Spielbericht männliche B-Jugend vom 04.02.2012 TV Großkrotzenburg – HSV Nidderau 21 : 21 (10:8)
Die Geschichte dieses Spiels ist kurz erzählt. Es gibt Spiele, da reicht die pure Statistik, um zu erfahren wie schnell ein möglicher Sieg verschenkt wird.
6 verworfene Siebenmeter von 9. 7 Pfosten- und Lattentreffer, etwa 12 freie Würfe aufs Tor. Das sind zusammen 25 vergebene Tormöglichkeiten. In diesem Maßstab war in etwa das Kräfteverhältnis beider Mannschaften vor dem Spiel einzuordnen. Mehr als ein klarer Sieg gegen die Gastgeber wäre eine Enttäuschung gewesen. So reichte es gerade noch so zu einem Unentschieden, dass sich die Krotzenburger redlich verdient hatten, weil deren Einstellung zum Spiel eine bessere war.
Die Torschützen für den HSV: Tobias Lipp 7, Marius Bauscher 4, Florian Ortler 3, Justin Israel (TW) 3/3, Max Lindner 2, Fynn Bröking 1, Robert Will 1.
Die Saison der B-Jugend ist mit diesem Spiel beendet. Die Mannschaft belegt am Ende den 3. Platz von 10 Mannschaften. Damit hat die Mannschaft das Saisonziel, unter den ersten Drei der Tabelle, erreicht.
Spielbericht männliche B-Jugend vom 24.01.2012 HSV Nidderau – TV Wächtersbach 31 : 23 (13:11)
Sieg im Nachholspiel
Dienstagabend 19.00 Uhr in der Sporthalle der Bertha-von-Suttner. Die Nidderauer hatten einer Spielverlegung zugestimmt, weil der Gegner im Dezember Verletzte und Kranke zu beklagen hatte. Duplizität der Ereignisse; jetzt hatte der HSV mit diesem Problem zu kämpfen. 4 Stammkräfte und der einzige Torhüter fehlten, so dass nun die Spieler mit ansonsten weniger Spielanteilen aufs Parkett mussten. Die Gastgeber hatten zunächst enorme Probleme im Spielaufbau und im Abwehrverband. Der bisher noch sieglose Gast sah sich überraschenderweise nach knapp 6 Minuten mit 0 : 4 vorne und bejubelte dies auch verdient. Die Nidderauer Trainer trauten demzufolge ihren Augen nicht, wie unsicher die Mannschaft agierte. Kein Spielfluss im Angriff, viel zu frühe Abschlüsse ohne Vorbereitung und eine Abwehr die nicht miteinander arbeitete. Selbst eine Auszeit konnte die mangelnde Einstellung einiger Spieler nicht ändern. Man kämpfte sich mehr schlecht als recht bis zur 19. Minute auf 10:10 heran und fing sich so langsam bis zum Halbzeitpfiff. Mit einer 2 Tore Führung (13:11) ging man schließlich in die Kabinen. Nach dem Wechsel besserte sich zunächst die Einstellung zum Spiel ein wenig. Angriffe wurden konzentrierter ausgespielt und so kam man über ein 16:11 bis zur 36. Minute zu einer 23:13 Führung. Die Abwehr spielte nun eine konsequente 6:0 Deckung. Die Angreifer der Gäste kamen mit dieser Deckungsformation überhaupt nicht zurecht, verloren aber nie den Mut immer wieder anzurennen. Der Mut wurde schließlich belohnt als der HSV nach dieser klaren Führung die Zügel wieder schleifen ließ. Torchancen wurden teils kläglich vergeben und die Gäste kamen sogar zu Tempogegenstößen. Schon waren die Wächtersbacher beim Stand von 24:19 wieder etwas herangekommen, mussten jetzt aber ihren Kräften etwas Tribut zollen. Der HSV spielte jetzt seine körperliche Überlegenheit aus, ohne spielerisch zu glänzen. Schnell baute man seinen Vorsprung wieder aus und siegte am Ende deutlich mit 31:23 Toren. Ein Resümee dieses Spiels zu ziehen fällt schwer. Die Mannschaft konnte das Fehlen wichtiger Spieler nicht so einfach wegstecken. Zu bemängeln ist die Einstellung zum Spiel.
Es spielten. Max Lindner im Tor, Marius Bauscher 12, Tobias Lipp 8, Daniel Marra 4, Florian Ortler 3, Harris Pajazetovic 3, Fynn Bröking 1, Frederik Beyer.
Spielbericht männliche B-Jugend vom 21.01.2012 HSG Maintal a.K. – HSV Nidderau 26 : 25 (12:13)
Knappe Niederlage trotz guter Leistung!
Mit nur 9 Spielern und ohne etatmäßigen Torhüter musste der HSV in Maintal antreten. Ein Feldspieler musste ins Tor, der übrigens eine tolle Leistung zeigte, und während des Aufwärmens kündigte ein Spieler noch seine Verletzung an. Dazu kam dass ein weiterer Spieler an einer Erkältung laborierte. Das Spiel hatte für die Tabelle keine Auswirkung, weil die Maintaler außer Konkurrenz antraten. So konnten sie auch noch Spieler aus der Bezirksoberligamannschaft einsetzen, die im Verlaufe des Spiels entscheidende Akzente setzten. Die Nidderauer zeigten jedoch, dass sie inzwischen zu einer Einheit geworden sind und hatten von Anfang an das Heft in der Hand. Die unruhige Spielweise im Angriff der Maintaler konnte die Abwehrarbeit des HSV nicht aus dem Konzept bringen. Die Mannschaft stand ruhig und konzentriert im Verband und konnte die teils überhasteten Angriffe der Gastgeber meist im Keim ersticken oder Fehlwürfe der Maintaler selbst durch schnelle Vorstöße in Tore umsetzen. Daraus resultierte eine 3 : 6 Führung. In der Folge kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel. Der HSV spielte im Angriff nicht mehr ganz so konzentriert und vergab gute Torgelegenheiten. So gingen die Maintaler Mitte der ersten Hälfte erstmals mit 8:7 in Führung. Das Spiel drohte zu kippen doch eine Auszeit der Nidderauer brachte die Mannschaft des HSV wieder auf Kurs. Kurzfristig ließ man sich von der hektischen Spielweise der HSG etwas aus dem Konzept bringen aber die Abwehr fing sich dann wieder und man ging mit einer 12:13 Führung in die Kabinen. Das Spiel der ersten Halbzeit sollte auch in der zweiten Spielhälfte fortgesetzt werden, denn man wusste, dass die Maintaler nun aufs Tempo drücken wollten, weil der HSV nur wenig Möglichkeiten hatte, frische Kräfte aufs Parkett zu schicken. Doch auch in der Anfangsphase dieser Halbzeit zeigte sich die Disziplin der Nidderauer, ihr Konzept weiter zu verfolgen und dem Gegner zu zeigen wer die Oberhand in diesem Spiel hat. Maintal kämpfte sich zwar wieder zum Unentschieden, 18:18, heran, hatte dann allerdings sein „Pulver vorerst verschossen“. Jetzt war es am HSV, seinen Vorsprung auszubauen was auch gelang. Mit 18:22 hatte man erstmals in diesem Spiel einen komfortablen Vorsprung, doch jetzt schien die Mannschaft etwas die Kraft zu verlassen. Einige Zeit konnte man den jetzt anstürmenden Maintalern noch widerstehen. In einer Phase als der HSV zwei Siebenmeter nicht verwandeln konnte hatte man trotzdem noch die Hoffnung beim Spielstand von 23:25 das Spiel “nach Hause zu bringen.“ Doch meist kommt es anders als man es sich wünscht. Die Kräfte und das Glück verließen den HSV. Zwei freie Würfe von außen fanden nicht ihr Ziel. Unglückliche Entscheidungen des Schiedsrichters kamen hinzu, der Schritte der Gastgeber nicht ahndete und einen klaren Siebenmeter für den HSV nicht gab. Also, kurz gesagt. Die Kräfte schwanden, somit die Konzentration im Abschluss. Am Schiedsrichter lag es aber nicht, dass man das Spiel am Ende mit 27:26 abgeben musste. Die Mannschaft hatte einfach zu wenig Auswechselmöglichkeiten, war arg gebeutelt mit Verletzungen und Krankheit, hat aber trotzdem kämpferisch, teils auch spielerisch voll überzeugt. Die Trainer waren zufrieden mit der Leistung der Mannschaft.
Jetzt kommt am Dienstag zum Nachholspiel der TV Wächtersbach nach Nidderau. Anpfiff ist um 19.00 Uhr in der Sporthalle der Bertha-von-Suttner-Schule.
Es spielten: Max Lindner im Tor, Tobias Lipp 11, Florian Ortler 9, Marius Bauscher 2, Robert Will 2, Daniel Marra 2, Harris Pajazetovic, Eike Ringmeier, Fynn Bröking.
Spielbericht männliche B-Jugend vom 11.12.2011 Kickers Offenbach – HSV Nidderau 36 : 27 (19:12)
Sonntag-Abend um 18.00 Uhr in Offenbach zu spielen ist allein schon ein Abenteuer. Zu diesem Zeitpunkt werden meist nur Männer- und Frauenspiele angesetzt. Dann fehlte zu allem Überfluss noch ein Zeitnehmer/Sekretär, so dass die, wie sich im Spiel später herausstellte, noch sehr junge und unerfahrene Schiedsrichterin, nicht nur allein mit der Zeitmessung zu kämpfen hatte. Es spielte, wie schon angedeutet der noch ungeschlagene Tabellenführer gegen den Zweiten aus Nidderau. Die taktische Marschrichtung war klar vorgegeben, weil die Spielanlage der Offenbacher ähnlich der des HSV ist. So wollte man den Gegner mit einer 6:0 Deckung zu Fehlwürfen verleiten, um mit schnellen Vorstößen zum Erfolg zu kommen. Doch meist kommt es anders als man denkt. Eine schnelle 3 : 0 Führung der Gastgeber resultierte aus technischen Fehlern im Angriff des HSV, die die Kickers gnadenlos ausnutzten. Der HSV kam einfach nicht ins Spiel, weil die Gästedeckung auch sehr schnell auf den Füßen war und die Angriffe der Nidderauer meist zunichte machte. Der zwischenzeitliche 5 : 2 Zwischenstand machte nur bedingt Hoffnung, weil sich danach wieder Fehler im Angriffsspiel der Nidderauer einschlichen und es erneut zu schnellen Gegenstößen der Offenbacher kam. Bedanken konnte sich der HSV in dieser Phase bei ihrem Torhüter Justin Israel, der klarste Tormöglichkeiten der Gastgeber mit tollen Paraden verhinderte. Aber auch 4 Gegenstöße nach Fehlern der Gastgeber wurden abgefangen, so dass der HSV nicht näher heran kam. Der HSV mühte sich weiter und stand in der Abwehr jetzt auch sicherer. Die flinken Rückraumspieler der Gäste konnten sich auch nicht mehr wie im Anfang der Partie so gut in Szene setzen. Über die Außen waren die Kickers kaum gefährlich, so dass sich die Abwehr voll auf den Rückraum konzentrieren konnte. So kam es auch zu manchem Schrittfehlern der Gastgeber, die jedoch von der Schiedsrichterin aus Dreieich nicht geahndet wurden. Die Folgen waren Tore für die Offenbacher. Die Bank der Nidderauer war zu diesem Zeitpunkt schon etwas aufgebracht, konnte allerdings nicht verhindern, dass die Spielleiterin ihre Linie durchpfiff. Bis dahin waren auf beiden Seiten auch kleinere Nicklichkeiten im Spiel, die keine Strafen nach sich zogen. Ohne despektierlich wirken zu wollen. Die Kickers verstanden es raffiniert, nach Situationen in der der Ball schon längst gespielt war, immer noch einmal nachzuhaken und die eine oder andere Hand dort zu haben wo sie beim Gegenspieler nicht hingehört.
