

Beides gelang uns an diesem Tag leider nicht so wie gewünscht. Auch wenn uns der Start in den zweiten Durchgang gelang (19:15) und es den Anschein hatte wir könnten den Schalter umlegen, gelang es uns nicht einen spielentscheidenden Vorsprung zu erspielen. Zwar stand es zwischenzeitlich 21:17 aber durch besagte Abwehrschwächen und dem teilweise fehlenden Tempo im Angriffsspiel ermöglichten wir es dem Gegner wieder auf Tuchfühlung zu kommen (23:22). Beim Stand von 24:24 schafften sie sogar den zweiten Ausgleich (1:1) in dieser Partie. Wir gaben aber nicht auf und mit einer guten Moral und viel Willen sowie einem Torwartwechsel setzten wir uns auf 29:25 ab. Die nun genommene Auszeit sollte dazu beitragen sich nochmal zu sammeln und mit voller Konzentration und Einsatz diese Führung bis zum Schlusspfiff zu verteidigen. Auch eine Umstellung der Abwehr von einer offensiven 5:1 auf eine 6:0 (mit einer Manndeckung) schien an diesem Tag das bessere System zu sein, denn Dietesheim/Mühlheim konnte in den verbliebenen knapp zehn Minuten nur noch zwei Tore erzielen. Um überhaupt noch eine Chance auf was zählbares zu haben, stellten sie auf eine offene Manndeckung um – die sich allerdings als Fehler erwies, denn nun konnten wir die entstandenen freien Räume zu einfachen Toren nutzen und am Ende auch verdient beide Punkte auf unserer Habenseite verbuchen.

 

Fazit zum Spiel:

Im ersten Spiel der Rückrunde war noch viel Sand im Getriebe. Wir haben in der Abwehr nicht gut verteidigt und abermals im Angriff das notwendige Tempo vermissen lassen. Der Sieg war verdient, auch wenn er (unnötigerweise) erst gegen Ende der Partie erzielt wurde.

Wieder schön: Zum wiederholten Mal konnten sich fast alle in die Torschützenliste eintragen.

 

Es spielten:      Maurice E. (1-45), Michael T. (45-60) im Tor, Till (6), Norwin (3), Steen (2), Jan J. (6),

 

Tim Pr. (2), Jan K. (1), Fabian (8), Florian (2), Markus (2), Andi (2), Lars, Tim Po. (o. E.).


HSV Nidderau – SG Hainhausen 24:29 „Schritte !?“

Zum letzten Heimspiel und dem letzten Spiel der Hinrunde kam der Tabellennachbar (6:10) aus Hainhausen in die Sporthalle nach Nidderau. Zur gewohnten Anpfiffzeit fanden sich leider weniger Zuschauer als sonst ein. Bis auf die Langzeitverletzten waren diese Mal keine kurzfristigen Ausfälle zu vermelden. Eigentlich gute Voraussetzungen um zwei weitere Punkte auf die Habenseite zu verbuchen.

Der heutige Gegner bestand nur aus jüngeren Spielern und man konnte davon ausgehen, daß sich ein temporeiches Spiel entwickeln könnte. Von Beginn an waren wir irgendwie nicht Herr der Lage und ließen die Angreifer zu unbedrängt zum Torabschluss kommen. So stand es schnell 3:6 und 5:8. eh wir mit einem 3:0 Lauf auf 7:8 verkürzen konnten. Doch statt nun im Angriff geduldig zu spielen bis sich eine gute Wurfposition ergab, fielen wir wieder, wie schon so oft in vergangenen Begegnungen, in das alte Muster zurück. Der Ball lief nicht flüssig durch die eigenen Reihen und es wurde viel zu schnell und oft mit Einzelaktionen versucht einen Treffer zu erzielen. Wenn wir es trotzdem mit diesen Einzelaktionen geschafft hatten uns in eine freie Wurfposition zu bringen wurden diese reihenweise vergeben. So ging es gegen einen schlagbaren Gegner mit 10:12 in die Pause.

Der Angriff war mal wieder unsere Schwäche – nur zehn Tore in 30 Minuten sind einfach zu wenig.

Auch keine Tempogegenstösse und keine zweite Welle. Auch die schnelle Mitte verdiente ihren Namen nicht. Die Marschroute für die zweite Halbzeit war also klar.

Aber wies schon in einigen anderen Spielen schafften wir es am heutigen Tag nicht den Schalter umzulegen. Im Angriff änderte sich wenig und so ging es von 11:14 15:18, 18:21 immer weiter. Wir hatten an diesem Tag einfach zu viel „Wurfpech“ um nochmal in Schlagdistanz zu kommen.

Auch die zahllosen (nicht gegebenen) Schritte der Hainhausener Angreifer trug nicht dazu bei nochmal an eine mögliche Wende zu glauben. Der krönende Abschluss dieses Spiels war die rote Karte (75 Min.) gegen Maurice, der zwar Torwart, aber seinen Gegenspieler regelgerecht am Kreis festgemacht hatte. So stand nach 60 Minuten ein ernüchterndes 24:29 auf der Anzeigetafel.

 

 

Fazit zum Spiel:

29 Gegentore gegen diese Mannschaft sind, bei nur 22 eigenen Treffern, einfach zu viel, auch wenn einige Tore der Hainhausener bei einem anderen Schiedsrichter wohl nicht zustande gekommen wären. Die eigene Abschlussschwäche bei weit über 10 freien Würfen (s.g. 100%ige) langt am Ende nicht um ein Spiel zu gewinnen.

 

 

Es spielten:  Maurice E. (1-57) und Maurice P. (57-60) im Tor, Till (2), Norwin (1), Steen (1), Tim Pr. (2), Jan K. (5), Lars, Andi (1), Mauro, Fabian (4), Florian (2), Jan J. (2), Markus (4).


