Herren

C-Klasse


Trainingszeiten

Dienstag: 20 - 22 Uhr

Donnerstag: 20 - 22 Uhr

in der Sporthalle der Bertha-von-Suttner Schule


Trainer

Jörn Prager


Spielberichte


TV Flieden II – HSV Nidderau 24:31

„35 gute Minuten reichen diese Mal aus“

Nach dem ungefährdeten  Heimsieg gegen  Klein Auheim II in der letzten Woche stand am heutigen Samstag das nächste Auswärtsspiel an.  Zwar nicht in Vollbesetzung doch immerhin mit 10 Feldspielern und 2 Torleuten  traten wir  am frühen Nachmittag die längste unserer Auswärtsfahrten, ins ca. 80 KM entfernte Flieden an.

Der heutige Gegner wies vor dem Siel einen 2:4 Punktestand auf, den Sieg konnten sie gegen unseren Gegner aus der letzten Woche,  jedoch ohne  deren besten Torschützen, erzielen. Dennoch wollte und man die junge Truppe aus Flieden, immerhin vollzählig, nicht unterschätzen. Doch wie es meistens in solchen Fällen ist, so war es auch an diesem Nachmittag. Trotz Warnungen und der Aufforderung, den Gegner und das Spiel von Beginn an ernst zu nehmen, fehlte es bei uns in der ersten Viertelstunde an so ziemlich allem. Eine unschöne Tatsache, die uns nicht zum ersten Mal passiert. Weder gute Abwehrarbeit noch zwingende Angriffsaktionen  gab es zu Beginn der Partie auf unserer Seite zu verzeichnen und so liefen wir bis zur 15. Spielminute beim 7:5 einem Rückstand hinterher. War es jetzt schon Zeit für eine Auszeit?

Nein Gott sei Dank ging scheinbar ein Ruck durch die Mannschaft und mit 4 Toren in Folge und dem daraus resultierenden 7:9 war es der TV Flieden,  der sich ob eines 0:4 Laufes nun gezwungen sah seinerseits die erste Auszeit zu nehmen. Diese verpuffte aber ohne nennenswerten Effekt auf unserer Spiel zu nehmen. Im Gegenteil, Tor um Tor konnten wir uns bis zu unserer Auszeit in der 26. Minute auf 9:13 weiter absetzen. Das Ziel für die restlichen Minuten im ersten Durchgang war, mindestens diese 4 Tore Abstand mit in die Pause zu nehmen. Gesagt, getan. Mit 12:16 ging es in die Kabinen. Weiterspielen wie ab der 16. Minute, um frühzeitig den Sieg perfekt zu machen war die Parole für die zweiten 30 Minuten.

Dies gelang uns bis zur 44. Minute beim 16:26 und der einhergehenden  10 Tore Führung bis dahin auch sehr gut. Leider schlich sich ab der 45. – 55. Minute wieder der „Schlendrian“ ein, technische Fehler, überhastete Abschlüsse und eine nachlässiger agierende Abwehr, ließen die Fliedener noch einmal auf  5 Tore (22:27) herankommen. Der Sieg allerdings geriet zu keinem Zeitpunkt mehr ernsthaft in Gefahr und wir konnten den Abstand in den verbliebenen 5 Minuten bis zum Schlusspfiff wieder auf 8 Tore zum Endstand von 24:31 erhöhen. 

 

Fazit zum Spiel: 15 Minuten in Halbzeit eins und 20 Minuten im zweiten Durchgang reichten am heutigen Tag für den Sieg. Gegen stärkere Mannschaften kann das aber ins Auge gehen. Zurzeit gelingt es uns noch nicht über 60 Minuten eine konstante Leistung zu bringen. Sollte uns dies in den anstehenden Spielen gelingen, sind wir in der Lage gegen jeden Gegner in der Runde zu bestehen.  

 

Es spielten:  Johann  (1-30) und Michael (31-60) im Tor, Jan J.,  Andi (4), Tim (5), Florian S. (4),  Maurice (9), Philip, Fabian, Florian O. (8), Daniel (1). 