Nun gut, die Nidderauer mussten mit dieser Situation fertig werden und versuchten über den Kampf in das Spiel zurück zu finden. Das gelang aber nur teilweise, weil man meist durch die offene Deckungsweise der Kickers gezwungen war Einzelaktionen zu setzen, die doch viel Kraft kosteten und nicht immer zum Erfolg führten. Das Halbzeitergebnis von 19:12 resultierte aus zu vielen Fehlern des HSV.
Nach dem Wechsel hatte wiederum der HSV den schlechteren Start und vergab die ersten beiden Angriffe. Die Kickers zogen nun auf 22:14 davon bevor sich die Nidderauer etwa in der 32.Minute noch einmal aufmachten, den Rückstand zu verringern. Zunächst misslang dies und die Gastgeber wirkten stabiler, hielten dagegen und bauten ihren Vorsprung auf 27:15 aus. Doch kämpfen können die Nidderauer, zwar immer wieder gebremst zunächst von den Kickers und dann von zweifelhaften Entscheidungen der Schiedsrichterin. Gravierend in dieser Phase eine Torentscheidung von ihr, in der sie zunächst den Freiwurf für die Gastgeber pfiff, das Spiel war somit unterbrochen. Der Spieler lief weiter, erzielte ein Tor und die Schiedsrichterin erkannte das Tor an. Die Bank der Nidderauer war jetzt gänzlich entsetzt, ob dieser Entscheidung. Der Zwischenspurt des HSV brachte noch einmal Spannung in die Partie als die Nidderauer so spielten wie es taktisch vorgegeben war. Gute schnelle Abwehr. Fehler im Abschluss der Gastgeber und schnelle Gegenstöße. Das Ergebnis war der 28:20 Zwischenstand. Die Kraft ließ jetzt aber allmählich nach, und so konnten die Gastgeber ihren Vorsprung in aller Ruhe verteidigen, und der HSV musste sich schließlich endgültig geschlagen geben. Die Leistung der zweiten Halbzeit hätte ausgereicht, das Spiel wesentlich spannender zu gestalten, doch es läuft halt nicht immer wie man sich das vorstellt. Die Offenbacher waren an diesem Tag wacher und schneller und haben verdient gewonnen. Die Leistung der Schiedsrichterin steht in keiner Relation zu diesem guten B-Jugend Spitzenspiel. Der Kampf- und Mannschaftsgeist der Nidderauer war ein positives Fazit aus diesem Spiel.
Es spielten und trafen für den HSV: Justin Israel im Tor, Tobias Lipp 12, Florian Ortler 8, Daniel Marra 2, Marius Bauscher 2, Max Lindner 1, Robert Will 1, Tim Prager 1, Fynn Bröking, Eike Ringmeier.
Spielbericht männliche B-Jugend vom 03.12.2011 HSV Nidderau – TSV Klein-Auheim 30 : 19 (15:10)
Kurz vor dem 2. Advent traf die B-Jugend des HSV Nidderau zu Hause auf den tabellenachten aus Klein-Auheim. Nicht nur um den Anschluss an den Tabellenführer Kickers Offenbach nicht zu verlieren wollte man auch das sechste Spiel hintereinander siegreich gestalten.
Die Gäste hatten mit zwei brachialen Rückraumspielern die zusammen fast 190 Kilo auf die Waage brachten gefährliche Spieler, die der Abwehr des HSV, zumindest am Anfang jeder Halbzeit, gehörig zu schaffen machten. Der HSV begann im Angriff sehr konzentriert und ging auch mit 1:0 in Führung. Das Spiel war in den ersten 10-12 Minuten geprägt von sehr viel Kampf und manchmal auch Krampf vor allem im Abwehrverband. Die sehr kräftigen Rückraumspieler der Gäste setzten ihre Größe und ihr Gewicht geschickt ein, um die fast 1 Kopf kleineren HSV Spieler unter Druck zu setzen. So gelang es den Klein-Auheimern in dieser Zeit den Rückstand auf nie mehr als 3 Tore anwachsen zu lassen. Der HSV ließ sich aber nicht beirren und setzte in dem Augenblick die „Nadelstiche“ als dem Rückraum der Gäste die Luft ausging und sie plötzlich auch Chancen vergaben. Die Nidderauer konnte jetzt durch schnelle Gegenstöße den Vorsprung bis auf 5 Tore ausbauen und hatten das Spiel prinzipiell im Griff. Spielzüge wurden ausgespielt und Angriffe konzentriert aufgebaut und erfolgreich abgeschlossen. Allerdings hatte die Abwehr unverständlicherweise wieder Probleme. Dieses Mal verschob der Abwehrverband nicht schnell genug und die Angreifer der Auheimer konnten die Lücken durch Würfe aus dem Stand 3 Mal überwinden. Nach dem zwischenzeitlichen 10:7 vergrößerte man den Vorsprung dann wieder bis zur Halbzeit auf 15:10 nachdem der Zwischenspurt der Gäste wohl ein letztes Aufbäumen vor dem Wechsel gewesen war. Die zweite Hälfte war fast ein Abbild der Ersten. Nur, dass der HSV im Rückraum fast komplett umstellte und mit Tim Prager einen Mittelspieler hatte, der die Auheimer Abwehr durch geschickte Anspiele an seine Nebenleute und plötzlichen Richtungswechseln vor neue Probleme stellte, die diese bisher nicht kannten. Dies führte dazu, dass die Gäste zwar wieder knappe 8 Minuten ihren Krafthandball zeigten aber auch überrascht wurden mit klug vorgetragenen Angriffen und Tempogegenstößen. So konnte sich der HSV bis auf 20:13 absetzen. Man merkte dem HSV an, dass er jetzt in sein Spiel gefunden hatte und dieses nicht mehr aus der Hand geben wollte. Die Abwehr stand sicherer und eine Überraschung hatte der Torhüter der HSV Justin Israel noch für den Gegner, als er einen Torabwurf direkt im Tor der Gäste unterbrachte. Die Moral der Auheimer schien jetzt endgültig gebrochen. Konditionell konnten sie den Nidderauern nicht mehr stand halten. Der HSV glänzte jetzt mit schönen Tempogegenstößen und erzielte schließlich einen verdienten 30:19 Erfolg. Alles in allem gesehen eine starke Leistung der Nidderauer, die mannschaftlich zu überzeugen wussten. Der nächste Maßstab wird der Tabellenführer sein, auf den man am 11.12. im Spitzenspiel in Offenbach trifft. Keine leichte Aufgabe für die Nidderauer, denn der OFC hat bisher noch keine Niederlage auf seinem Konto.
Für den HSV spielten: Justin Israel im Tor 1, Tobias Lipp 12, Florian Ortler 5, Daniel Marra 3, Tim Prager 3, Max Lindner 3, Marius Bauscher 2, Eike Ringmeier 1, Harris Pajazetovic, Robert Will.
Spielbericht männliche B-Jugend vom 20.11.2011 SG Büdingen/Bleichenbach – HSV Nidderau 27 : 31 (7:17)
Mit einem schweren Auswärtsspiel rechnete der HSV am Sonntagnachmittag in Büdingen, zumal man den Gegner schon in den Vorjahren nur mit viel Einsatzwillen und Kampfkraft besiegen konnte. Die Mannschaft war also gewarnt und wurde von den Trainern dementsprechend taktisch eingestellt. Man wusste, dass die Gastgeber vor allem im Abwehrverband sehr stabil standen und auch der Angriff durch den körperlich starken Rückraum brandgefährlich war.