HSG Dreieich II - HSV Nidderau 24:26 „Zwei Gesichter“

Zu ungewohnter Zeit (auf Wunsch von Dreieich wurde das Spiel auf 13:30 Uhr vorverlegt) mussten wir nach drei Heimspielen mal wieder auswärts antreten. Auf dem Papier eigentlich ein schlagbarer Gegner (4:10) Leider konnten wir ein weiteres Mal das Spiel nicht in Vollbesetzung bestreiten. Zu den Langzeitverletzten Maurice, Björn, Jens und Lutz, fehlte im zweiten Spiel in Folge Florian. Kurzfristig fehlte noch Jan K.. Auch die beiden „Standby“ Spieler Helmut und Tim Po. standen uns nicht zur Verfügung. Des Weiteren war Fabian aufgrund seiner Schulterprobleme nicht 100%ig fit.

Somit standen letztlich zehn Feldspieler und zwei Torleute auf dem Spielberichtsbogen. Danke wieder mal an Wolfgang, der den „Papierkram“ übernommen hat.

Zu Beginn des Spiels legten wir furios los. Drei schnelle, einfache Tore von Markus in der Anfangsphase (0:3) folgten zwei durch Steen, sowie Fabian, Tim und Till zum zwischenzeitlichen 2:8. Alle dachten: „So kann es gerne weitergehen“ – ging es auch erstmal. Bis Mitte der ersten Halbzeit beim Stand von 4:11 sah alles nach einem „einfachen“ Sieg für uns aus. Dann kam aber ein Bruch in unser Angriffsspiel. Dies lag unter anderem auch an der nun besser deckenden Abwehr der Dreieicher und einem sich steigernden Torwart. Wir ließen den Ball nicht mehr genug laufen und verstrickten uns (wieder einmal) immer mehr in Einzelaktionen. Ein sichtbares nachlassen der Kräfte führte dazu, daß Dreieich Tor um Tor aufholen konnte. Respekt für die Einstellung des Gegners nach einem 4:11 Rückstand weiter zu kämpfen und nicht den Kopf hängen zu lassen. So schafften sie mit zwei 3:0 Läufen erst auf 7:11 und dann auf 11:13 zu verkürzen. Uns gelangen durch Fabian, Markus und Tim Pr. nur noch drei Tore und Dreieich hatte das Momentum auf seiner Seite und schaffte es sogar in Unterzahl den kaum für möglich gehaltenem Ausgleich zur Pause (14:14).

Lag der Einbruch vielleicht an der vorabendlichen Weihnachtsfeier oder haben wir ein grundsätzliches Konditionsproblem?

Aber es war im Grunde noch nichts passiert, und so wollten wir den zweiten Abschnitt genauso beginnen wie den Ersten. Erschwert wurde dieser Plan allerdings durch den Ausfall von Norwin.

Leider gelang uns die Umsetzung überhaupt nicht. Im Angriff wurde weiter zu behäbig gespielt. Außerdem keine Tempogegenstöße, keine zweite Welle – nichts von dem, was seit Wochen im Training eingeübt wurde konnte im Spiel umgesetzt werden. Nun kamen auch noch Nachlässigkeiten in der Abwehr hinzu. Hatte man es in der letzten Woche noch geschafft, gegen den Tabellenführer nur elf Gegentore bis zur Halbzeit zu bekommen, waren es heute schon vierzehn. So kam es wie es kommen musste. Dreieich spielte nicht überragend, schaffte es aber immer wieder mit einfachen Aktionen Tore zu erzielen. Dies führte bis zu einer drei Tore-Führung beim 20:17. Mit zwei Toren in Folge durch Markus und Tim Pr. schafften wir es zum richtigen Zeitpunkt wieder auf 20:19 verkürzen. Zeit für eine Auszeit! Gemeinsam wollten wir uns das Ding holen und die zweiten fünfzehn Minuten für uns entscheiden. Wenn es spielerisch nicht geht ist kämpfen und beißen angesagt!

Und siehe da, mit einem 1:5 Lauf durch Tore von Steen, Tim Pr., Fabian, Till und Jan J. schafften wir die erhoffte Wende zum 21:24. Nun war es an Dreieich seine Auszeit zu nehmen (53 Min.). Diese brachte aber nicht den gewünschten Effekt wie auf unserer Seite. Spätestens mit dem Tor zum 21:25 durch Tim Pr. waren die Weichen auf Sieg gestellt. Dreieich kämpfte trotzdem weiter bis zur letzten Minute und konnte das Ergebnis noch auf 24:26 verkürzen. Mit dem Schlusspfiff bekamen sie sogar noch einen 7m zugesprochen und hätten bis auf ein Tor herankommen können. Ein wieder mal stark aufgelegter Maurice jedoch konnte diesen jedoch halten. Allgemeines Aufatmen beim Schlusspfiff und anschließende Freude über diesen hart erkämpften Auswärtssieg.

 

Fazit zum Spiel:

Wieder mal Licht und Schatten über sechzig Minuten. Wir haben uns gegen einen tapfer kämpfenden Gegner teilweise sehr schwer getan – in Abwehr und Angriff gleichermaßen. Speziell im Angriff müssen wir in den nächsten Spielen zulegen und es schaffen die im Training gezeigten Leistungen auch mal im Spiel abzurufen. Bei noch einem ausstehenden Spiel der Hinrunde kann man schon mal folgendes Resümee ziehen: Mit 196 geworfenen Toren in acht Spielen gibt es nur eine Mannschaft, die weniger Treffer erzielt hat. Im Ranking bei den Gegentoren (193) sind wir auch dank unserer guten Torleute unter den Top drei.

 

Es spielten: Michael (1-30) und Maurice (31-60) im Tor, Jan J. (1), Norwin, Andi (1), Steen (5), Till (2), Tim Pr. (6), Fabian (4), Markus (6), Lars (1), und Mauro.

 

Nächstes Wochenende ist zum letzten Spiel in diesem Jahr die SG Hainhausen bei uns zu Gast.

Eine Mannschaft die nach anfänglichen Schwierigkeiten (0:6 Punkte) scheinbar immer besser in Fahrt kommt (6:10 Punkte). Auf dem Papier ein schlagbarer Gegner, der zwar pro Spiel durchschnittlich 28 Torte erzielt, aber auch die gleiche Anzahl an Gegentoren zu verbuchen hat.

