Nidderauer Handballderby 26.09.2010 zwischen TV Windecken und den Herren 1

Lokalderby deutlich gewonnen

 

Am Sonntag trafen der HSV-Nidderau und der Aufsteiger aus der D-Klasse, TV Windecken, aufeinander. Wie immer ist ein Lokalderby von besonderer Spannung und demzufolge spielten beide Mannschaften zu Beginn des Spiels unter gehörigem Druck. Keinem der Kontrahenten gelang es, ein konsequentes Angriffsspiel aufzubauen und so blieb es bis zur Halbzeit bei einem, aus Nidderauer Sicht dürftigen, 13:10 für den HSV. Nach der Pause erhöhte der HSV Nidderau den Druck auf den TV Windecken. Sowohl Abwehr als auch der Angriff waren nun deutlich beweglicher als in der ersten Hälfte der Partie. Die im ersten Durchgang offensiv eingestellte Windecker Abwehr hatte dem unentschlossen agierenden HSV Angriff doch ein ums andere Mal ein Bein stellen können, war aber schon kurz nach dem Seitenwechsel zunehmend überfordert. Das Spiel insgesamt nahm auf beiden Seiten deutlich „Fahrt auf“ und die taktische Einstellung der Mannschaft wurde von Minute zu Minute besser umgesetzt. Nach einem kurzen „Durchhänger“, hier konnte Windecken den Abstand noch einmal auf 16:18 verkürzen, ging der HSV Nidderau in der 40. Minute jedoch mit 20:16 in Führung. Durch eine Matchstrafe (3x2 Minuten) wurde der Windecker Rückraum zusätzlich geschwächt, was in der Folge dazu führte, dass sich dort Fehlversuche und technische Fehler häuften. Der HSV nutzte seine Chancen dann gnadenlos aus und überrannte den Gegner in der Schlussphase des Spiels förmlich. Die von beiden Parteien engagiert, aber fair ausgetragene Partie endete mit einem 33:21 für den HSV Nidderau.

Die zum Halbzeitpfiff noch umwölkte Stirn von Trainer Glock war nach dem Abpfiff einem zufriedenen Lächeln gewichen. Zwar habe man die erste Halbzeit mehr oder weniger verschlafen und sich gerade in der Abwehr völlig unnötige Patzer geleistet, doch ab der 38. Minute sei seine Mannschaft in Schwung geraten und habe von da an mit Tempogegenstößen, aber auch gutem Kombinationsspiel, dem Gegner keine Chancen mehr gelassen. Einzig die schwere Knieverletzung vom jungen Patrick Pajacetovic trübe die Freude. Dieser zog sich ohne gegnerische Einwirkung in der letzten Spielminute eine Knieverletzung zu und musste zur Untersuchung ins Krankenhaus (der abschließende Befund steht noch aus). Dies sei umso trauriger, da Patrick in diesem Spiel seine Zurückhaltung abgelegt hatte und befreit aufspielte. „Wir alle wünschen ihm gute Besserung und hoffen auf seine baldige Rückkehr in die Mannschaft.“

 

D.Blättermann(1), M.Falke, L.Koppel, T.Krautwald(1), T.Neitzel(10/3), T.Nuhn(4), P.Pajacetovic(3), M.Parlak, A.Romano (9/1), F.Schade(3), B.Smith(1/1), M.Wenk(1), Tor: J.Peters., D. Glock

 

An dieser Stelle sei den Fans beider Vereine ein großes Kompliment gemacht. Sie haben in jeder Phase des Spiels gute Stimmung verbreitet und genauso wie die Mannschaften zu einem gelungenen Handballnachmittag beigetragen.