Die ersten Minuten des Spiels sahen zwei Mannschaften, die noch nicht so genau wussten, wie sie an diesem Tag gegen ihren Gegner agieren sollten. Etwas schneller hatte sich dabei der HSV auf seinen Gegner eingestellt. Die defensiv eingestellte Abwehr der Nidderauer war blitzschnell auf den Beinen und gab den Gegnern durch geschicktes Verschieben kaum eine Möglichkeit, aus dem Rückraum gefährlich abzuschließen. Was dann noch kam war eine sichere Beute des HSV-Torhüters. Schon allein durch die unsicheren Abschlüsse der Büdinger konnte der HSV sein schnelles Spiel nach vorne anbringen und schon in den ersten 10 Minuten deutlich mit 1:8 in Führung gehen. Bis dahin ein perfektes Spiel des HSV, das auch den Gegner beeindruckte. Zusätzlich schwächte sich der Gastgeber noch mit einer roten Karte wegen der dritten 2-Minuten Strafe, die ihren starken Kreisläufer traf. In der Folgezeit beherrschte der HSV die JSG nach Belieben und war auch durch die teilweise überharte Gangart des Gegners nicht zu bremsen. Dem Schiedsrichter aus Offenbach sei dabei ein großes Lob ausgesprochen, der von Anfang an beiden Mannschaften die Grenzen setzte. Kurzum, die Nidderauer gingen mit einem deutlichen 7:17 Halbzeitstand in die Kabine. Bei einem Handballspiel sollte man sich trotz einer hohen Führung aber nie zu sicher sein. Davor warnten auch die Betreuer die Mannschaft. Nach dem Wechsel merkte man den Gastgebern eine wilde Entschlossenheit an, in dem sie die Angreifer der Nidderauer viel früher störten, zwar hart aber noch im Rahmen eines fairen Tacklings. Die Abwehr des HSV hatte jetzt einen schwereren Stand, weil die Angreifer des JSG viel aggressiver ihre Angriffe aufbauten und so nach etwa 12 Minuten beim Stand von 15:22 auf 7 Tore verkürzen konnten. Die Nidderauer verloren nun aber nicht die Nerven, sondern versuchten durch viele Einzelaktionen im Angriff ihren Vorsprung zu verteidigen. Manches Mal mit Erfolg aber in einigen Phasen zu unkonzentriert, was den Büdingern die Möglichkeit gab durch schnelle Abschlüsse immer weiter zu verkürzen. In dieser Phase sah man vom HSV keine durchdachten Spielzüge und auch die Laufbereitschaft im Angriff fehlte. Durch die bessere Treffsicherheit der Gastgeber konnte der HSV auch nicht mehr sein schnelles Spiel der ersten Hälfte aufziehen und so wurde das Spiel fast noch zu einem Krimi. Das Selbstvertrauen des HSV litt allerdings nur wenig unter der neuen Spielsituation. Sie hatten immer noch Antworten auf die jetzt erstarkten Hausherren und gerieten nur beim Stand von 26:28 noch einmal in Verlegenheit. Die letzten 4 Minuten hatte der HSV wieder die Oberhand gewonnen und siegte am Ende, auf Grund einer tollen ersten Halbzeit verdient mit
27 : 31 Toren. Der Garant für diesen Sieg war vor allem eine geschlossene Mannschaftsleistung und die inzwischen gefestigte Moral der Mannschaft auch in kritischen Situationen nicht die Nerven zu verlieren.
Für den HSV kamen zum Einsatz: Justin Israel im Tor, Tobias Lipp 13, Florian Ortler, 6, Marius Bauscher 5, Robert Will 3, Florian Neubauer 2, Tim Prager 1, Max Lindner 1, Fynn Bröking, Eike Ringmeier.
Spielbericht männliche B-Jugend vom 12.11.2011 HSV Nidderau – TV Altenhaßlau 21 : 17 (11:12)
Zum Spitzenspiel empfing der Zweite der Tabelle den Tabellenführer aus Altenhaßlau. Aus vielen vorangegangenen Spielen wusste man, dass es auch dieses Mal kein leichtes Spiel für die Gastgeber werden wird. Die Nidderauer konnten an diesem Tag mit ihrer stärksten Formation auflaufen was bei diesem starken Gegner auch unbedingt notwendig war. Die ersten 10 Minuten sahen die Zuschauer allerdings ein sehr verhaltenes Spiel der Gastgeber, was wohl durch sehr viel Respekt vor dem Tabellenführer geprägt war. Dem HSV gelang im Angriff fast überhaupt nichts und die Abwehr tat ein übriges, dass es nach 10 Minuten 1:4 für den TVA stand. Mitte der ersten Halbzeit fing sich die Mannschaft dann etwas, konnte aber nicht verhindern, dass die Gäste ihren Vorsprung bis zur 16. Minute bis auf 3 Tore ausbauten. Die Gäste spielten zu diesem Zeitpunkte präziser und zielgerichteter und hatten in ihrem Halblinken einen Spieler der durch seine Mitspieler immer wieder geschickt in Szene gesetzt wurde. Die Mannschaft musste jetzt über den Kampf ins Spiel finden und kam beim Stand von 9:10 erstmals wieder bis auf ein Tor heran. Das Spiel wurde jetzt spannender, denn beide Mannschaften waren nun auf Augenhöhe. In den letzten 5 Minuten gerieten die Gäste durch eine Zeitstrafe in Unterzahl. Der HSV nahm jetzt den stärksten Spieler des TVA in Manndeckung, konnte aber den 1 Tore Rückstand bis zur Pause nicht ausgleichen.
Zu diesem Zeitpunkt merkte man allerdings schon, dass die Manndeckung die Gäste spielerisch etwas aus dem Konzept brachte, und so beschlossen die Trainer die Manndeckung auch in der zweiten Hälfte beizubehalten.
Mit einem enormen Siegeswillen ging der HSV dann in die zweite Hälfte. Die Abwehr stand jetzt sicherer. Zu Beginn konnten die Gäste noch einmal bis auf 2 Tore davonziehen. Der HSV kämpfte sich aber verbissen heran und schloss seine Angriffe auch konzentrierter ab. Erwähnenswert in dieser Phase sind die tollen Paraden des Torhüters des HSV Justin Israel, der nach dem Rückstand die Gästewerfer ein ums andere Mal zur Verzweiflung brachte. Beim Spielstand von 15:14 ging der HSV Mitte der zweiten Hälfte in Führung. Jetzt waren es die an diesem Tag besten Torschützen des HSV Florian Ortler (7 Tore) und Tobias Lipp (7 Tore), die ihre Mannschaft innerhalb weniger Minuten bis auf 3 Tore in Führung brachten. Den Gästen schien jetzt die Kraft zu fehlen, sich noch einmal aufzubäumen. Über das 20:15 gewann der HSV schließlich verdient mit 21:17.
Es spielten: Justin Israel im Tor, Florian Ortler 7, Tobias Lipp 7, Marius Bauscher 3, Tim Prager 2, Florian Neubauer 1, Robert Will 1, Daniel Marra, Harris Pajazetovic, Fynn Bröking, Frederik Beyer, Eike Ringmeier und Max Lindner.
Spielbericht männliche B-Jugend vom 29.10.2011 SG Dietesheim/Mühlheim - HSV Nidderau 24 : 32 (11:18)
Endlich, nach 4-wöchiger Spielpause konnte der HSV wieder ein Meisterschaftsspiel bestreiten. Mit etwas gemischten Gefühlen ging man in diese Auswärtspartie, denn man wusste nicht wie sich die lange Pause auf den Spielrhythmus ausgewirkt hat. Die „weiße Weste“ aus zuvor zwei siegreichen Spielen wollte man aber behaupten und mit dieser Einstellung ging die Mannschaft auch in dieses Spiel. In den ersten 5 Minuten legte der HSV los wie die Feuerwehr und spielte im Angriff sehr druckvoll. So überraschte man die Gastgeber mit einer 0:3 Führung. Doch die Überraschung dauerte nicht lange, denn urplötzlich riss der Faden bei den Nidderauern und vor allem der Abwehrverband fand keine gemeinsame Linie. Viel zu offen und unbeweglich gab man dem Gegner immer wieder die Möglichkeit, in die Lücken zu stoßen und völlig frei vor dem Torhüter des HSV aufzutauchen. So kam es, dass man bis zur 12. Minute mit 6:5 in Rückstand geriet. Selbst Fehler des Gegners im Abschluss und die darauf folgenden Gegenstöße kamen nicht beim Mitspieler an und so vergab man zu diesem Zeitpunkt eine klare Führung. Das Spiel wogte jetzt hin und her und der HSV konnte nur mit Mühe eine zwei Tore Führung behaupten. Erst zum Ende der ersten Halbzeit verloren die Gastgeber etwas ihre Linie und erzielten nach dem 11:12 in der 20. Minute kein Tor mehr, während der HSV bis zur Halbzeit auf 11:18 davon zog. Doch so recht zufrieden waren Trainer und Spieler mit dieser Leistung nicht und so war es auch etwas still in der Kabine in der Trainer Lipp auf die vielen technischen Fehler und ausgelassenen klaren Torgelegenheiten sowie eine fehlerhafte Abwehr hinwies. Gut, in der zweiten Hälfte nahm man sich vor einiges besser zu machen doch das Bild aus der ersten Hälfte änderte sich kaum. Die Abwehr konnte immer noch nicht überzeugen und auch den stärksten Werfer der Gastgeber nicht unter Kontrolle bringen. Durch eine relative gute Chancenauswertung im Angriff und dieses Mal ankommende schnelle Gegenstöße glich man die mangelhafte Abwehrleistung aus. Die 7 Tore Führung hatte bis etwa zur 37. Minute beim 16:23 noch Bestand, bevor es wieder kleinere Konzentrationsschwächen im Abschluss gab und man sich selbst das Leben schwer machte. Die Gastgeber gaben allerdings nie auf und versuchten sich immer wieder gegen die Niederlage zu stemmen. Doch beim 19:29 schien das Spiel endgültig entschieden. Das dachten wohl auch die Nidderauer und öffneten die Abwehr ein ums andere Mal wieder zum fröhlichen Tore schießen. Die Gasgeber fühlten sich eingeladen, betrieben nach dem 21:32 mit 3 Toren in Folge aber nur noch Ergebniskosmetik zum 24:32 Endstand. Der HSV hat sich in diesem Spiel zu sehr auf seine körperliche Überlegenheit und den Angriff verlassen und zu wenig gute Abwehrarbeit geleistet. Das kann und wird gegen einen stärkeren Gegner ins Auge gehen. Schon im nächsten Spiel am 12.11. erwartet man den Tabellenführer aus Altenhaßlau und wird sich strecken müssen, um diesem Paroli bieten zu können.
Es spielten: Justin Israel im Tor, Tobias Lipp 13, Marius Bauscher 9, Florian Ortler 5, Florian Neubauer 4, Eike Ringmeier 1, Harris Pajazetovic, Max Lindner, Fynn Bröking.