 

Die Mannschaft würde sich über zahlreiche Unterstützung zum Jahresabschluss freuen - mit hoffentlich einem weiteren Sieg. Nach dem Spiel würden wir uns freuen, gemeinsam mit Euch die Hinrunde und das Jahr mit dem einen oder anderen Getränk und netten Gesprächen ausklingen zu lassen.

 


HSV Nidderau – TSV Klein-Auheim II 18:23 „Zur falschen Zeit“

Zum dritten Heimspiel in Folge kam der Tabellenführer (10:2) aus Klein-Auheim nach Nidderau.

Einen schlechteren Zeitpunkt konnte es fast nicht geben, denn mit Florian, Markus, Maurice W., Fabian, Jan J., Maurice P. und Björn gab es verletzungs- oder krankheitsbedingt einige Ausfälle.

Auch auf die „ältere“ Garde konnten wir heute nicht zurückgreifen, da Helmut, Tim Po. und Lutz nicht zur Verfügung standen. Somit war die Bank zum ersten Mal in dieser Saison leider nicht voll besetzt und wir mussten das Spiel mit 9/2 Spielern bestreiten. Eins vorab: Angesichts dieser Umstände haben wir es im Rahmen unserer Möglichkeiten geschafft ein ordentliches Spiel aufs Parkett zu legen.

Der Start in die Partie misslang uns aber erstmal richtig. Bevor wir einmal den Ball im gegnerischen Gehäuse unterbringen konnten hatte Klein-Auheim schon viermal getroffen. Auch nach unserem ersten Treffer (7m – Tim Pr.) taten wir uns sehr schwer ein Tor zu erzielen. Dies lag unter anderem an der kompakten Deckung des Gegners aber auch an unseren schwachen und teils unvorbereiteten Abschlüssen. Ein Grund hierfür war sicherlich im „neu“ formierten Angriff zu suchen, der in dieser Konstellation noch nie gespielt hatte. Über 2:6 und 4:9 ging es bis weiter – die Abwehr stand gut aber im Angriff haperte es weiter. Die Auszeit brachte eine leichte Verbesserung und in der zweiten Hälfte des ersten Abschnitts schafften wir es mit einem 3:0 Lauf aus einem 4:10 ein 7:10 zu machen. Leider erzielte Klein-Auheim dann noch ein Tor zum Halbzeitstand von 7:11. Nur 11 Gegentore zur Halbzeit gegen den Tabellenführer, der im Schnitt knapp 28 Tore pro Spiel erzielt war eine gute Leistung – hier muss man die Leistung von Maurice im Tor hervorheben, der wieder einen starken Tag hatte. Leider nur 7 eigene Treffer erzielt – das zeigt ganz klar unser Problem: Der Angriff

Um doch noch eine mögliche Wende in diesem Spiel zu schaffen, wollten wir nach der Pause weiter aus einer kompakten Deckung heraus mit der ersten und zweiten Welle unsere Tore erzielen. Mit dem ersten Tor der zweiten Halbzeit ging es auch ganz gut los und der Abstand betrug wieder nur drei Tore (8:11). Näher kamen wir im restlichen Spiel aber nicht mehr an den Tabellenführer heran. Dieser spielte über sechzig Minuten relativ konstant und die kurzen Schwächephasen die Klein-Auheim hatte, reichten für uns am heutigen Tag nicht. So verlief die zweite Halbzeit im Grunde wie die Erste: Klein-Auheim setzte sich Tor um Tor ab (9:14, 11:17). Ein weiterer 3:0 Lauf zum 14:17 ließ nochmal kurz Hoffnung aufkommen, dass man doch noch ein oder zwei Punkte in Nidderau behalten könnte. Doch zu routiniert spielten die Auheimer an diesem Tag ihr Spiel. Wenn es kurzzeitig mal enger wurde hatten sie immer eine Antwort in Form eines Tores parat.

Entgegen meinen Prinzipien möchte ich dieses Mal einen Satz zum Schiedsrichter schreiben. Er hatte nicht seinen besten Tag erwischt, lag aber mit seinen Entscheidungen (oder Nicht-Entscheidungen) auf beiden Seiten daneben. So ist das nun mal und man MUSS lernen damit umzugehen. Je schneller desto besser – Punkt aus.

 

 

Fazit zum Spiel:

23 Gegentore gegen den Tabellenführer (Ø 28) sind gut – 18 eigene Treffer (Ø 25) sind unterm Strich zu wenig um ein Spiel zu gewinnen. Aufgrund der Spielerdecke haben wir gegen den Tabellenführer trotzdem phasenweise ein gutes Spiel abgeliefert. Leider war die Verteilung der Tore nicht so ausgeglichen wie im vergangenen Spiel und die Last war auf zu wenig Schultern verteilt. Wenn alle wieder an Bord sind und wir es in den nächsten Spielen „Step by Step“ schaffen unser Angriffsspiel zu verbessern, sollte der nächste Sieg nicht lange auf sich warten lassen – vielleicht schon am 09.12 in Dreieich!?  

 

 

Es spielten:  Maurice E. (1-60) und Michael im Tor, Till (2), Norwin (2), Steen (2), Tim Pr. (8), Jan K. (1), Lars (1), Andi (1), Jens (1), Mauro.


HSV Nidderau – TV Wächtersbach II 31:25 „Das Dutzend vollgemacht“

Nach einem freien Wochenende fand zu ungewohnter Zeit (18:15 statt 17:00 Uhr) das sechste Spiel der Saison gegen den einen Platz vor uns rangierenden TV Wächtersbach II (6:4) an. Es war ein auf Wunsch des Gegners auf diesen Termin verlegtes Spiel. Nach einem guten Saisonstart mit zwei Siegen folgten leider zwei „unnötige“ Niederlagen gegen Oberhessen und Altenhaßlau und ein Unentschieden gegen Flieden. Man stand vor dem Spiel mit 5:5 Punkten und 121:121 Toren vor der Situation, ob man mit einem Sieg die Plätze mit dem Gegner tauschen würde (6/5), oder im Falle einer Niederlage weiter Richtung untere Tabellenhälfte abrutscht.  Eine gewisse Anspannung war also vor der Begegnung zu spüren. Leider waren die Zuschauer wohl aufgrund des späteren Spielbeginns nicht so zahlreich erschienen wie in den vergangenen Heimspielen. Trotzdem unterstützen sie die Jungs von Beginn an.