HSV Nidderau – TSV Klein-Auheim II 26:18

„Solide Leistung reicht für Sieg“

Mit dem souveränen Sieg gegen Oberhessen vom letzten Wochenende im Rücken empfingen wir zum dritten Heimspiel den letztjährigen Tabellenzweiten, die Mannschaft des TSV Klein-Auheim II. Genau die Mannschaft, die auf den Aufstieg verzichtete und uns zum Saisonabschluss ein „Aufstiegsspiel“ bescherte, welches aufgrund des dünnen Spielerkaders an diesem Tag chancenlos für uns wurde. Dieses Jahr scheinen die Klein-Auheimer aber noch nicht so richtig in Fahrt gekommen zu sein, was die 2:4 Punkte bezeugen. Es könnte unter anderem aber auch daran liegen, dass mit Bruchköbel III, Obertshausen-Heusenstamm, Gelnhausen IV, Wächtersbach II stärkere Mannschaften in der C-Klasse vertreten sind als noch in der Vorsaison. Das macht es für uns in diesem Jahr nicht gerade einfacher unser gestecktes Ziel zu erreichen. Mit 6:2 Punkten im Rücken, einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein und ca. 40-50 Zuschauern gut besuchten C-Klasse Spiel, gingen wir also sehr zuversichtlich in die anstehende Partie. Mit guter Deckungsarbeit und Tempospiel wollten wir den heutigen Gegner, wie im Rückspiel der letzten Saison, „knacken“. Zur Erinnerung: Die schmerzliche 18:23 Heimspiel-Niederlage machten wir - mit kompletten Kader - im Rückspiel mit einem 18:35 mehr als wett. Erst Recht in Anbetracht des Altersdurchschnitts der Klein-Auheimer und der Anzahl von nur 9 Spielern auf dem mittlerweile elektronischen Spielberichtsbogen. Wir selbst mussten krankheitsbedingt nur auf einen Torwart und einen Rechtsaußen verzichten und konnten somit 13 Spieler eintragen. Hätten wir früher gewusst, dass ein „Standby“ Torwart auf der Tribüne saß, hätten es sogar 14 Spieler sein können. Gut, dass es heute aufgrund der guten Leistung unseres Stammkeepers, der u.a. einige „Freie“ entschärfte, nicht notwendig war. Das nun ausgerechnet ein Schiedsrichter aus Bruchköbel, unserem derzeit ärgsten Kontrahenten um die Tabellenspitze, die Partie leitete, sei hier nur am Rande erwähnt. Aber das ist aufgrund des 

Schiedsrichtermangels in den unteren Klassen zu akzeptieren. Einfluss auf das Ergebnis oder den Spielverlauf hatte seine gute Leistung nicht. Der Beginn der Partie gestaltete sich recht ausgeglichen und wir schafften es nicht, wie gewollt, frühzeitig abzusetzen. Es dauerte dann doch bis zur 25. Minute bis es uns gelang eine 3-Tore Führung zum 10:7 zu erzielen. In den restlich verbliebenen 5 Minuten bis zum Pausentee konnten wir lediglich ein weiteres Tor Abstand zwischen uns und Klein-Auheim erkämpfen – nicht erspielen. Mit einem für uns etwas Enttäuschenden 13:9 ging es dann in die Halbzeitpause. Als Problem des ersten Durchgangs wurde schnell das mangelnde Angriffsspiel ausgemacht. Das war dann auch das Hauptthema in der Kabine. Die Vorgabe für Durchgang zwei war also das Umschaltspiel zu forcieren um mehr Tore über die erste und zweite Welle zu erzielen. Leider gelang es uns am heutigen Tag zu selten dies wie vorgenommen umzusetzen und die gute Angriffsleistung aus der Vorwoche zu wiederholen. Zwar gelang es uns bereits in der 39. Minute den Abstand auf 5 Tore zu erhöhen, aber den Bock frühzeitig umzustoßen schafften wir nicht. Wer allerdings die Punkte an diesem Tag auf seinem Konto im Haben verbuchen durfte war spätestens beim 20:14 in der 49. Minute allen klar: Beide Punkte bleiben in Nidderau und wir bauen unsere Heimserie auf 3 Siege aus. Über 22:15 in der 51. Minute und 23:16 in der 53. Minute ging es bis zum Endstand von 28:16. Klein-Auheim hatte an diesem Tag im Angriff, auch aufgrund der guten Deckung, nicht die nötige Durchschlagskraft. Lediglich die Nummer 83 auf Auheimer Seite konnte mit seinen Einzelaktionen insgesamt 12 Toren erzielen und bewahrte seine Mannschaft vor einer deutlicheren Niederlage.  

