Spielbericht vom 29.01.2012 HSV Nidderau III aK gegen HSV Götzenhain II aK 32:15 (16:7)
Spielertrainer Gerum im Schlaraffenland...
Am 2. Spieltag nach der aK (außer Konkurrenz) Meldung der 3. von Nidderau konnte man auf einen auserlesenen Kader von Spielern zurück greifen. Zwar musste man ersatzgeschwächt ohne Prager, Koppel und König (alle hochgezogen in die 2.) antreten, aber das machte Spielertrainer Gerum kein Kopfzerbrechen als er den antretenden Kader registrierte. Einige Bewerber musste er unberücksichtigt lassen, da nur 14 Spieler durften.
Ein kleiner Haufen Aufrechter aus Götzenhain wagte die weite Anreise in das, dieses mal übermächtig wirkende, Nidderau, schon mit dem Wissen, dass es fast unmöglich war, die Punkte mitzunehmen. Trotzdem an dieser Stelle ein Dankeschön an die Gegner, denn wir waren im Hinspiel auf ähnlich verlorenem Posten und hatten uns dem hingegeben, was dort passierte, haben also nicht abgesagt. Man ging mit gemischten Gefühlen ins Match, denn im Hinspiel erlitt man durch übertrieben hartes Spiel der Götzenhainer einige Verletzungen z.B. eine blutige Nase und eine kaputte Hand, so dass man danach ohne Auswechselspieler und ohne Rückraumasse agieren musste. Das niederschmetternde Ergebnis damals 34:15 für Götzenhain und damit war man noch gut bedient.
Dieses Mal konnte Nidderau munter Spieler nominieren, darunter zwei 1. Mannschaftsspieler, zwei 2. Mannschaftsspieler, ein Neuzugang und der Rest gestandene Drittmannschaftsspieler. Natürlich, noch nie in dieser Konstellation aufgetreten, tat man sich am Anfang ein wenig schwer und konnte bis zum 3:3 nichts reißen. Ab dem 6:4 war ´s dann ne klare Sache, es dominierte nur ein Team. Über 9:5 und 15:6 wurde der Pausentee beim 16:7 eingenommen. In der Kabine war ´s so ruhig wie nie. 2.Mannschaftsspieler Andy Meininger, der wie in alten Zeiten die Eins spielte und diverse Bälle abfangen konnte, störte das träge Spiel der Gäste empfindlich. Der Neue, Moritz Wagner, spielte, als hätte er nie in einer anderen Mannschaft gespielt und Marcus Ditzel aus der 1. fand wieder seinen Spielrhythmus und versenkte 4 mal. Florian Schade (1.Mannschaft) zeigte all seine Kreisqualitäten (an dieser Stelle noch einmal danke an Wolfgang, der für Floh den Zeitnehmerdienst übernahm). Wenn man vorsichtig war, konnte man spätestens beim 29:9 vom Sieg sprechen. Jeder bekam lange Spielanteile und so achtete man nicht auf ´s Endergebnis.
Man musste sich ja nicht, wegen des Abstiegskampfes um den direkten Vergleich kümmern. In der 2. Halbzeit zündete, der hier im Feld spielende 2. Mannschaftstorwart, Dominik Fecke als Geheimwaffe den Turbo (welches er schon bei den wöchentlichen Fußballtrainingseinheiten zeigte) und rannte einen Tempogegenstoß nach dem anderen. Nicht vergessen zu erwähnen sollte man aber auch die tolle Leistung der Stammcrew. Diese Spieler haben auch schon den damaligen Tabellenführer HSG Maintal 4 bravourös mit 27:22 nach Hause schickt.
Solche Spiele heilen Wunden und alle hatten Spaß. Die Götzenhainer verhielten sich auch fair und so hatte man, zumindest auf Nidderauer Seite, einen schönen Sonntag Nachmittag.
Es spielten: Ortler im Tor; Meiniger 7, Schade und Wagner je 5, Ditzel und Fecke je 4, Schneider 2, Hostert, Pörner, Pfannkuchen, Happel und Gerum je 1, Hauschild und Pohlmann.
Noch ein Hinweis an die Fans und Publikum: Wenn wir verlieren seid Ihr engagierter mit Euren Anfeuerungsrufen. Also macht Lärm, auch wenn wir gewinnen.