Spielbericht männliche B-Jugend vom 24.09.2011 HSV Nidderau – TGS Bieber 42 : 10 (20:4)
Nach dem deutlichen Auswärtssieg am vergangenen Wochenende erwartete man an diesem Samstagnachmittag die Gäste aus dem Offenbacher Stadtteil Bieber. Mit gestärktem Selbstbewusstsein ging man in dieses Spiel und wollte den positiven Aufwärtstrend fortsetzen. Es dauerte dann aber doch fast 7 Minuten bis man sich in das Spiel gefunden hatte, denn bis zu diesem Zeitpunkt stand es 2:1 für den HSV bei 3 vergebenen Torchancen. Danach hatte sich die Mannschaft aber auf die zum Teil körperlich unterlegenen Gäste eingestellt und auch die beiden stärksten Spieler der Gäste ganz gut im Griff. Die Gäste konnten die HSV Abwehr nur in Verlegenheit bringen wenn diese nicht konzentriert verschob und die Spieler der Gäste nicht rechtzeitig bei ihren Versuchen die Abwehr zu überlaufen störte. Die Tore des HSV fielen jetzt im Minutentakt. Die meisten Treffer erzielten die Nidderauer durch Tempogegenstöße und so war es nicht verwunderlich, dass es zur Halbzeit bereits 20:4 für den Gastgeber stand. Das Spiel war hier schon entschieden. In der Halbzeit baten die Trainer die Mannschaft jedoch, nicht im Gefühl des sicheren Sieges, einen Gang zurück zu schalten. Ganz im Gegenteil. Das Tempospiel sollte beibehalten werden. Jetzt war es an der Zeit einmal die Spielzüge auszuprobieren. Wenn hier auch noch nicht alles klappte, führte der ein oder andere einstudierte Spielzug doch zum Torerfolg. Der Gegner aus Bieber steckte trotz des hohen Rückstandes nie auf was lobenswert war und kämpfte verbissen weiter. Die HSV-Jungs zeigten insgesamt eine geschlossene Mannschaftsleistung und man merkte der Mannschaft an, dass sie den Spaß am Handball wieder gefunden hat, denn jeder Spieler arbeitete für den anderen und auch die Anspiele zum freien Mitspieler wurden in aller Regel wahrgenommen. Die Spielfreude ist wieder da und kann hoffentlich in knapp vier Wochen beim nächsten Auswärtsspiel bei einem stärkeren Gegner in Dietesheim/Mühlheim wieder in Tore umgesetzt werden.
Es spielten: Justin Israel im Tor, Tobias Lipp 14, Marius Bauscher 11, Florian Neubauer 7, Florian Ortler 7, Robert Will 1, Max Lindner 1, Tim Prager 1, Frederik Beyer, Harris Pajazetovic, Daniel Marra.
Spielbericht männliche B-Jugend vom 17.09.2011 HSG Obertshausen/Heusenstamm – HSV Nidderau 16 : 27 (5:12)
Nach der Auftaktniederlage in Hainburg wollten die Nidderauer im ersten Auswärtsspiel der Saison beweisen, dass sie mehr können als sie bisher gezeigt haben. Mit den Gastgebern von der HSG hatte man nur in den ersten 7-8 Minuten Probleme. Man merkte dem HSV doch noch etwas das Misstrauen in die eigene Leistungsstärke an. Nach dem 3:3 hatte sich die Mannschaft schließlich auf das etwas einfallslose Spiel der Gastgeber eingestellt und konnte deren Angriffe durch gutes Verschieben im Abwehrverband so rechtzeitig unterbrechen, dass auch der Nidderauer Torhüter nach Chancen der HSG die Oberhand über deren Würfe hatte. Die Trainer des HSV erkannten dementsprechend recht schnell die Schwächen des Gegners auf den Außenpositionen und stellten den Angriff um. Jetzt kam die große Zeit des Tobias Lipp. Mit 4 Toren in Folge, davon 3 aus Gegenstößen resultierend brachte er seine Mannschaft mit 3 : 7 in Front. Jetzt knickten die Gastgeber zum ersten Mal ein und der HSV setzte nach. Es gab keinen Bruch im Spiel der Gäste und so konnten sich der Rückraum mit einem in dieser Phase übersichtigen Florian Ortler und auch Marius Bauscher gut in Szene setzen. Florian Ortler setzte seine Mitspieler durch gute Zuspiele an den Kreis und wiederum auf den heute wie aufgedreht wirkenden Tobi Lipp super ein und verdient dafür ein Extralob. Mit dem Halbzeitstand von 5:12 ging es in die Kabinen. Die Mannschaft wirkte hier regelrecht erlöst von dem Druck, der vor dem Spiel auf ihr lag und war heiß auf die zweite Hälfte.
Zum Wiederanpfiff des Schiedsrichters aus Bürgel, der die Partie sehr umsichtig leitete, war des HSV etwas übermütig und leichtsinnig in Abwehr und Angriff. Geschuldet wohl dem Gefühl eines großen Torvorsprungs. Nach 5 Minuten hatte sich die Mannschaft allerdings wieder im Griff wie auch Florian Neubauer seine Vorderleute in der Abwehr. Er dirigierte wie in der 1. Halbzeit sicher seine Nebenleute und gilt mit als ein Garant für die an diesem Tag recht sichere Abwehr.
Die Gastgeber versuchten zwar nie aufzustecken und kämpften verbissen aber zwischen der 35. und 39. Minute erzielten nur die Nidderauer Tore. Das Spiel war beim 8:18 praktisch entschieden. Der Angriff des HSV lief aber immer noch auf Hochtouren und trotz des heute dünnen Spielerkaders von 8 Spielern hatte so mancher HSV Akteur wohl noch die 2. Luft bekommen. Einstudierte Freiwürfe, die schon in der ersten Halbzeit zum Erfolg führten klappten wiederum und auch die Gegenstöße wurden erfolgreich abgeschlossen. Nach einem Doppelpack von Florian Ortler zum Ende des Spiels setzte deram heutigen Tag überragende Tobias Lipp mit seinem 15. Tor den Schlusspunkt unter ein Spiel, das einen überlegenen HSV sah, der sich endlich auf das besann was die Trainer versuchen in den Trainingseinheiten zu vermitteln. Wenn auch noch nicht alles nach Wunsch klappte und der Gegner an diesem Tag nicht in der Lage war dagegen zu halten so kann man ein positives Fazit ziehen. Der Knoten scheint geplatzt zu sein. Jetzt gilt es, die Stärken der Mannschaft noch weiter auszubauen.
Es spielten für den HSV: Justin Israel im Tor, Tobias Lipp 15, Florian Ortler 7, Marius Bauscher 2, Max Lindner 2, Florian Neubauer 1, Eike Ringmeier, Harris Pajazetovic.
Spielbericht männliche B-Jugend vom 03.09.2011 SG Hainburg – HSV Nidderau 26 : 19 (15:7)
Ungewöhnlich früh startet die Saison in diesem Jahr für die männliche B-Jugend des HSV Nidderau. Die sehr kurze Vorbereitung machte sich prompt bemerkbar in einem Spiel, das von Anfang an geprägt war von einem nervösen Spiel seitens der Nidderauer. Unnötige Ballverluste durch Fangfehler und zu hastige Abschlüsse luden die Gastgeber zu Gegenstößen ein. Schnell lag man mit 4 : 0 im Hintertreffen und diesem Rückstand lief die Mannschaft konstant hinterher. Ein Team-Time Out des HSV nach knappen 10 Minuten brachte auch nicht die erhoffte Besserung und so war der Zwischenstand von 8 : 5 nur ein kleines „Strohfeuer“. Die Hainburger glänzten zwar nicht mit ihrer Darbietung, waren aber im Angriff immer einen Schritt schneller und vor allem ballsicher. Schon leichte Körpertäuschungen genügten um die HSV-Abwehr auszuspielen. Der Angriff der Nidderauer spielte außerdem zu statisch, kaum Bewegung ohne Ball und auch die angesagten Spielzüge wurden nicht so umgesetzt wie man sie schon seit vielen Trainingseinheiten einstudiert hatte.
Kurzum eine katastrophale 1. Halbzeit des HSV in der man nur phasenweise zu überzeugen wusste. Die 2. Hälfte konnte nur besser werden und die Trainer appellierten an die Spieler, sich nicht so vorführen zu lassen und vor allem mehr Spannung und Konzentration aufzubauen, um den Gegner vielleicht doch noch überraschen zu können. Tatsächlich wurde es mit Anpfiff des gut leitenden Schiedsrichters in der Folgezeit auch etwas besser. Zumindest die Ballverluste hielten sich jetzt in Grenzen, nur das statische, unbewegliche Spiel blieb. Ein Spieler des HSV konnte seine Mannschaft jetzt im Spiel halten. Tobias Lipp avancierte mit seinen 5 Toren in Folge und insgesamt 8 erzielten Treffern zum besten Spieler auf dem Feld. Nur, irgendwie „anstecken“ ließen sich andere Spieler der Nidderau durch diese Leistung nicht. Einzig Florian Neubauer wusste noch mit viel Kampfgeist und 5 Treffern zu überzeugen. Zwischenzeitlich merkte man in einigen Momenten des Spiels keinen großen Unterschied zwischen den Teams aus Hainburg und Nidderau, denn jetzt fielen Treffer beider Teams in regelmäßiger Reihenfolge. Das war aber auch der Grund warum der HSV nicht mehr verkürzen konnte. Einzig und allein die Tatsache, dass man sich die zweite Halbzeit mit einem Tor Vorsprung sichern konnte war eine positive Erkenntnis aus dem Spiel. Es gibt noch viel zu tun, will man in den nächsten Spielen erfolgreicher agieren.
Für den HSV kamen zum Einsatz: Justin Israel im Tor, Tobias Lipp 8, Florian Neubauer 5, Marius Bauscher 3, Florian Ortler 2, Tim Prager 1, Harris Pajazetovic, Eike Ringmeier, Max Lindner.