Uns gelang ein Start nach Maß. Schnell führten wir mit 3:0, eh es den Wächtersbachern gelang ihren ersten Torerfolg zu verbuchen. Das hielt uns aber nicht davon ab unsere heutige Marschroute weiter konsequent durch zu ziehen und drei weitere Tore zu in Folge erzielen. Beim Stand von 6:1 nahm Wächtersbach dann schon früh sein Team-Timeout. Richtig gefruchtet hat diese aber nicht, denn näher als auf 4 Tore (9:5) kamen sie im Verlauf der ersten Halbzeit nicht mehr an uns heran. Tor um Tor konnten wir uns von 10:5 über 14:7 bis zum 9 Tore Abstand beim 17:8 mit teilweise tollen Aktionen immer weiter absetzen. In die Pause ging es dann mit einer 18:10 Führung. Nach dreißig gespielten Minuten nur zehn Gegentore und selbst achtzehn erzielt - es lief fast alles wie geplant.

Im zweiten Durchgang wollten wir genau so weitermachen wie im ersten Abschnitt. Das gelang uns leider nicht mehr ganz so gut, denn dem Rückraum der Wächtersbacher gelang es (wie in der Pause vermutet) vermehrt durch Einzelaktionen oder Kreisanspiele zum Torerfolg zu kommen. Richtig eng wurde es am heutigen Tag aber nicht mehr, denn auf weniger als vier Tore Differenz (26:22) konnte der Gegner nicht verkürzen. Trotzdem schaffte man es nicht, das Niveau der ersten Halbzeit im Angriff und Abwehr zu halten (Ergebnis zweite Spielhälfte: 13:15). Auch wenn man den Gegner am heutigen Tag am Ende deutlich und verdient mit 31:25 schlagen konnte, kann das im Rückspiel schon wieder anders aussehen. Ein wohl kleiner aber entscheidender Punkt für den Sieg lag wohl auch an den (im Gegensatz zu Wächtersbach) zahlreichen Torschützen. Sogar Andi konnte bei seinem ersten Einsatz nach der OP ein Tor erzielen. Durch das Tor von Tim Pr. zum zwischenzeitlichen 23:15 (ca. 45 Minute) konnten sich bereits alle zwölf Feldspieler in die Torschützenliste eintragen.

Das fiel dem aufmerksamen Wolfgang am Zeitnehmertisch sofort auf – Danke für die Info!

So viele Torschützen findet man nicht bei vielen Mannschaften in der C-Klasse, in der oft nur eine Handvoll Spieler für das Erzielen der Tore zuständig sind.

 

 

Fazit zum Spiel:

Ein toller Erfolg, der Lust auf mehr macht. In der jungen Truppe steckt noch viel mehr und man wird sehen wie es mit der Entwicklung weiter vorangeht. Die Intensivierung des Trainings zeigt erste Früchte und es gilt weiter das Potential jedes Einzelnen zu erkennen und umzusetzen. Wenn uns das weiterhin gelingt, sind wir für das nächste Spiel am 02.12. wieder zur gewohnten Zeit (17:00 Uhr) gegen den Tabellenführer TSV Klein-Auheim II durchaus in der Lage einen weiteren Sieg zu feiern.

 

 

Es spielten:  Maurice E. (1-55) und Dominik (56-60 und ein 7m) im Tor, Till (3), Norwin (2), Stehen (3), Jan J. (3), Tim Pr. (3), Jan K. (2), Fabi (5), Lars (1), Tim Po. (1), Markus (5), Flo (2), Andi (1).


HSV Nidderau – TV Flieden II 25:25 „Viel gewollt – nicht alles erreicht“

Nach der unnötigen Niederlage in Altenhaßlau wollte man es im Spiel gegen den TV Flieden II besser machen und beide Punkte in Nidderau behalten. Leider gab aus auch an diesem Wochenende ein paar krankheitsbedingte Absagen – diese können wir aber aufgrund des breiten Spielerkaders im Gegensatz zu letzter Saison verkraften. Schaut man sich im Vorfeld die Ergebnisse des Gegners an, wird man nicht so recht schlau daraus. Scheinbar treten sie mit unterschiedlicher Besetzung an!?

Am heutigen Tag waren sie auf jeden Fall mit maximaler Anzahl an Spielern nach Nidderau gereist.

Auch Flieden scheint sich genau wie wir aus vielen jungen Spielern, ergänzt durch ein paar Ältere, Erfahrene zusammen zu setzen.

Details zum Spielverlauf gibt es diesmal leider keine, da wir es versäumt haben einen „Schreiberling“ zu benennen. Wolfgang war für uns wieder als Zeitnehmer tätig – Danke.

Zu Beginn des Spiels stand die Abwehr noch nicht so sattelfest wie in der Vergangenheit und so gelang es dem gegnerischen Angriff durch einfache Aktionen zu Torabschlüssen zu kommen.

Im Angriff taten wir uns wie schon in den vergangenen 2 Spielen schwer. Es kam kein Spielfluss auf und der Ball wurde nicht schnell genug gespielt. Zu viele Einzelaktionen prägten das Spiel auf beiden Seiten und es gelang keine der beiden Mannschaften sich mit mehr als 2 Toren abzusetzen. Das ein oder andere Mal schafften wir es mit schön herausgespielten Aktionen über den Kreis und die Außen zum Torerfolg zu kommen. Auch über Tempogegenstöße und die zweite Welle erzielten wir ein paar Tore. Es gelang uns aber leider nicht dies kontinuierlich weiter zu spielen. Somit war die Vorgabe für die zweiten 30 Minuten klar: Wir wollten die Fehler minimieren und verstärkt über das Tempospiel unsere Tore erzielen. Das gelang uns zeitweise auch ganz gut, doch zu viele 100 %ige Chancen wurden liegen gelassen und auch einige Würfe aus dem Rückraum fanden nicht ihren Weg ins Tor.

Auch die von beiden Seiten genommene Auszeit brachte keine wirkliche Veränderung im Spiel.