 

Fazit zum Spiel: Ein verdienter und ungefährdeter Heimsieg gegen TSV Klein-Auheim II, der nur nicht deutlicher ausfiel, weil wir im Angriff die Leistung aus der Vorwoche nicht abrufen konnten. Nun gilt es zu ergründen worin die Gründe dafür liegen um dann entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Unsere Abwehr und die Torwartleistung sind gut, aber in einigen Situationen noch ausbaufähig und momentan die Konstante auf die wir uns verlassen können. Mit 22 Gegentreffern im Durchschnitt kann und muss man Spiele gewinnen. Wenn wir diese Konstanz auch im Angriff erzielen sind wir für die nächsten Spiele gut aufgestellt und können dem Spitzenspiel gegen Bruchköbel III zuversichtlich entgegenblicken. Damit es allerdings zu diesem „Spitzenspiel“ kommt, gilt es vorher noch die Hausaufgaben zu machen und sowohl in Flieden am nächsten Wochenende als auch daheim, nach einer 2-wöchigen Spielpause, am 30.11., 19:30 Uhr gegen Bad Orb zu punkten.

 

Es spielten:  Johann im Tor, Andreas, Till (1), Jens, Tim (2), Jan K. (2), Florian S. (2), Maurice (6), Fabian (4), Markus (2), Florian O. (7), Daniel. 


HSG Oberhessen II - HSV Nidderau 24:29

„Verdienter und jederzeit ungefährdeter Auswärtssieg“

Direkt nach dem deutlichen Sieg gegen den ehemaligen Tabellenführer aus Wächtersbach mussten wir an diesem Wochenende auswärts bei der HSG Oberhessen II (2:2) antreten. Nur eine krankheitsbedingte Abmeldung bescherte uns eine maximal besetzte Bank und mir das Glück, keinem Spieler für das heutige Spiel eine Absage erteilen zu müssen. Sogar beide Torleute waren erstmalig in dieser Saison mit von der Partie.  Entgegen den drei anderen Partien wollten wir den Spielbeginn dieses Mal unbedingt nicht verschlafen. Mit 1:0 gingen wir auch direkt nach einer Minute in Führung konnte aber von der Nummer 6, dem besten Angreifer auf Seiten der HSG Oberhessen noch in der 2. Spielminute egalisiert werden. Nach der erneuten Führung und dem folgenden Ausgleich beim 2:2 in der 4. Minute fanden wir immer besser ins Spiel und ließen den Gastgebern keine freien Würfe konnten aber unsererseits durch strukturiertes, druckvolles Angriffsspiel mit 2:6 in Führung gehen. Dies veranlasste den Trainer bei Minute 8:30 zu einer sehr frühen Auszeit. Diese Spielunterbrechung schadete uns nicht und half Oberhessen wenig. Tor um Tor konnten wir uns weiter absetzen und beim 5:11 in der 16. Minute betrug der Abstand dann 6 Tore. 2 Tore in Folge durch Oberhessen zum 7:11 veranlasste dann uns in der 20. Minute unser Timeout zu nehmen. Diese war erfolgreicher als die des Gegners, denn wir konnten uns mit 4 Toren in Folge auf 7:14 absetzen. Uns gelang es ab der 26. Minute aber nicht, den Abstand zwischen uns und dem Gegner weiter zu vergrößern, sondern mussten bis zur Pause noch drei Gegentore hinnehmen und konnten selber nur eins erzielen. Somit ging es mit einer 5 Tore Führung (10:15) und in die Pause. Diese hätte bei konsequenter Spielweise durchaus höher ausfallen können. Die Pausenansprache gestaltete sich ob der guten ersten Halbzeit recht kurz. Wir wollten es einfach genau so weitermachen wie bisher. Doch der Start in den zweiten Durchgang verlief alles andere als gewünscht. Wir kamen nicht so recht in Fahrt und mussten deshalb in der 34. Minute das 14:16 hinnehmen. Erst ab diesem Zeitpunkt gelang es uns den Schalter in Abwehr wie Angriff wieder um zu legen und den Abstand wieder auf  5 Tore zum 14:19 zu erhöhen. Ernsthaft in Gefahr geriet der Sieg in der restlich verbliebenen Zeit nicht mehr – im Gegenteil, über 16:22 (45. Minute), 18:25 (51. Minute). Beim 20:29 betrug der Abstand dann 9 Tore und in den verbliebenen Minuten gelang es Oberhessen nur noch das Ergebnis ein wenig freundlicher zum Endstand von 24:29 zu gestalten. 