Spielbericht vom 27.02.2011 JSG HSV Nidderau/TV Windecken 1 – TV Gelnhausen Endstand 31 : 25 (16:13)
Überzeugender Sieg gegen Tabellenführer
Die Nidderauer hatten sich für das Rückspiel gegen den Tabellenführer aus der Barbarossastadt eine ganze Menge vorgenommen, wollte man doch die deprimierende Hinspiel-Niederlage wettmachen und auch den vierten Tabellenplatz festigen. Ein dementsprechend taktisches Mittel sollte herhalten, die Gäste aus dem Konzept zu bringen. Trotzdem der TVG an diesem Nachmittag seinen besten Spieler nicht an Bord hatte, den man durch eine Manndeckung ausschalten wollte, nahm man zwei Rückraumspieler des Gegners in Manndeckung. Das schien die Gäste ziemlich zu überraschen, denn konzeptionslos und hilflos rannten diese auf eine konzentriert stehende Heimabwehr an. So kam es, dass die Nidderauer durch klug herausgespielte Spielzüge und Tempovorstöße mit 4:0 in Führung gingen. Erst nach 8 Minuten erzielten die Gäste ihr erstes Tor. Doch es lief ab diesem Zeitpunkt immer noch nicht richtig bei den Gästen. Die JSG verlor zu keinem Zeitpunkt des Spiels ihre klare taktische Linie, spielte ruhig ihre Angriffe herunter und konnte die Gelnhäuser immer wieder zu unkonzentrierten Abschlüssen bringen. Mitte der ersten Hälfte stellten die Gäste etwas ihre Spielweise um und gingen im Abwehrverband härter zur Sache. Da dies allerdings etwas übertrieben war, handelten sie sich immer wieder unnötige Zeitstrafen ein. Das diese Spielweise den Nidderauern eher noch zum Vorteil gereichte und in den eigenen Reihen keine Einsicht fand, spiegelte die erste rote Karte (dritte Zeitstrafe) schon nach 22 Minuten wieder. Die Nidderauer setzten sich so bis auf 6 Tore ab und hatten Spiel und Gegner klar im Griff. Mit 16:13 wechselte man dann die Seiten. Nach dem Wechsel fand die Mannschaft sofort den Faden wieder und ließ die Spieler des TVG das ein oder andere Mal verzweifeln. Wieder war es die Manndeckung gegen den Rückraum der Gäste, mit denen diese einfach nicht umgehen konnten. Auch aus den vielen zwei Minuten Strafen der ersten Halbzeit lernten die Gäste nichts, denn ihre Spielweise blieb hart und nicht immer den Regeln entsprechend. Die Gastgeber blieben ruhig und nutzten die Ratlosigkeit ihrer Gegner aus. Spielzüge und schnelle Gegenstöße nach Fehlwürfen der Gäste reichten zu einer 21 : 14 Führung. Das Spiel war, wenn es so weiter laufen sollte gelaufen und so kam es dann auch. Eine weitere dritte Zeitstrafe für den TVG wurde mit der zweiten roten Karte bestraft und nur eine Minute später stieß ein Gelnhäuser einen Spieler der JSG beim Gegenstoß einfach um und kassierte dafür die dritte rote Karte des Spiels. Die Spieler und auch die Trainer des TV Gelnhausen fühlten sich durch die vielen Zeitstrafen extrem benachteiligt und gaben dies dem Schiedsrichter auch zu verstehen, doch die manchmal rabiate Spielweise der Gäste musste zu den Strafen führen. Die Spieler des Tabellenführers konnten einfach mit der Überlegenheit der Nidderauer nicht umgehen.
Das Endresultat von 31 : 25 war ein verdienter, weil sehr diszipliniert herausgespielter Heimsieg.
Für die Nidderauer spielten und trafen: Nils Prager im Tor, Florian Ortler 11, Max Lindner 5, Markus Rode 5, Maurice Winkler 4, Tim Prager 3, Tobias Lipp 2 und Marius Bauscher.
Spielbericht vom 23.01.2011 JSG HSV Nidderau/TV Windecken 1 - JSG HSV Nidderau/TV Windecken 2 Endstand 27:16 (12:8)
Alle Bilder zum Heimspieltag gibts hier in unserer Mediathek.
Das Motto des Wochenende lautet: Nidderauer schlagen sich selbst!
An diesem Heimspieltag kam es zur Rückpartie Nidderau vs Nidderau. Warum allerdings zwei gemeldete Mannschaften, die in der gleichen Spielklasse antreten auch noch in der gleichen Gruppe spielen müssen, ist dem normalen Zuschauern unter uns nicht verständlich.
Problematisch geht’s schon bei der Vorbesprechung los. Wie soll man die Spieler auf den Gegner einstellen, wenn dieser aus den eigenen Sportkameraden besteht und das ganze nicht zu einem reinen Trainingsspiel
werden soll? Nun ja, irgendwie gelang es den Trainern wohl doch die richtigen Worte zu finden, denn von Beginn an entwickelte sich ein interessantes Spiel in dem sich die erste Garde schwerer tat als die Zweite obwohl diese schnell mit 3:1 in Führung gehen konnte. Abschütteln ließen sich die Jungs von der Zweiten aber nicht und bis zum Stand von 7:6 ging es ständig hin und her. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit gelang es der Ersten von den Fehlern im Angriff des Gegners zu profitieren und sich über Tempogegenstöße eine 4 Tore Führung mit in die Halbzeit zu nehmen.
Wollte die Erste ihrem Anspruch gerecht werden müssten sie in der zweiten Halbzeit aber ne ordentliche Schippe drauflegen. So kam es dann auch, denn bei der Zweiten machte sich zunehmend bemerkbar, dass man nur einen Auswechselspieler auf der Bank hatte und somit dem Einen oder Anderen eine benötigte Verschnaufpause nicht vergönnt war. Die Erste spielte auch in Halbzeit zwei kein überragendes Spiel, konnte sich aber durch Tempogegenstöße und schnell vorgetragene Angriffe (s. g. zweite Welle) Tor um Tor weiter absetzen. Am Ende stand ein nach der ersten Halbzeit etwas zu hoch ausgefallener 11 Tore Sieg (27:16) für die Erste auf den Zetteln der Trainer und des Zeitnehmers.
Wenn man auch über Sinn eines solchen Spieles diskutieren kann bleibt doch die Erkenntnis, dass für die Spieler der Zweiten jedes Spiel die Möglichkeit bietet praktische Erfahrung zu sammeln. Denn kein Training kann ein Spiel ersetzen - egal gegen welchen Gegner man spielen muss.
Was beide Trainer an diesem Tag besonders freute, war die Tatsache, dass sich alle Spieler der Zweiten und (fast) alle der Ersten in die Torschützenliste eintragen konnten.
Für die restlichen 2 (3) Spiele bleibt zu wünschen, dass alle weiterhin gesund bleiben und mit Spaß dabei sind um dann In der nächsten Saison vorne mitspielen zu können bzw. sogar den Sprung in die Bezirksoberliga
schaffen.
Es spielten B1: Justin Israel (1) im Tor, Markus Rode (6), Florian Ortler (5), Tobias Lipp (4), Robert Will (3), Marius Bauscher (3), Tim Prager (2), Florian Neubauer (2), Max Lindner.
Es spielten B2: Nils Prager im Tor, Rene Happel (8), Eike Junker-Ringmeier (2), Harris Pajazetovic (2), Max Vogel (1), Marcel Pfannkuchen (1), Daniel Marra (1), Frederik Beyer (1).
Spielbericht vom 06.02.2011 JSG Büdingen/Bleichenbach - JSG HSV Nidderau/TV Windecken 1 17:27 (5:14)
Als einzige Mannschaft aus Nidderau musste die B1 an diesem Wochenende auswärts antreten. Es stand das Rückspiel gegen die JSG aus Büdingen / Bleichenbach an. Hier wollte man aufgrund der mäßigen Leistung aus dem Hinspiel etwas gut machen. Leider fanden sich am Treffpunkt „nur“ acht Feldspieler und zwei Torleute ein. Gerne hätte man aus der Zweiten noch einige Spieler mitgenommen, diese schienen jedoch den Aufruf im Training wohl nicht mitbekommen zu haben.
Nach 25 minütiger Anfahrt kam man in der Wilhelm-Lückert-Halle in Büdingen an und konnte sich noch einpaar Minuten den Rest eines C-Jugendspiels anschauen. Die Verwunderung einiger Nidderauer Jungs die vom Jahrgang her auch noch C-Jugend spielen dürften war groß als sie den Unterschied in der Spielweise zur B-Jugend sahen. Tja, leider konnten wir diese Saison keine C-Jugend melden. Aber vielleicht klappt es ja schon zur Nächsten. Die erste schlechte Nachricht ließ leider nicht lange auf sich warten:
„Schon wieder einmal war der eingeteilte Schiedsrichter nicht verfügbar“. Freundlicherweise hatte dieser aber telefonisch abgesagt und so konnte seitens der Büdinger zügig ein Ersatz-Schiri gefunden werden. Somit stand einem rechtzeitigen Anpfiff nichts mehr im Wege. Die Nidderauer, durch die Trainer entsprechend motiviert, begannen wie selten in dieser Saison mit einer kompakten Abwehr und darauf aufbauend einem schnellen und zielstrebigen Angriff. Eh sich die Büdinger versahen lagen sie mit 0:6 im Hintertreffen, was den Trainer veranlasste schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt eine Auszeit zu nehmen. Geholfen hat sie den Büdingern nicht wirklich, denn die Nidderauer Jungs spielten „ihr“ Spiel unbeeindruckt weiter und konnten mit einigen sehr schönen Kombinationen und schnellen Tempogegenstößen das Ergebnis bis zum Pausentee auf 5:14 ausbauen.
In der Pause gab es bei den Nidderauern im Grunde nur Lob gefolgt von der Aufforderung in der zweiten Halbzeit so weiter zu machen wie im ersten Durchgang.
Und so kam es dann auch. Denn auch wenn es den Büdingern einmal gelang sich durch Einzelaktionen in eine freie Wurfposition zu bringen gab es im Nidderauer Tor noch den an diesem Tag scheinbar unüberwindbaren Justin I. Dies freute die Trainer umso mehr, da dieser in der letzten Zeit ein paar unglücklichere Spiele gemacht hatte. Die Trainer waren sichtlich zufrieden, denn endlich konnten die Jungs die im Training immer wieder einstudierten Lauf- und Passwege mal in einem Spiel erfolgreich umsetzen. Auch die eigenen Zuschauer hatten in der zweiten Halbzeit ihre Freude daran den Nidderauern im Angriff zuzuschauen und man sah sogar einige der generischen Zuschauer ob der tollen Spielweise applaudieren.
Bis zur 40. Minute und beim Stand von 9:23 sah es ganz danach aus als wollten die Nidderauern den Büdingern nicht nur eine Lehrstunde sondern auch noch eine gehörige Klatsche in eigener Halle erteilen.
Doch wie so oft beim Handball lässt bei so einem Spielstand die Konzentration nach und man spielte in der verbleibende Zeit nicht mehr so effektiv wie vorher sondern verlegte sich darauf mit Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen. Nur dieser Tatsache haben es die Büdinger zu verdanken, dass sie noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben konnten und den Abstand beim Endstand von 17:27 auf 10 Tore verringern konnten. Nicht auszudenken was für ein Ergebnis es gegeben hätte wenn die Nidderauer über die gesamte Spielzeit so gespielt hätten wie in den ersten 40 Minuten.
Bei solchen Leistungen macht Handball nicht nur den Trainern und Spielern Spaß und es bleibt zu hoffen, dass diese Erfahrung in den Köpfen der Jungs haften bleibt um auch in den noch restlichen Spielen der Saison so eine Leistung abzurufen.
Es spielten: Nils Prager und Justin Israel im Tor, Tobias Lipp (10), Florian Ortler (8), Markus Rode (6), Marius Bauscher (2), Tim Prager, (1), Florian Neubauer, Robert Will, Marcel Pfannkuchen.