Eine Umstellung der Abwehr – als wir versuchten die beiden gefährlichsten Angreifer der Fliedener aus dem Spiel zu nehmen, führte dazu, dass die Lücken so groß wurden, dass es ein „erfahrener“ Angreifer des Gegners, immer wieder schaffte mit Einzelaktionen ein Tor zu erzielen. Auch im zweiten Durchgang schaffte es keine der beiden Mannschaften sich entscheidend abzusetzen. Mit einer 3 Tore Führung hätte man es vielleicht schaffen könne „den Sack“ zu zu machen.

Somit endete das Spiel mit einem leistungsgerechten 25:25.

 

Ein Lob an die Mannschaft, in der sich alle bis zum Schluss motiviert, unterstützt und angefeuert haben. Wir haben alles versucht – mehr war heute (?) nicht drin.

 

Fazit zum Spiel:

Ein Teilerfolg nach den zwei aus heutiger Sicht unnötigen Niederlagen. Der Gegner war am heutigen Tag stärker als die beiden anderen. Für die nächsten Spiele gilt es nun die Fehler zu minimieren und unsere Stärken weiter auszubauen. Wir müssen verstärkt die im Training eingeübten Abläufe im Spiel umsetzen um Tore zu erzielen. Dies wird uns aber nur gelingen, wenn möglichst viele im Training sind

und die Durchführung der Einheiten spürbar zunimmt.

 

 

Es spielten:  Maurice E. (1-60) und Dominik im Tor, Till, Norwin, Steen, Jan J., Tim Pr., Jan K., Fabian Lars, Lutz, Tim Po., Jens, Markus.


TV Altenhaßlau II - HSV Nidderau 30:27 „Willkommen in der „neuen“ C-Klasse“

Die Voraussetzungen für das Spiel am gestrigen Sonntagabend standen nicht zum Besten.

Die langfristigen Ausfälle von Andi und Björn, alle drei Maurice, Jan K, Tim Po. und kurzfristig wegen Krankheit zusätzlich noch Howard und Markus zwangen uns dazu ein wenig zu improvisieren.

Danke an Dominik, der sich kurzfristig bereit erklärte als Torwart ein zu springen.

Danke auch an die zahlreichen Mitgereisten (allen voran Wolfgang) die uns unterstützt haben.

Erfreulicherweise führte die große Anzahl der Ausfälle nicht dazu keine spielfähige Mannschaft zusammen zu bekommen. Mit zwölf Mann konnten wir die Fahrt nach Altenhaßlau antreten. Pünktlich angekommen stellten wir fest, dass der heutige Gegner, genau wie wir, nicht mehr viel mit der Mannschaft der letzten Saison gemein hatte. Die C-Klasse scheint in diesem Jahr wohl bei mehreren Mannschaften eine „Verjüngung“ erfahren zu haben. Somit wussten wir wie schon gegen HSG Oberhessen II nicht was uns erwarten wird.

Der Beginn des Spiels war ziemlich ausgeglichen – keine der beiden Mannschaften konnte mit mehr als einem Tor (außer beim 3:1) in Führung gehen. Erst beim Stand von 9:7 gelang Altenhaßlau kurzfristig eine zwei Tore Führung. Diese konnte Till aber umgehend wieder auf 9:8 verkürzen. Beim Stand von 10:11 für uns, gelang Altenhaßlau ein 3:0 Lauf zum 13:11. Auch hier konnten wir durch 2 Tore von Lars und Tim zum 13:13 ausgleichen. Leider brachten wir den Ball dann bis zur Halbzeit nicht mehr im gegnerischen Tor unter. Altenhaßlau hingegen traf noch zweimal und so ging es mit einem zwei Tore Rückstand (15:13) in die Pause.

Obwohl man sich in der Halbzeitpause vornahm die Fehler aus dem ersten Durchgang ab zu stellen, gelang es uns wieder nicht konstant über einen längeren Zeitraum unseren Spielplan um zu setzen.

So ging es also weiter wie im ersten Abschnitt, mit wechselnden Führungen (17:15, 21:22).

Erschwerend hinzu kam, dass der Schiedsrichter mit einigen „fragwürdigen“ Entscheidung – leider zu oft gegen uns dazu beitrug, dass wir es nicht mehr schafften das Ruder herum zu reißen. 6 Zeitstrafen (mindestens 2 davon „fragwürdig“) führten sogar zur doppelten Unterzahl. Das konnten wir nicht kompensieren, obwohl wir beim Stand von 26:26 und 28:27 noch berechtigte Hoffnungen auf ein oder zwei Punkte hatten. Trotz Kampf und Wille ging uns gegen Ende die Kraft und Konzentration durch wiederholtes Unterzahlspiel aus und der Gegner konnte sich bis zum Endstand von 30:27 absetzen.

 

Fazit zum Spiel:

In Summe: „Zu viele Jäger sind des Hasen Tod“ – was heißen soll: Mit allen an Bord, konstanterer Leistung über 60 Minuten, besserer Umsetzung des Spielplans und einem ausgewogen pfeifenden Schiedsrichter (wobei dieser nicht der ausschlaggebende Faktor für die Niederlage war) kann man diesen Gegner schlagen.

Wieder einmal haben wir uns das Leben selbst schwergemacht. Anstatt konsequent (wie besprochen) über Tempospiel in der ersten/zweiten Welle zu einfachen Toren zu kommen, wurde zu oft der Ball verschleppt um dann im 6:6 zu langsam, statisch und mit zu vielen Einzelaktionen zu agieren. Wenn es uns in den nächsten Wochen gelingt, die Trainingsinhalte im Spiel um zu setzen, werden wir es vielleicht schon im nächsten Spiel !? siegreich vom Platz zu gehen.

Trotz der beiden Niederlagen „stimmt“ es in der Truppe und es macht Spaß zu sehen wie sich jeder gegenseitig anfeuert/motiviert. Weiter so Jungs!

Ebenso erfreulich ist, dass sich wieder 8 Spieler in die Torschützenliste eintragen konnten.