 

Fazit zum Spiel: Endlich einmal den Start nicht verschlafen. Wenn wir 60 Minuten konsequent durchgespielt hätten, wäre ein deutlicherer Sieg die logische Folge gewesen. Ein Grund für den Bruch war sicher auch in den vielen Auswechslungen und den damit ungewohnten Spielreihen zu finden. Trotzdem konnte am heutigen Tag einiges aus dem Training ins Spiel übertragen werden und wir schaffen es immer besser unser geplantes Abwehr- und Angriffsspiel im Spiel um zu setzen.  Die Stimmung im Team ist außerordentlich gut und es macht Spaß diese Jungs zu trainieren.  Das liegt nicht nur am derzeitigen Erfolg der Mannschaft, sondern dass es einfach menschlich passt.  Zum nächsten Heimspiel am 2.11.- 19:00 Uhr kommt der letztjährige Tabellenzweite, der TSV KleinAuheim II (2:4), zu uns nach Nidderau. Wir freuen uns schon jetzt auf ein (hoffentlich) erfolgreiches Spiel mit unseren zahlreichen Zuschauern und anschließendem Ausklang bei dem einen oder anderen Getränk und Gespräch. 

 

 

Es spielten:  Johann und Michael im Tor, Jan J. (2), Till (1), Jens (1), Tim (2), Jan K. (1), Florian S. (1), Maurice (10), Philipp, Fabian (2) Markus (2), Florian O. (7), Daniel. 


HSV Nidderau – TV Wächtersbach II 34:19

„Anfang verschlafen – Hinten raus souverän“

Nach vierwöchiger Spielpause und mit dem am zweiten Spieltag knapp verlorenem Spiel in Obertshausen im Rücken, kam der amtierende Tabellenführer (4:0) aus Wächtersbach in die mit über 60 Zuschauern für ein C-Klasse Spiel gut gefüllte heimische Sporthalle. Wir waren jedoch optimistisch an diesem Tag als Sieger vom Parkett zu gehen, hatte Wächtersbach seine beiden Siege gegen vermeintlich schwächere Gegner erzielt. Die Voraussetzungen für die Begegnung waren dieses Mal viel besser als bei den ersten Beiden. Im dritten Saisonspiel konnten wir endlich einen etatmäßigen Torwart aufbieten. Nur drei Feldspieler und der zweite Torwart fielen für heute aus. Somit war zum ersten Mal in dieser Saison, auch dank der Neuzugänge, der Spielberichtsbogen und somit die Bank mit dreizehn Spielern fast voll besetzt – auch wenn drei der aufgestellten Spieler nicht hundertprozentig fit waren und nur bei Bedarf eingesetzt werden sollten.  Wie schon in den ersten beiden Spielen kamen wir zu Beginn der Partie nicht so richtig in Fahrt.  Kein Zugriff in der Abwehr und schlechte Entscheidungen im Angriff. Folgerichtig lagen wir in der  11. Minute mit 3:6 im Rückstand. Ach nein, nicht schon wieder! Es war an der Zeit zu reagieren und wir mussten früher als erwartet und gewollt wechseln. Die Auswechslungen zeigten erste Erfolge als wir in der 18. Minute den 7:7 Ausgleich schafften und beim 10:8 sogar erstmals in dieser Partie mit zwei Toren in Führung gingen. Tor um Tor konnten wir den Abstand bis zum 14:9 ausbauen, mussten aber kurz vor der Halbzeit das 14:10 durch einen 7m hinnehmen. Mit diesem Ergebnis und einer 4Tore Führung ging es dann in die Pause. Wir stellten fest, daß ab ca. der 15. Minute der Einsatz, Kampf und die Leidenschaft stimmte. Daran wollten wir in der zweiten Hälfte anknüpfen und nahmen uns vor nicht wieder den Anfang zu verschlafen.  Gesagt – Getan: Mit dem ersten Tor im zweiten Durchgang war der 5-Tore-Vorsprung wiederhergestellt, konnte aber im direkt folgenden Angriff der Wächtersbacher wieder auf 4 Tore verkürzt werden. Aber man merkte schon jetzt, daß die zweite Halbzeit nicht so begann wie der erste Durchgang. In der 34. Minute beim Stand von 17:11 betrug der Abstand 6 Tore. Wächtersbach gab sich aber noch nicht geschlagen und schaffte es mit 2 Toren in Folge wiederum auf 17:13 in der 37. Spielminute zu verkürzen. Dennoch hatte wir die gegnerischen Angriffsbemühungen besser im Griff, da die Abwehr nun besser zusammenarbeitete. Auch im Angriff steigerten wir uns und konnten durch schnelleres, druckvolleres Spiel schöne Tore erzielen. Über 20:13 – 40. Minute ging es weiter zum 21:14 in der 42. Minute. Spätestens hier war der Wille und Glaube auf Wächtersbacher Seite erloschen, was man unter anderem an unschönen Frustfouls sah. Der Rest der Partie ist schnell erzählt. Tor um Tor setzten wir uns immer weiter ab, was unter anderem an der kompakten Abwehr und einem an diesem Tag gut aufgelegten Torwart lag. Die logische Folge daraus war, daß wir in den letzten zwanzig Minuten nur 5 Gegentreffer hinnehmen mussten. Beim 28:16 in der 50. Minute betrug der Abstand dann schon 12 Tore. Hier war dann für einige Spieler „Feierabend“ an diesem Tag und es war Gelegenheit, daß sich (fast) alle in die Torschützenliste eintragen konnten. Auch jetzt ließen wir nicht nach, sondern konnten den Abstand bis zum Ende des Spiels auf 15 Tore anwachsen lassen.  Nächste Woche geht es dann auswärts gegen die junge Truppe der HSG Oberhessen II (2:2 Pkt.).  Eine Mannschaft gegen die wir vergangene Saison beide Spiele mit 6 Toren Unterschied verloren haben. Bei gleicher Spielweise und Besetzung und einem konzentrierteren Spielbeginn sollten wir dieses Mal allerdings gute Chancen auf einen Sieg haben. 