Spielbericht vom 23.01.2011 JSG HSV Nidderau/TV Windecken 1 - TV Altenhaßlau 23:24
Alle Fotos zum Spiel in unserer Mediathek.
Starke Leistung im Angriff reicht leider nicht für Überraschung!
Im Rückspiel gegen den Tabellendritten aus Altenhaßlau wollte man die deutliche Hinspielniederlage (36:24) vergessen machen und ging entsprechend motiviert ins Spiel. Die Vorgaben waren klar: Von Anfang an wollte man gegen die im Angriff starken Einzelspieler aus Altenhaßlau in der
Abwehr konzentriert und konsequent zu Werke gehen und im Angriff sichere Chancen erspielen.
So entwickelte sich in der ersten Halbzeit ein Spiel auf Augenhöhe in deren Verlauf die Nidderauer erstmals beim 4:3 in Führung gehen konnten und konnte sie beim Stand von 10:7 sogar auf drei Tore ausbauen. Leider ließ man es durch individuelle Fehler in der Abwehr zu, dass Altenhaßlau nochmals
zum 10:10 ausgleichen konnte. Trotz dieser kleinen Schwächephase konnte man auch Dank eines an diesem Tage gut aufgelegten Torwarts auf Nidderauer Seite bis 7 Sekunden vor dem Halbzeitpfiff mit einem Tor in Führung bleiben. Jetzt nahmen die Nidderauer Trainer aber trotz der nur noch
sehr kurz zu spielenden Zeit ein „Team time out“ um den letzten Spielzug vor der Pause zu besprechen.
Es stellt sich als richtige Entscheidung heraus, da der Spielzug „fast“ perfekt umgesetzt wurde und so gab es praktisch mit dem Pausenpfiff noch einen 7-Meter Strafwurf, welcher sicher zum 14:12 Halbzeitstand verwandelt wurde.
Als Vorgabe für den zweiten Durchgang gaben die Trainer ihren Jungs mit weiterhin zu versuchen in der Abwehr kompakt zu stehen um es den immer wieder auf die“ Lücke“ stoßenden Altenhaßlauern weiterhin schwer zu machen zum Torerfolg zu kommen. Dies gelang anfänglich wieder sehr gut, auch wenn
man den „Halbrechten“ mit seinen Wurf- und Körpertäuschungen nie so recht in den Griff bekam.
So wechselten die Führungen auch ständig zwischen beiden Mannschaften hin und her und bis ca. zur 40. Minute gelang es keiner Mannschaft sich abzusetzen. Ab diesem Zeitpunkt aber machte sich der hohe Aufwand den man in der Abwehr betrieb bemerkbar und die Kräfte ließen nach so dass sich Altenhaßlau im weiteren Verlauf beim 20:23 eine drei Tore Führung erspielen konnte.
Wer nun von den Zuschauern dachte:
„Tja, das war’s dann leider wohl“, hatte die Rechnung ohne den jetzt glänzend parierenden Nidderauer Tormann N. Prager gemacht. Er konnte allein in diesem Zeitraum 4 Würfe vom völlig frei zum Wurf kommenden Linksaußen halten und brachte somit seine Mannschaft wieder zurück ins „Geschäft“. Leider fehlte für eine Überraschung am Ende ein wenig die Kraft und/oder das Glück und so pfiff der an diesem Tag nicht immer sicher in seinen Entscheidungen wirkende Schiedsrichter die Partie beim Stand von 23:24 ab.
Trotz der knappen Niederlage waren die Trainer mit ihren Jungs an diesem Tag sehr zufrieden – schließlich hatte man es einem körperlich überlegenem Gegner bis zu letzten Sekunde schwer gemacht die Punkte aus Nidderau zu entführen und zudem konnten sich wieder mal 11 Spieler in die Torschützenliste eintragen.
Es spielten: Nils Prager und Justin Israel im Tor, Florian Ortler (5), Markus Rode (4), Robert Will (3), Marius Bauscher (2), Tobias Lipp (2), Tim Prager (2) Florian Neubauer (1), Maurice Winkler (1), Max Lindner (1), Max Bierhoff (1) Max Vogel (1), Daniel Marra.
Spielbericht in Bildern vom 12.12.2010 JSG mB HSV Nidderau/TV Windecken I - TV Wächtersbach 25 : 19
Männliche B 1 siegt gegen Wächtersbach klar mit 25 : 19 (11:12)
Torspielfilm und Torschützen:
1:0, 2:0,3:1,5:1,5:3,6:3,7:4,9:4,9:7,9:9,9:10,10:10,11:12 Halbzeit; 12:12,13:12, 14:12,15:14,16:14,16:16,19:16,21:16,21:17,24:18,25:19 Endstand.
Torschützen: Markus Rode 6, Florian Ortler 5, Robert Will 3, Tim Prager 3, Tobias Lipp 3, Florian Neubauer 2, Maurice Winkler 2, Marius Bauscher 1.
Spielbericht vom 27.11.2010 TV Altenhaßlau – JSG HSV Nidderau/TV Windecken I 36 : 24 (18:12)
Zwei Schwächeperioden besiegelten hohe Niederlage!
Im Auswärtsspiel beim Tabellennachbarn war man an diesem Tag ohne die nötige Konzentration angetreten. Man wusste, dass die Altenhaßlauer vor allem im Eins gegen Eins Spiel ihre Stärken haben, konnte sich allerdings nicht gleich darauf einstellen. Die unorthodoxe Spielweise der Gastgeber, die von Anfang an mit einer Manndeckung gegen einen Nidderauer Rückraumspieler agierten taten dann noch ein übriges, den Gästen fast den „Zahn zu ziehen“. Zwar konnte man zu Beginn mit 1: 2 in Führung gehen, doch die Abwehr der Gäste war für das schnelle Angriffsspiel des TVA zu unbeweglich. So geriet man bis zur 12. Minute in einen 11 : 4 Rückstand. Die Auszeit war notwendig geworden, die Mannschaft aufzuwecken und tatsächlich kam die JSG jetzt besser ins Spiel. Jetzt konnte auch eine zweite Manndeckung gegen die Nidderauer nicht verhindern, dass der Rückstand auf 12:8 verringert wurde. Die Abwehr agierte jetzt wesentlich Gedankenschneller und konnte die Angriffsspieler der Gastgeber ein ums andere Mal geschickt blocken. Doch irgendwie „platzte der Knoten“ bei den Nidderauern immer noch nicht. Der TVA hatte wohl den besseren Tag erwischt, spielte sein Spiel mit 2 Manndeckern weiter und kam so zur Pause zu einer 18:12 Führung. In der zweiten Hälfte erwischte der HSV den etwas besseren Start und konnte das Spiel ausgeglichener gestalten. Man kam auch wieder bis auf 4 Tore (20:16) heran. Jetzt „knackte“ das Spiel der Gäste so ab der 14. Spielminute. Angriffe wurden ohne sie auszuspielen und auf die Torgelegenheit zu warten viel zu schnell abgeschlossen. Der Gastgeber kam wieder in seinen Rhythmus und spielte eine deutliche Führung (28:19) heraus. Jetzt war das Spiel entschieden. Zwei Schwächephasen in einem Spiel können nicht zum Erfolg führen und so kam es, dass die Niederlage mit 36 : 24 recht deftig ausfiel. Spielerisch allerdings waren die Nidderauer durchaus in der Lage mitzuhalten. Den besseren Tag erwischten an diesem Nachmittag die Gastgeber, doch unzufrieden wirkten die Trainer der JSG nicht.
Es spielten: Nils Prager und Justin Israel im Tor, Tobias Lipp 7, Robert Will 6, Florian Ortler 5, Max Lindner 2, Max Vogel 2, Marcel Pfannkuchen 1, Maurice Winkler 1, Marius Bauscher, Tim Prager, Florian Neubauer.
Spielbericht vom 20.11.2010 HC Limeshain/Altenstadt – JSG mB HSV Nidderau/TV Windecken I 19 : 33 (10:14)
Trotz hohem Sieg spielerische Mängel!
Bei Vollmond ging es für die B1 am Samstagabend zu später Abendstunde auf die Reise nach Büdingen, wo die Mannschaft des HC Limeshain/Altenstadt auf die Nidderstädter wartete. Wie schon so oft in dieser Saison war kein Schiedsrichter anwesend und auch die Gastgeber konnten keinen Schiedsrichter stellen. So war es wiederum der Trainer der Nidderauer, Manfred Lipp, der mit Zustimmung beider Mannschaftsverantwortlicher die Leitung des Spiels übernahm. Laut Ausschreibung durch den Verband müssen die Meisterschaftsspiele stattfinden und nur wenn keine Möglichkeit besteht, das Spiel durchzuführen wird einer Verlegung zugestimmt. „Das es Schiedsrichterkameraden gibt“, so Manfred Lipp,“ die sich ihrer Verantwortung nicht bewusst sind, wenn Sie einfach ihren Spielauftrag nicht erfüllen ist äußerst bedauerlich. Somit schaden sie vor allen Dingen den Jugendmannschaften, die Grundlage für ein Weiterbestehen unseres Sports sind. Und auch dem Ruf des Schiedsrichterwesens“.
Zum Spiel gibt es prinzipiell nicht allzu viel spannendes zu berichten. Der HSV, sich seiner Favoritenrolle bewusst, spielte behäbig, manchmal sogar überheblich. So kam es, dass die Gastgeber nach ca. 10. Minuten mit 6 : 4 in Führung lagen. Die Abwehr war wie in Gelnhausen ein einziges Chaos und konnte die Angreifer des HCL nie in den Griff bekommen. Die Gastgeber spielten das was sie konnten und überliefen mit einfachen Körpertäuschungen die Abwehr der Gäste. Distanzwürfe landeten ohne große Gegenwehr im Kasten der Nidderauer, in denen sich auch der Torhüter dem Abwehrverhalten seiner Vorderleute anpasste. Was sich in den vergangenen Spielen schon abzeichnete, setzte sich auch diesem Spiel fort. Zu viele Einzelaktionen, vor allem aus der Mitte des Angriffs und eigensinnige Wurfversuche aus dem Rückraum sahen nicht mehr nach dem Mannschaftssport Handball aus. Erst zum Ende der ersten Spielhälfte gelang dem HSV die erstmalige Führung, die man bis zum Wechsel auf 4 Tore (10:14) ausbauen konnte.
Die Aufforderung der Trainer, nach dem Wechsel, in der Abwehr besser zu verschieben und auch den Angriff ruhiger und zielgerichteter zu gestalten verhallten im Gehörgang der Spieler. Besonders die so wichtigen Spielgestalter des HSV sind in dieser Hinsicht schon seit einigen Spielen völlig außer Form.