 

Es spielten: Dominik im Tor, Lars (1), Jan J. (9), Norwin (1), Steen (1), Jens (1), Tim (7/1), Florian,

Fabian (5/2), Till (2), Lutz, Helmut.


HSG Oberhessen II - HSV Nidderau 29:23            „Viel ?, wenig !“

Vorab ein Dankeschön an Alle, die uns beim Spiel am sonnigen Sonntagmittag unterstützt haben.

An euch hat es nicht gelegen, dass wir am dritten Spieltag ohne Punkte die Heimreise aus Altenstadt antreten mussten.  Trotz der Ausfälle von Jan K., Maurice W. und Björn konnten wir erfreulicherweise wieder mit voll besetzter Bank das Spiel in Angriff nehmen. Allein den Grund für die Niederlage in diesen Ausfällen zu suchen wäre aber zu einfach, denn auch mit den vorhandenen Spielern wäre ein Sieg gegen die junge Truppe aus Oberhessen möglich gewesen – Wenn, ja, wenn wir als Mannschaft besser gespielt hätten und wenn jeder einzelne seine Leistung entsprechend abgerufen hätte.

Zu Spielbeginn sah es für uns noch ganz gut für uns aus und wir konnten bis zum 3:5 das Spiel diktieren. Leider sah man schon in dieser frühen Phase des Spiels, dass wir im Angriff die gleichen Probleme hatten wie letzte Woche: Zu langsam, zu statisch und mit zu vielen Einzelaktionen versuchten wir es auch heute immer wieder zum Torerfolg zu kommen was ein ums andere Mal misslang. Aber auch in der Abwehr haperte es an diesem Tag. Es wurde zu passiv agiert und die Angreifer aus Oberhessen kamen dadurch immer wieder relativ unbedrängt zu ihren Abschlüssen. Daraus resultierte ein 5:0 Lauf zum zwischenzeitlichen 8:5. Die jetzt genommene Auszeit brachte keine Besserung und so schafften wir es im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit nicht den Abstand zu verringern, sondern stattdessen konnte Oberhessen diesen bis zurPause gar auf 15:11 ausbauen.

Für den zweiten Durchgang nahm man sich vor, beherzter in der Abwehr und schneller im Angriff zu spielen. Leider gelang uns das aus unerfindlichen Gründen an diesem Tag nicht. Man kann der Mannschaft weder den Willen noch die Motivation absprechen es gewollt zu haben. Es gibt aber so Tage da funktioniert es nicht und hinterher fragt man sich woran es gelegen hat. Die Abwehr war weiterhin zu „löchrig“ und das Tempo im Angriff wollte sich auch nicht erhöhen. Zu viele schwache Abschlüsse verhinderten, dass wir nochmal in wirkliche Schlagdistanz kommen konnten. Nur beim Stand von 20:17 durch Markus keimte nochmals kurz Hoffnung auf, dass heute vielleicht doch noch was möglich ist. Doch stattdessen erhöhte Oberhessen mit einem 4:0 Lauf auf das vorentscheidende 24:17. Davon erholten wir uns nicht mehr und der größte Abstand mit 27:18 war der Beweis dafür. Ein bisschen Ergebniskorrektur konnten wir dann noch zum Endstand von 29:23 erzielen – mehr war heute bei der gezeigten Leistung nicht möglich.

Ohne die Leistung der Jungs aus Oberhessen schmälern zu wollen – sie haben verdient gewonnen!

Aber: Bei einer ähnlichen Leistung, vor allem in der Abwehr, wie vergangene Woche, wäre mehr für uns drin gewesen.

Nun heißt es „Mund abputzen“, Spiel abhaken (nicht ohne das sich jeder fragt woran es denn gelegen hat) und den Fokus im Training auf das nächste Spiel zu richten.  

 

Fazit zum Spiel:

Auch heute, ein Tag nach dem Spiel ist mir noch nicht klar, warum wir die Leistungen aus dem

Training nicht im Spiel umsetzen konnten. All das, was wir uns hier erarbeitet haben, hat im Angriffsspiel nicht stattgefunden – übrigens auch schon nicht im letzten Spiel, da hat uns aber unsere kompakte Abwehr zum Sieg verholfen.

Wenig Erste/Zweite Welle, kaum einstudierte Auslösehandlungen gepaart mit zu vielen Einzelaktionen und schlechten Abschlüssen - das sind andere Mannschaften in der C-Klasse weiter!

Darüber werden wir sprechen und versuchen es beim nächsten Mal wieder besser zu machen.

 

Es spielten: Maurice E. (1-51) Michael (51-60) im Tor, Lars, Jan J. (3), Norwin (1), Stehen (1/1), Jens (2),

Tim (3), Florian (3), Fabian (2/2), Till, Mauro, Lutz, Markus (5).


HSV Nidderau – TSG Offenbach-Bürgel III 20:15 „Abwehr hui, Angriff so lala“

Nachdem das erste Heimspiel auf Anfrage von TV Wächtersbach II kurzfristig auf den 25.11. verschoben wurde, kam es am gestrigen Sonntag zum ersten Heimspiel in dieser Saison gegen die Dritte aus Offenbach-Bürgel. Diese hatte die ersten beiden Spiele für sich entschieden und reiste

mit 4:0 Punkten im Gepäck nach Nidderau.

Im Vorfeld lief noch ein verspätetes Spiel unserer männl. E-Jugend gegen TV Altenhaßlau.

Da auch noch Fotos mit unseren neuen Trikots vom Sponsor Control Mechatronics gemacht werden sollten, einigte man sich mit Schiedsrichter und Gegner darauf den Anpfiff um ein paar Minuten zu verschieben.

 

Für die Fotos waren alle Spieler gekommen, auch jene welche an diesem Tag nicht zum Einsatz kommen sollten – Danke dafür. 

 

Trotz kleinerer Blessuren bei einigen Spielern war die Bank wieder voll besetzt. Aber nicht nur die Bank, auch die Tribünen waren so voll wie schon lange nicht mehr beim HSV – Einfach toll!

Vielleicht lag es auch ein Stück weit an dieser ungewohnten Kulisse, dass man es im gesamten Spiel nicht schaffte den eigentlich Spielplan umfänglich umzusetzen.