 

Fazit zum Spiel: Ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg gegen TV Wächtersbach II, der sicherlich noch deutlicher hätte ausfallen können, wenn wir die ersten fünfzehn Minuten nicht wieder einmal „verpennt“ hätten. Daran müssen wir in den nächsten Wochen arbeiten – gegen stärkere Mannschaften kann das sonst auch mal ins Auge gehen. Zu was wir in dieser Spielzeit in Abwehr und Angriff in der Lage sind bzw. welches Potential in der Mannschaft steckt, wenn alle an Bord sind, hat man am heutigen Tag schon phasenweise sehen können. Selbst ein Kempa-Tor welches auf den Rängen für großen Jubel sorgte war dabei. Trotzdem gilt es im Training weiter intensiv an uns zu arbeiten um noch den einen oder anderen  Fortschritt sowohl individuell als auch als Mannschaft zu erzielen. Auch unsere beiden Neuzugänge zeigen sich immer besser in Form und sind wie der Rest der Mannschaft mit Spaß und Engagement bei der Sache. 

 

 

Es spielten:  Johann im Tor, Andreas (2), Till (2), Jens (1), Tim (4), Jan K. (2), Florian S. (2), Maurice (9), Philipp (1), Fabian (3) Markus (1), Florian O. (7), Daniel. 


HSG Obertshausen/Heusenstamm I(I) –

HSV Nidderau 25:24

 

„Nur knapp den (verdienten) Punktgewinn verpasst“

Auch zum zweiten Spiel der Saison standen die Voraussetzungen nicht zum Besten. Uns stand leider wieder kein etatmäßiger Torwart zur Verfügung. Zusätzlich fehlten Urlaubs-, verletzungsbedingt, ohne die Langzeitausfälle, drei weitere Spieler. Erfreulicherweise sei erwähnt, dass Daniel nach längerer Handballpause heute das erste Mal für uns spielte.

An dieser Stelle von uns allen ein besonderer Dank an „Handballrentner“ Martin, der sich aufgrund der Notsituation bereit erklärte, nach 6 Jahren Pause, ins Tor zu stellen.

Somit standen also 10 Spieler auf dem Spielberichts. Leider stellte sich beim Aufwärmen heraus, dass die Fußverletzung von Jan K. einen Einsatz nicht zuließ.

Als wäre die Situation nicht schon bescheiden genug, erfuhren wir am Samstag, dass der heutige Gegner seine 1. Mannschaft  vom Spielbetrieb in der A-Klasse abgemeldet hatte und mit den verbliebenen Spielern in der C-Klasse ihr erstes Spiel gegen uns „erfolgreich“ bestreiten wollten.