Als einziger Spieler im Abwehrverband war es Max Vogel, der in der zweiten Hälfte zu überzeugen wusste. Andere Spieler ließen sich von seiner Einsatzbereitschaft allerdings nicht anstecken. Das Außenspiel wurde auch in dieser Hälfte gänzlich vernachlässigt und nur die Tatsache, dass den Limeshainern jetzt etwas die Kräfte ausgingen und sie immer mehr Bälle im Angriff durch technische Fehler hergaben, ließen den HSV durch schnelle Gegenstöße zu einem deutlichen Auswärtserfolg kommen. Positiv zu bewerten ist nur, dass von 8 Feldspielern immerhin 7 Spieler Tore erzielten.
Es spielten: Nils Prager und Justin Israel im Tor, Florian Ortler 14, Markus Rode 7, Marius Bauscher 4, Tobias Lipp 4, Max Vogel 2, Tim Prager 1, Max Lindner 1, Marcel Pfannkuchen.
Spielbericht vom 14.11.2010 TV Gelnhausen gegen JSG mB HSV Nidderau/TV Windecken I 35 : 20
Der bisher noch ungeschlagene Tabellenführer war an diesem Sonntag-Nachmittag eine Nummer zu groß für die B 1 der JSG aus Nidderau. Nur in den ersten 8 Minuten konnten die Nidderauer den Gastgebern etwas Paroli bieten.
Markus Rode brachte seine Mannschaft sogar mit 0 : 1 in Führung und auch Maurice Winkler konnte eine 2 : 3 Führung erzielen. Aber damit war es auch schon mit der „Herrlichkeit“ des Nidderauer Angriffsspiels vorbei.
Die Gelnhäuser hatten sich in der Folge gut auf die ideenlosen Angriffe der Nidderauer eingestellt und hatten nur leichte Abwehrarbeit zu verrichten.
Der HSV verlegte sein Angriffspiel zu sehr auf die Mitte und vergaß dabei, die Außen mit einzubeziehen. So verrannte man sich immer wieder in Einzelaktionen, die meist in der robusten Abwehr der Gastgeber verpufften. Die körperlich überlegenen Gastgeber merkten bald, dass der HSV keine spielerischen Mittel fand, die Abwehr zu überwinden und störten meist frühzeitig die Angriffe. So kam es Mitte der ersten Halbzeit zu zahlreichen Tempogegenstößen, die zu einer deutlichen 7 Tore Führung führten. Die Abwehr der Nidderauer fiel nun gänzlich auseinander. Im Spiel Mann gegen Mann spielten die Gastgeber ihre körperliche Überlegenheit aus und ließen dem Abwehrverband der Nidderauer, der außerdem überhaupt keiner war, meist keine Chance. So konnte sich der Gästetorhüter auch zu keiner Zeit auszeichnen, weil die Angreifer oftmals frei zum Wurf kamen.
Die deutliche 16 : 8 Pausenführung des TVG war die Folge dieser desolaten Abwehr- und Angriffsleistung. Beim Pausen Tee versuchte der Nidderauer Coach die Mannschaft noch einmal aufzubauen und verwies auf die fehlende kämpferische und läuferische Einstellung in Abwehr und Angriff. Dies nutzte allerdings nur in den Anfangsminuten der zweiten Hälfte. Zunächst ruhten sich die Gastgeber etwas auf ihrer hohen Führung aus, hatten aber auch kleinere Probleme mit einer jetzt etwas besseren Abwehrleistung des HSV. Die Nidderstädter konnten diese kleine Schwächeperiode des TVG allerdings nicht in Tore umsetzen, weil der Angriff an diesem Tag einfach nicht in der Lage war, spielerische Akzente zu setzen. Mit Einzelaktionen konnte der HSV die Gastabwehr nicht in Verlegenheit bringen. Nach dem 20 : 12 waren die Würfel dann endgültig gefallen. Von nun an dominierten die Gastgeber nach Belieben und konnten die lustlos wirkenden Nidderauer ausspielen wie sie wollten. Fast 8 Minuten erzielte der HSV kein Tor mehr. Die Folge war einen deutliche 28 : 14 Führung für die Gastgeber. In den letzten 5 Minuten des Spiels war „Scheibenschießen“ angesagt. Sowohl der HSV als auch der TVG spielten nicht mehr konzentriert und ließen ihre Torhüter fast sogar im Stich. Es fielen noch 8 Tore zum Endstand von 35 : 20. Dieses Spiel zeigte deutlich, dass die B 1 noch erhebliche Probleme mit körperlich überlegenen Gegnern hat und viel zu schnell aufgibt. Kein Kampf, von spielerischen Akzenten ganz zu schweigen, einfach alles was den Handball ausmacht fehlten an diesem Tag im Nidderauer Spiel. Es ist zu hoffen, dass die Mannschaft sich im nächsten Spiel beim HC Limeshain/Altenstadt besser präsentiert und auch die Trainer von ihrer Leistungsfähigkeit überzeugen kann.
Es spielten: Justin Israel im Tor, Florian Ortler 6, Markus Rode 6, Robert Will 5, Maurice Winkler 1, Florian Neubauer 1, Marius Bauscher, Max Lindner, Tobias Lipp.
Spielbericht mit Bildern vom 03.10.2010 JSG mB HSV Nidderau/TV Windecken I - JSG Büdingen/Bleichenbach 22:20
Zwei völlig verschiedene Halbzeiten sahen die Zuschauer in der Sporthalle der Bertha-von-Suttner-Schule in Nidderau. Vor allem die Gastgeber hatten immense Probleme in den ersten 10 Minuten des Spiels mit dem zielstrebigen Spiel der Gäste.
Der Abwehrverband ließ die Angreifer aus Büdingen oftmals zu viel freie Laufwege und griff nur selten richtig zu, um deren Angriffe zu unterbinden. So kam es wie es kommen musste. Selbst der Gästetrainer war überrascht, dass seine Mannschaft bis zur 9 Minute bis auf 2 : 7 davon ziehen konnte. In dieser Phase musste eine neue taktische Einstellung erfolgen und so nahm der Trainer der Nidderauer ein Team-Time-Out. Nach der Auszeit fing sich die Mannschaft etwas und spielte vor allem ihre Angriffe wieder etwas ruhiger herunter. Der Abschluss ließ aber immer noch zu wünschen übrig. Die Gäste hatten noch Oberwasser, wurden jetzt allerdings in der Abwehr etwas leichtfertiger. Markus Rode war es dann, der seine Mannschaft mit 3 Toren in Folge bis auf 6:8 heranbrachte und auch beim 7:9 der Torschütze war. So ganz sicher machte das die Mannschaft aber noch nicht und bis zur Halbzeit musste man die Gäste wieder zum 7 : 11 wegziehen lassen.
Eine ruhige aber bestimmte Halbzeitpredigt der Trainer in der Kabine hatte zu Beginn der zweiten Spielhälfte zwar noch nicht die Wirkung, die man sich versprach. Allerdings traten die Jungs jetzt wesentlich selbstbewusster auf. Tobias Lipp war es nun, der mit 3 Toren in Folge seine Truppe im Spiel hielt. Beim 12:12 Gleichstand kippte schließlich das Spiel zu Gunsten der Nidderauer, dachte man zumindest. Doch statt sicherer zu werden geriet man noch einmal in Rückstand und das Spiel stand jetzt auf der Messers Schneide. Noch einmal mussten unsere Jungs ausgleichen, um dann dank konditioneller Überlegenheit und einem an diesem Tag vor allem in der zweiten Halbzeit starken Robert Will nicht mehr in Rückstand zu geraten.
Die Gäste wurden durch seine zielstrebigen und genauen Würfe immer wieder überrascht. Kurz vor Schluss verkürzten die Gäste noch einmal zum 21:20 bevor Tobias Lipp mit seinem 6 Tor schließlich den Endstand zum 22:20 erzielte.
Für die JSG Nidderau/Windecken spielten und trafen: Justin Israel und Nils Prager im Tor, Markus Rode 7, Tobias Lipp 6, Robert Will 4, Florian Ortler 4, Marius Bauscher 1,Florian Neubauer, Max Lindner, Harris Pajazetovic, Tim Prager, Maurice Winkler, Marcel Pfannkuchen.
Spielbericht mit Bildern vom 19.09.2010 JSG HSV Nidderau / TV Windecken 1 - TV Langenselbold 27:28 (14:13)
Zum ersten Heimspiel in der noch jungen Saison empfing die B1 Jugend die Mannschaft aus Langenselbold.
Als der Gegner die Halle betrat wurden die Gesichter unserer Jungs erstmal immer länger, denn die Größe der Langenselbolder Spieler war schon beeindruckend. Eins war also bereits im Vorfeld klar:
Körperlich wird es schwierig werden dagegen zu halten.
Dementsprechend gaben die Trainer den Jungs vorab in der Kabine die Order, mit entsprechendem Engagement und Einsatz in der Abwehr zu agieren um den Gegner von Beginn an unter Druck zu setzen um so die körperliche Überlegenheit des Gegners zu kompensieren.
Da sich alle Spieler sehr gut an die Marschroute hielten konnte man die erste Hälfte ausgeglichen gestalten und es gelang keiner Mannschaft mit mehr als einem Tor in Führung zu gehen. So ging es dann mit einem 14:13 für unsere Jungs in die Pause.
Viel gab es in der Pause nicht zu besprechen und man wollte in der zweiten Halbzeit an die guten Leistungen aus dem ersten Durchgang anknüpfen. Dies gelang dem HSV von Beginn an auch hervorragend und so konnte man sich von 16:13 über 19:14 bis zu einer 8 Tore Führung beim Stand von 23:15 von Langenselbold absetzen. Leider kam dann der Bruch ins Spiel der Nidderauer was sicherlich an den schwindenden Kräften lag, die die intensive Abwehrarbeit forderte. Vielleicht hätten die Trainer hier frühzeitiger reagieren und einigen Spielern eine kurze Verschnaufpause gönnen sollen um für die Schlussphase noch mal alle Kräfte mobilisieren zu können.
So allerdings konnten die Langenselbolder Tor um Tor verkürzen und gingen kurz vor Ende des Spiels mit 26:27 in Führung. Zwar konnte man nochmals zum 27:27 ausgleichen, das nächste Tor durch Langenselbold sollte jedoch den Endstand von 27:28 bedeuten, da es dem HSV in den letzten verbleibenden Sekunden nicht mehr gelang den Ball im gegnerischen Tor unterzubringen.