Von Beginn an schaffte es keine der beiden Mannschaften die Bälle im gegnerischen Tor unter zu bringen. Starke Abwehrreihen, dass vergeben freier Chancen sowie gut aufgelegte Torleute auf beiden Seiten verhinderten eine höhere Torausbeute. So war es dann auch nicht verwunderlich,

dass es nach der ersten Viertelstunde „nur“ 3:3 stand. Wir standen weiterhin sehr gut in der Abwehr und konnten mit unserer offensiven 5:1 Formation den Angriff der Bürgeler immer wieder stören bzw. unterbinden – schafften es aber leider nicht daraus Kapital zu schlagen um mit Tempospiel zu einfachen Toren zu kommen. Dies war wohl das Hauptproblem an diesem Tag, obwohl es im weiteren Verlauf des Spiels ein bisschen besser werden sollte. Stattdessen mühte man sich im Angriff gegen den körperlich überlegenen Gegner im 6:6 und musste großen Aufwand betreiben um ein Tor zu erzielen. Auch das fehlende Tempo im Angriffsspiel unserer Mannschaft spielte den Bürgelern in die Hände und wir wurden ein ums andere Mal durch zu unvorbereitete Aktionen gestoppt.

Da sich dies auf beiden Seiten im Verlauf der ersten 30 Minuten nicht änderte, stand es zur

Halbzeit nur 8:5!

Für die zweite Halbzeit nahmen wir uns vor mehr über die erste und zweite Welle das Spiel vorzeitig für uns zu entscheiden. Leider gelang uns das nicht so gut wie im ersten Spiel der Saison. Aber immerhin so gut, dass wir uns „Step by Step“ bis zum 19:10 absetzen konnten. Damit war das Spiel zu unseren Gunsten entschieden. Wir konnten frühzeitig wechseln und allen Spielern die Möglichkeit geben sich vor der tollen Kulisse zu zeigen. Erfreulich, dass sich hier auch noch die „Neuen“ teilweise in die Torschützenliste eintragen konnten. Respekt an die Bürgeler, die bis zum Schluss kämpften und das Ergebnis noch auf ein 20:15 korrigieren konnten.

 

Fazit zum Spiel:

Ein weiterer Erfolg mit den „jungen Wilden“. Wir haben den Sieg als Mannschaft in der Abwehr erkämpft. Ein Sonderlob in der starken Abwehr geht an Jan K. und Maurice E. im Tor - aber auch die „ältere“ Garde hat hinten für die nötige Kompaktheit gesorgt.

Für die nächsten Trainingseinheiten gilt es weiter an unserem Umschaltspiel zu arbeiten. Ein weiteres Augenmerk wird auf das Tempo im Angriff und die Auslösehandlungen gelegt werden müssen. Das hat am gestrigen Tag noch nicht so funktioniert wie im Training.

 

 

Es spielten:      Maurice E. (1-52), Maurice P. (52-60) im Tor, Till, Norwin (1), Steen (2), Jan J. (2),

 

Tim (3), Maurice W. (5), Jan K. (1), Fabian (2), Florian (3), Lars, Mauro, Lutz.


Die neuen Männer vom HSV !?

Die letzte Runde der Männer war geprägt von vielen Ausfällen, Weggängen und Verletzungen.

Dieser Aderlass führte unter anderem dazu, dass aufgrund fehlender Spieler sogar Torleute im Feld spielen mussten. Die Not, zu jedem Spieltag eine komplette Mannschaft aufs Parkett zu bringen, führte schließlich dazu, dass man gegen Ende der Saison ein drittes Spiel aufgrund Spielermangel absagen musste. Dies hatte unweigerlich die Abmeldung der Mannschaft vom Spielbetrieb und den Abstieg zur Folge. Nicht ganz so dramatisch, da man sportlich aufgrund der o.g. Situation eh abgestiegen wäre. Die Männer standen nun vor der Entscheidung ob es aufgrund der Personalsituation überhaupt Sinn macht für die nächste Saison eine Mannschaft zu melden. Da kam ihnen Bruder Zufall zu Hilfe. Anfang Mai kam bei einigen ehemaligen Spielern des HSV die Idee: „Es wäre doch toll wieder zusammen in einer Mannschaft zu spielen“. Die Meisten kennen sich aus der der Jugend und haben die letzten Jahre entweder in Hanau oder Bruchköbel gespielt. Man traf sich also in der Halle und stellte die Idee den restlich verbliebenen Spielern des HSV vor. Diese waren in Anbetracht der vergangenen Saison durchaus angetan von dieser Idee und erfreut über den unerwarteten Zuwachs. Die ursprüngliche Idee sich selbst (ohne Verantwortlichen) zu trainieren wurde relativ schnell verworfen und so begab man sich auf die Suche nach einem Trainer. Fündig geworden sind sie dann bei mir. Nach 3-wöchiger Bedenkzeit habe ich der Mannschaft eine Zusage bis zur Winterpause gegeben - dann wird neu entschieden. Die Hauptaufgabe besteht nun darin die ca. 20 Spieler zu einer Einheit zu formen die u.a. wieder Spaß am Handball hat. Eine nicht ganz leicht Aufgabe, gilt es doch die großen Unterschiede im Leistungsniveau zu verbinden. Die Mannschaft umfasst Spieler die schon höherklassig (Männer-BOL, Jugend-OL/BOL) gespielt haben. Um dies möglichst schnell zu verwirklichen wird zweimal in der Woche trainiert (gab es schon lange nicht mehr beim HSV).  Es gibt auch einiges Neues, z.B. eine Mannschaftskasse und einen Strafen-Katalog der diese füllen soll. Los ging es dann am 5.6. mit dem ersten offiziellen Training.

Die Trainingsbeteiligung war von Anfang an gut bis sehr gut (mind. 8 Spieler – bis zu 18 Spieler) und alle Spieler sind mit Ehrgeiz und Spaß dabei und das trotz Urlaub und der langen Hitzeperiode, in der man sicher lieber andere Dinge macht als in die Halle zu gehen um zu trainieren. Die Trainingseinheiten lagen aus diesem Grund mehr im technisch/spielerischen als Kraft/Ausdauer Bereich. Um sich möglichst schnell auf dem Spielfeld zu finden und zu verstehen wurden einige Vorbereitungsspiele absolviert.