Wie stellt man seine Spieler auf diese Spielvoraussetzung ein?  So wie ich es eigentlich immer versuche:

Positiv, mit dem Glauben an das eigene Können und dem Willen gemeinsam sein Bestes zu geben.

Mit 0:1 konnten wir erstmalig in Führung gehen, taten uns aber in der Anfangsphase gegen eine gute gegnerische Abwehrreihe schwer Tore zu erzielen. Fast jeder technische Fehler oder schwache Torabschluss wurde mit einem schnellen Gegentreffer per Tempogegenstoß bestraft. Es gelang uns aber durch diszipliniertes Angriffsspiel und gute Abwehrarbeit bis zum 7:7 das Spiel ausgeglichen zu gestalten.

Obwohl uns der Gegner optisch überlegen zu sein schien, schafften wir es den Vorsprung nicht größer als drei Tore werden zu lassen (10:7 / 23. Min). Mit diesem 3-Tore Rückstand ging es dann auch mit 13:10 in die verdiente Pause. Was war passiert? Der Gegner ist doch nicht so dominant wie zu Beginn befürchtet. Man merkte den Jungs an, dass sie jetzt an ihre Chance glaubten und gemeinsam im zweiten Durchgang kämpfen wollten.

Der Beginn der zweiten Halbzeit verlief aber erstmal nicht so wie gewünscht. In der 33. Minute beim 16:12 betrug der Rückstand schon 4 Tore. Aber mit einer tollen Moral schafften wir in der 43. Minute den Ausgleich zum 18:18. Ab diesem Zeitpunkt merkte man dem Gegner seine Verunsicherung an.

Daraus resultierte, man glaubt es kaum, dass wir beim 18:19, 19:20, 21:22 und 22:23 (52. Min.) sogar in Führung gehen konnten. So hatte sich Obertshausen/Heusenstamm sein erstes Spiel scheinbar nicht vorgestellt. Mit drei Toren in Folge zum 25:23 schien sich nun das Blatt in Richtung Sieg für die Heimmannschaft zu wenden. Ein vergebener 7-m in der 57. Min auf unserer Seite verhinderte, dass man wieder bis auf ein Tor Rückstand herangekommen wäre. Doch mit einer bis dato noch nicht gesehenem Kampfeswillen auf unserer Seite gelang es uns in den verbliebenen knapp fünf Minuten keinen Treffer mehr zu kassieren. Knapp eine Minute vor Schluss gelang uns der Anschlusstreffer zum 25:24. Nach vergebener Chance beim Gegner ergab sich für uns sogar noch die Gelegenheit zum Ausgleich in den letzten verbliebenen Sekunden. Leider wurde der Wurf pariert ….

 

Fazit zum Spiel:

Eine bärenstarke Leistung gegen einen „eigentlich“ überlegenen Gegner. Ein Punktgewinn wäre aufgrund der zweiten Halbzeit absolut verdient gewesen. Mit etwas mehr Cleverness/Glück in der ein oder anderen Situation wäre sogar ein Sieg drin gewesen. Ein Kompliment an alle Spieler, ich kann mich kaum daran erinnern eine ähnlich engagierte Leistung der Nidderauer Männer gesehen zu haben.  

 

Es spielten:  Martin im Tor, Jan J. (1), Andi (4), Jens (1), Tim (5), Florian S. (1), Fabian (2), Florian O. (7), Daniel (3,), Jan K. (ohne Einsatz - verletzt).