Die Enttäuschung über die knappe und sicher vermeidbare Niederlage war im ersten Moment nach dem Spiel bei allen Spielern und auch den zahlreichen Zuschauern sehr groß, doch mit etwas Abstand betrachtet hat sich die Mannschaft toll präsentiert und teuer verkauft und vielleicht für die nächsten Spiele die Erkenntnis gewonnen, dass man mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung auch körperlich überlegenen Gegnern durchaus Paroli bieten kann.
Es spielten: Nils Prager und Justin Israel im Tor, Markus Rode (11), Florian Ortler (6), Robert Will (3), Marius Bauscher (2), Tobias Lipp (2), Maurice Winkler (2), Florian Neubauer (1), Max Lindner, Tim Prager, Marcel Pfannkuchen, Harris Pajazetovic, Max Bierhoff.
Spielbericht vom 11.09.2010 TV Wächtersbach - JSG HSV Nidderau/TV Windecken 1 - 15:25 (7:14)
Eine Premiere gab es für eine Jugendmannschaft des HSV bei ihrem ersten Saisonspiel in Wächtersbach. Zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte trat man als Jugendspielgemeinschaft mit einem anderen Verein (TV Windecken) zur Meisterschaftsrunde an.
Mit etwas gemischten Gefühlen fuhr die Mannschaft am Samstag nach Wächtersbach, wusste man doch noch nicht so recht wie es um die eigene Spielstärke steht. Die Vorbereitungsspiele zeigten, dass man mit dieser recht jungen Mannschaft, der immerhin 4 C-Jugendliche angehören bei meist körperlich stärkeren Gegnern noch einige Nachteile hatte. Zu allem Überfluss fehlte schon an diesem ersten Spieltag der Schiedsrichter, so dass sich der Trainer des HSV M.Lipp bereit erklärte, das Spiel zu leiten.
Überraschend war dann der Spielverlauf in den ersten Minuten. Mit dem Gegner war man körperlich doch auf einer Höhe und spielerisch von Anfang an überlegen. Erst nach knapp 8 Minuten erzielten die Gastgeber ihr erstes Tor nachdem der HSV bereits mit 0:8 in Front gelegen hatte.
Schon jetzt schlich sich etwas der „Schlendrian“ in das Spiel der Nidderauer ein. Leichtsinnig wurden Tempogegenstöße vergeben, sofern sie überhaupt den Gegenstoßlaufenden Spieler erreichten. Und auch klare Tormöglichkeiten waren in dieser Phase, so Mitte der ersten Halbzeit, einfache Beute des Wächtersbacher Torhüters.
Nach dem 2:11 kamen die Gastgeber etwas besser ins Spiel und kämpften sich bis zur Halbzeit auf 7:14 heran.
Nach dem Wechsel und der Aufforderung des Trainerteams konzentrierter ans Werk zu gehen und zumindest technische Fehler zu vermeiden, spielten die Jungs des HSV dann etwas besser und bauten ihren Vorsprung beim Stand von 10:21 bis auf 11 Tore aus.
Trotz des Rückstandes gab der Gegner nie auf und deckte noch einige Schwächen in der Abwehr des HSV auf.
Die spielerische Überlegenheit des HSV schlug sich dann im Endergebnis von
15 : 25 nieder und der Saisonstart war mehr als geglückt. Als Tabellenführer des ersten Spieltags empfängt man nun am kommenden Sonntag, 19.09. den TV Langenselbold, der sein erstes Spiel in Gelnhausen knapp verlor.
Es spielten: Nils Prager und Justin Israel im Tor, Florian Ortler 9, Markus Rode 4, Tobias Lipp 4, Tim Prager 3, Maurice Winkler 2, Robert Will 1, Marius Bauscher 1, Marcel Pfannkuchen 1, Daniel Marra, Harris Pajazetovic, Florian Neubauer.
ZWISCHENRUNDE VERPASST!!!
Leider hat es für die B-Jugend des HSV nicht gereicht. Nur ein Tor im Spiel gegen die JSG Bruchköbel/ Erlensee hätte gereicht, um durch ein Unentschieden der beste Drittplatzierte der 4 Qualifikationsgruppen zu werden.
Damit hätte es zur Zwischenrunde gereicht, in der es dann aber außerordentlich schwer geworden wäre, sich als Tabellenerster für die Endrunde zu qualifizieren.
Denn nur die Gruppenersten qualifizieren sich für die Endrunde in der nur die beiden Sieger der Endrunde in die Bezirksoberliga kommen. Die Bezirksoberliga ergänzen dann noch die 3 Verlierer aus der Regionalliga/Oberliga.
Im Endeffekt kann der HSV mit seiner Vorstellung in der Qualifikation zufrieden sein, denn als jüngste Mannschaft hat man bewiesen, dass man schon in dieser Saison mit den meist körperlich überlegenen Mannschaften gut mithalten kann.
Jetzt will die Mannschaft durch hartes Training in der Vorbereitung in der Bezirksliga ihren positiven Aufwärtstrend fortsetzen und um die vorderen Plätze mitspielen. Die Saison beginnt am Wochenende des 11./12.09.2010.
Spielberichte vom 24.04.2010 - Männliche B - Jugend - Qualifikationsturnier in Götzenhain
Am Sonntagmorgen war es endlich soweit. Mit gespannter Erwartung fuhr die B-Jugend des HSV nach Götzenhain, um den ersten Schritt zur Qualifikation zur Bezirksoberliga zu tun. Als Bezirksmeister der männlichen C-Jugend tankte man schließlich genug Selbstvertrauen, um zunächst einmal die Vorrunde zu überstehen.
Die Gegner aus Niederrodenbach, Bruchköbel/Erlensee und dem Gastgeber Götzenhain sollten die Prüfsteine der Nidderauer sein.
Mit etwas gemischten Gefühlen ging der HSV dann ins erste Spiel gegen den Favoriten aus Niederrodenbach, sah man sich doch einem Gegner gegenüber der dem HSV körperlich deutlich überlegen war. Wie sich im Verlaufe des Turniers herausstellte waren alle Gegner im Schnitt ein bis 2 Jahre älter was den HSV´lern allerdings nur im ersten Spiel etwas Respekt einflößte. Beide Mannschaften begannen sehr nervös und besonders der HSV konnte über den Rückraum fast überhaupt keinen Druck aufbauen, weil die Rodenbacher doch sehr stabil in der Abwehr standen. Schnell lag man mit 1:4 Toren hinten. Im Verlaufe des Spiels legte die Mannschaft den Respekt etwas ab und ging selbst mit 7:6 in Führung, was jedoch auch die einzige Führung in diesem Spiel bleiben sollte. Die Rodenbacher spielten in der Folgezeit ihre körperlich Überlegenheit aus und kamen durch schnelle Gegenstöße und eine viel zu offene Abwehr der Nidderstädter nach dem 8:11 Halbzeitstand zu einem ungefährdeten 10 : 18 Erfolg.
Im zweiten Spiel gegen die Spielgemeinschaft aus Bruchköbel/Erlensee stellten die Trainer die Abwehr auf eine klassische 6:0 Abwehr um und siehe da, die Gegner hatten erhebliche Schwierigkeiten mit ihren wendigen und schnellen Rückraumspielern, die Abwehrformation des HSV zu knacken. Der HSV bekam dadurch auch mehr Selbstvertrauen und überraschte den Gegner ein ums andere Mal mit raffinierten Anspielen an den Kreis und schnellen Vorstößen. Nach dem 1:3 für den HSV fingen sich plötzlich die Gegner wieder und setzten jetzt ihre körperliche Überlegenheit ein, in dem sie Würfe des HSV blockten und selbst mit schnellen Vorstößen eine 7 : 3 Führung herausspielten. In diesem Moment legte der HSV plötzlich einen Schalter um und begann zu kämpfen. Nach dem 9:7 zur Pause wurde das Spiel völlig offen und er HSV suchte seine Chance. Man geriet zwar wiederum mit 10:14 ins Hintertreffen, kämpfte sich aber von Minute zu Minute heran und konnte den Gegner durch taktische Umstellungen sogar noch etwas verwirren. So kam es, dass das Spiel an Spannung zunahm. Der HSV verlor am Ende denkbar knapp mit 18:19 und war etwas traurig, um die verpassten Gelegenheiten und die Schwächephase in der ersten Halbzeit.
Im dritten Spiel gegen den Gastgeber aus Götzenhain wollte der HSV dann seine letzte Chance waren, sich zumindest mit einem Sieg in die eventuelle Trostrunde zur weiteren Qualifikation zu bringen. Dazu nahm man viel Selbstvertrauen aus dem Vorspiel gegen Brk./Erlensee mit. Auch hier waren die Gegner körperlich überlegen, doch die jetzt besser stehende Abwehr der Nidderauer und das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff ließen die Götzenhainer ein ums andere Mal staunen. Der HSV brauchte in den ersten Minuten noch etwas um die recht kraftzehrende vorhergehende Partie zu verdauen, setzte dann allerdings dem Spiel seinen Stempel auf. Eine stabile Abwehr und schnelle Gegenstöße brachten eine 9:5 Halbzeitführung. Nach dem Wechsel setzte der HSV sein druckvolles Angriffsspiel fort und begeisterte teilweise mit Kabinettstückchen (Heber von Außen oder No - Look- Anspiele an den Kreis). Die Götzenhainer hatten sich Mitte der zweiten Hälfte bereits aufgegeben und so kam der HSV zu einem nie gefährdeten und verdienten 20:13 Sieg.
Jetzt gilt es abzuwarten, ob man sich eventuell doch noch als Drittplatzierter für die „Trostrunde“ qualifizieren und den Sprung in die Bezirksoberliga schaffen kann.
Die Mannschaft hat sich von Spiel zu Spiel gesteigert und den Trainern mit ihrem Willen auch gezeigt, dass noch eine ganze Menge Potential in der Truppe steckt.
Ein besonderes Lob gilt in diesem Zusammenhang an die beiden Torhüter des HSV Justin Israel und Nils Prager zu verteilen, die beide hervorragend hielten.
Als Spieler wirkten mit: Nils Prager und Justin Israel im Tor, Markus Rode 18, Tobias Lipp 9, Robert Will 4, Florian Ortler 4, Tim Prager 3, Max Lindner 3, Marius Bauscher 3, Florian Neubauer 2, Maurice Winkler 2, Frederik Beyer, Daniel Marra, Eike Ringmeier.