Es ging u.a. gegen TV Bergen-Enkheim, TV Petterweil II, SV 98 Rosbach, HSG Preagberg II, HSG Oberhessen und MSG Bad Vilbel. In jedem dieser Spiele gab es Licht und Schatten auch bedingt durch die vielen Auswechslungen – der Fokus lag hier aber ganz klar darauf zu schauen wer auf welchen Positionen am Besten passt. Gegen Ende der Vorbereitung und dem letzten Spiel gegen die MSG Bad Vilbel – welches dann auch gewonnen wurde, waren die meisten Positionen klar und sogar doppelt besetzt.

Des Weiteren stand im Vorfeld auf die neue Runde noch das leidige Thema „neue Trikots“ an. Dies konnte aber relativ schnell geklärt werden, da Jens einen Sponsor besorgen konnte, der sogar noch die Aufwärmshirts übernimmt. Somit bleibt für den Verein nur noch ein kleiner Betrag übrig.

„Danke dafür Jens und Control Mechatronics!“.

Sobald die Trikots da sind gibt es das obligatorische Mannschaftsfoto. Auch der Sponsor bekommt dann ein gerahmtes Foto überreicht.

Start der neuen Runde war am 16.9. mit einem Auswärtsspiel gegen SG Dietesheim/Mühlheim III

(extra Spielebericht).

 

Nach den letzten „mageren“ Jahren scheint es beim HSV wieder aufwärts zu gehen. Aus diesem Grund würde sich die Mannschaft freuen bei den Heimspielen möglichst viele Zuschauer begrüßen zu können.


Neuester Spielbericht vom 16.09

SG Dietesheim/Mühlheim III – HSV Nidderau 22:26      „Verdienter Arbeitssieg“

Bevor es am 16.9. zum Auftaktspiel der neuen Männermannschaft des HSV Nidderau gegen die

SG Dietesheim/Mühlheim III ging es darum zu entscheiden welche drei Spieler nicht zum Kader an diesem Wochenende gehören (kann mich nicht erinnern so etwas beim HSV schon mal erlebt zu haben). Das kann uns in nächster Zeit aufgrund der hohen Anzahl an Spielern noch mehrmals passieren. Man wird sich also innerhalb des Teams damit arrangieren müssen, dass es den einen oder anderen auch mal erwischt.

Man trat den Weg nach Mühlheim also mit voll besetzter Bank an. Leider verletzte sich Jens beim Aufwärmen und war für das Spiel nicht einsatzfähig.

In unserer Startsieben stand nur ein Spieler der letzten Saison – aber auch auf Seiten des heutigen Gegners gab es viele neue Gesichter. Die Dritte aus Mühlheim ist diese Saison wohl eine Mischung aus der letztjährigen Dritten plus Spielern der SU Mühlheim und vermutlich noch ein bis zwei Spielern aus der Ersten oder Zweiten Mannschaft.

Wir starteten gut und führten schnell 1:3. Dies veranlasste den Gegner zu einer sehr frühen Auszeit. Diese brachte aber nicht den gewünschten Erfolg denn wir konnten uns sogar weiter auf 1:5 absetzen eh die Mühlheimer zu ihrem zweiten Torerfolg kamen. Mit schnellen, einfachen Toren per Tempogegenstoss sowie Toren aus dem Rückraum und schönen Einzelaktionen aus der Mitte, schafften wir es den Gegner immer auf Abstand zu halten. Am größten war er etwa zur 20 Min. der ersten HZ beim Stand von 6:12. Leider gaben wir diesen aber durch einige schlechte Entscheidungen im Angriff wieder her. Den Mühlheimern gelang es so bis zur Halbzeit auf 11:14 zu verkürzen.

Fazit der ersten Halbzeit:

Die Abwehr steht! Vor allem die beiden Halben machten ihre Aufgabe gegen die starken Rückraumspieler der Mühlheimer hervorragend. Aber auch auf der vorgezogenen Position konnte man den Angriff des Gegners ein ums andere Mal vor Probleme stellen.

Galt es also für die zweite Halbzeit in der Abwehr weiter so kompakt zu stehen und beherzt den Gegner zu attackieren um damit weiter den Angriff unter Druck zu setzen und seinen Torabschluss zu erschweren. Im Angriff wollte man länger spielen bis klare Chancen herausgespielt sind.

Das Umschaltspiel sollte noch mehr forciert werden um über die erste und zweite Welle zu leichten Torerfolgen zu kommen.

Wir starteten auch gleich mit einem 2:0 Lauf zum 11:16. Der Gegner ließ sich aber nicht abschütteln, es gelang ihm jedoch nicht den Abstand auf unter 3 Tore zu verringern. Wir schafften es aber auch nicht in dieser Phase des Spiels durch Tempospiel frühzeitig alles klar zu machen. Somit verlief das Spiel bis zum Stand von 19:23 recht ausgeglichen. Als die Mühlheimer zum 20:23 verkürzen konnten keimte nochmal Hoffnung bei ihnen auf. Sie stellten auf eine doppelte Manndeckung um. Wir behielten in dieser hektischen Schlussphase die nötige Ruhe und konnten durch den entstandenen Platz zwei schöne Tore aus dem rechten Rückraum zum Endstand von 22:26 erzielen.

 

Fazit zum Spiel:

Ein toller Erfolg im ersten Spiel. Wir haben den Sieg als Mannschaft erkämpft.  

Besonders erfreulich die Leistung der ganz jungen Garde, haben doch einige Akteure ihr erstes Pflichtspiel bei den Aktiven bestritten. Mehrere Spieler konnten ein Tor erzielen.

Die Fehler werden wir besprechen und daran in den nächsten Wochen im Training arbeiten.

 

Es spielten:      Maurice E. (1-60), Maurice P. im Tor, Till, Björn (1), Norwin, Steen (3), Jan J. (1),

 

Tim (5), Maurice W. (10), Jan K. (2), Fabian (3), Florian (1), Lars, Jens (ohne Einsatz -verletzt).