14.09.19 HSV Nidderau – TV Gelnhausen IV 27:26

„Holpriger Start mit glücklichem Ende“

Am 14.9. um 19:30 Uhr war es endlich soweit. Nach einer langen Vorbereitung (Beginn 4.6.) mit zahlreichen Trainingseinheiten und 6 Vorbereitungsspielen (3 Siege, 1 Unentschieden, 2 Niederlagen) kam zum Auftaktspiel der Aufsteiger aus der D-Klasse, TV Gelnhausen IV, in die heimische Halle.   Die Anzahl der Zuschauer war für den Saisonauftakt erfreulich hoch und man war gespannt, wie sich die Herren im ersten Spiel präsentieren würden. Insgesamt standen 5 Spieler aus verschiedenen Gründen nicht zur Verfügung. Leider waren auch beide Torhüter darunter. Ein Extradank geht an „Standby-Torwart“ Dominik und an Florian S., die an diesem Tag gemeinsam die Torhüterposition ausfüllten und ihre Sache richtig gut machten. Zu Beginn der Partie merkte man dem einen oder anderen ein bisschen die Nervosität an, trotzdem verlief die Anfangsphase recht ausgeglichen. Mit dem 6:5 schafften wir die erste Führung und es sollte bis kurz vor dem Ende auch die Letzte bleiben. Bereits zu diesem frühen Zeitpunkt des Spiels konnte man beobachten, wie schwer wir uns im Angriff gegen die kompakte Gelnhäuser Abwehr taten. Selbst bekamen wir nicht den richtigen Zugriff im Abwehrverband um über abgefangene oder gehaltene Bälle schnelle Tore zu erzielen. Beim Stand von 6:6 folgte eine ganz schwache Phase, in der wir es von der 12. bis zur 26. Minute nicht schafften ein Tor zu erzielen. Die Folge daraus war ein 7:13 Rückstand den wir bis zur Halbzeit nur um ein Tor auf 9:14 verringern konnten. Was war los? War die ganze Mühe und der Schweiß aus der Vorbereitung für die Katz?  Nein, mit so einer Vorstellung wollten wir uns die ersten Punkte in der neuen Saison nicht nehmen lassen.  Kämpfen war die Parole für die zweiten 30 Minuten, um uns, den Zuschauern und dem Gegner zu zeigen das wir es besser können als bisher im ersten Durchgang gezeigt. Das erste Tor in Halbzeit Zwei erzielte aber wiederum der Gast aus Gelnhausen. Somit waren es wieder 6 Tore die wir aufholen mussten. Bis zur 39. Minute gelang uns das leider nicht wirklich, da es uns gegen die solide Abwehr nicht gelang gute Torchancen zu kreieren. Erst mit einer 2 Minuten Zeitstrafe für Gelnhausen die wir mit 2:0 erfolgreich gestalten konnten, schmolz der Vorsprung erstmals auf 4 Tore. Mit dem 16:19 in der 44. Minute betrug er dann nur noch 3 Tore und es keimte erstmals ein bisschen Hoffnung auf, am heutigen Tag doch noch einen oder beide Punkte zu holen.  Ab jetzt zeigte die Vorbereitung ihre Früchte. Mit großem Kampfgeist und toller Moral stemmten sich alle gemeinsam, unterstützt durch die Zuschauer, gegen die drohende Niederlage.  Gelnhausen konnte die Partie bis hierhin zwar ausgeglichen gestalten und es gelang uns nicht eine Führung zu erzielen, doch bereits ab Mitte der zweiten Halbzeit konnte man erkennen, daß der Kräfteverschleiß auf des Gegners Seite größer war als bei uns. So half ihnen auch die 2 Tore Führung beim 24:26 nicht am Ende das Spiel zu gewinnen. Wie schon in der 50. Minute beim 22:22 schafften wir es mit 2 Toren in Folge unter großem Beifall den erneuten Ausgleich zum 26:26 in der 58. Minute zu erzielen.  17 Sekunden vor dem Abpfiff erzielten wir unter großem Jubel den nicht mehr für möglich gehaltenen Siegtreffer. Bitter für die Truppe aus Gelnhausen, die uns alles abverlangt hat und sicher anhand der gezeigten Leistung, speziell im ersten Durchgang, einen Punkt verdient gehabt hätte. 

 

Fazit zum Spiel: Ein toller, nicht mehr für möglich gehaltener Erfolg im ersten Spiel. Wir haben den Sieg als Mannschaft erkämpft und auch in der schwachen Phase weiter an uns geglaubt.  So ein Spiel hätten wir in der vergangenen Saison sehr wahrscheinlich noch verloren. 

Fortschritte sind in allen Bereichen zu erkennen, doch gilt es hier in den nächsten Wochen weiter an uns zu arbeiten um auch zukünftig Spiele zu gewinnen. Und wenn ich mir was wünschen darf: Nicht ganz so nervenaufreibend bzw. spannend wie dieses mal. 

 

Es spielten:  Dominik, Florian S. im Tor, Jan J., Andreas (3), Till, Tim (5), Jan K. (5), Björn (1),  Florian S. (2), Fabian (1), Markus, Florian O. (10), Jens.